GENERALI-Arena 2018 - Aufbruch in eine neue Ära

  • Baunauer, sei nicht so streng ;-)


    1.) Spenden ja, Abbucher nicht (mach ich generell sehr ungern)
    2.) Wäre denk ich nichts für mich, aber je nach Angebot lass ich mich überraschen
    3.) Gute Idee, jedoch würd ich entweder spenden oder Wall, beides eher nicht, 250€ (Schalke) wären aber etwas viel, wobei wenn man den Betrag oder einen Teil davon laufend in Raten wieder zurückbekommt....
    4.) Eher nicht, wüsste nicht wohin damit
    5.) Keine Ahnung
    6.) Prinzipiell ja, familär schwieriger, wenn dann eher am Wochenende, wird da überhaupt gearbeitet?

  • @ Braunauer,


    ich finde das ganze grundsätzlich für eine gute idee, jedoch glaube ich nicht, dass die "masse" an fans und supportern daran interesse haben würde.
    wer ein herzblut für den verein hat, ist sowieso mitglied und hat ein abo, von den zahlen her sieht man ganz genau, wie viele anhänger das sind (4000 Abos?)
    ich kenne so ein projekt von st. pauli, wo tausende t-shirts verkauft wurden mit dem aufdruck: "ich bin ein unterstützer von st. pauli" und das cash dann für den stadionumbau geflossen ist.
    ein fan, der mitglied beim verein ist, ein abo hat, zuhause und away die spiele besucht, gibt im schnitt zum teil mehr geld aus, also mancher "vip!"
    solange es sponsoren gibt, weitere geldgeber für den verein gefunden werden, es der austria soweit finanziell gut geht, denke ich nicht, dass fans, einen cent mehr ausgeben werden, wollen, oder aus finanziellen gründen können.


    für deinen vorschlag, dein "brainstorming", hier im netz gehört dir schon vorab mal lob ausgesprochen!!!


    danke,
    UNITED

  • Wobei man die Idee mit einer Donation Wall gerade im Hinblick auf den großen Umbau beim Verein deponieren sollte.
    Wer will nicht seinen Namen in unserem Stadion lesen ...


    Also mir taugt sowas


    Was die mit den Einnahmen dieser Wall dann machen ist mir "beinahe" egal
    Muss jetzt auch nicht ins Stadion gesteckt werden

  • Diese Antipathie gegenüber dem Prater finde ich besonders kurios. Die Fans fordern Stadionkomfort, Parkplätze und eine U-Bahnanbindung und dann würden die Leute lieber am Sportlubplatz oder in der Südstadt als im Prater spielen? Jenem Stadion in den wir die größten Erfolge der Vereinsgeschichte gefeiert haben? In jenem Stadion in dem wir lt. Austria-Archiv 584 Spiele ausgetragen haben und dabei eine makellose Bilanz von 329 Siegen, 108 Unentschieden und nur 147 Niederlagen bei einem Torverhältnis von 1361 zu 812 verzeichnen? Was stört euch denn so an dem Prater?


    Ich hab überhaupt nix gegen das Happel, habe super Erinnerungen an Cupfinale, Länderspiele etc. Aber im Happel vor weniger als 20.000 Zusehern zu spielen, ist immer ein Trauerspiel gewesen. Logisch ist es die beste aller Lösungen, für die Zeit während des Umbaus - Parkplätze en masse, eine U-Bahn-Station davor, Autobahnanschluss relativ nahe, a paar Wirten und ein Einkaufszentrum zum Vor- und Nachglühen sind auch in der Nähe, also eh die optimale Lösung.

  • [quote='braunau_on_tour','https://www.austriafans.at/forum/index.php?thread/&postID=211698#post211698']


    • Das mit den Sitzplätzen hat man in Hütteldorf gesehen. Wenn ich bei uns z.B. 2.800 Sitze auf der Nord um € 19,11/Stk. verkaufe, könnte ich damit € 55.419,00 erwirtschaften, viel Geld. Als Fan hast du ein tolles Erinnerungsstück für Garten, Keller, etc. das 33 Jahre Bundesligageschichte der Veilchen auf dem Buckel hat.


    Also wenn ich du wäre und an diese Geschichte glaube, dann würde ich der Austria anbieten, die Sessel gegen Selbstdemontage kostenlos zu übernehmen und dann versuchen, sie an den Mann zu bringen.


    Ich bin halt schon skeptisch, obwohl deine Beispiele ja zeigen, dass es anders geht - aber wir haben bei uns leider eine ganz andere Fankultur und Vereinsbindung.


    St. Paulis Fan-Aktionen sind ja legendär, ich erinnere an diese "Retter"-T-Shirts, von denen sagenhafte 140.000 Stück verkauft wurden. Oder weil du Union Berlin erwähnt hast. Die feiern eine Weihnachtsfeier im Stadion mit 27.500 Fans, die dafür Eintritt bezahlten, damit sie gemeinsam Weihnachtslieder singen! Schon Wahnsinn, was da ab geht.

  • [quote='violetchris','https://www.austriafans.at/forum/index.php?thread/&postID=211710#post211710'][quote='braunau_on_tour','https://www.austriafans.at/forum/index.php?thread/&postID=211698#post211698']
    ................... aber wir haben bei uns leider eine ganz andere Fankultur und Vereinsbindung...................
    QUOTE]


    Mit diesen paar Wörtern hast du es LEIDER ziemlich auf den Punkt getroffen!
    Leider sind wir keine Fußballnation (Sportnation).
    Ausgenommen ein paar Idealisten, Visionäre, Träumer,....

    SOME PEOPLE BELIEVE, FOOTBALL IS A MATTER OF LIFE AND DEATH,
    I'AM VERY DISAPPOINTED WITH THAT ATTIDUDE.
    I CAN ASSURE YOU IT IS MUCH, MUCH MORE IMPORTANT THAN THAT!

  • Gibt es nicht bereits die Möglichkeit, gegen einen Förderbetrag, im Austria Museum verewigt zu werden? Punkte Auslastung des Stadions: es gibt Vereine in unserer Stadt, die jahrzehntelang in einem, damals 20000 Sitze Stadion, im Schnitt vor 5 bis 9000 gespielt haben. Bin mir auch ziemlich sicher, dass der Zuschauerschnitt im Happel höher sein wird, als in den letzten 2 Saisonen in der Generali-Arena.
    Interessieren würde mich, wie viele Personen in den letzten 10 Jahren ein Abo bei der Austria hatten. Also auch die, die jetzt kein Abo haben.

  • Gibt es nicht bereits die Möglichkeit, gegen einen Förderbetrag, im Austria Museum verewigt zu werden? Punkte Auslastung des Stadions: es gibt Vereine in unserer Stadt, die jahrzehntelang in einem, damals 20000 Sitze Stadion, im Schnitt vor 5 bis 9000 gespielt haben. Bin mir auch ziemlich sicher, dass der Zuschauerschnitt im Happel höher sein wird, als in den letzten 2 Saisonen in der Generali-Arena.
    Interessieren würde mich, wie viele Personen in den letzten 10 Jahren ein Abo bei der Austria hatten. Also auch die, die jetzt kein Abo haben.


    Wir haben sehr viele Anhänger, die selten ins Stadion gehen. Im Happel sind sie sich sicher, dass sie jederzeit einen Platz bekommen können und nicht vorbestellen müssen, also spontan zum Match gehen können. Zudem ist ihnen auch bei Derbys oder bedeutenden Spielen immer ein Sitzplatz garantiert, was auch wieder viele von denen bevorzugen.
    Wir werden im Happelstadion die Besucheranzahl im Durchschnitt sicherlich deutlich erhöhen, vorausgesetzt, wir spielen wieder vorne mit.

  • ich erinnere mich an den einzug ins ec finale 1978, wo beim spiel gegen dynamo moskau 72.000 Zuschauer im praterstadion waren, eine woche darauf hatten wir in der meisterschaft gegen admira 2800 !!! besucher und das als erster ec-"Finalist aus Österreich !!!".... ok das war aber auch in einer zeit , wo die austria als "wanderverein" in wien unterwegs war und auf den verschiedensten plätzen spielen musste.
    was ich aber damit zum ausdruck bringen möchte, ist die tatsache, dass wir e n d l i c h eine richtige heimstätte gefunden haben , diese zu einem internationalen "schmuckkasterl" ausgebaut wird, mit allen "gustostückerln", die sich ein fan im umfeld n u r wünschen kann, deswegen glaube ich fest daran, dass der zuschauerschnitt sich bei der 10.000er marke einpendeln wird!
    bei den spitzenspielen kann die Kapazität von 17.500 voll ausgenützt werden, wo eine bombastische stimmung herrschen wird. die arena bei nacht, der anblick von außen , wird schon einigen gegnern die knie wackeln lassen, national wie international.


    ich bin verdammt stolz ein violetter zu sein, auf in die zukunft!


    grüße,
    UNITED

  • News zum Stadionumbau:


    Der Spatenstich für das S.T.A.R.-Projekt des FK Austria Wien rückt näher.


    Am kommenden Donnerstag präsentieren wir erneut Infos mit dem Schwerpunkt "Generali Arena NEU ab 2018".


    Neben wertvollen News, warum die "neue" Generali-Arena nahezu einzigartig in Europa und damit ein Leuchtturmprojekt in vielerlei Hinsicht sein wird, wird erstmals auch das spektakuläre Modell des neuen Zuhauses der Wiener Veilchen zu sehen sein.


    Die PK, an der neben AG-Vorstand Markus Kraetschmer auch Architekt Michael Mauch und Vertreter der Immobilienwirtschaft teilnehmen werden, findet am Donnerstag, den 29.10.2015, im Mediencenter der Generali-Arena statt.

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

  • Pressemitteilung fk-austria:



    Der FK Austria Wien bricht in eine neue Ära auf, die Zukunft passiert jetzt! In einem Leitprojekt Infrastruktur wird die Generali-Arena bis Sommer 2018 erneuert und erweitert. Neben dem Stadion besteht das Viersäulen-Projekt aus einer Neugestaltung der Trainingsplätze bei der Generali-Arena, der Erweiterung der Akademie sowie einem neuen, regionalen Nachwuchszentrum. Im aktuellen Stadion wird es nur noch 12 Bundesliga-Spiele geben.


    Wurden seit 2008 mit dem Neubau der Ost-Tribüne, der Erweiterung des Flutlichts, dem Einbau der Rasenheizung, der Erneuerung des VIP-Bereichs, der Errichtung der Akademie in Wien-Favoriten sowie zuletzt mit der Neugestaltung der Stadion-Ecke Süd/West mehr als 28 Millionen Euro ins Stadion investiert wurden, beginnt der Klub nun mit diesem Vorzeigeprojekt die nächste und damit eine sehr entscheidende Etappe.


    Das viersäulige S.T.A.R.-Projekt, das erstmals am 13. Mai 2015 präsentiert wurde, inkludiert das Stadion, die Trainingsplätze, die Akademie sowie ein „Regionales Nachwuchszentrum“ und wird sohin zum größten Bau-Projekt in der Geschichte des Klubs. Entscheidend dabei ist auch, dass alle Investitionen (Gesamtvolumen 48 Mio. €) in naher Umgebung in Wien-Favoriten getätigt werden.


    AG-Vorstand Markus Kraetschmer: „Dieses Projekt ist ein Meilenstein für die Austria. Wir haben uns an vielen internationalen Vorbildern orientiert, die verständlich gezeigt haben, dass die Basis für eine erfolgreiche Zukunft zum einen die Ausbildung junger Spieler und zum anderen ganz klar die Infrastruktur ist. Diesen klaren Weg, den wir als absolut notwendigen Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft sehen, haben wir 2008 begonnen, nunmehr beginnt die nächste Phase und wir werden die nächsten Schritte machen.“


    Das umfangreichste Teilprojekts betrifft die Generali-Arena. Diese wird bis Sommer 2018 – bis dahin führt auch die Linie U1 bereits zum Verteilerkreis (Eröffnung 09/2017) - auf eine Kapazität von 17.500 Zusehern teilerneuert, erweitert und auf den Standard einer UEFA-Vier-Sterne-Arena angehoben. Demnach könnten dann Spiele bis zum Champions-League-Halbfinale in der umgebauten Arena ausgetragen werden, die Klassifizierung reicht selbst für ein Europa-League-Finale.


    Das Stadion-Erlebnis sowie der Komfort werden dabei großgeschrieben, alle Ecken stimmungsbegünstigend geschlossen, die Sitze in Violett gehalten. Zusätzlich fallen rund um die dann vollständig barrierefreie Generali-Arena alle Zäune – ein sicheres Stadionerlebnis in Violett ist garantiert (Investitionsvolumen von 42 Mio. €).


    Erhalt der Baugenehmigung


    Die Baugenehmigung der MA 37 haben wir nun erhalten, was ein großer Meilenstein in unserer Infrastruktur-Offensive ist. Ab sofort können wir jene Vorhaben umsetzen, die wir bei der Baupolizei eingereicht haben und die allesamt genehmigt wurden.


    Die über 30 Jahre alte Nord-Tribüne und die fast ebenso alte West-Tribüne werden dabei ab dem Saisonende 2015/16 abgerissen, neugebaut und zweirangig auf das Dachniveau der Ost-Tribüne angeglichen. Herzstück des Nord-Bereichs (4.100 Zuschauer) sind der neue Top-VIP-Bereich für 800 Gäste, 330 Business-Seats, 14 Logen, 14 Skyboxen, 4 Eventlogen, 2 Ehrenlogen, 6 Festsäle, 4 Bars sowie Ehrentribünen, zudem neue Büro-Räumlichkeiten im Innen- und eine zweistöckige Tiefgarage im Unterbereich.


    Die neue West-Tribüne (5.600 Zuschauer) wird einerseits zur neuen Familientribüne mit entsprechender Infrastruktur (3 Pausenbereiche, 1 Event-Space, 1 Fanshop), andererseits werden dort unter Berücksichtigung modernster Sicherheitsanforderungen die Gäste-Fans untergebracht sein (Ecke Nord/West).


    Auf der Süd-Tribüne (2.750 Zuschauer) werden speziell im Medien-Bereich weitere Modernisierungsmaßnahmen getroffen, sodass auch diese den UEFA-Champions-League-Anforderungen künftig gerecht würde. Weiters werden dort die Sicherheitszentrale, der Classic VIP-Klub, aber auch alle technischen Räumlichkeiten (Mannschaften, Schiedsrichter) untergebracht sein. 10 VIP-Logen, 2 VIP-Clubs und 2 TV-Studios bleiben bzw. werden adaptiert.


    Rund um die Generali-Arena werden in Abstimmung mit der U-Bahn-Anbindung, einer Park & Ride-Anlage, der neuen Schule sowie den weiteren Teilbereichen der Stadtentwicklungsprojekte „Viola Park“ und „Verteilerkreis“ entsprechend sorgfältig ausgearbeitete Sicherheits- und Verkehrskonzepte umgesetzt (z.B. neue Zufahrtsstraße).


    Präsentation des Stadion-Modells


    Das Stadion-Modell (140 cm x 100 cm) wird nach der heutigen Präsentation mit einer Plexiglas-Haube versehen und der Öffentlichkeit beim Heimspiel gegen Red Bull Salzburg am 7. November im GET VIOLETT-Fanshop von AG-Vorstand Markus Kraetschmer und dem Architekten-Team präsentiert (14:00 Uhr).


    Premiere: Die Generali-Arena wird nachhaltig


    Der FK Austria Wien setzt ein weiteres Ausrufezeichen in der österreichischen Fußballgeschichte und baut das erste nachhaltige Fußballstadion Österreichs. Die Generali-Arena ist somit ein Leuchtturmprojekt der Nachhaltigkeit und bietet damit die besten Voraussetzungen als Heimstätte der Veilchen.


    „Wir bekennen uns als führender Fußballverein zu höchsten Qualitäten und es war daher selbstverständlich, die einmalige Chance eines Um- und Ausbaus zu nutzen, etwas wirklich Gutes zu schaffen“, begründet Austrias AG-Vorstand Markus Kraetschmer.


    Der Klub hat sich entschieden, das internationale Auszeichnungssystem DGNB der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) anzuwenden. Mit diesem System ist es möglich, in der Planungs- und Bauphase Gebäude in ökologischer, ökonomischer und soziokultureller Sicht zu optimieren.


    Wir befinden uns mit diesem Engagement in bester Gesellschaft. Gemeinsam mit der Generali-Arena befindet sich derzeit die neue Arena von Besiktas Istanbul im Prozess der Zertifizierung.


    „Der FK Austria Wien beweist mit diesem Schritt Weitsicht, da er eine zukunftsfähige Immobilie erhaltet und damit für Fans, Spieler, Sponsoren und Mitarbeiter die besten Voraussetzungen schafft“, freut sich ÖGNI Gründungspräsident Philipp Kaufmann und ergänzt: „Der Anspruch, den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes im Hinblick auf Umwelteinflüsse und Mensch bewusst und verantwortungsvoll zu gestalten, ist endgültig in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Und das Beste: der sportliche Erfolg wird es zeigen“.


    Waren es bislang vornehmlich Büro- und Einzelhandelsimmobilien, die Gebäude gezielt mit dem Blickwinkel auf Nachhaltigkeit errichteten, kann die ÖGNI für eine Vielzahl an Immobilienarten die richtigen Lösungen bieten. „Das System für Sportstätten ist gerade entwickelt worden und dabei hatte die ÖGNI den Lead im internationalen DGNB Netzwerk“, erläutert Sabine Dorn (ÖGNI Geschäftsführerin).


    Der Zertifizierungsprozess wird von den Auditoren Reinhard Labugger (RM Engineering) sowie Adolf Daniel Merl (Daxner & Merl GmbH) begleitet. Die beiden Unternehmen zählen zu den Pionieren der Nachhaltigkeit in Österreich und haben zusammen schon mehrere 100.000 Quadratmeter Nutzfläche im In- und Ausland nach ÖGNI zertifiziert. Labugger: „Wir freuen uns sehr auf diese Aufgabe! Die Generali-Arena ist in vielerlei Hinsicht ein Pilotprojekt. Das gesamte Planungsteam arbeitet höchst professionell und wir freuen uns, Teil des Teams zu sein“.


    „Nachhaltig zu bauen und bewirtschaften ist eine Aufgabe für ein Team und damit passt dies hier perfekt“, so Adolf Merl. Der für den Planungsprozess verantwortliche Wolfgang Markowitsch ergänzt: „Getreu der Philosophie des FK Austria Wien haben wir von Beginn an auf Komponenten wie Transparenz, Barrierefreiheit oder Energieeffizienz wert gelegt. Wir bauen daher nachhaltig und das ÖGNI-Zertifikat wird die Bestätigung der professionellen Arbeit des Vereins und des Teams durch einen externen Dritten sein.“


    Umgesetzt werden sowohl das Vorzertifikat im Planungsprozess als auch das Endzertifikat nach Fertigstellung. Philipp Kaufmann: „Wir sind stolz, neben dem Besiktas-Stadion nun auch die Generali Arena als NGO zu begleiten. Das ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir mit unserem internationalen Zertifizierungssystem den richtigen Weg eingeschlagen und breite internationale Bedeutung erlangt haben. Dass sich Fußballvereine wie der FK Austria Wien stark für Nachhaltigkeit engagieren, ist ein weiterer Beweis, wie wichtig dieses Thema in unserer Gesellschaft und in der Wirtschaft in der Zwischenzeit geworden ist.“


    Ein bemerkenswertes Highlight sei herausgestrichen: Eine neue Photovoltaik-Anlage, die einen Teil der Sonnenstrahlung in elektrische Energie umwandelt.


    Die nächsten Schritte


    1) Ausschreibung bis Ende November 2015 (Fertigstellung der Ausschreibungsunterlagen und Einladung an diverse Firmen).


    2) Im ersten Quartal 2016 fällt die Entscheidung über den Finanzierungspartner.


    3) Im Frühjahr 2016 wird das Hospitality-Konzept für die neue Arena präsentiert.


    4) Bis April 2016 wird entschieden, an welchen Teil-Generalunternehmer der Auftrag vergeben wird.


    5) Ende Mai 2016 ist der Start zu den Umbauarbeiten.


    Die weiteren Etappen des S.T.A.R.-Projekts


    Neben dem Stadion wird auch ein Teil der Trainingsanlage runderneuert. Hierbei ist die Zusammenlegung von zwei Trainingsplätzen hinter der Nord-Tribüne geplant, wobei sowohl ein weitläufiges Rasen- als auch Kunstrasen-Terrain geplant ist. Zumindest letzteres soll darüber hinaus mit einer Rasenheizung versehen werden.


    Fortgesetzt wird auch die in den letzten Jahren schrittweise vorgenommene Erweiterung des Akademie-Geländes, der weitere Trainingsplätze und Kabinen zugeführt werden sollen.


    Abgerundet wird das S.T.A.R.-Projekt ferner durch die Errichtung eines regionalen Nachwuchs-Zentrums in Wien-Favoriten. Dieses wird durch den Bau des Viola Parks, für den die Trainingsplätze und der heutige VIP-Parkplatz sowie der Parkplatz II benötigt werden, erforderlich und soll künftig nicht nur die jüngeren Nachwuchs-Teams unterbringen, sondern auch die Möglichkeiten für die Installierung von Mädchen- und Frauen-Fußball beim FK Austria Wien offenhalten.


    Mit Baubeginn des S.T.A.R.-Projekts wird die Profimannschaft der Violetten für zwei Saisonen für alle Heimspiele in das Happel-Stadion ausweichen, denn jedes andere Stadion würde nach sorgfältiger Prüfung nicht die Lizenzkriterien des komplexen Anforderungsprofils (z.B. beheizbares Spielfeld, ausreichende Flutlicht-Kapazität, ordentliche VIP-Kapazität, einfache Anreise, Parkplatzkapazitäten etc.) erfüllen.


    Markante Kennzahlen für die Generali-Arena 2018


    Besucherangaben:
    -> Sitzplätze: 15 000 Sitzplätze oder 17 500 Steh- und Sitzplätze
    -> Rollstuhlplätze: 31 Rollstuhlplätze, erweiterbar auf 87 Plätze
    -> Tiefgarage: 376 Stellplätze, inkl. 4 E-Tankstellen, sowie 10 barrierefreie Stellplätze
    -> Administration: 26 Büros mit drei großzügigen Kommunikationsbereichen (je 24 m²)
    -> VIP-Club:
    Festsäle: insgesamt 6 auf zwei Ebenen, 4 davon mit Barbereich, 2 mit Show-Cooking
    Skyboxen und Logen im 2. Rang & 3. Rang: je 14 Stück, 2 Ehrenlogen, vier Eventlogen am Ost- und Westende des VIP-Bereiches
    Gesamtbesucher VIP Nord: 800 VIP-Plätze
    Logen in der Südtribüne: 10 Boxen
    Gesamtbesucher Südtribüne: 400 VIP-Plätze


    -> Bau:
    Aushub: 66.000m³
    Beton: 21.000m³
    Stahl: 1200 Tonnen


    -> Elektrotechnik:
    35.000 m Datenverkabelung
    150.000 m Installationsverkabelung
    5.000 Stk. Beleuchtungskörper
    Ca. 250 kWp Photovoltaikanlage

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

  • ...von einem "Platz" mit Laufbahn und ehemaligen Speedwayrennen im vorigem Jahrtausend, zu einer "Cathetral" mit Blick auf Wien , nur der Steffl übertrifft dieses Bauwerk!


    Ich bin Stolz darauf und die nächsten Generationen wohl auch.

  • ...von einem "Platz" mit Laufbahn und ehemaligen Speedwayrennen im vorigem Jahrtausend, zu einer "Cathetral" mit Blick auf Wien , nur der Steffl übertrifft dieses Bauwerk!


    Ich bin Stolz darauf und die nächsten Generationen wohl auch.


    Meine ersten Spiele noch unter einem Holzdach auf der Süd, und jetzt diese Schmuckstück. Ich bin auch extrem stolz auf diese einfach nur geile Entwicklung.

  • Pressemeldung Austria Wien:


    Aufgrund der im Mai 2016 beginnenden Umbauarbeiten rund um die Generali-Arena, muss auch der Trainingsbetrieb der Kampfmannschaft ausweichen. Der FK Austria Wien wird demnach ab Juni 2016 für zwei Jahre in das Landessportzentrum VIVA nach Steinbrunn ausweichen.


    Am Horrplatz 1, im Herzen Favoritens und nur unweit der neuen U-Bahn-Station, entsteht violette Zukunft, entsteht ein neues Kapitel des FK Austria Wien - das S.T.A.R.-Projekt. Als Teil unseres Leitprojekts Infrastruktur wird die Generali-Arena bis Sommer 2018 erneuert und erweitert. Neben dem Stadion besteht das Viersäulen-Projekt aus einer Neugestaltung der Trainingsplätze bei der Generali-Arena, der Erweiterung der Akademie sowie einem neuen, regionalen Nachwuchszentrum.


    Aufgrund der umfassenden Umbauarbeiten wird auch der Trainingsbetrieb für diese Periode ausgelagert. In Steinbrunn gibt es u.a. mit einem Kunstrasenplatz, Naturrasenplätzen, einer Fußball-Halle, Kraftkammer, Regenerationsmöglichkeiten sowie einem Restaurant und einem Hotel alle Infrastruktur-Optionen, die einen perfekten Trainingsbetrieb garantieren.


    Sportdirektor Franz Wohlfahrt: „Das Landessportzentrum VIVA bietet uns optimale Bedingungen und ist auch verkehrstechnisch sehr günstig erreichbar. Wir haben uns einige Monate sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt und sind letztendlich davon überzeugt, dass Steinbrunn eine hervorragende Lösung für uns ist.“


    Burgenlands Sportreferent Landeshauptmann Hans Niessl: "Es freut mich sehr, dass sich der FK Austria Wien entschieden hat, seinen Trainingsbetrieb für zwei Jahre nach Steinbrunn ins Landessportzentrum VIVA zu verlagern. Ich bin davon überzeugt, dass das Landessportzentrum ausgezeichnete Trainingsbedingungen bietet. Diese Entscheidung bedeutet sicherlich auch eine Aufwertung des Landessportzentrums VIVA und des Sportlandes Burgenland.“


    Eine Trainingsanlage in Wien zu finden, war leider nicht möglich, da es entweder keine Exklusivität für Rasenplätze gegeben hat oder die infrastrukturellen Voraussetzungen nicht auf unser Anforderungsprofil gepasst haben. Die Bundesliga-, Samsung-Cup sowie mögliche internationale Spiele werden in den kommenden zwei Saisonen im Happel-Stadion ausgetragen.

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

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