Manfred Schmid - Trainer

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  • Warum unser Trainergott noch keinen eigenen Thread hat, ist etwas unverständlich. Aus diesem Grund leg ich den hier an.


    Manfred Schmid, kaum ein Spieler, der so mit unserer Austria verbunden ist, mit 11 zur Austria gekommen, nur durch ein Kurzintermezzo (ein Jahr Lask in Liga 2) bis zu seinem 33. Lebensjahr als Kicker bei unserer Austria, 3 mal als Spieler Meister, 2 Cupsiege, als extrem wichtiger Teil des Trainerteams in unserer Meistersaison ist er aktuell endlich wieder zu Haus, diesmal als Cheftrainer.


    Ich hab ihn als Trainer angelegt, ich hätt ihn genauso als Legende #2, #5, #6, #12, #13, #16 oder #18 anlegen können. Oder als Legende Cotrainer. :)

  • Ich habe ihn, seit ich ihm kenne (20 Jahre) nie laut werden hören. Klar, seine Anweisungen beim Training gibt er mit klarer und lauter Stimme, aber ein Springginkerl auf der Linie war/ist er so wenig wie er keiner ist, der in der Öffentlichkeit auf den Putz haut. Er war und ist immer ein Teamplayer mit klaren Ansichten gewesen und hat seine Meinung immer ruhig auf den Tisch gebracht, wenn es notwendig war. Und diesen Teamgeist sieht man auch in der Mannschaft. Insofern ist sie ein Spiegelbild seines Charakters. Dass der obendrein auch ein hervorragendes Fachwissen besitzt und immer schon mit dem Computer seine Spielanalysen auch zuhause und für ihn ganz persönlich machte, rundet das Bild eines gewissenhaft arbeitenden Trainers ohne irgendwelche Starallüren nur ab.

    Das alles hätten wir schon seit 2013 haben können, aber leider waren auch meine Interventionen bei einem Kuratoriumsmitglied und bei MK vergeblich.


    Jetzt wäre es wichtig, dass die Mannschaft weitgehend zusammen bleibt, Suttner und Teigl eine Vertragsverlängerung bekommen und auch Grünwald könnte mit einem Leistungsbezogenen Vertrag noch helfen.

    Wir alle können darauf vertrauen, dass er die Jungen immer weiter entwickeln kann und wird. Und ja, er sollte mindestens 20 Jahre bei uns bleiben!

  • Ich kann mich noch erinner, dass Peter Stöger bei seinem ersten Amtsantritt gesagt hat, er möchte der Otto Rehagel der Austria werden. Natürlich ist MSTG jetzt erst ein paar Monate im Amt, ich würde mir aber wünschen, dass er unser Otto Rehagel wird. Ich glaube es wird nicht einfach, die Mannschaft lange zusammen zu halten. Wenn man aber sieht, was MSTG in kurzer zeit aus dem Nachwuchs herausgeholt hat und vielleicht auch noch finanzielle Mittel dazu kommen, kann da wirklich laufend was tolles entstehen.

  • Danke Manfred dass du die Austria wieder zum Leben erweckst!


    In Erinnerung ist mir noch als wir vor etlichen Jahren (müssen so 15 Jahre herum sein) ein Gastspiel in Graz hatten und er einfach so neben uns im Fansektor die Veilchen unterstützt hat.

    Ein Veilchen durch und durch!

  • Übrigens - sehr interessante Worte von Marco Djuricin in einem Vorbereicht von Sky über MSTG (sinngemäß) - mittlerweile tritt er strenger auf, was Djuricin gut findet; man merkt, dass er an Selbstvertrauen gewonnen hat und nun auch selber daran glaubt, dass er in die erste Reihe gehört; weiters hat er gemeint, dass er absolut zu recht Cheftrainer ist und es nun für alle klar sein muss

  • Er erinnert mich mittlerweile in vielem an Sir Karl. Eine verunsicherte Mannschaft stabilisiert, viele Junge eingebaut und zum attraktiven Fußball zurückgekehrt, dazu noch eine violette Integrationsfigur, das passt. Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn skeptisch war, weil ich den Jubel im Voraus und die ständigen Forderungen überzogen und unbegründet fand. Schmidi war ein Risiko, es hätte auch schiefgehen können. Aber es hat sich gottseidank ausgezahlt, weil er heute zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. In den letzten zwei Jahren wäre er genauso verzweifelt wie wir alle. Zum heutigen Zeitpunkt könnte ich mir aber keinen besseren Trainer für unsere Mannschaft vorstellen. Ich hoffe, dass er sich auch die nächsten zwei Saisonen die Leichtigkeit bewahrt, die ein Neuaufbau braucht. Denn der Erfolgsdruck ist bei uns noch einmal ganz ein anderer, wenn es dann einmal wirklich um den EC geht. Wir sollten den Sager von den Scheißjahren auf jeden Fall nicht vergessen, denn auch nächste Saison werden wir vermutlich nicht ins OPO spazieren. Wenn wir nicht übermütig werden und Schmidi weiterhin das Richtige tut, wird die Austria dorthin zurückkehren, wo wir sie sehen wollen. :)

  • Ich persönlich bin überzeugt, dass er auch mit den Mannschaften der letzten Jahre besser reüssiert hätte, weil er es einfach drauf hat.

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

  • Ich persönlich bin überzeugt, dass er auch mit den Mannschaften der letzten Jahre besser reüssiert hätte, weil er es einfach drauf hat.

    Man könnte durch die letzte 2 Jahre schon zum Schluss kommen, dass ... sagen wir so ... es in der Meistersaison nicht den Alleinverantwortlichen Stöger gegeben hat... ;)

  • Man könnte durch die letzte 2 Jahre schon zum Schluss kommen, dass ... sagen wir so ... es in der Meistersaison nicht den Alleinverantwortlichen Stöger gegeben hat... ;)

    Jaaaa, und als Schinkels Meister wurde, haben danach alle gesagt, es wäre Stögers Verdienst gewesen. Man muss jetzt nicht alles und jeden schlecht reden. Schmid hatte als Co bestimmt seinen Anteil am Meistertitel, genauso wie Cem seinen am Erreichen des OPO. Und der Busfahrer. Vergesst mir den Busfahrer nicht!

  • Es redet auch niemand etwas schlecht, es relativiert sich halt nur einiges im Laufe der Zeit und ja, der Busfahrer ist wichtig. ^^

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

  • Jaaaa, und als Schinkels Meister wurde, haben danach alle gesagt, es wäre Stögers Verdienst gewesen. Man muss jetzt nicht alles und jeden schlecht reden. Schmid hatte als Co bestimmt seinen Anteil am Meistertitel, genauso wie Cem seinen am Erreichen des OPO. Und der Busfahrer. Vergesst mir den Busfahrer nicht!

    Naja, nein, ganz so seh ichs nicht. Ich hab schon in der Meistersaison gesagt, dass der Anteil von Manfred Schmid wesentlich höher ist als viele denken. Ich hab mir jedes Jahr nach der Meistersaison gewünscht, dass MSTG das Zepter bei uns übernimmt - weil ich mitbekommen hab welch akribischer Taktikfuchs er ist. Ich hab vor der Saison mit Stöger gesagt, dass ich froh bin dass er da ist, aber gespannt bin wie es wird. Weil er in den wirklich erfolgreichen Jahren nie ohne Schmid trainieren hat müssen. Nein, ich will damit nicht Stöger als Trainer schlecht reden. Und er hat zweiffellos seine Top Qualitäten. Aber dass Manfred Schmid ein klassischer Co Trainer, vielleicht sogar Hütchenaufsteller war, dieses Gschichtl ist jetzt hoffentlich ad acta.

  • Ich persönlich bin überzeugt, dass er auch mit den Mannschaften der letzten Jahre besser reüssiert hätte, weil er es einfach drauf hat.

    Ja, "drauf haben"... Ich denke, die meisten unserer letzten Trainer hätten mehr drauf, als sie bei uns gezeigt haben. Dass wir z.B. Ilzers mit Abstand schwächste Station waren, hat wohl auch wenig damit zu tun, dass er als Trainer für uns nicht "gut genug" war, sondern dass die Austria damals ein unangenehmes Umfeld war, in dem man einfach andere Qualitäten mitbringen muss als fachliche Kompetenz. Das konnte und wollte er nicht. Und damit meine ich nicht die "Provinztrainer"-Geschichten, dass jemand bei einem großen Verein überfordert wäre. Die Zeiten, wo man als Sportler einfach auf dem Platz gestanden ist, sind vorüber. Heutzutage ist Spieler oder Trainer viel mehr ein Arbeitsplatz in einer großen Firma, und da muss das Umfeld passen. Sonst hast du das, was Orti mit Inseldenken meint: Jeder hackelt vor sich hin, aber nix funktioniert, und alle sind frustriert. Und ich denke, dass das auch dem Schmidi passiert wäre. Weil die Reform, die jetzt passiert ist, dass eine gewisse Transparenz herrscht und auch Ideen mal gehört werden, die hätte er als Trainer nie anstoßen können. Umgekehrt hätten wir uns viel kaputtmachen können, hätten wir jetzt einen autoritären Trainer geholt, der den Verein gleich nach seinen Ideen umbauen will. So passt das alles besser zusammen als erhofft!

  • Naja, nein, ganz so seh ichs nicht. Ich hab schon in der Meistersaison gesagt, dass der Anteil von Manfred Schmid wesentlich höher ist als viele denken. Ich hab mir jedes Jahr nach der Meistersaison gewünscht, dass MSTG das Zepter bei uns übernimmt - weil ich mitbekommen hab welch akribischer Taktikfuchs er ist. Ich hab vor der Saison mit Stöger gesagt, dass ich froh bin dass er da ist, aber gespannt bin wie es wird. Weil er in den wirklich erfolgreichen Jahren nie ohne Schmid trainieren hat müssen. Nein, ich will damit nicht Stöger als Trainer schlecht reden. Und er hat zweiffellos seine Top Qualitäten. Aber dass Manfred Schmid ein klassischer Co Trainer, vielleicht sogar Hütchenaufsteller war, dieses Gschichtl ist jetzt hoffentlich ad acta.

    Djuricin und selbst Schmid selbst sagen, dass ein Lernprozess da war in der Saison. Djuricin redet auch davon, dass er sich erst im Laufe der Saison zu einem Cheftrainer entwickelt hat.


    Es ist etwas anderes in der Letztverantwortung zu stehen. Und sagt man nun Schmid ist ein Toptrainer muss man schon sagen, dass auch er ohne sein Team nicht reüssieren könnte.


    Was war Schmids herausragende Leistung gestern? Dass er offensichtlich Vertrauen in seine Co-Trainer hatte -trotz Spielverlauf, erklärte auch den Jubel von der Bank gestern in seine Richtung.

  • Djuricin und selbst Schmid selbst sagen, dass ein Lernprozess da war in der Saison. Djuricin redet auch davon, dass er sich erst im Laufe der Saison zu einem Cheftrainer entwickelt hat.

    Nein, das hat er überhaupt nicht gesagt. Er hat gemeint, dass er das Gefühl hat dass Schmid noch überzeugter von sich ist, und dass er strenger geworden ist. Natürlich gibts auch bei ihm eine Weiterentwicklung, aber diese Weiterentwicklung kanns nur geben wenn er die Verantwortung bekommt.

  • Nein, das hat er überhaupt nicht gesagt. Er hat gemeint, dass er das Gefühl hat dass Schmid noch überzeugter von sich ist, und dass er strenger geworden ist. Natürlich gibts auch bei ihm eine Weiterentwicklung, aber diese Weiterentwicklung kanns nur geben wenn er die Verantwortung bekommt.

    Und das spricht aus meiner Sicht auch irgendwiefür MSTG - sich einer Aufgabe zu stellen, obwohl viele gesagt haben, dass er bis jetzt nur Co war, ein wenig an sich zu zweifelen und trotz eines frühen Rückschlages so zu performen,

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