Pressespiegel International

  • Und genau um das geht es - auch das wurde im von Lokus zitierten Interview angesprochen Reuter wehrt sich zudem gegen die Vorwürfe, der unangenehmste Verhandlungspartner der deutschen Bundesliga zu sein: "Wir blockieren oder zerstören sicher keine Karrieren, das ist absolut falsch."

    sagen kann man viel. danso hat nur unterschrieben, weil er seiner meinung nach augsburg viel zu verdanken hat. zum dank verliehen sie ihn gleich 2x und so richtig planen sie mit ihm nicht. mehr als Verteidiger nummer 4 wird er ab september nicht sein und ab jänner geht das theater wieder von vorne los.

    sagt ja keiner, dass sie karrieren blockieren oder zerstören. aber sie wollen das heft des handelns in der hand haben, sie wollen entscheiden ob er verliehen wird, wohin er verliehen wird. 2x hat er das jetzt mitgemacht. ich verstehe ihn, dass er kein vertrauen mehr in die sportliche führung hat. hätte ich auch nicht.

    ich meine, ihm zu einem unterzeichnen eines 5 jahresvertrag honig ums maul schmieren( setzen auf dich, wir haben dir die möglichkeit Bl zu spielen gegeben, du kommst aus unserer jugend, blabla..) und schon ist er nach england verliehen. ok, versteht man, vielleicht kein platz in augsburg oder in enmgland lernst..kommst zurück und bist verteidiger3 oder 4. was passiert...? leihe zu düsseldorf...ich mein düsseldorf...in die 2. liga. bei uns hast keinen platz unter den 4 IV...mich könnten sie auch am arsch lecken...

  • Vielleicht müsste man generell das ganze Leihgeschäft im Fußball mehr reglementieren. Hat ja nimmer viel mit Sport zu tun wenn die Vereine zig Spieler verpflichten ohne mit ihnen zu planen, nur als Geldkuh sehen. Die Fußballer sind da ja nur mehr Ware. Sowas wie maximale Kadergröße, maximale Anzahl an Spielern die verliehen werden dürfen, dazu Schlupflöcher schließen, und die Sache hat sich. Würde auch den kleineren Vereinen helfen wenn sie ihre Talente länger halten können.

  • sagen kann man viel. danso hat nur unterschrieben, weil er seiner meinung nach augsburg viel zu verdanken hat. zum dank verliehen sie ihn gleich 2x und so richtig planen sie mit ihm nicht. mehr als Verteidiger nummer 4 wird er ab september nicht sein und ab jänner geht das theater wieder von vorne los.

    sagt ja keiner, dass sie karrieren blockieren oder zerstören. aber sie wollen das heft des handelns in der hand haben, sie wollen entscheiden ob er verliehen wird, wohin er verliehen wird. 2x hat er das jetzt mitgemacht. ich verstehe ihn, dass er kein vertrauen mehr in die sportliche führung hat. hätte ich auch nicht.

    ich meine, ihm zu einem unterzeichnen eines 5 jahresvertrag honig ums maul schmieren( setzen auf dich, wir haben dir die möglichkeit Bl zu spielen gegeben, du kommst aus unserer jugend, blabla..) und schon ist er nach england verliehen. ok, versteht man, vielleicht kein platz in augsburg oder in enmgland lernst..kommst zurück und bist verteidiger3 oder 4. was passiert...? leihe zu düsseldorf...ich mein düsseldorf...in die 2. liga. bei uns hast keinen platz unter den 4 IV...mich könnten sie auch am arsch lecken...

    Ich versteh deine Argumentation voll und ganz. Als Spieler wäre ich auch mehr als angefressen, sollten Zusagen nicht eingehalten werden. Nur gegen so was sollte man sich im Vertrag absichern. Maximal 2 Leihen für die Dauer des Vertrages, fixe Ablösesumme bei zu wengen Spielen, usw.

    Man kan da ganz schön kreativ sein in der Vertragsgestaltung, deshalb dauern ja Verhandlungen meist Wochen bzw. Monate.

    Aber wenn dann der Vertrag unterschrieben ist, gehören immer 2 Seiten dazu.

    Und dass eine Handschlagqualität im Fußball (wie leider auch in der gesamten Gesellschaft finde ich) immer mehr auszusterben droht, ist leider eine Tatsache.

  • sagen kann man viel. danso hat nur unterschrieben, weil er seiner meinung nach augsburg viel zu verdanken hat. zum dank verliehen sie ihn gleich 2x und so richtig planen sie mit ihm nicht. mehr als Verteidiger nummer 4 wird er ab september nicht sein und ab jänner geht das theater wieder von vorne los.

    sagt ja keiner, dass sie karrieren blockieren oder zerstören. aber sie wollen das heft des handelns in der hand haben, sie wollen entscheiden ob er verliehen wird, wohin er verliehen wird. 2x hat er das jetzt mitgemacht. ich verstehe ihn, dass er kein vertrauen mehr in die sportliche führung hat. hätte ich auch nicht.

    ich meine, ihm zu einem unterzeichnen eines 5 jahresvertrag honig ums maul schmieren( setzen auf dich, wir haben dir die möglichkeit Bl zu spielen gegeben, du kommst aus unserer jugend, blabla..) und schon ist er nach england verliehen. ok, versteht man, vielleicht kein platz in augsburg oder in enmgland lernst..kommst zurück und bist verteidiger3 oder 4. was passiert...? leihe zu düsseldorf...ich mein düsseldorf...in die 2. liga. bei uns hast keinen platz unter den 4 IV...mich könnten sie auch am arsch lecken...

    Also, wie man einen Spieler ohne dessen Einwilligung irgendwohin leihen kann, ist mir nicht klar… der Verein wird sich mehr von ihm erhofft haben, was sich aber nicht erfüllt hat. Man kanns von beiden Seiten sehn…

  • Also, wie man einen Spieler ohne dessen Einwilligung irgendwohin leihen kann, ist mir nicht klar… der Verein wird sich mehr von ihm erhofft haben, was sich aber nicht erfüllt hat. Man kanns von beiden Seiten sehn…

    Dann muss sich aber auch die Frage stellen, warum ich ihn nicht mit aller Gewalt halten will. Ablöse hat er Augsburg keine gekostet und mehr als eine Ausbildungsentschädigung werden sie wohl auch bekommen. Ist wahrscheinlich Zufall, ist aber schon der dritte Spieler in relativ kurzer Zeit, bei dem es zu einer Eskalation in Augsburg kommt...

  • Also, wie man einen Spieler ohne dessen Einwilligung irgendwohin leihen kann, ist mir nicht klar… der Verein wird sich mehr von ihm erhofft haben, was sich aber nicht erfüllt hat. Man kanns von beiden Seiten sehn…

    hab ich auch nicht geschrieben. aber wenn du den spieler schon zu verstehen gibst, dass es schwierig wird einsatzzeit zu bekommen und es besser ist einmal woanders zu gehen und diese zu lukrieren, dann gibts eh nur 2 möglichkeiten. ablehnen und durchbeissen bei gleichzeitigen groll des vereins mit dir keine leihgebühr zu kassieren bzw gehalt zu sparen. oder halt zustimmen und glauben was der verein dir raten will...... dann kommst zurück und wenn du pech hast hörst dasselbe nächstes jahr wieder. ...oh wait. ist ihm ja passiert.

  • In Frankfurt, Dortmund und Köln dürfen nur mehr geimpfte/genesene Erwachsene in die Stadien... Mal sehen, wie das dort und (wie so oft) nachgeschaltet bei uns weitergeht.

    Tatsächlich entwickelt es sich hier in Deutschland, und was ich so gehört habe auch in anderen Ländern wie Frankreich, Richtung 2G. Es gilt künftig nur noch geimpft oder genesen, getestet ist raus. Tests sind ab Oktober auch nicht mehr kostenfrei, sondern selbst zu bezahlen.


    Leider glauben viele Leute, dass geimpft bedeutet, dass man auch auf alle Schutzmaßnahmen verzichten kann, wie Maske oder Desinfektionsmittel. In Köln ging die Inzidenz nach der ersten Impfwelle von ca. 8 auf fast 50 hoch, erst in den letzten Tagen ist wieder ein Rückgang zu verzeichnen auf mittlerweile 43.

  • Die Platzstürmer werden auch immer jünger. :-(


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    Den Videotitel find ich geil. Mum tackles Two-Year son...

  • Da sieht man wieder einmal, wozu Politik im Stand ist, wenn nur für die Wahlurne gearbeitet wird und nicht wirklich im Interesse der breiten Masse. Bin gespannt, wer jetzt die Schuld bekommt.......

    mein Nachbar hier in Köln ist gebürtiger Engländer und hat sein Land verlassen, wurde sogar deutscher Staatsbürger - weil ihm die Briten zu hochnäsig sind. Er sagt, dass auf alle Menschen mit "normalen" Jobs herabgesehen wird, sei es Köche, Kellner, Supermarkt-Angestellte, LKW-Fahrer..., sodass kein Engländer mehr in solchen Berufen arbeiten möchte. Nun ja und die Ausländer haben sie ja mit dem Brexit und diesen Regularien erfolgreich vertrieben.

  • Quelle: Die Presse


    Financial Fairplay und Sportwashing


    Die offensichtliche Wirkungslosigkeit der Financial Fairplay Regelungen im Fußball überrascht wenig, denn es gibt eine Vielzahl von Umgehungsmöglichkeiten.


    In der letzten Woche wurde bekannt, dass der englische Traditionsverein und Tabellennachzügler Newcastle United durch ein Bieterkonsortium übernommen werden soll, hinter dem das saudische Königshaus steht. Der Deal lässt in der Fußballwelt einmal mehr die Wogen hochgehen: Während die einen befürchten, die Königsfamilie wolle bloß das Image Saudi-Arabiens als Land der Menschenrechtsverletzung loswerden („sportswashing“), prognostizieren andere dem Verein eine goldene Zukunft im Konzert der europäischen Fußball-Schwergewichte.


    Das saudische Engagement setzt eine Entwicklung im europäischen Spitzenfußball fort, die zunehmend auf staats- oder oligarchenfinanzierte Investoren beruht und den Wettbewerb im Ligensport nachhaltig verändert hat. Ökonomisch lässt sich eine Liga als Kartell von Unternehmen (Vereinen) charakterisieren, die untereinander im Wettbewerb stehen. Ihr Kernprodukt ist eine Dienstleistung, deren Nachfrage von der Attraktivität des Wettbewerbs abhängt. Sepp Herberger, der legendäre Trainer des deutschen Weltmeisterteams von 1954, brachte es auf den Punkt, wenn er meint: „Die Leute gehen zum Fußball, weil sie nicht wissen, wie es ausgeht.“ Spannung erzeugt also Nachfrage, und spannend ist eine Partie dann, wenn sich ebenbürtige Gegner gegenüberstehen. Jede Liga hat daher Regularien, die einen möglichst ausgeglichenen Wettbewerb gewährleisten sollen. Sie reichen von Abmachungen zur Verteilung gemeinsamer Einnahmen (z.B. Erlöse aus den TV-Rechten) über Regeln der Spielerallokation (z.B. Transferbestimmungen oder Gehaltsobergrenzen) bis zu Eingriffen in das Finanzgebaren oder die Eigentümerstruktur der Vereine (z.B. 50+1-Regel in der Deutschen Bundesliga).

    „Der ökonomische Blick“ ist ein Blog, der aktuelle Themen aus der Sicht von Ökonomen behandelt. Er entsteht in Kooperation mit der Nationalökonomischen Gesellschaft (NoeG) und der Presse. Jede Woche erscheint eine neue Ausgabe. Mehr: diepresse.com/oekonomischerblick

    Beiträge von externen Autoren müssen nicht der Meinung der „Presse"-Redaktion entsprechen.

    Die nachfolgende Abbildung illustriert die Ausgeglichenheit in den fünf Topligen des europäischen Fußballs über die letzten 15 Jahre. Dazu wird der sog. Herfindahl-Hirsch-Index (HHI) abgebildet, der ein verbreitetes Maß zur Messung der Wettbewerbsintensität eines Marktes darstellt und den Punktestand jedes Vereins einer Liga am Ende der Saison einbezieht. Ein HHI von 100 würde einer völligen Ausgeglichenheit entsprechen (d.h. Jeder kann Jeden schlagen); je höher der HHI, desto geringer ist die Ausgeglichenheit und damit, laut Theorie, der Spannungsgrad einer Liga. Die strichlierte Linie beschreibt den Durchschnitt des HHI über alle Ligen und den gesamten Beobachtungszeitraum.

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    Die Abbildung zeigt, dass die englische Premier League zwar relativ unausgeglichen ist; das Niveau des HHI hat sich in den letzten 15 Jahren allerdings kaum verändert. Die Deutsche Bundesliga und die französische Ligue 1 weisen eine höhere Ausgeglichenheit auf. In beiden Ländern ist aber eine Entwicklung zu mehr Unausgeglichenheit erkennbar; besonders scharf scheint dies in Frankreich der Fall zu sein. Auch in der italienischen Serie A und der spanischen La Liga nahm die Wettbewerbsintensität über die Jahre deutlich ab. Insgesamt lässt sich festhalten, dass die europäischen Top-Ligen deutlich unausgeglichener wurden, ein Trend, der sich auch in den internationalen Club-Wettbewerben (z.B. UEFA Champions League) niederschlägt, die mittlerweile nur mehr von einem kleinen Kreis von Vereinen dominiert werden.


    Interessant ist der Verlauf des HHI nach 2013/14 (rote Linie). In dieser Saison traten die Financial Fairplay (FFP) Regelungen der UEFA, dem Dachverband der Europäischen Fußballligen, in Kraft. Das FFP soll ein nachhaltiges Finanzgebaren der Vereine garantieren und letztlich den finanziellen Einfluss von Sponsoren und Mäzenen begrenzen. Das erklärte Ziel der zugrunde liegenden Regelungen besteht darin, Ausgeglichenheit in den Ligen und damit attraktive nationale und europäische Wettbewerbe sicherzustellen. Der Vergleich des HHI vor und nach dieser Saison deutet darauf hin, dass das FFP diesem Anspruch kaum gerecht wurde, eher im Gegenteil: in fast allen Ligen steigt der HHI weiter an bzw. weist teilweise starke Ausschläge nach oben auf. Die offensichtliche Wirkungslosigkeit des FFP überrascht wenig, denn ihr Regelwerk enthält eine Vielzahl von Umgehungsmöglichkeiten, die insbesondere von den größeren Vereinen genutzt werden. Auch bei Regelverstößen scheint das FFP wenig robust, wie die Niederlagen der UEFA gegen Manchester City und Paris Saint Germain vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS belegen. Hinzu kommt, dass das FFP nur jene Vereine betrifft, die an den internationalen Wettbewerben teilnehmen. Für die eingangs erwähnte Übernahme von Newcastle United würden daher nur die wesentlich lascheren „profit and sustainability rules“ der Premier League gelten.


    Im Vergleich zu den europäischen Ligen sind die vier großen amerikanischen Sportligen (Football: NFL, Basketball: NBA, Baseball: MLB, Eishockey: NHL) wesentlich stärker reguliert und im Ergebnis ausgeglichener. Deren Erfahrungen und Instrumente lassen sich aber nur begrenzt auf das europäische Modell übertragen, da die Sportligen untereinander in Konkurrenz stehen und bei einer schärferen Selbstbindung in den internationalen Wettbewerben ins Hintertreffen geraten würden. Die Gehaltsobergrenze der spanischen La Liga hat heuer beispielsweise dazu geführt, dass der FC Barcelona seinen langjährigen Topstar Lionel Messi nach Paris ziehen lassen musste. Schon wird die Befürchtung laut, sein Abgang könnte dazu führen, dass der spanische Markt für andere Superstars unattraktiver wird. Ein Bedeutungsverlust der gesamten Liga und Nachteile für andere Topvereine wie Real Madrid in den europäischen Clubwettbewerben wären die Folge. Eine wirkungsvolle Regulierung des europäischen Profifußballs setzt daher eine Einigung auf übernationaler Ebene voraus. Die UEFA könnte hier eine wichtige Vermittlerrolle einnehmen und auch das FFP zu einem Instrument mit klaren und verbindlichen Wettbewerbsregeln weiterentwickeln.

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