Beiträge von Vogelkot


    Viola Investment GmbH FN 564445t


    Gesellschafter

    • Werner Jürgen, Mag. (Anteil: 49,5057 %)
    • PISEC Group Holding GmbH (Anteil: 9,9 %)
    • Podsedensek Peter, DI (Anteil: 9,9 %)
    • Harreither Gesellschaft m.b.H. (Anteil: 4,9514 %)
    • Harreither Raimund, Dr. MBA, (Anteil: 4,9514 %)
    • Hensel Frank, Mag., (Anteil: 4,9514 %)
    • The Alabas GmbH (Anteil: 4,9514 %)
    • Adler Michael, Mag. (Anteil: 2,4743 %)
    • L. Vogel Beteiligungs GmbH (Anteil: 2,4743 %)
    • Rappel Rudolf (Anteil: 2,4743 %)
    • Speiser Wolfgang, Univ.-Prof. Dr., (Anteil: 2,4743 %)
    • Langer Peter, Dr., (Anteil: 0,9914 %)

    Geschäftsführer:

    Wildmoser Christoph, Dr.,

    Naja. In Österreich hat es einen lächerlichen Medienhype gegeben um den neuen Messi in Grünscheiß. Das hat jeder Vermittler mitbekommen. Die haben sich um die fette Provision von Barcelona dann redlich bemüht. Bloß hat Barcelona eben lieber erst den Spieler getestet und dann befunden, dass er den vereinbarten Preis nicht wert ist. Wenn wieder so ein Hype kommt kann etwas ähnliches wieder passieren.

    Nachdem er jetzt ein halbes Jahr bei einem der größten Klubs Europas trainiert hat, wird er sicher nicht schwächer sein als davor. Also ist dieser "Neuzugang" leider eine Verstärkung für den komischen Klub aus Penzing.

    Lizenzbestimmungen:


    4.4.2.5 Der Lizenzbewerber/-nehmer muss beherrschenden Einfluss auf die Gesellschaft haben und über die Mehrheit der Stimmrechte an der Gesellschaft unmittelbar verfügen. Der Sitz der Gesellschaft muss sich in Österreich befinden


    Die Mehrheit der Stimmrechte hat an sich nix mit der Beteiligung an der AG zu tun. Bestes Beispiel ist RB Leipzig: Dort hat der Verein die Mehrheit der Stimmrechte, ist aber nur zu 1 % an der Profimannschaft beteiligt (der Rest gehört ganz offiziell Red Bull). Das ist also kein echtes Problem. Man kann ja in den Vereinsgremien ebenfalls Vertreter der Investoren setzen. Nicht schön, aber machbar. Die "Beherrschung" ist das spannendere.


    Das Glossar selbst sagt, was es unter "Beherrschung" versteht:

    Möglichkeit, die Finanz- und Geschäftspolitik eines Unternehmens zu bestimmen (um aus dessen Tätigkeit Nutzen zu ziehen). Beherrschung kann durch Anteilsbesitz, Satzungsbestimmungen oder durch vertragliche Vereinbarungen begründet werden.

    "Satzungsbestimmungen" oder "vertragliche Vereinbarungen" ist wieder vernachlässigbar, aber wenn man sich an der medial kolportierten "Option über weitere 10,1 %" stört, dann liegt es am wohl am Wörtchen "Anteilsbesitz". Eigentlich steht hier aber nirgendwo geschrieben, dass bei 50,01 % Anteilsbesitz zwingend "Beherrschung" vorliegt. Würde man also regeln, dass beim Verein sämtliche Möglichkeiten, "die Finanz- und Geschäftspolitik eines Unternehmens zu bestimmen (um aus dessen Tätigkeit Nutzen zu ziehen)" verbleiben, könnte man doch auch jetzt schon viel mehr als nur 49,9 % verkaufen. Also zumindest dann, wenn man auf Konfrontationskurs gehen will. Was aber natürlich sinnlos ist, weil man als Lizenzwerber immer den Kürzeren ziehen wird. Sollte die Bundesliga also in der nächsten Zeit eine Änderung dieser Definition zur Beherrschung vornehmen, dann geschieht das sicher auf den Wunsch der Austria zur Klarstellung was geht und was nicht geht.

    Im Austriansoccerboard hat jemand die Tagesordnung gepostet für eine Generalversammlung an einem Dienstag, den 17.1. gepostet. Richtig ist, dass der 17.1. ein Montag ist.

    Und die Kronenzeitung hat genau diese Einladung in einen Artikel verpackt: es steht auf der Tagesordnung, dass 40 % an der AG verkauft werden sollen plus Optionseinräumung über weitere 10,1 %

    Ich denke, dass diese Optionseinräumung dann schlagend wird, wenn die Bundesliga die Aufhebung der verpflichtenden Vereinsmehrheit beschließen sollte. Klingt zwar für den gemeinen Fan ziemlich bedrohlich - aber andererseits ist das aus Investoren-Sicht nachvollziehbar: Sollte plötzlich diese Regel fallen (auf Betreiben der Austria oder auch nicht), dann kann der Investor nicht überstimmt werden. Soll sein.

    Stellt sich nur mehr die Frage, ob die Geldgeber von März (1% oder Rückzahlung) bereits Teil der 40 % sind oder deren Darlehen zurückgezahlt werden sollen. Ich gehe davon aus, dass diese Teil der 40-%-Investorengruppe sind. Ob nun in einer gemeinsamen GmbH vertreten oder außerhalb, ist dann wohl egal.

    Im Firmenbuch jedenfalls ist noch alles ruhig.

    Genialer Vertrag, der da von unseren genialen Genies in Penzing verhandelt wurde. Barcelona hat es also in der Hand, den Spieler entweder bis Saisonende einfach nicht mehr in der Kader zu stellen und damit auch für seinen eigentlichen Arbeitgeber unattraktiver zu machen (weil Weg vom Fenster = niedrigere Kaufangebote an Rapdi) oder die Grünen dazu zu bewegen, auf ihre zugesagten zehn Mille zu verzichten.


    Demir. Das Insignia von Hütteldorf.

    Stöger war ein super Trainer. War. Dass er es nicht mehr ist, hat man am letztjährigen Tabellenplatz 8 gesehen. Gut möglich, dass die Austria auch dieses Jahr nicht anders abschneidet, aber - davon gehe ich aus - gehaltstechnisch liegt Schmid sicher darunter (die Sondersituation als Trainer-Sportdirekter-Personalunion außer Acht lassend).

    Selbstverständlich weiß Insignia, dass das nach der Frist ist und daher auch - unabhängig vom Inhalt - nicht mehr behandelt wird. Da geht es um PR-Schadensbegrenzung für Insignia nach dem Motto 'Wir waren wir zuletzt leistungsbereit, aber die Sesselkleber haben uns keine Chance gelassen". Das ist natürlich wichtig, denn mit diesem völlig vergeigten (Nicht-)Engagement bei der Austria werden sie wohl kaum jemanls wieder den Fuß in die Tür eines Fußballklubs bekommen.


    Zu gerne würde ich auch noch einmal Peter Stöger hören, was er denn zu alldem zu sagen hat. Nicht als Ex-Trainer sondern als Ex-Funktionsträger. Ich möchte noch einmal an ein Interview erinnern, in dem er gesagt hat, Meran Jordania eh zu kennen (weil man ihn in Szene eben kennt) und ihn ganz gut finden würde: https://www.skysportaustria.at…austria-investorengruppe/


    Auch bei der Fan-Fragen-Beantwortung war Stöger neben Sur anwesend und hat seinen gewohnten Blick drauf gehabt:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Auch unser Trainer plus Sportdirektor der abgelaufenen Saison war also durchaus der Meinung, dass das etwas werden könnte. Leider wurde es aber nichts. Es ist wohl offensichtlich, dass die aktuelle Führung des Klubs (und das völlig zu Recht) bald den Ausstieg aus dem Insignia-Vertrag verkünden wird. Wir Fans werden nie einen Einblick in die Verträge bekommen und was tatsächlich abgesprochen war - und so bleibt es dabei, dass diese Episode in die Geschichtsbücher eingehen wird: Als eine der größten Peinlichkeiten im modernen österreichischen Fußball.

    Das sind ja die Zahlen zum 30.06.2021, die man auf der Übersichts-Seite der Liga eh finden kann:

    ÖFBL.at - Geschäftsbericht (oefbl.at)


    Krisch ist ja erst seit 01.05. im Amt, hat also faktisch keinen Einfluss darauf gehabt. Dass wir allerdings erneut das schlechteste Jahresergebnis der Liga abgeliefert haben, kann einen ob der zahlreichen "Ja, wir machen unsere Hausaufgaben"-Aussagen von Stöger und Kraetschmer schon verwundern. Bemühen ist lieb, aber erneut das größte Minus der Liga die Realität. Nur weil das Jahresergebnis nicht so desolat-unterirdrisch wie im Jahr davor war, heißt das nicht, dass dieses hier erfreulich ist.