Beiträge von Alsatian

    Kritikpunkt an SH von mir, sind die viel zu späten Wechsel und dann auch nur einzeln. Wir haben 3 Wechselpausen und 5 Wechsel. Die kann man durchaus auch ausnutzen (ca 60 + 75 frische Kräfte und 3. Wechselpause eher taktisch ca. 85+ . Soll er bleiben oder gehen? Für mich ist beides in Ordnung. Wenn es eine neue sportliche Ausrichtung gibt und er dazu nicht passt oder er den Weg nicht mitgeht, sollte er aber eher noch vor dem Frühjahr gehen, damit wir den neuen Weg schon im Frühjahr einschlagen können.

    Jetzt sollte man die Winterpause nutzen und überlegen mit welcher Mannschaft, welchem Spielstil und welchen Trainer wir in den Herbst starten wollen. Dementsprechend die Spieler (evtl. auch schon Trainer) und Spielstiel im Frühjahr implementieren. Ziel für heuer sollte der Klassenerhalt und die Entwicklung der Mannschaft (und jedes Derby gewinnen) sein um zu zeigen, dass uns der richtige Weg wichtiger ist als der kurzfristige Erfolge (der uns finanziell mehr kostet als er uns bringt). Dabei muss man auch beinhart zum Nachwuchs sagen, wenn du dich nicht zum Verein bekennst (für den Herbst keinen Vertrag hast) spielst du bei uns auch nicht. Gilt auch für alle anderen Kaderspieler, denn da sehe ich aktuell (außer Drago) keinen Unterschiedsspieler, den ich auch ohne Vertrag für die nächste Saison einsetzen muss.

    Nach den Ausfällen von Sakaria und Botic, hätten wir offensiv Bedarf. Da wir aber keine Kohle haben, müssten wir entweder jemand verkaufen oder Wels (sofern wir mit im in der Zukunft planen) zurück holen. Da die Gehälter von Sakaria und Botic hoffentlich durch eine Versicherung übernommen werden, sollte sich die entgangene Leihgebühr/mehr Gehaltskosten ausgehen.
    Ich gehe am Spielersektor von einem ruhigen Winter aus (sehe keinen für den ein passendes Angebot kommen wird, und wir können uns niemanden leisten)
    Für mich ist eher der Trainer die Frage, aus meiner Sicht passt Helm nicht zur Neuausrichtung in der Sportdirektion. Darum sollten man im Winter den Schritt wagen und spätestens im OPO die Umstellung des Systems beginnen. Welcher Platz am Ende herausschaut ist für mich persönlich nicht so wichtig, mit einem Umbruch im Sommer schaffen wir im Herbst die Quali sowieso wieder nicht und von der Meisterschaft mit dieser Mannschaft zu träumen ist reinste Utopie.

    Wenn eine Kantine während einem Spiel zu wenig Umsatz macht, dann passt entweder die Qualität (inkl. Service) oder der Preis nicht. Wobei die Servicequalität nicht unterschätzt werden darf, da sehe ich je nachdem welcher Elternteil die Kantine beim Nachwuchs betreut +/- 50% beim Umsatz zum Durchschnitt.

    Aus meiner Sicht bringt es den Jungen mehr 90 min bei den YV zu spielen (in der 2. Liga lernt man auch einiges über Erwachsenenfußball) als 5-10 min in der Bundesliga. Für die Entwicklung sollte aber regelmäßig einer der Jungen in der 60. (oder auch früher) kommen um echte Erfahrung zu sammeln.

    Ihr habt mich falsch verstanden. Als echtes Veilchen sehe ich mir die Spiel im Horr an. Damit sich so ein Streaming rendiert, brauche ich aber ausreichend Kunden die das nicht machen. Da stellt sich dann für mich die Frage wie viele gibt es davon in Österreich und sind bereit dafür Geld zu zahlen. Am besten etwas abgespeckt (ich brauche keine "TV-Experten"), werbefinanziert und kostenlos, dann kann man es solo vertreiben, andernfalls werden die Werbeeinnahmen für alle zurückgehen. Was bringt mir ein Sponsoring wenn es fast keine sieht?

    Ich sehe das Problem dann eher beim VAR. Brauchbare TV-Bilder sind mit heutiger Technik relativ günstig zu erzeugen. Kommentatoren und Vorbericht aus einem Studio ist auch machbar, ich brauch keinen "Experten" der neben dem Spielfeld interviewt wird. Bilder die für den VAR geeignet sind, brauchen aber mehr Einstellungen und bessere Qualität. Wobei beim VAR in Österreich es eh egal sein müsste. Da wird gewürfelt ob man eingreifen soll oder nicht. Die TV Einnahmen in Österreich werden bei der Qualität (sehe aktuell keine Mannschaft, die Werbung für den österreichischen Fußball macht) trotzdem nicht steigen. Warum soll ich Geld zahlen, wenn ich um den Preis besseren Fußball sehen kann.

    Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass unsere Buli das auf die Reihe bekommt. Schaffen es ja nicht einmal, dass ein Cupfinale der Damen und die Meisterschaftsentscheidung der Herren an unterschiedlichen Tagen statt finden können.

    Die Frage bei dem Transfers ist immer das Geld das der aufnehmende Verein zahlt oder das Geld das der abgebende Verein bekommt. Sicher sieht es toll aus wenn ein englischer Verein 3,5 Mio. auf den Tisch legt, nur werden dann davon noch einiges an Handgeld, Provisionen an den Berater enthalten sein. Somit kommt der Wert niemals in der GuV an. Und wenn R*** wirklich soviel an den Transfers verdient hat, wo ist dann das ganze Geld hin?
    BSP 22/23 laut Transfermarkt Einnahmen 13,25 Ausgaben 2,65 = + 10,60 Mio. Wenn ich mir aber den Geschäftsbericht anschaue sehe ich in der relevanten Position einen Überschuss von ca. 2 Mio. (da sind alle Nebenkosten berücksichtigt auch bei den Spielerkäufen) . Fehlen also 8 Mio. zwischen den veröffentlichten Werten und dem tatsächlichen Ertrag.

    Abgesehen davon ist es auch ein Thema der Vertragsgestaltung. Ich kann einen Spieler entweder mit hohem Gehalt langfristig binden oder ich biete ihm ein aktuell vernünftiges Gehalt an und entsprechend eine Ausstiegsklausel bzw. wollen sich Spieler ohne Ausstiegsklausel nicht lange binden, damit sie selber mehr verdienen. Oder glaubt jemand, dass Mbappe Real letztes Jahr wirklich wesentlich mehr gekostet hättet als diesen Sommer. Das Geld bekommen statt PSG nun nur er und sein Vermittler.

    Wenn Como aufsteigt definitiv kein Problem. Wenn sie in der Serie B bleiben, kommt es darauf an wann sich sonst so am Markt tut. Ob sie gezogen wird, hängt natürlich von seiner Entwicklung ab. Taktisch kann ein halbes Jahr in Italien auf keinen Fall schaden.

    Wenn bei R*** Leute mit Hirn am Werken wären, hätte man als 1. Schritt alle "Nichtspieler" für ein Monat freistellen und das Gehalt an eine gemeinnützigen Verein spenden können. Die Spieler zumindest zu Gemeinnützigem verdonnern. Bei Stammspieler in der aktuellen Situation freiwillig verzichten traut sich keiner, wäre aber ein klares Signal gewesen und würde sehr gut in der Öffentlichkeit aufgenommen werden. So wie es jetzt ist zeigt man, dass man immer eine große Klappe hat und keine E***. Aber immer darauf hinweisen, dass wir ein Pleiteverein sind. Was ich so höre, kann es leicht sein, dass ein größerer Sponsor in Zukunft Abstand nehmen wird, da die Aussagen im Widerspruch zur Unternehmensphilosophie steht und somit der Reputationsschaden wesentlich höher ist als der Werbewert.

    Das die Bank einen Teil des Kredites abschreibt ist klar (Vorsichtsprinzip) warum man dann aber auch einen Schuldenschnitt macht und auf den Rest hofft ist für mich wieder schwerer nach zu vollziehen. Die Frage ist auf was sich der Schuldenschnitt bezieht (kann ja auch nur auf die höheren Zinsen sein, dass meinte ich auch mit 1% fix statt variabel). In Kombination mit Stadionverkauf kann es wiederum sinnvoll sein, da es sonst mit der Verwertung (nehme an dass das Stadion als Sicherheit gilt) Probleme geben könnte.

    Verstehe das Konstrukt nicht ganz, statt einen Schuldenschnitt könnte die BA auch sagen, dass die Zinsen bei 1% liegen und wir unsere laufenden Kosten dadurch senken.
    Ein "Verkauf" (ist eher eine Übernahme der Schulden) des Stadion führt eigentlich nur zu eine Verkürzung der Bilanz. Vorteil der Miete ist, dass sie besser planbar ist.

    Nachteil, der Eigentümer kann das Stadion auch fremdvermieten ohne das wir ein Mitspracherecht haben. Kann mir in unsere Situation nicht vorstellen, dass wir als Exklusivmieter aufscheinen würden.