Beiträge von Otto Volante

    Und Suchard wäre nicht die Katze aus dem Sack?

    Wenn wir aus budgetären Gründen hauptsächlich auf Spieler der YV setzen müssen, nein.


    Er wäre zudem wohl die budgetschonendste Lösung. In dieser Situation auch nicht unwesentlich.

    Wir dürfen in dieser Phase kein Risiko eingehen bei der Trainerwahl. Es muss entweder ein nachweislicher Klassemann kommen (auch wenn es finanziell weh tut) oder man setzt auf eine vereinsinterne Lösung (Suchard). Das nächste Jahr könnte derart sensibel und auch gefährlich werden, dass es grob fahrlässig wäre, irgendeine Katze im Sack zu verpflichten.

    Ich könnte nichts Schlechtes über Schopp als Trainer sagen, im Gegenteil.


    Jede Trainerentscheidung ist im Grunde ein Risiko mit unbekanntem Ausgang. Aber ich frage mich schon, ob es nicht doch zu riskant ist, erneut das Underdog-Modell "Trainer erreicht mit einem kleinen Verein bemerkenswerten Erfolg" zu wählen.


    Man kann natürlich auch auf das das trial and error-Prinzip setzen, und das so lange probieren, bis irgendwann einmal ein Trainer wirklich einschlägt.

    Puh, mühsam. Es gibt nur mehr Hass und Zwietracht, wo man auch hinschaut. Und das in allen Gesellschaftsfeldern. Beinahe wie bei Thomas Hobbes und seinem bellum omnium contra omnes. Leider wohl nicht nur dem Zeitgeist geschuldet, sondern auch dem allgemeinen politischen (Un-)Klima in diesem Land.


    Das ist natürlich alles auch einer katastrophalen (im Sinne von nicht existenten) Krisenkommunikation seitens des Vereins geschuldet. Diese komplette Ungewissheit betreffend sportlicher und wirtschaftlicher Zukunft ist leider ein fruchtbarer Nährboden, der in Verbindung mit der Anonymität von Internetforen ganz üble Früchte trägt. Der Verein lässt ja nicht nur die Fans, sondern auch die Medien, komplett im Regen stehen.

    • Wer führt derzeit den Verein?
    • Welche Rolle spielt MK noch?
    • Wie wäre es einmal mit ein wenig Licht ins Dunkel der (Nicht-)Verpflichtungen von Insignia? Das kann ja nicht sein, dass es niemanden auf der Welt gibt, der eine gewisse Einsicht in das "Vertragswerk" hat. In Österreich wird doch sonst alles und jedes geleakt. Das Warten auf 4 Mio. EUR ist ja in gewisser Weise richtiggehend peinlich, wir verkommen zusehends zur Lachnummer. Scheinbar gibt es auch Verbot für Journalisten, nach Insignia zu fragen (siehe gestern auch das Interview im Standard).

    Als Außenstehender muss man den Eindruck gewinnen, dass die Austria ein führerloses Geisterschiff auf Kollisionskurz ist. Ich verstehe es einfach nicht, dass es niemand wert findet, ein wenig Öffentlichkeitsarbeit zu leisten.


    Man könnte das auch als ganz schlechtes Zeichen werten im Hinblick auf eine drohende Insolvenz.

    Lustig irgendwie, das Austriaforum, ebenso wie die Medien, scheinbar im smoothen Sommerloch. Wochenlang Aufruhr, ein angeblicher Skandal nach dem anderen, Gerüchte, Insolvenz, Malversationen, die Freunde der Austria als Retter, eine neuer Vorstand, die Lizenz, Spielerabgänge. Neubeginn, tabula rasa.


    Und nun. Schweigen im (Blätter-)Wald.


    Der Trainer krank im Zoom-Chat mit Horst Heldt.


    Achja, Insignia, da war doch mal was. Zahlungsverpflichtung Ende April und so. Angeblich.


    Ein Saustall. Ich fürchte, wir sind so richtig am Absandeln.

    Eine Frechheit das Urteil für die perverse Drecksau

    Wie auch immer, sein Leben ist ohnehin zerstört. Der kann nie wieder vor die Tür gehen. Die Chancen auf einen Suizid stehen hoch, sehr hoch.


    Auch wenn es in diesem Fall widerlich und grauslich ist, muss der Rechtsstaat bei der Strafzumessung "mildernde" Umstände wie (teilweises) Geständnis, (zumindest glaubwürdig vorgetragene) Reue und Unbescholtenheit mitberücksichtigen. Jetzt könnte man erwägen, den Strafrahmen zu erhöhen (mW 5 Jahre), aber ob das irgendwem etwas bringt? Und was müsste man dann erst mit den "Produzenten" dieses abscheulichen Materials machen?


    Wir müssen, auch wenn es in solchen Fällen besonders schwer fällt, eine gewisse rechtsstaatliche Contenance bewahren, sonst ist es nicht mehr weit zum Alten Testament, der Todesstrafe, der Lynchjustiz oder "Schwanz ab".


    Es ist alles so traurig.

    LASK-Präsident im Zitat:


    "Der in der Kritik stehende Trainer Dominik Thalhammer stehe aber nicht zur Diskussion, viel mehr stören Gruber die gestiegenen Ansprüche an den LASK.

    "Wir haben immer gesagt, wir wollen das obere Playoff. Ich weiß nicht, warum immer der Meistertitel herbeigerufen wird. Oberes Playoff, Europacup-Qualifikation und erst wenn wir das Stadion haben, haben wir gesagt, möchten wir dauerhaft in die Top drei und jedes Jahr im Europacup mitspielen", so Gruber, der für einen Angriff auf die Meisterschaft "andere Qualität und andere Leistungen" für nötig hält."


    Markus Kraetschmer reloaded, history repeating. Ich lese das so, dass auch der LASK mit dem Projekt va banque spielt. Entweder es geht glorios auf oder (die wahrscheinlichere Variante) in 3 Jahren winkt die Insolvenz.

    Besonders genau wird man sich die Sache mit den vermeintlichen 10 Mio. Sponsorgeldern ("1000 und eine Nacht") anschauen müssen aus der Vorsaison. Das erscheint bilanziell abenteuerlich, ein Sprung der Sponsorgelder von 11 Mio. auf 21 Mio., dann wieder back auf die handelsüblichen 11 Mio. EUR. Dazwischen eine positive Lizenz, eine Wertberichtigung und der lapidare (und wohl nicht ganz wahre) Satz, man wolle den eigentlich zustehenden Betrag nicht einklagen, um neue Sponsoren nicht zu irritieren. Warum hat damals eigentlich niemand diesen Schwachsinn thematisiert? Und von angeblichen Boni will ich an dieser Stelle gar nicht sprechen, da mir die Insight fehlt. Da rollt der Rubel in Richtung StGB, da lasse ich in Foren meine Finger davon.


    Warum wurde ob des damaligen 10 Mio.- "Jahrhundertdeals" mit den Arabern nicht eine ähnlich pompöse Pressekonferenzen wie mit den bloßen "Partner" Insignia veranstaltet? Mit 10 Mio. EUR finanziere ich - ehrenamtlich als Otto Volante - eine KM aus, die den 2. Platz hinter RBS garantiert.

    Interessant die Aussage von Stöger, dass die Admira "Körperlichkeit und GRÖSSE" gebracht hat, womit wir scheinbar nichts anfangen konnten.


    Das weckt bei mir ein seit Langem schwelendes Grundsatzthema. Wir haben seit Jahren relativ kleine Spieler, teils auch schmächtige, in unseren Reihen. Auch in der Akademie scheint auf diesen kleinen "Zanglern" das Hauptaugenmerk zu liegen. Das könnte auch der Grund sein, warum wir bei Nachwuchsturnieren (also fernab vom Männerfußball) immer wieder auch international für Furore sorgen, weil die kleinen, quirligen und versierten Spielern unter diesen Bedingungen Vorteile haben (zB in der Halle).


    Aber when it comes to Erwachsenenfußball, sind wir immer wieder überrascht, warum es all die Horvaths und Prokops nicht schaffen, obwohl sie doch eben noch so begnadete Drübersteiger drauf hatten, Vermutlich, weil sie eben keine Messis sind. Bei Fitz geht es bereits in eine vergleichbare Richtung, Siehe zB das heutige Spiel. die Admira hat unsere Buben in der 1. HZ aus den Bock ghaut, und vorbei war es mit der Herrlichkeit. Viele rufen nach Spielern wie Hahn, Braunöder oder Fischerauer, aber das sind ja auch alle Hendln.


    Vielleicht sollte man "Anspruch und Stil" außen vor lassen, und sich mehr dem modernen athletischen Fußball zuwenden. Der 18-jährige Martel steht neben Dominik Fitz, als wäre er sein Papa.

    Leider ein ganz schwacher Auftritt, bei dem das Beste der ernudelte Punkt ist. Es lässt natürlich Übles befürchten für das nächste "Sparjahr", wenn man zusehen muss, dass man gerade mal auf Augenhöhe mit einem Abstiegskandidaten ist. Sarkaria leider abgetaucht, Fitz wie ein Kind unter Erwachsenen, Martel lässt sich leider auch schon anstecken, Demaku verletzt, Monschein inferior, Poulsen ein Schatten, Teigl eine generell große Enttäuschung und die Verteidigung bei den Standardsituationen unterirdisch. Wahnsinn das Verhalten bei hohen Bällen.


    Und wie Handl den vergeben hat, muss er in einer ruhigen Minute mal erklären.

    Unglaublich das der Kraetschmer nicht schon längst beurlaubt ist.


    Alleine sein Interview im Standard wäre in unserer Lage mMn der nächste sofortige Kündigungsgrund. Unglaublich wie abgehoben und selbstgefällig er dieses Interview gibt nachdem ER unseren Verein an die Wand gefahren und fast zerstört hat und erst das Modell dass er abgelehnt hat uns den Arsch gerettet hat.

    Das Interview ist generell eine Chuzpe, auch hinsichtlich des Interviewenden. Nichts von dem Scheißdreck-Geschwurbel, das da gefragt wurde, interessiert irgendwen. Wie wäre es denn zB gewesen, nach der Substanz des "Deals" mit Insignia zu fragen (irre, den mit Pomp und Gloria präsentierten Heilsbringer Insignia überhaupt nicht zu thematisieren)? Wie wäre es zB gewesen, auf den Schlusssatz einzugehen, dass der Betrieb ohne Transfers, Europacup etc eigentlich nicht finanzierbar ist?


    Irgendwie war das so, wie wenn Martina Salomon und Rainer Nowak vom Kurier unseren Bundeskanzler "in die Mangel nehmen". Unglaublich eigentlich.



    Zitat: "Um unsere Infrastruktur dauerhaft betreiben zu können, muss man ein gewisses Level erreichen. Man braucht den sportlichen Erfolg, den Europacup, die Transfers. Sonst hat man ein Problem, den Betrieb zu finanzieren."

    In Wahrheit eine Selbstverständlichkeit, zugleich auch höchst bedrohlich. Wie stellt sich MK das vor, wenn man bei einer Mannschaft nachhaltig einsparen muss, die in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt ist und deren Reserve in Liga 2 um den Abstieg spielt? Mir scheint, man hat sich bei den Investitionen in die Infrastruktur gar weit aus dem Fenster gelehnt mit best-case-Annahmen. Wenn kein Wunder passiert, ist es meines Erachtens höchst unwahrscheinlich, dass wir nächstes Jahr um die EC-Plätze ernsthaft mitmischen. Und was dann?

    A Traumpass von Fitz vorm 1:2 .

    Den kauft uns wenigstens keiner weg. Keine Ahnung, was in den gefahren ist. Alles kann man nicht mit einer überstandenen Verletzung rechtfertigen. Sieht eher aus nach Dominik Prokop reloaded.


    Generell bedenklich. Ried ergänzt den zweiten Anzug in der Pause um die zwei etatmäßigen Offensivspieler, und wir sind prompt am Sand. Wir machen Runde für Runde Fehler in der Abwehr, die - Personalnot hin oder her - in einer Profimannschaft nicht passieren dürfen.

    Sollte noch was von Insignia kommen, ist es schön, daran glauben tut keiner mehr, außer die Träumer.

    Und genau das ist das Unglaubliche. Wie soll man das verstehen? Verträge werden idR geschlossen, um Rechte und Pflichten der Vertragsparteien in verbindlicher (und notfalls auch rechtlich durchsetzbarer) Weise festzulegen. Entweder gibt es eine rechtliche Pflicht von Insignia zu liefern, dann gehört diese ehrenwerte Bande in Grund und Boden verklagt. Oder aber es handelt sich um (letztlich rechtlich unverbindliche) Wischi-waschi-Absichtsbekundungen, dann gehören ALLE mit nassen Fetzen vom Hof vertrieben, die an der Entscheidungsfindung mitgewirkt haben.

    Wenn man heute Sarkaria gesehen hat, dann muss man eigentlich weinen um diesen Spieler. Aber leider wollte er nicht mehr verlängern.

    Ich denke, das muss man relativieren bzw würde man ihm unrecht tun.. Manprit war bestimmt keiner, der um jeden Preis weg wollte (schon gar nicht zu einem Drecksverein wie Sturm - das war nicht sein Lebensziel). Viele Spieler haben abgewartet bis zu Letzt. Aber angesichts des verschissenen Inisgnia-"Deals" , all der Ungewissheit, des Abgangs der Integrationsfigur Stöger, des Taumelns am Abgrund, der drohenden Insolvenz und der unsicheren Lizenz muss man einen jungen Mann verstehen, der das sichere Ufer sucht,


    Und ich komme zurück: Es wäre möglich gewesen, sie alle zu halten, Stöger, Sarkaria und Monschein (der mir e wurscht ist). Das hat man einfach vergeigt (sorry wenni).