Beiträge von werewolf79

    Der letzte Absatz brachte mich doch zum Schmunzeln

    ORF:


    Super League stößt auf breite Ablehnung

    Die am Montag von zwölf europäischen Topclubs verkündete Gründung einer eigenen Super League ist im Rest von Fußballeuropa auf breite Ablehnung gestoßen. Neben dem Europäischen Fußballverband (UEFA) und dem Weltverband (FIFA) gab es auch aus der Politik harsche Kritik am Vorhaben, eine Konkurrenz zur Champions League zu bilden. Die UEFA will auch an ihrer geplanten Reform der Königsklasse festhalten.

    Die englischen Topclubs Manchester United, Manchester City, der FC Liverpool, FC Arsenal, FC Chelsea und Tottenham Hotspur, die italienischen Traditionsvereine Juventus Turin, der AC Milan und Inter Mailand sowie das Trio FC Barcelona, Real Madrid und Atletico aus Spanien gaben am Montag die Gründung ihrer eigenen Superliga bekannt. In einer ersten Reaktion bezeichnete die UEFA den Plan als „zynisches Projekt, basiert auf dem Eigeninteresse einiger Clubs in einer Zeit, in der die Gesellschaft mehr denn je Solidarität braucht“.

    Am Montag wurde auch bekannt, dass das Projekt Super League von der US-Großbank JP Morgan unterstützt wird. Das bestätigte das Unternehmen am Montag der englischen Nachrichtenagentur PA. JP Morgan sichert den Angaben zufolge die Finanzierung des neuen Wettbewerbs, der den Teilnehmern garantierte Einnahmen in dreistelliger Millionenhöhe sichern soll. Während der „anfänglichen Verpflichtungsperiode“ könnten Solidaritätsleistungen in Höhe von zehn Milliarden Euro ausgezahlt werden. Die Gründungsmitglieder sollen zudem einen Betrag von 3,5 Milliarden Euro erhalten, „der ausschließlich für die Entwicklung ihrer Infrastruktur und zur Abfederung der Auswirkungen der Covid-Pandemie vorgesehen ist“.

    „Verbrechen am Fußball“

    Am Plan der zwölf hagelte es jedenfalls harsche Kritik – auch aus den Ländern der beteiligten Clubs. "Diese zwölf Vereine haben mit dieser Ankündigung eine riesige Granate auf den Sport geworfen, und die Premier League sollte mit einer eigenen Granate reagieren und sagen: „Okay, ihr werdet von der nächsten Saison an aus der Premier League verbannt“, sagte etwa der ehemalige englische Stürmerstar Alan Shearer. Der britische Premierminister Boris Johnson unterstützte die Forderung und bezeichnete den Plan als „schädlich“.

    In England sorgte die Ankündigung der sechs Topclubs, an der neuen Liga teilzunehmen, bei deren Anhängern nicht für Begeisterung, sondern für Enttäuschung und Empörung. Die Fanorganisation Chelsea Supporters’ Trust sprach von „unverzeihlichen“ Plänen, die von Gier getrieben seien. „Unsere Mitglieder und Fußballfans weltweit haben den ultimativen Verrat erlebt“, teilte die Vereinigung mit. Die Dachorganisation der Tottenham-Anhänger sprach von einem „Verrat am Verein“. „Die Zukunft unseres Clubs steht auf dem Spiel.“ Spirit of Shankly, eine Fangruppe von Meister Liverpool, betonte, die Clubeigner der Fenway Sports Group hätten die Fans in ihrem „unerbittlichen und gierigen Streben nach Geld ignoriert. Fußball gehört uns, nicht ihnen.“

    Aus Deutschland, wo Bayern München und Borussia Dortmund der Einladung zur Superliga nicht folgten, kamen ebenfalls wenig freundliche Worte. „Eine geschlossene Gesellschaft ist ein Verbrechen am Fußball“, wurde der ehemalige deutsche Teamchef und jetzige Manager von Bayer Leverkusen, Rudi Völler, in der „Bild“-Zeitung zitiert. Vor allem die Teilnahme des FC Liverpool empfand der ehemalige Torjäger als Affront vor allem gegenüber den eigenen Fans: „Für einen Klub, bei dem die Fans „You’ll never walk alone“ singen, ist das beschämend.“ Der ehemalige Weltfußballer Luis Figo aus Portugal nannte das Vorgehen einen „gierigen und gefühllosen Schritt.“

    Ablehnung auch in Österreich

    Viel anfangen kann man mit den Plänen der zwölf Vereine auch in Österreich nicht. Jesse Marsch, Trainer von Serienmeister Red Bull Salzburg, sprach sich deutlich gegen die geplante Superliga aus. „Wenn die Motivation im Sport nur über Geld ist, finde ich das schade. Das ist traurig für Sportler, für Fans, für alle. Ich glaube, dass viele dieser Vereine genug Geld haben“, sagte der US-Amerikaner am Montag.

    Marsch zog einen Vergleich zur Weltmeisterschaft. „Wenn wir sagen, dass die WM nur mit Argentinien, Brasilien, Frankreich, Spanien, Deutschland, Italien und England gespielt wird – das ist nicht so interessant für uns als Fans“, sagte er. „Für mich ist David gegen Goliath immer ein Thema im europäischen Fußball.“ Der Amerikaner sprach sich auch dezidiert für eine Beibehaltung des aktuellen CL-Formats aus: „Das aktuelle Champions-League-Format ist derzeit sehr, sehr stark und sehr gut für alle.“

    In Sachen Superliga stieß Austria Wiens Noch-Coach Peter Stöger ins gleiche Horn wie Marsch. Der Wiener merkte an, dass ähnliche Konstrukte schon länger im Raum stünden. Sein Gefühl „aus dem Bauch heraus“ sei aber kein gutes. „Allgemein ist alles bedenklich, was die Schere im sozialen und wirtschaftlichen Bereich weiter auseinandergehen lässt. In dem Bereich bewegt es sich meiner Einschätzung nach“, sagte der ehemalige Köln- und Dortmund-Trainer.

    Reform bleibt auf Schiene

    Ungeachtet der Pläne der zwölf will die UEFA ihre geplante Reform der Champions League durchziehen. Ab der Saison 2024/25 sollen 36 statt bisher 32 Teams an der Gruppenphase teilnehmen. Zudem soll es laut Informationen der deutschen Nachrichtenagentur dpa, die diese während einer Sitzung der UEFA-Exekutive am Montag erhalten hatte, deutlich mehr Spiele geben. Zwei der vier neuen Plätze sollen aber nicht mehr wie bisher üblich auf Basis von Leistungen aus der vergangenen Saison vergeben. Stattdessen wären dafür die Platzierungen der Vereine in der Fünfjahreswertung der UEFA ausschlaggebend.

    Zudem soll in der Champions League ab 2024 nicht mehr wie zuletzt gewohnt in acht Gruppen gespielt werden. Stattdessen soll es eine einzige Liga geben, in der aber nicht jeder gegen jeden antritt. Mit dem neuen Modus würde jedes Team zehn statt bisher sechs Gruppenspiele bestreiten. Laut Hans-Joachim Watzke, seines Zeichens Geschäftsführer von Borussia Dortmund würden auch die Mitglieder der Europäischen Clubvereinigung (ECA) diese Pläne unterstützen. Der Beschluss der ECA besage, „dass die Clubs die geplante Reform der UEFA Champions League umsetzen wollen“, sagte Watzke.

    So oder so dürfte die Auseinandersetzung auch die Gerichte beschäftigen. Denn die Gründungsmitglieder der Super League, die laut den zwölf Clubs keine Konkurrenzveranstaltung zur Champions League sein, sondern parallel dazu ablaufen soll – haben der Nachrichtenagentur AP zufolge bereits rechtliche Schritte eingeleitet, um die internationalen Verbände UEFA und FIFA an einer Einmischung bei ihrem Vorhaben zu hindern. Der europäische Kontinentalverband erklärte seinerseits bereits, auch vor juristischen Maßnahmen nicht zurückzuschrecken. „Es ist eine große Bedrohung, die ich aufziehen sehe, ein Krieg, wenn Sie so wollen, der großen Clubs“, sagte daher auch Southampton-Trainer Ralph Hasenhüttl.

    Walisischer Club sagt ab

    In manchen Teilen Fußballeuropas wurde der Plan einer Super League mit Humor aufgenommen. So lud etwa der russische Spitzenclub Spartak Moskau Anhänger der zwölf Clubs ein, ihn zu unterstützen, sollte ihnen die Lust an ihrem bisherigen Verein vergangen sein. „Wenn ihr einen Club zum Anfeuern braucht, wir sind immer für euch da“, twitterte der zwölffache sowjetische und zehnmalige russische Meister.

    Zum Renner auf Social Media wurde auch die Ankündigung des walisischen Clubs Wrexham, an dem seit Kurzem die Hollywood-Schauspieler Ryan Reynolds und Rob McElhenney als Besitzer beteiligt sind, an der Super League nicht teilzunehmen. „Obwohl der Club zuletzt zweimal 4:0 gewonnen hat, wird er nicht um Aufnahme in der Super League ansuchen. Der Verein verzichtet auch auf jeden weiteren Kommentar“, richtete der Club, der in der fünften englischen Liga spielt, den zwölf Superligisten, die noch acht weitere Teilnehmer suchen, aus.

    Sehr gute Frage, darum geht es ja auch im Artikel. Niemand unterstellt Funkel, dass er den Gegner herabwürdigen wollte, im Gegenteil, er lobt sie ja. Ist es dann schon Rassismus? Letztlich sind aber positive Vorurteile auch Vorurteile.


    Ich lebe jetzt seit 8 Jahren in Deutschland und hatte einmal einen Arbeitskollegen, für den ich nur "der Ösi" war. Er hat das überhaupt nicht böse gemeint und wir verstanden uns auch sehr gut, aber nach einigen Wochen habe ich schon bemerkt, dass es mich nervt und ärgert, nur auf die Nationalität reduziert zu werden. Und das ist jetzt meilenweit entfernt von Diskriminierung und den Erfahrungen, die dunkelhäutige Menschen machen müssen, in denen man immer nur "den Schwarzen" sieht und nicht den Bright, Rubin, Manprit oder sonst irgendeinen Namen.

    Ok. Dann sind wir mit unseren Meinungen nicht weit auseinander. Übrigens hatte ich eine ähnliche Situation, nur umgekehrt. Der Germane wurde halt von allen Piefke genannt.

    Aber ist es nicht trotzdem ein bisschen armselig, in den 2 Spielern nur "die Schwarzen" zu sehen? Es hätte so viele andere Bezeichnungen gegeben, die möglich gewesen wären. Die Außenspieler, die Flügel, etc. etc. Sogar mit Namen hätte er sie nennen können.

    und wenn wir über einen Spieler sagen er sei "unsere schwarze Perle" ist das Rassismus? Ist es auch dann Rassismus wenn man sagt "unser blonder Engel"? Ich denke man kann es auch übertreiben mit der "politischen Korrektheit"!

    Erstens: im Nachhinein wissen es alle besser.

    Zweitens: nehmen wir mal an, wir hätten tatsächlich nur das Minimum in die Akademie gesteckt und hätten quasi keinen Output bzw. noch weniger als jetzt. Glaubst du wirklich, das eingesparte Geld wäre dann zur Gänze in die Kampfmannschaft investiert worden? Bedenke: Steine statt Beine war der Wahlspruch. So nebenbei traue ich unseren Top Sportdirektoren ala Wohlfahrt zu, das sie das Geld total versenkt hätten. Dann wären wir heute genau da wo wir jetzt auch sind und würden die Diskussion in die andere Richtung führen. Wieso hat man nicht mehr in den eigenen Nachwuchs gesteckt? Immerhin sind wir doch die Austria!

    Ich will keineswegs die handelnden Personen in Schutz nehmen, bin extrem angefressen und würde am liebsten morgen die kolportierte Aufsichtsratssitzung mit einem Baseballschläger besuchen. Zum Glück bin ich beruflich seit über einer Woche in Tirol. Ich verstehe auch den Wunsch vieler hier den oder die Schuldigen auszumachen, bzw. eine Lösung zu finden wo man sagen kann: das war der Fehler der alles ausgelöst hat! (in meinen Augen hat es mit Abgang Parits begonnen und einem fehlenden Gegenpart zu MK. Das war aber nicht der Fehler von MK, der sich öfters für eine Doppelspitze ausgesprochen hat, da fing der Fisch am Kopf zu stinken an. Danach kann man für andere Dinge auch MK zur Verantwortung ziehen.)

    Ich fand die Aussagen von RM schon damals seltsam, der gemeint hat in der Akademie möchte er flexible Spieler, nicht ein durchgehendes System. Obwohl die meisten anderen Vereine auf eine Spezialisierung gesetzt haben. Dadurch ist in meinen Augen auch der geringe Output in der Akademie zurückzuführen. Wir haben halt lauter brave Burschen ausgebildet, welche zwar für viele Mannschaften interessant sind (eine Unmenge Ex-Spieler spielt bei anderen Teams), aber uns weder sportlich noch finanziell weitergebracht haben. Dazu hätte es ein starkes Gegengewicht im Sportbereich zu MK benötigt. Aber dies wurde hier schon oft diskutiert.

    Grundsätzlich hast du bei einem Spieler natürlich immer das Risiko, dass er aus irgendeinem Grund nicht performt. Allerdings ist dieses Risiko bei einem Nachwuchsspieler ungleich höher. Zusätzlich glauben viele Junge bereits nach dem ersten Profivertrag, dass sie absolute Superstars sind (verdienen ja auch meist mehr als die Eltern, Freunde, Mitschüler) und stellen die Trainingsarbeit ein. Einige Beispiele aus der jüngeren Zeit: Horvath, D. Prokop,...

    Dein Ansatz ist also den Nachwuchsspielern noch mehr zu bezahlen. Hmmmm....

    JA und wo ist das Problem. Wenn ich sehe ,das ein Talent grosse chancen hat,den nächsten Schritt zu machen und auch zu etablieren,dann gebe ich Ihm halt mehr Geld. Dann bekommt er halt 10-15 k im Monat.Wenn er dafür 2 jahre unterschreibt mit einer Option von 2-3 weiteren Jahren. Wenn ich mir statt dem Talent einen fertigen Spieler hole der mir zum Beispiel 500 k an transfersumme kostet, dazu kommt nochmals das gehalt das er haben will und das wird auch widerum mehr als 10k im monat sein.Dann kostet er mir auf jedenfall mehr als das Talent.

    Du gibst dir aber selbst die Antwort. Jemand der große Chancen hat (Konjunktiv), gegen einen fertigen Spieler


    Ja aber man darf natürlich auch nicht dumm sein als Verein-Spätestens 1 jahr bevor beim Spieler der Vertrag ausläuft-stell ich ihm das Ultimatum-vertrag verlängern oder keine Spielzeit mehr. Das heisst weder in der KM noch bei den YV.

    Gehen wir davon aus ,das wir viele gute Talente bei den YV haben ,nicht nur eine Handvoll. Jetzt fallt in der KM ein Spieler aus, und in einer woche brauche ich den Spieler XY von den YV. Dann unterschreibt er bei mir einen langfristigen vertrag bevor er Spielen darf. Und ich bin mir sicher ,viele würden den vertrag unterschreiben. Er sieht dass er aufjedenfall zum Zug kommt,auch wenn in dieser saison nur dann wenn ein Spieler ausfällt ,aber für die nächsten saison wäre er schon ein fixer bestandteil des kaders.

    Und das machst genau 1 Saison und dann unterschreibt kein Spieler mehr bei dir. Weder in der Kampfmannschaft, noch in der Akademie. Denn ob du es jetzt wahrhaben willst oder nicht, die meisten Spieler unterschreiben nicht bei uns um dann den Rest ihrer Karriere hier zu verbringen. Die wollen (hoffentlich) alle zu einem größeren Verein, bei dem sie mehr verdienen. Mit dem von dir vorgeschlagenen Weg, würden alle vernünftigen Spieler und Berater einen weiten Bogen um uns machen. Jeder würde sagen die Austria will nur selbst Geld verdienen, die kümmern sich nicht um ihre Spieler (bis hin zur aktiven Behinderung der Karriere) und die lassen ihre Spieler nicht ablösefrei wechseln (das ist zwar für die Vereine schlecht, für Spieler und Manager allerdings lukrativ).