Beiträge von austrix

    das hast du geschrieben:

    weil es nichts bringt, einen Co-Trainer an seiner statt einzusetzen, weil dieser ja durch den Trainer über Jahre geformt wurde und kaum etwas Neues einbringen kann.


    wie war das denn gemeint?

    Ist jetzt ja soundso schon obsolet. Aber die Geschichte des Fußballs zeigt uns, dass es ganz, ganz selten ist, dass ein Co-Trainer, der einen gefeuerten Chef-Trainer ersetzt, Erfolg hat (siehe auch Wimmer bei Stuttgart).

    Also unseren Co-Trainer Wegleitner als "über Jahre (durch Wimmer) geformt" zu bezeichnen, ist doch Humbug.

    Habe ich geschrieben, dass Wegleitner über Jahre durch Wimmer geformt wurde?!? Nein! Das ist nur deine Interpretation. Oder weißt du vielleicht schon, dass Wegleitner Wimmers Nachfolger wird? Dann lass uns doch an deinem Wissen teilhaben.

    Nachdem anscheinend wieder einmal ein Umbruch vor der Tür steht, möchte auch ich meine Meinung dazu kundtun.

    - Wimmer: Er wirkt in den letzten Wochen in sämtlichen Interviews und Pressekonferenzen ratlos und überfordert. Ein ratloser und überforderter Trainer kann einfach nicht zur Mannschaft durchdringen und ist deswegen fehl am Platz.

    - Soll Wimmer deshalb sofort gefeuert werden? Nein, weil es nichts bringt, einen Co-Trainer an seiner statt einzusetzen, weil dieser ja durch den Trainer über Jahre geformt wurde und kaum etwas Neues einbringen kann. Und ein guter Trainer von außerhalb des Vereins wird sich kaum in der Schnelle finden lassen.

    - Die Lösung wäre die letzten beiden Spiele mit dem vorhandenen Trainer-Team durchzuführen, zu versuchen, Wimmer schnellstens an den Mann zu bringen, um vielleicht noch ein paar Euro zu lukrieren und sofort mit der Trainersuche zu beginnen.

    - Schmid: Soll man Schmid vom WAC zurückholen? Nein, einerseits weil er einen gültigen Vertrag besitzt, andererseits weil einem Trainer, der die Fähigkeiten von Tabakovic nicht erkennt, dies auch in anderen Fällen passieren kann, was in unserer Situation kontraproduktiv wäre.

    - Ortlechner: Ist er ein guter Sportdirektor? Nein, er hat, wie schon in diesem Forum gesagt, seine Talente im Marketing, ist aber als Sportdirektor (oder besser gesagt als Werners Wasserträger) nicht der richtige Mann. Soll er gefeuert werden? Er soll seinen Talenten entsprechend ins Marketing wechseln.

    - Werner: Ist er ein guter Sportvorstand? Ja, das hat er beim LASK bewiesen. Allerdings nicht bei der Austria. Soll er gefeuert werden? Seinen Anfangsstatements bei der Austria zufolge muss er sich selbst als gescheitert betrachten. Die Frage dabei ist allerdings, welche Konsequenzen seine Kündigung auf die Investoren hätte...

    Zwei Sachen möchte zur gestrigen GV anmerken:

    - Wirtschaftlich: Ich war Zeuge eines Gesprächs zwischen 2 namhaften Funktionären, in dem sich beide darüber beklagten, dass die Austria nicht in Corona-Insolvenz gegangen ist, was ja keinerlei Auswirkungen auf den Verein und die AG gehabt hätte. Der Grund dafür lag bei der Bank-Austria-Connection (Zadrazil und Krisch), die diesen Vorschlag in den Gremien abgeschmettert hatten, weil es u. a. schlecht für das Image und den Bestand und die Akquise von Sponsoren wäre (dies wurde auch in einer vergangenen GV so kommuniziert). Quod esset demonstrandum! Und ein schwacher Präsident wie Hensel, war ja leicht von diesen Argumenten zu überzeugen...

    - Sportlich: Auffallend sind die vielen Adduktoren-Verletzungen bei unseren Spielern. Kreuzbandrissen kann man im Training nicht vorbeugen, Muskelverletzungen allerdings schon! Wimmer selbst hat ja schon in einer Pressekonferenz gesagt, dass man diese Häufung analysieren müsse. Ich hoffe nur, dass diese Analyse bald zu einer Trainingsumstellung führt, bevor sich noch weitere Stammspieler verletzen. Mir steigen die Grausbirnen auf, wenn ich daran denke, dass sich Krätzig ein Adduktoren-Problem einfängt...

    Hab zwei Freunde gefragt die auch bei der GV waren, beide meinen, dass sie das anders verstanden haben. Dass es sich in dieser Saison sicher nicht mehr ausgeht, er aber jetzt behutsam aufgebaut wird, dass er nächste Saison KM spielen kann. (Edit: Klingert auch für mich logischer. Von Lauftraining zu Mannschaftstraining dauerts keine 10 Monate...)

    Orti hat klar Ende 2024 gesagt. Nicht vergessen, dass Raguz' Verletzung eine sehr schwerwiegende war und er dadurch auch psychische Probleme bekommen hat, die auch behandelt werden mussten.

    1. Die äußerst positive Entwicklung von Mitgliedern, Abos und Zuschauern

    2. Der Antrag

    3. + 4. +5. Die Wirtschaftsdaten (mit einem Teil des Kopfes des Wirtschaftsprüfers). Mal schauen, ob danach noch immer Optimismus herrscht...

    .

    Vor der GV waren für das Podium vorgesehen: Robert Zadrazil, Harald Zagiczek, Kurt Gollowitzer und Manuel Ortlecher. Doch bereits vor Beginn kam es zu den ersten Einwechslungen: Dagmar Schmidt und Karl Pisec kamen für Orti. Da 123 Mitglieder anwesend waren konnte gleich mit der GV begonnen werden.

    Nach der Begrüßung durch Gollowitzer wurden die Protokolle der letzten beiden GV genehmigt. Anschließend stellten sich Zagiczek und Ralph Krueger vor. Was man nicht unbedingt über die beiden aus den Medien erfahren hat, ist, dass Zagiczek seit 40 Jahren Austrianer ist (er ist 50) und eigentlich keine Eingewöhnungszeit hatte, sondern sofort loslegen musste. Krueger ist 60 und traf Jürgen Werner vor 2 Jahren in Dornbirn, wo er ihn von seinen Ideen überzeugen konnte. Ihm geht es darum, im Verein eine gemeinsame Sprache über die nächsten Jahre zu entwickeln.


    Danach widmete sich Gollowitzer 2 brisanten Themen. der Lizenz und dem Stadion.

    Lizenz: Der Verein performed gut, das Problemkind ist die AG. Für die Lizenzantragsabgabe am kommenden Montag, sei das Ziel, sie in 1. Instanz zu erhalten. Gollowitzer wirkte hier sehr zuversichtlich.

    Stadion: Der Sale/Lease-Back-Plan soll bis zum Ende des 2. Quartals 2024 über die Bühne gehen. Obwohl er meinte, dass dieser Plan alternativlos sei, sagte er kurz darauf, dass es noch ein 2. Szenario gebe, die Lizenz auch ohne Stadiondeal zu erhalten.

    Man hat sich dieses Mal besser auf das Lizensierungsverfahren vorbereitet, weil alle Eventualitäten im Vorfeld simuliert wurden, z. B. falls die Bundesliga die Transfererlöse oder potentielle Sponsoren nicht anerkennt. In der Vergangenheit gab es dafür kein Backup.

    Das Stadion habe der Austria die Luft genommen, durch Abschreibungen, Zinslast, Kapitaltilgung usw. International sei Sale/Lease-Back absolut üblich. Die Stadt Wien gab der Austria das Baurecht, das sie auch veräußern darf. Nun ist der Plan, das Stadion nicht nur zu verkaufen, sondern auch gegebenenfalls zurückkaufen zu können. Außerdem behält sich die Austria den Exklusiv-Vertrieb des Stadions vor. Der zukünftige Investor erhält dafür eine Miete (Leasing). Damit wären dann fast alle Verbindlichkeiten weg. Klappt es nicht, würde die Lizenzerteilung in den Folgejahren von schwierig bis unmöglich werden. Dazu muss man sagen, dass die AG seit 12 Jahren operativ negativ ist!

    Dadurch würde ab 2025 (Vereine mit negativem Eigenkapital müssen dies jährlich um 10% reduzieren) der Fortbestand gefährdet. Aber man verhandelt intensiv mit mehreren in- und ausländischen Interessenten. Nach Abschluss des Stadiondeals könne der Verein richtig durchstarten.

    Es folgte eine Aufstellung diverser Highlights, die der neuen Popularität des Vereins geschuldet sind (Popularität, die wiederum durch Ehrlichkeit und verbesserte Kommunikation bedingt ist):

    - Mitgliederfest mit fast 1000 Besuchern

    - Inklusionsderby

    - Frauenländerspiel gegen Frankreich mit Rekordbesuch von 10.051 Besuchern (unsere Frauenbudget ist übrigens erhöht worden)

    - Viola Run mit 500 Teilnehmern

    - Violette Ball mit 600 Besuchern

    - neue Special Violets Kids Mannschaft

    Die Austria ist sympathischer geworden und will zum sympathischsten Verein werden.

    Dann kam kurz Dagmar Schmidt zu Wort, die einer Verwaltungsrätin zur Vizepräsidentin des Vereins wurde. Sie meinte, dass man es gemeinsam schaffen könne.

    Pisek bedankte sich bei Gollowitzer für seinen unermüdlichen Einsatz.


    Nun kam Ortlechner zu Wort. Obwohl er dieses Mal wesentlich weniger Anglizismen von sich gab, war er doch wieder sehr langatmig.

    Zuerst meinte er, dass man nach den letzten Vorkommnissen umso mehr stolz sein könne, beim richtigen Verein zu sein. Er sagte, dass mit allen Änderungen eine hervorragende Crew zu einem echten Team geworden sei. Anschließend widmete er sich 2 Ex-Spielern:

    - Braunöder: Sein Ziel sei immer gewesen, in eine der 5 Topligen zu wechseln, auch wenn er momentan wenig Einsatzzeit bei Como hat. Sollte Como die Kaufoption nicht ziehen, würde er zur Austria zurückkehren, wobei sich sein Vetrag automatisch um 1 Jahr verlängern würde. Würde ihn Como kaufen und anschließend weiterverkaufen, wären wir auch daran beteiligt.

    - Jukic: Nach mehreren gravierenden Vorfällen mit ihm, gab es einen gemeinsamen Beschluss von Verein, Trainerteam und Mannschaftsrat, beim nächsten Vorfall seinen Vertrag aufzulösen, was dann auch geschah. Trotzdem unterstützte ihn die Austria noch bei seinem Wechsel nach Russland. Durch die Vertragsauflösung wurde auch ein 6-stelliger Betrag frei.

    Sehr positiv war das Trainingslager auf Malta, sodass man nun über eine Kooperation nachdenke.

    Krätzig informierte sich eingehend über die Austria, um zu sehen, ob er zu uns passen würde, was zum Glück ja der Fall ist.

    Orti sprach auch über die Verletzten:

    - El-Sheiwi: Man rechnet mit ihm in der Kampfmannschaft ab Beginn nächster Saison. Vorher würde er bei den Young Violets und Stripfing eingesetzt werden.

    - Wustinger: Da er sich später verletzte, ist erst im September-Oktober mit ihm in der KM zu rechnen.

    - Raguz: Er hat endlich wieder die Lauf- gegen Fußballschuhe eingetauscht und er könnte Ende des Jahres zur Kampfmannschaft stoßen.

    - Asllani: Er könnte nach der Länderspielpause wieder dabei sein.

    - Potzmann fällt sicher mehrere Wochen aus.

    - Früchtl steht wieder voll im Training.

    - Martins hat einen Faserriss im Adduktorenbereich erlitten. (Ich frage mich: Warum schon wieder die Adduktoren?!)

    Zu Stripfing sagte er, dass eine Win-Win-Situation sei, weil die 2. BL zu schwer für Junge sei und außerdem sehr teuer. Der Spielminutenanteil von Austrianer liege momentan bei 35%, soll aber auch laut Grünwald auf 40% gesteigert werden. Auch wolle der Verein nicht nur Spieler, sondern auch Trainer entwickeln (siehe Pogatetz-Nachfolger).

    Die YV seien eine verkappte U19, die die jüngste Mannschaft der RLO stellt. Im Augenblick ist die U18 4., die U16 2. (nur hier wird ein wenig auf die Tabelle geschaut, weil es die Chance gibt, die viele Jahre andauernde Vormachtstellung der Dosen zu brechen), die U15 8., wobei alle Mannschaft einige Spiele weniger bestritten hat.

    Wichtig sei auch der Al-Abdal-Cup (Sporting, Nottingham, Villareal), bei dem sogar der Aufstieg zu schaffen wäre.

    Das Nachwuchs-Scouting wurde von 4 auf 12 aufgestockt, weil nach Salzburg und den Grünen auch andere in- und ausländische Vereine hier wildern (David Ewemada läuft 38km/h schnell!). Der Nachwuchs hat übrigens 6 von 8 Derbys gewonnen.

    Die Frauen sind auf dem 5. Platz, wobei sie das bei weitem jüngste Team stellen. Die U19 ist 1. und es stellt sich die Frage, ob die 2. Bundesliga-Mannschaft sich überhaupt rentiert. Die U14 spielt in der Burschen-Liga und ist 5.

    Aktuell arbeiten alle 16 Trainer und ihre Co-Trainer an der Entwicklung und Durchführung des Playbooks. Sämtliche Dienstverträge wurden umgestellt oder angepasst. Die Professionalierung wird konsequent weitergeführt, wichtig dabei sei das Vertrauen in alle Beteiligten.

    Dann kam es zu Mitgliederfragen:

    F: Gibt es einen Plan B bei Stripfing?

    O: Ja, aber es sieht gut aus. Sollten sie keine Lizenz erhalten, müsste die Lage aber neu bewertet werden.

    F: Betreffend die Transferpolitik, warum haben es 8-10 Neuerwerbungen der letzten Jahre nicht geschafft?

    O: Das liegt einerseits an Verletzungen, aber andererseits an die Spielern, die oft nach Verletzungen nicht richtig zurückkommen.

    F: Wird die Option von Holland gezogen?

    O: Das kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht publik gemacht werden, da zuerst immer der Spieler informiert wird.

    F: Gibt es ein Rote-Karten-Konzept?

    O: Das ist sehr ärgerlich. Die internen Strafen wurden erhöht, aber man kann nicht mehr tun, als den Spielern zu sagen, dass sie es nicht machen sollen.

    F: Was ist mit den e-sports?

    O: Sie sind eingeschlafen, auch weil es keine e-Bundesliga mehr gibt. Sollte es sie wieder einmal geben, wollen wir wieder dabei sein.


    Da ich davon nichts verstehe, poste ich später lieber gleich die Slides des Berichts des Wirtschaftsprüfer (Mag. Philipp Rath). Er meinte, dass alles gesetzeskonform verlaufe und dass der Verein mit 85% Eigen- und nur 14% Frendkapital sehr gut aufgestellt sei.

    Dann wurden die Ersatzmitglieder für den Verwaltungsrat gewählt:

    Statt Dagmar Schmidt (nun Vizepräsidentin) Oskar Deutsch, statt Gollowitzer nun Brigitte Straka-Lang.

    Es gab auch noch einen Antrag, die Mitgliedschaftsaufnahmekriterien gemeinsam mit den ordentlichen Mitgliedern zu vereinheitlichen und in den Vereinsstatuten zu verankern. Der Antrag wurde angenommen und der Verein lässt ihn durch einen Anwalt prüfen.

    Zum Abschluss gab es noch ein paar Fragen:

    F: Kann man den Stadionverkauf präzisieren?

    Gollowitzer: Es wird mit mehreren Partnern und Konzernen verhandelt, aber man habe Stillschweigen vereinbart.

    F: Würde die KM auch Geld abbekommen?

    G: Darum machen wir es auch!

    F: Sollten wir Steffen Hofmann nicht ein Stadionverbot erteilen?

    G: Jetzt ist die BL am Zug. Allerdings überlegen auch wir uns Schritte.


    Es folgen dann noch die Wirtschaftsdaten.

    Hier ist der 2. Teil.


    Am Podium der AO GV, die mit 20 Minuten Verspätung anfing, weil der noch amtierende Präsident sich verspätete, saßen Pisec, Harreither, Hensel, Zadrazil und Gollowitzer.

    Da zu Beginn 147 von 246 Mitgliedern anwesend waren, war die GV sofort beschlussfähig.


    Zadrazil sprach über den Findungsprozess des Kandidaten. Für den Verwaltungsrat bestand die 1. Phase aus zuhören und der Erstellung eines Anforderungsprofils mit den Punkten Leadership, Rolle innerhalb und außerhalb des Vereins und Erwartungen. In der 2. Phase wurden dann die Kandidaten ausgefiltert. Gollowitzer wurde von VR einstimmig gewählt, nach Abstimmung mit dem Kuratorium.


    Gollowitzer, stellvertretender VW-Vorsitzender des Vereins und stellvertretender Aufsichtsratvorsitzender der FK Austria AG, stellte sich vor, indem er die für ihn Wichtigkeit der Kommunikation hervorhob. So meinte er, dass die Kommunikation zwischen Verein und AG und Verein und den Gremien intensiviert werden müsse. Auch die Kommunikation mit den Mitgliedern solle verbessert werden, indem er die Möglichkeit für Gespräche schaffen werde. Ebenso mit der Bundesliga, wo es die Austria in den letzten Jahren verabsäumt hatte, eigene Leute in die diversen Senate (nicht nur den Senat 5) zu senden.

    Wichtig sei für ihn auch eine verbesserte Außendarstellung: Die Austria solle einfach ein sympthischer Verein sein und nicht nur als Schuldenkaiser dargestellt werden. Daher müsse auch die Kommunikation mit den Medien und Journalisten besser werden. Sympathie sei wichtig, um neue Mitglieder und Sponsoren zu gewinnen.

    Gollowitzer sieht den Verein und die Investoren als Gesamtheit.

    Verbesserungswürdig sei die wirtschaftliche Lage, die wirtschaftliche Stabilität ud Orientierung, sowie das Selbstbewusstsein des Vereins, was allerdings alles eine große Herausforderung sei.

    Er sei aber davon überzeugt, dass der Turnaround mit Jürgen Werner und den Wirtschaftskapazundern im Verein zu schaffen sei.

    Als Geschäftsführer der Wien Holding würde er oft auf die Gemeinde Wien angesprochen, die der Liegenschaftseigentümer sei. Hier wurde festgestellt, dass es keine Unvereinbarkeit zwischen seinem Job und der FAK-Präsidentschaft gebe, da der Präsident ein Ehrenamt bekleide.

    In wirtschaftlicher Hinsicht sei ein Runterkommen von den Verbindlichkeiten wichtig, weil die jährlich fälligen Zinsen einen großen Brocken darstellten. Es gehe darum, die AG zu entlasten und neue Sponsoren zu finden.

    Auch soll in den nächsten 1,5 Jahren eine Umschichtung stattfinden: 70% der Ausgaben gehen in die Verwaltung und nur 20% in den Sport.

    Werner warf ein, dass bei Bayern 54% in den Sport gingen und in Spanien sogar über 70%.

    Daher müssten auch Spieler verkauft werden.

    Er beendete sein Vorstellung mit: „Um erfolgreich zu sein, braucht es alle!“


    Dann wurde Katzian zugeschaltet, der sich beruflich in Berlin aufhielt. Er unterstützte voll und ganz Gollowitzers Kandidatur.


    Danach kam es zur Abstimmung, bei der Gollowitzer 148 von 150 Stimmen erhielt. Er bedankte sich für das große Vertrauen und auch bei Hensel und Harreither, die ja ihre Funktionen zurückgelegt haben.


    Im letzten Punkt gab es 2 Anträge:

    1. Die Rückennummer 8 bis auf weiteres nicht mehr zu vergeben.

    Hier muss hinzugefügt werden, dass die Rückennummern von der AG vergeben werden, die GV könne aber eine Empfehlung dahingehend aussprechen, dass die Rückennummer auf Prohaskas Lebenszeit nicht mehr vergeben würde. Aber Prohaska müsste dem überhaupt zustimmen und auch Lizenzrechte wäre zu beachten, wenn der Verein Trikots mit der 8 und Prohaska verkaufen würde. Der Antrag wurde mit 92 Stimmen angenommen.

    2. Weihnachtsfeiern und andere Großveranstaltungen sollten für alle Austrianer offen sein, wobei vom Antragsteller ergänzt wurde, dass die Finanzierung nicht nur der Verein zu tragen hätten, sondern auch von Eintrittsgeldern kommen könnte.


    Damit schloss die AO GV. Schau ma mal, was kommt...

    Zuerst einmal möchte ich mich bei all jenen herzlich bedanken, die meine Berichte schätzen. Ich fühle mich dadurch in meiner Arbeit bestätigt.

    Da unser Verein seiner - für mich - „Informationspflicht“ nur sehr eingeschränkt nachkommt, fühle ich mich bemüßigt, es an seiner statt zu tun. Unser Verein bedeutet für uns nicht nur alle zwei Wochen 90 Minuten Kicken anschauen, sondern wir beschäftigen uns in unserem Alltag mit der Austria, wir sprechen, wir diskutieren, wir streiten über sie, kurzum wir beschäftigen uns intensiv mit dem FAK. Und um nicht allzu sehr dem Schwurbeln und anderen Gehässigkeiten zu verfallen (wie es leider in anderen Foren vorkommt), bedarf es Information.

    Daher gebe ich diese Informationen so objektiv wie möglich weiter, auch wenn ich mir manchmal ein paar sarkastische Bemerkungen nicht verkneifen kann. ;)

    Wahrscheinlich bin auch ich deswegen für Hensel ein Verräter und für Katzian illoyal („Was intern ist, soll auch intern bleiben“). Allerdings ist die Austria kein Geheimbund, sondern ein Verein mit tausenden Mitgliedern und zigtausenden Anhängern, die nicht „dumm“ sterben wollen. Und das ist ihr gutes Recht.


    Noch ein Detail zur gestrigen GV: Rudas glänzte durch Abwesenheit, was aber nicht bedeutet, dass er nicht jemanden bevollmächtigt hat.


    Zu Abschluss möchte ich noch kurz den Klugscheißer spielen: Bei Hensels Begrüßung „Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder“ stellt es mir jedes Mal die Nackenhaare auf. Der gute Mann scheint vollends dem Genderwahn verfallen zu sein, denn, wie hinlänglich bekannt ist, ist das Nomen „Mitglied“ ein Neutrum und daher geschlechtsneutral und nicht zu gendern. Man sagt ja schließlich auch nicht „Liebe Nudelauginnen und Nudelaugen“! :)