Die Regel-Revolution in kleinen Dosen

    • Offizieller Beitrag

    Auch Schiedsrichter müssen zur Nachhilfe. Selbst dann, wenn sie tadellos sind und zu den Besten ihrer Zunft gehören. Thomas Einwaller und Robert Schörgenhofer frischen diese Woche in der Schweiz ihr Wissen auf. Sie sind Hauptdarsteller in einem Pilotprojekt der UEFA, das in wenigen Wochen dem Praxistest unterzogen wird.

    In der Europa League sind in diesem Herbst gleich fünf Schiedsrichter im Einsatz. Neben den üblichen Assistenten an den Seitenlinien haben die Referees zwei zusätzliche Helfer.

    Die beiden stehen links vom Tor an der Toroutlinie und dürfen sich vom Fünfer bis zum Corner frei bewegen, sie haben keine Fahne sondern sind per Headset mit dem Schiedsrichter verbunden. "Der Vorteil ist, dass diese Assistenten das Spiel aus einem anderen Blickwinkel sehen", erklärt Thomas Einwaller. Er wird von den Kollegen Brugger und Drabek unterstützt, im Team von Schörgenhofer fungieren Messner und Gangl als Torrichter.

    Die Beiziehung von Torrichtern in der Europa League ist das einzige Experiment, das vom Internationalen Football Association Board, kurz IFAB, für diese Saison abgesegnet wurde. Im März 2008 wurden sämtliche Experimente mit elektronischen Hilfsmitteln wie Chip im Ball und Torkamera vorerst gestoppt.

    Auch FIFA-Referee Konrad Plautz kann der Technik wenig abgewinnen. "Irgendwann wird der Fußball zu technisch und verliert seinen Reiz." Er ist damit auf Linie mit den acht ehrwürdigen Herren, die über die Zukunft des Fußballs entscheiden.

    Techno-Freaks
    In der Gegenwart regen Fehlentscheidungen immer wieder auf. Zuletzt war es in Deutschland ein Tor, das nicht gegeben wurde, obwohl der Ball hinter der Linie war.

    Aus rein technischer Sicht wäre der Einsatz visueller Hilfsmittel kein Problem. "Das könnten wir nächste Woche umsetzen. Wir haben Kameras in inoffiziellen Spielen getestet. Sie sind klein wie ein Fingernagel", sagt Christian Seifert, Geschäftsführer der deutschen Bundesliga. "Ich habe schon 1988 als Chef der holländischen Trainervereinigung einen Test mit moderner Technik gemacht. Der ist von der UEFA und FIFA verboten worden. Das sagt alles", erzählte Bayern-Coach Louis van Gaal.

    Da ist es schon fast revolutionär, dass in Argentinien seit Anfang des Jahres die Schiedsrichter vor einem Freistoß den Abstand der Mauer mit einem Spray markiert - die Linien auf dem Rasen verschwinden nach wenigen Minuten. Ab sofort greifen auch in Mexiko die Unparteiischen zur Dose.


    Artikel vom 24.08.2009 18:47 | KURIER | Christoph Geiler & Günther Pavlovics

  • Auch Schiedsrichter müssen zur Nachhilfe. Selbst dann, wenn sie tadellos sind und zu den Besten ihrer Zunft gehören. Thomas Einwaller

    Der grösste Widerspruch den es geben kann,.. Das ist die unfähigste Kuh in der Liga die Pfeifen darf,.. nur weil er international scheinbar äusserst selten einen Blödsinn macht heisst das ned das er fähig is,.. was der schon verbrochen hat in der Bundesliga ( und das meine ich absolut OHNE Vereinsbrille oder so) ,.. und der wird als tadellos bezeichnet,.. Scheiss Kurier!

    MFG
    Gremlin

    „Was ich habe ist Charakter in meinem Gesicht. Es hat mich eine Masse langer Nächte und Drinks gekostet, das hinzukriegen.“
    Humphrey Bogart



    GENIBUS NITERE, CANIS !!

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