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Thema: Wudle

  1. #1
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    Wudle

    Ich habe gerade einen extrem spannenden Bericht über unseren Wudle ausgegraben:

    Atzergersorf-1985.jpg

    Bei der Wiener Austria gab und gibt es mehrere solcher Kandidaten. Gerhard E. beispielsweise, der sich gerne selbst als „Gerard“ bezeichnete, hielt Violett und der Nationalmannschaft über Jahrzehnte hindurch die Treue. Begann seine Stadionpilger-Leidenschaft in den frühen 1970er Jahren, endete diese dann doch abrupt im Herbst 2011. Geworden sind es, gemäß eigenen Angaben, 4.218 Spiele. E. zählte alle Live-Begegnungen, also Meisterschaft, Unter 21, Amateure, Freundschafts- und Länderspiele, Hallenfußball-Besuche etc. zusammen und listete diese in einer penibel geführten über 100 Ring- Ordner umfassenden Fußball-Chronik detailgetreu auf. Heute geht Gerard nicht mehr zum FAK. Immer noch aktiv im Stadion dabei bei der Austria ist Fritz D., der mit seinem Fanklub „Austria 80“ nicht nur eine stets aktuelle Foto-homepage betreibt, sondern auch seit 35 Jahren in regelmäßigen Abständen die Din A5-Postille „Austria aktuell“ kostenlos vor den Stadiontoren bei Heimspielen verteilt. Auch D. gehört inzwischen zum violetten Inventar und ist immer und überall dabei, wenn der FAK auftritt.

    Als absoluter Ober-Fan, Phantast, Freak, Vorreiter dieser Zunft und Dauerbrenner – nicht Evergreen, denn Grün ist die Konkurrenz – gilt hierzulande allerdings Wolfgang W. alias Wudle. Wie heißt der eigentlich wirklich? Keine Ahnung. Alle Welt nennt ihn nur Wudle. Ein Pseudonym ist Programm und steht für Qualität. Jener Mann prägt nämlich seit ewigen und schier endlos langen Zeiten das Stadion-Bild. Egal ob ein Ländermatch anstand, oder eben der FK Austria Wien zum violetten Tanz bat, Wudle war da, sein Transparent mit dem schlichten Schriftzug „Atzgersdorf“ verriet seine Anwesenheit. Grund genug, dem Wulde also einmal eine Story zu widmen.

    „I war 11 und mei Vater hat mi aufs Match mitgnumman, domois, 1968, seit dem geh i hin.“, sprudelt es aus ihm heraus auf die Frage seines fußballerischen Ursprungs. Wir trafen Wudle im gemütlichen und stilvollen Ambiente des Viola-Pubs im Bauch der Ost-Tribüne der Generali-Arena und er plauderte quasi aus dem Nähkästchen: „Mit 12 bin i scho allanich mit der Bahn auswärts gfahren. Nach Wattens. Dort hams mi mit Bier angschütt, weil i imma mei große Austria-Fahne mitghabt hab. „Wiener schleich di!“ Des woar no am freindlichsten.“ 1970 trat er dem AWAK bei (Austria Wien Anhänger Klub) Dieser bot organisierte Busreisen zu den jeweiligen Spielen an. Im Herbst 1970 sieht er sein erstes Länderspiel – auswärts. 1 : 1 beim „Erzfeind“ Ungarn im Budapester Nepstadion. Drei Jahre später, 1973, waren unglaubliche 35.000 österreichische Schlachtenbummler dabei, neuerlich in Budapest, 2 : 2. Wudle war natürlich auch darunter.

    Kurios war seine Zeit in Argentinien. Österreich qualifizierte sich bekanntlich nach 20 Jahren wieder einmal für eine Fußball-Weltmeisterschaft und reiste 1978 nach Südamerika. Wudle hatte Urlaub und reiste mit, plante jedoch nur für die Vorrunde. „Beim letzten Vorrunden-Match gegen Brasilien waren wir (gemeint ist die Österreichische Nationalmannschaft) bereits Gruppen-Sieger. 15.000 Brasilianer waren da und wir waren 12 Schlachtenbummler aus Österreich. Nach dem Spiel haben wir gemeinsam gefeiert.“, schwelgt er in Erinnerungen. Als die Reisegruppe nach Hause fliegt, bleibt er dort und schlägt sich alleine durch. Die Militärjunta, garniert mit permanenten Personen-Kontrollen, die damals unter Regierungschef General Jorge Rafael Videla vorherrschte, konnte ihm nichts anhaben. Er drang irgendwie bis zum österreichischen Botschafter in Buenos Aires vor und ließ sich von seiner Mutter Geld schicken. „Es konnte doch niemand ahnen, dass wir weiterkommen würden.“ Uns so saß Wudle auch in der Zwischenrunde auf der Tribüne und verfolgte das 3 : 2 gegen Deutschland in Cordoba live.

    Vier Jahre später – 1982 – war die Reise nicht mehr so weit, aber kaum unspektakulärer. Österreich qualifizierte sich erneut für eine WM, diesmal war die iberische Halbinsel und Spanien das Ziel. Beim 1 : 0-Auftaktsieg gegen Chile hing erstmals ein rot-weiß-rotes Fetzerl mit der später legendär werdenden Aufschrift „Atzgersdorf“ am Stadionzaun. Dieses selbst besprühte Transparent ging nach dem Spiel beim Feiern jedoch stiften. Nach dem Skandalspiel von Gijon – Deutschland erzielte nach 11 Minuten gegen Österreich das 1 : 0 und beide Parteien, da beide Nationen aufgestiegen, stellten ihr Gekicke ein. Die Gelackmeierten waren die Algerier, die nach Hause fahren mussten – flüchtete Wudle, als Österreicher erkennbar, vor den aufgebrachten nordafrikanischen Fans in einen vorbeifahrenden Campingbus hineinspringend.

    Ein Jahr später war es dann endlich soweit, der FK Austria Wien Fanklub „Atzgersdorf“ wurde offiziell am 15. Oktober 1983 gegründet, nach einem 2 : 0-Auswärtssieg im Eisenstädter Lindenstadion. Zwei Monate später bestand diese Vereinigung gleich ihre Feuertaufe. Die Austria traf im UEFA-Cup auf Inter Mailand. Das Hinspiel in Wien bestritt man mit 2 : 1 erfolgreich, es gab jedoch im Vorfeld einige Scharmützel mit den Interisti rund um den Praterstern. Herbert „Schneckerl“ Prohaska, der selbst von 1980 bis 1982 das Internazionale-Trikot trug, warnte im Vorfeld, dass sich kein Austria-Anhänger in Mailand blicken lassen sollte. Den Atzgersdorfern war dies jedoch einerlei und man reiste zum Rückspiel wie selbstverständlich an. Nach dem 1 : 1 und dem gleichbedeutenden Aufstieg der Austria vor 80.000 Zuschauern brachen alle Dämme. Die Polizia schien detto Angst zu haben und sperrte die Austria-Fans noch einmal 90 Minuten im Stadion ein. Später durften lediglich kleine Gruppen das Stadio San Siro (heute besser bekannt als Giuseppe Meazza Stadion) verlassen. Jene Zeit, so Wudle heute, nützten die Inter Anhänger, um sich zu sammeln und zu bewaffnen. Ein guter Freund von ihm, Gerhard W., erlitt zahlreiche Messer- und Stichverletzungen. Das Leben rettet W. ein Priester, der sich einmengte, selbst Stichverletzungen davontrug, aber so den Österreicher vor den wütenden Italienern und deren Zorn bewahren konnte. „Am nächsten Tag, als ich meinen Kumpel im Spital besuchte, warteten immer noch Interisti mit ihren Vespas auf uns, ein Wahnsinn.“, so Wudle über einst.

    Dies alles konnte ihn jedoch vor seiner Treue und Leidenschaft betreffend „Abenteuer Auswärtsfahrt“ nie abhalten. Es war ihm auch kein Trip zu blöd. Als die Austria im Rahmen der 2. Österreichischen Bundesliga Hallenfussball Meisterschaft im Jänner 1985 in der Linzer Stadt- und Sporthalle auf der Gugl am Samstag gegen den LASK mit 8 : 4 und am Sonntag gegen den SK VÖEST mit 3 : 1 erfolgreich blieb, reiste Wudle mit seinen Mannen wie selbstverständlich an – und nach dem 30minütigen Bandenzauber seiner Violetten wieder ab. Über 800 Kilometer am Wochenende für eine Stunde Hallenfußball … Mit seinem alten VW-Bus, der violett-weiß gefärbt war und auf der Seite den Fanklub-Namen trug, zuckelte er stets durch die Lande. Im darauf folgenden Februar 1985 parkte dieser Bus vor dem damaligen LASK-Platz in der Neuen Heimat in Linz. Nach dem 3 : 1 der Austria im Zuge eines Testspieles ging es für ihn weiter nach England zum Fulham FC und zu Southend United, die Austria gastierte und siegte dort. Linzer Anhänger des SK VÖEST schraubten ihm im Juni 1987 sein Kfz-Kennzeichen herunter und zerstörten die Kabel der Rücklichter. Der Bus stand mutterseelenallein am Stadionparkplatz der Linzer Gugl und war nicht abgesperrt.

    Die aktive Fan-Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien war für ihn natürlich eine Selbstverständlichkeit. Vom Kurort Montecatini Terme aus bereiste er Rom und Florenz. Nach Österreichs Ausscheiden nach der Vorrunde entlockte ihm ein Tageszeitungs-Journalist lediglich den Satz: „Wie die Müllbeidln hams gspült.“

    Im September des gleichen Jahres war er wieder unterwegs. Österreich kickte in Landskrona gegen die Färöer Inseln … und verlor mit 0 : 1. Diese Niederlage gilt auch heute noch als die größte Blamage in der Geschichte des ÖFB.

    Im Juli 1991, die Austria spielte im Intertoto-Bewerb (späterer UI-Cup), führte Wudle und sein Team die Reise von Wien aus nach Kopenhagen (Dänemark), über Cheb (Tschechien) und Stockholm (Schweden) zurück nach Stockerau zum Supercup und Linz zum Meisterschafts-Saisonauftakt. Über 8.000 Kilometer in 14 Tagen für den FAK.

    Im Juni 1995 sah man Wudle beim Ländermatch in Dublin mit einem Gipsverband am Unterarm. Was war passiert, beim Tätowieren verstochen? Nein, ein Polizeihund war der Übeltäter. Das Spital flickte ihn zusammen und weiter ging es hurtig in die Landsdowne Road, was sich auszahlen sollte, Österreich gewann gegen Irland mit 3 : 1.

    Im August des gleichen Jahres ging des mit der Nationalmannschaft in die lettische Hauptstadt Riga. Die Anreise erfolgte über Tschechien, Polen, Russland und Litauen. Bei einer Übernachtung im Bus wurden die Wiener ausgeraubt. Die Beute waren zwei Sporttaschen. Darin befanden sich lediglich Transparente. Die Räuber werden bestimmt blöd aus der Wäsche geschaut haben.

    Unglaublich, aber wahr: Stadtrivale RAPID bestritt das Finale im Europapokal der Pokalsieger im Mai 1996 in Brüssel gegen Paris St. Germain. Und siehe da, auch im König Baudoin-Stadion wehte die rot-weiß-rote Atzgersdorf-Fahne mit den beiden FAK-Logos links und rechts am Stadion-Zaun. “Eisern Wien!”, so lautete damals die Devise.

    In all diesen Jahren war Wudle natürlich auch immer wieder quasi erste Reihe fußfrei am Stadthallen-Parkett anzutreffen, wenn das legendäre Wiener Stadthallen-Fußballturnier angepfiffen wurde. Sein Transparent flatterte stets am Unterrang direkt an der Bande, fernsehgerecht eben. Und zum Jubeln gab es für Wudle meist immer etwas in der Halle, denn die Austria zelebrierte in diesen Jahren den perfekten Hallenfußball, wie kaum ein anderes Team auf der Welt.

    Nach Jahren der internationalen Abstinenz gastiert die Austria im Oktober 2002 bei Schachtjor Donezk. FAK-Mäzen Frank Stronach lässt das Rückspiel live in der Millenium City übertragen. Für Wudle und seine Mannen kein Grund, um nicht auswärts zu fahren. Über 2.000 Kilometer bahnt sich der Bus durch unwegsames Gebiet. Dauer: 6 Tage. Anhand der Rückreise streikt der treue Freund in der Ukraine und will plötzlich nicht mehr. Mit Draht wird notdürftig repariert und siehe da, der Rückzug erfolgt bis Györ. Mitten in der Nacht wird eine Werkstatt aufgesucht und der Bus wird gesund gepflegt.

    Wenn man Wudle heute gegenübersitzt, dann sieht man einen 58jährigen Mann, dessen Augen leuchten, wenn er zu erzählen beginnt. Der nicht nur sehr viel erlebt, sondern auch unzählige Kilometer – knapp 1 Million an der Zahl werden es wohl schon gewesen sein – wegen 90 Minuten Fußball zurückgelegt hat. Der aber auch traurig und müde wirkt, wenn er darüber sinniert, was aus unzähligen alten Weggefährten und Begleitern geworden ist. Viele sind einfach gestorben, oder in der Versenkung verschwunden, oder gehen nicht mehr auf den Platz. Er jedoch bleibt treu, seine Natur ist eben so. Diese Schilderungen und Erzählungen könnten ganze Bücher füllen. Bereut hat er nichts, all die Jahre, auch wenn eine Ehe an seiner Fußball-Leidenschaft zerbrochen ist. Beruflich war er als Botendienst-Fahrer ohnehin ständig „auf dem Bock“ unterwegs und so frönte er in seiner Freizeit eben auch den endlos langen Autobahnen und Straßen dieser Welt. Geworden sind es in Summe bisher: 1.559 Spiele in Wien, 1.378 auswärts, sowie 152 Länderspiele in Österreich und 84 auswärts – Stand: 5. Februar 2015. Unglaubliche 2.937 Match-Besuche + 236 Länderspiele. Beide, der FK Austria Wien als auch der ÖFB, sollten diesem Mann bereits zu Lebzeiten ein Denkmal setzen, das Goldene Ehrenzeichen für treue Dienste um die Republik Österreich. Pikanterie: Dann müsste der RAPIDler Heinz Fischer in seiner Eigenschaft als Bundespräsident dem Erz-Violetten diese Anerkennung zuteil werden lassen.

    Wudle ist wieder in Wien. Es sieht es als Selbstverständlichkeit an, mit der Austria auch ins Trainingslager zu reisen. Und dieses fand im Jänner 2015 abermals in Belek statt. Wudle kennt diese Destination, er war schon mehrmals dort, auf Trainingslager eben. Heute wird er sich das Trainingsspiel gegen den SV Horn geben und am Samstag ist er ebenfalls da, denn da empfängt der FAK in der Generali-Arena die Slowenen von Olimpija Ljubljana. Die Welt dreht sich weiter, der Ball ist (und bleibt) rund. Eben FAK … und sonst nix!

    Quelle: www.oepb.at
    Ein lebendes Denkmal!

  2. Der folgende 24 Benutzter bedankte sich bei dir braunau_on_tour wegen dem sinnvollen Beitrag:

    austroboy1994 (11.07.15),bombay (12.07.15),dukeunited (11.07.15),ElCoyote (14.07.15),FANTOM (11.07.15),Fizz (10.07.15),geraldo33 (10.07.15),jörg1911 (13.07.15),L.A_Crime (13.07.15),Lerphat (13.07.15),lfc1892 (10.07.15),Petz (11.07.15),Ralphinho (10.07.15),Reichraminger (13.07.15),romario (10.07.15),tifoso vero (10.07.15),Unteroffizier Steiner (14.07.15),Verteiler (28.07.15),violetchris (10.07.15),Virus (13.07.15),werewolf79 (10.07.15),z4viola (28.07.15),zkk (13.07.15),_pantera_ (10.07.15)

  3. #2
    Member Avatar von lfc1892
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    CHAPEAU!!!!

    Da kann man schon etwas neidisch werden,
    wenn ich da nur die "Rosinen" herausnehme,
    z.b. die Matches während der WM-Teilnahmen Österreichs (inkl. ein paar legendärer Wm-Quali-spiele)
    z.b. einige glorreiche EC Spiele (hauptsächlich in den spät 70igern und in den 80igern)
    naja, einiges habe ich selber ja auch live erlebt, aber der "Umfang" ist Wahnsinn,
    nochmals,

    CHAPEAU!!!!
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  4. #3
    Member Avatar von Unteroffizier Steiner
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    Da steht aber auch viel Blödsinn in diesem Bericht,

    ua
    - haben wir Wiener Fans 1990 in Florenz auf einem am Berghang gelegenen Campingplatz gehaust und dort auch Wudles Geburtstag gefeiert
    - 1983 in Mailand wurden gut ein Dutzend Violette teils schwer verletzt, eine angesagte Racheaktion für Angriffe auf die in Abfahrt befindlichen Itakabusse im Bereich Stadion-Bad-ParkpLatz/Hauptallee
    - beim Awayspiel in Riga - das wir "dank" Otto Bottle Konrad 1:2 verloren - wurden die Sporttaschen/Transpis (lt Erzählung von Atzge nur Stunden später) von örtlichen Skinheads gestohlen obwohl ein Teil der Atzgersdorfer im Auto übernachteten, den Donaustädtern wurde dann in Riga vor dem Stadion während des Spieles der PKW geklaut und mussten mit dem Mannschaftsflieger heimreisen

    Aber regelrecht eine Gemeinheit ist die Behaupttung

    ... gastiert die Austria im Oktober 2002 bei Schachtjor Donezk. FAK-Mäzen Frank Stronach lässt das Rückspiel live in der Millenium City übertragen.

    Die Live-Übertragung des EC-Donetzk-Away-Spieles im Kino wurde NUR von Fans/westtribuene.at wie zB den Südtiroler, C. Gaiser, Felly, Bertl, Fuzzi, etc angedacht, organisiert, vorfinanziert und durchgefürt. Der Onkel steuerte nach Anfrage einen Teil der horrenden Kosten für Übertragungsrechte, Satelitensignal, Dekodermiete, Saalmiete, etc, bei - was westtribuene.at intern natürlich nicht unumstritten war, sonst rührten F.S./Magna keinen Finger für das aufwändige Projekt.

    Zurück zum "Zoi amoi wos!" - Wudle:
    da fehlen im Bericht neben unzähligen kleineren u größeren Vorkommnissen
    zB die amüsante Begebenheit beim Auswärtsflug zum Länderspiel auf Malta,
    aber auch die ...
    ... und hier höre ich auf, ich will ja keine violette Schmutzwäsche waschen im WWW und irgendwelchen Standard.at-Trollen Munition liefern,
    erstens ist er mWn nicht im WWW unterwegs und könnte darum nichts entgegnen,
    zweitens kennen ihn die zahlreichen Ex-Atzgersdorfer hier im Forum bzw regelmäßig awayfahrenden Veilchen eh ganz gut!

    AAALLLAAARRRMMM!
    Geändert von Unteroffizier Steiner (13.07.15 um 02:07 Uhr) Grund: Vertipser
    Bis zum Eintreffen weiterer Meldungen
    spielen wir Marschmusik!

  5. Der folgende 5 Benutzter bedankte sich bei dir Unteroffizier Steiner wegen dem sinnvollen Beitrag:

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  6. #4
    Senior Member Avatar von viola oma
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    Danke für die Richtigstellung wegen der Kinoveranstalung. War der Hammer, überhaupt was Westtribüne geleistet hat, dem weine ich heute noch nach.
    mlg oma
    Geändert von viola oma (13.07.15 um 08:12 Uhr)

  7. Der folgende 3 Benutzter bedankte sich bei dir viola oma wegen dem sinnvollen Beitrag:

    jaky1974 (13.07.15),Zampano/AV99 (11.12.15),_pantera_ (13.07.15)

  8. #5
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    Es wäre ja bei weitem nicht das erste Mal, dass ein Bericht eine ganz subjektive Note bekommt. Ich denke da ganz speziell an ein Buch, dass dreihundert Jahre nach dem Tod des Protagonisten geschrieben wurde, der darin von einer Jungfrau geboren wurde, übers Wasser laufen und dieses in Wein verwandeln konnte, nach dem Tod wieder auferstand und so manch andere Wunder vollbrachte. Dieses Buch erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit, ob man den Geschichten nun glaubt und wie man sie interpretiert, bleibt am Ende des Tages jedem selbst überlassen.

    Erzählungen sind halt immer subjektiv, vor allem, wenn jemand über Dinge erzählt, die Jahrzehnte zurück liegen und ein anderer diese in seine Worte zusammenfasst.

    Ich freue mich trotzdem über solche Erzählen, denn ich denke, dass jeder von uns, der jahrelang dabei ist, seine ganz eigene und interessante Geschichte erzählen kann.

    Wenn ich an die Spiele zurückdenke, die ich seit '94 gesehen habe, dann fallen mir viele Erinnerungen ein, die zum Zeitpunkt des Erlebten nicht immer schön waren. Die Zeit heilt aber bekanntlich Wunden und Jahre später sieht man die ein oder andere Panne nicht mehr so schlimm.

    Wäre sicher interessant, wenn der ein oder andere Fan seine Geschichte niederschreiben würde, das hab ich mir schon ein paar Mal überlegt.

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    lfc1892 (13.07.15),tifoso vero (13.07.15),Verteiler (28.07.15)

  10. #6
    Senior Member Avatar von tifoso vero
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    Zitat Zitat von braunau_on_tour Beitrag anzeigen
    Es wäre ja bei weitem nicht das erste Mal, dass ein Bericht eine ganz subjektive Note bekommt. Ich denke da ganz speziell an ein Buch, dass dreihundert Jahre nach dem Tod des Protagonisten geschrieben wurde, der darin von einer Jungfrau geboren wurde, übers Wasser laufen und dieses in Wein verwandeln konnte, nach dem Tod wieder auferstand und so manch andere Wunder vollbrachte. Dieses Buch erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit, ob man den Geschichten nun glaubt und wie man sie interpretiert, bleibt am Ende des Tages jedem selbst überlassen.

    Erzählungen sind halt immer subjektiv, vor allem, wenn jemand über Dinge erzählt, die Jahrzehnte zurück liegen und ein anderer diese in seine Worte zusammenfasst.
    Und dann noch die falschen Übersetzungen, wo z.B. aus dem hebräischen Wort Almah (junge Frau) in der griechischen Übersetzung eine Jungfrau wurde (Betalah oder so ähnlich, ich müsste die Stelle suchen)! Das wird geflissentlich verschwiegen.
    Ein Buch darüber (Religionskritik, speziell an der katholischen Kirche) ist bei mir noch in der Vorbereitungsphase, wird noch einige Zeit dauern... ;-)
    Seid lieb!

    [align=center]
    [/align]

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    braunau_on_tour (13.07.15),lfc1892 (13.07.15)

  12. #7
    Member Avatar von lfc1892
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    Als bekennender Atheist unterstütze ich jegliche kritische Auseinandersetzung zum Thema „Religion/Mensch“.

    Wobei aber nicht die Religion an sich verwerflich ist, sondern der Mensch der sich ihrer (oft falsch) bedient.

    Durch eine Lebewesen verachtende und einer zurechtgerückten Interpretation „seiner“ Konfession
    werden (wurden Jahrtausende lang) unter anderem Kriege geführt, Menschen abgeschlachtet
    und absurderweise im Namen Gottes, diese Schandtaten dann auch noch legitimiert.

    Jede Religion ist ja nur eine von Menschen erfundene und für Menschen gemachte Zufluchtsstätte (in vielerlei Hinsicht)
    aber leider auch ein Machtinstrument (sehr oft menschenunwürdig verwendet).

    Das Vorbild des weitgehend säkularisierten Europas macht jedoch Hoffnung,
    dass sich diese konträre Weltanschauung über den Erdball weiter verbreitet und der Theismus,
    im Dasein der nächsten Generationen,
    als eine schreckliche historische Episode (in der Geschichte des Homo Sapiens) gesehen wird.

    Vermutlich aber nur unter einer Prämisse machbar,
    nämlich die ziemliche Angleichung der Lebensverhältnisse (Bildung und Wohlstand) aller Erdbürger.

    Abschließend wünsche ich dir gutes Gelingen beim Verwirklichen des Buches,
    den gedanklichen Horizont „weiter zu sehen“ als Andere
    und freue mich auf die Publikation eines kritischen, spannenden Schriftwerkes.
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  14. #8
    Senior Member Avatar von braunau_on_tour
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    Ich stell es einmal hier rein: Wudle feiert morgen sein 3.000 (!!!) Austria Spiel. Unglaublich:

    Unbenannt.jpg

    Quelle: Kronen Zeitung

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  16. #9
    Senior Member Avatar von Veilchen666
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    3.000? Da sind aber Trainingspiele, Amateure usw. auch dabei, oder? Das geht sich rechnerisch ja fast nicht aus.

  17. #10
    Senior Member Avatar von Yoda
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    Seit 1968 sind es jetzt fast 47 Jahre.
    Das wären im Schnitt etwas über 60 Spiele pro Saison. Das kommt mit den Freundschaftsspielen dann schon hin.
    Aber versäumt kann er da wirklich kaum eines haben.

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  19. #11
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  21. #12
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    http://www.oepb.at/wp-content/upload...85-300x157.jpg

    Haha, das Foto hab ich geschossen , das war in London, nähe Leister Square,...mit von der Partie, Juri, Leeds-Robert ganz links, war eine geniale Fahrt, Old School eben !

    cu
    UNITED

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  23. #13
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    Süß find ich ja, dass das Bild aus der Zeitung (Bilbao) übernommen, gsd aber darauf verzichtet wurde, den wenig freundlichen Text zu erläutern

    Erinnere mich, dass er vor nicht allzulanger Zeit das erste Mal nach 30 Jahren ein Spiel versäumen musste, worauf ihn seine Freunde als Schwachstelle aufzogen... schon sensationell, ohne Diskussion eine lebende Legende


    Was man nicht verbergen kann, muss man betonen...
    ~~~~~~~

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