PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FIFA vergibt WM 2018 und 2022



Schwejk Josef
02.12.10, 04:05
Die Fußball-Welt blickt am Donnerstag nach Zürich, wo Joseph Blatter, der Präsident des Weltverbandes FIFA, um 16.00 Uhr verkünden wird, wer die Gastgeber der WM-Endrunden 2018 und 2022 sein werden. Für das Turnier in acht Jahren haben sich Belgien/Niederlande, Spanien/Portugal, England und Russland beworben, für jenes in zwölf Jahren kandidieren Australien, Südkorea, Katar, die USA und Japan.

Die Vergabe ist im Vorfeld von Donnergroll im Zuge des enthüllten Bestechungsversuchs begleitet worden. Seit die englische Zeitung "Sunday Times" im Oktober zwei Funktionäre des Wahlgremiums gefilmt hat, wie diese ihre Stimmen verkaufen wollten, ist die WM-Vergabe ins schlechte Licht geraten. Die versuchte Korruption hat das Wahlgremium um zwei Mitglieder auf 22 Personen schrumpfen lassen. Der Tahitianer Reynald Temarii und der Nigerianer Amos Adamu sind von der FIFA-Exekutive suspendiert worden. Die zwei "Sieger" werden durch die absolute Mehrheit der Stimmen ermittelt.

Wer auch immer den Zuschlag erhalten wird, die Ausrichter werden sich immer dem Vorwurf der Korruption ausgesetzt sehen. Die jüngsten, am Montag bekanntgewordenen Enthüllungen um drei weitere FIFA-Exekutiv-Mitglieder (Ricardo Teixeira, Nicolas Leoz, Issa Hayatou), die von der früheren FIFA-Vermarktungsagentur ISL Schmiergeldzahlungen entgegengenommen haben sollen, wirken sich nicht mehr auf den Ablauf des Wahlprozederes aus.

Die Ermittlungen in diesem Fall seien beendet, und es sei kein FIFA-Offizieller wegen krimineller Taten angeklagt worden, ließ die FIFA dazu wissen. Jede einzelne Stimme hat in dem ohnehin kleinen Wahlgremium, dem immerhin sieben (stimmberechtigte) Personen aus den Bewerberländern angehören, viel Gewicht. Prognosen des Wahlausgangs sind daher schwierig zu stellen. Sicher scheint bloß, dass für die (europäische) WM 2018 die Doppelkandidatur der Niederland und Belgien ebenso chancenlos ist wie die Bewerbung Katars für die (nicht-europäische) WM 2022. Die technisch besten Dossiers haben laut FIFA-Bericht neben England die Doppelkandidaten Spanien/Portugal (2018 ) sowie Südkorea und die USA (2022) abgegeben.

Entscheidend dürfte am Ende sein, wohin in den voraussichtlich mehreren Wahlgängen die Stimmen für die zuvor ausgeschiedenen Kandidaturen gehen. Obwohl viele der 22 Funktionäre ihre Entscheidung schon getroffen haben, gingen die Kandidaten mit großen Ambitionen in die letzte Schlacht vor der Abstimmung. Am Mittwoch durften Australien, Südkorea, Katar, die USA und Japan jeweils 30 Minuten ihre Bewerbung präsentierten, am Donnerstag buhlen Niederlande/Belgien, Spanien/Portugal, England und Russland um Stimmen.


- apa -

ElCoyote
02.12.10, 09:54
Und wieder werden zig Millionen an Schmiergeldern an FIFA-Vertreter bekannt im Vorfeld der Vergabe der kommenden WM. Und lt. dem Oberkorruptor Blatter sind alle Vorwürfe haltlos, weil ja keiner verurteilt wurde. Jaja, zufällig wurden in der Schweiz Untersuchungen eingestellt bzw. beim Korruptionsgesetz ganz zufällig Sportorganisationen davon ausgenommen. Widerwärtig.

GFJ77
02.12.10, 11:04
Wünsch mir als Austragungsorte England und Australien.
England ist einfach Fussball.
Und wenns in Australien spielen kann man auch unter Tags Fussball schauen.

Japan + Südkorea hatten erst eine WM.
USA wäre auch noch nett, ist aber wegen der Zeitverschiebung ein Drama.
Russland könnte man sich auch evtl. noch vorstellen, aber da tun mir schon jetzt die Fußballer leid bei der Luftqualität.
Katar ist absolutes No, da ist es dann doch zu heiß und die Spiele würden eher matt werden. Dazu Alkoholverbot... das geht garnicht bei einem Fussballfest.
Spanien&Portugal sowie Belgien&NL sind für mich nicht reizvoll. Weiß nicht, mag diese Austragung durch zwei Länder irgendwie nicht.

Schurl
02.12.10, 11:42
2018: England oder Russland. Ich habe nichts gegen die Doppelkandiadaturen, aber England hätte es sich allein durch die beste Liga der Welt verdient. Und Russland wäre aus meiner Sicht einfach einmal am Zug ein Großereignis zu veranstalten.
2022: Eindeutig Australien, der Fußball ist dort im Kommen und wird nach der WM evtl sogar #1; Katar ist zu heiß bzw werden sie keine konkurrenzfähige bzw WM-taugliche Mannschaft stellen können; die USA wäre zwar Infrastrukturmäßig top, die Stadien brandneu, aber trotz besten Zuschauerschnitt der Geschichte wären sie nicht meine erste Wahl; Japan/Korea wären zwar für die Sponsoren interessant, die Stadien sicher sehr schön, aber Australien ist einfach die bessere Wahl.

Biff_Tannen
02.12.10, 16:10
http://de.fifa.com/worldcup/bidders/live/index.html

Cartman
02.12.10, 16:38
2018 russland

_Berti_
02.12.10, 16:44
wer sichs ned anschauen will, 2018: Russland 2022: Qatar

T-Bone Walker
02.12.10, 17:05
so ein scheiße...hurns fifa

zyklon
02.12.10, 17:08
russland und katar! DER FIFA HAMS GLAUB ICH ETWAS INS HIRN GSCHISSN.... eigentlich egal, die engländer werden in beiden ländern einfallen und die biervorräte vernichten!

Scotty
02.12.10, 17:16
russland und katar! DER FIFA HAMS GLAUB ICH ETWAS INS HIRN GSCHISSN KÖRBERL GELEGT.... eigentlich egal, die engländer werden in beiden ländern einfallen und die biervorräte vernichten!

und das mit dem Bier könnt in Katar a Problem werden ... :thumbdown:

GFJ77
02.12.10, 17:17
russland und katar! eigentlich egal, die engländer werden in beiden ländern einfallen und die biervorräte vernichten!

na das wird aber speziell in Katar recht schnell gehen... dort ist Alk nämlich verboten. und das alkfreie gschloder wird wohl kaum einen briten nach katar locken. aber wer weiß, ist ja noch lange hin... vielleicht gibts ja bis dahin eine gesetzesänderung.

gibt ja viel was gegen katar spricht... das klima, okay da kann man erst später anpfeifen, klimatisieren etc.
aber für mich das ärgste ist: Die wollen 12 neue Stadien bauen... in einem Umkreis von 30(!!!!)km! Das ist das ärgste, echt...

93welser93
02.12.10, 18:06
naja russland ist sehr interessant, städte wie moskau, petersburg etc sind im aufschwung denke ich mal..

aber katar??? :rote:
a) kein Alkohol bei einem fußballfest das hats ja noch nie gegeben...
b) 12 stadien in 30km?? was soll das
stell mir das super vor..4spiele gleichzeitig weil mesitens ja 2gruppen an einem tag spielen oder?
serbien-polen-england-italien oder was weiß ich welche länder, die gern mal spaß haben wollen...gibts dort dann die steinigung oder was?
frauen MÜSSEN ja dort kopftücher tragen,oder??
alter "schwede" was soll das bitte werden???

Floridsdorfer Fanatic
02.12.10, 18:44
Was ist Katar?. Noch nie von dem Land gehört so eine Frechheit -.- Verstehe nicht wieso man es nicht in Australien gemacht hätte-- Fußball ohne ALkohol naja aber dafür STadien nebeneinander da wirds heiß hergehen ;)

Ireland
02.12.10, 19:19
:wall: :grml: :wall: :grml: :wall: :grml: :wall: :rote:

Fizz
02.12.10, 19:24
Beides leider fast logische Entscheidungen.

Es geht hier nicht um die Herzen der Fußballfans. Da gehörtert zumindest 2018 die WM definitiv nach England. In Wirklichkeit gehts um geschäftliche Interessen, es geht um neue Märkte und sicher nicht darum wo die Herzen der Fußballfans eine WM gern sehen würden. Ob die WM in England ist oder nicht wird im europäischen Raum kaum Unterschiede bei den TV Zusehern machen. Ob die WM in Katar ist oder nicht im arabischen Raum allerdings sehr wohl. Genauso wie Südafrika sicher keine sporlichen sondern politische Gründe gehabt hat (und das mein ich jetzt nichtmal negativ), genauso war die Entscheidung für Russland und Katar bzw gegen USA und England.

Taktiker
02.12.10, 19:30
Beides leider fast logische Entscheidungen.

Es geht hier nicht um die Herzen der Fußballfans. Da gehörtert zumindest 2018 die WM definitiv nach England. In Wirklichkeit gehts um geschäftliche Interessen, es geht um neue Märkte und sicher nicht darum wo die Herzen der Fußballfans eine WM gern sehen würden. Ob die WM in England ist oder nicht wird im europäischen Raum kaum Unterschiede bei den TV Zusehern machen. Ob die WM in Katar ist oder nicht im arabischen Raum allerdings sehr wohl. Genauso wie Südafrika sicher keine sporlichen sondern politische Gründe gehabt hat (und das mein ich jetzt nichtmal negativ), genauso war die Entscheidung für Russland und Katar bzw gegen USA und England.
Wenns immer nur um die Herzen der europäischen Fans gehen würde, dann wäre die WM abwechselnd in England, Spanien, Italien oder Deutschland. Gott sei Dank geht es nicht immer nach den europäischen Fans. Fussball wird auf der ganzen Welt gespielt.....

Der Pate
02.12.10, 19:32
Also was mir mal spontan einfällt.

Warum werden 2 Weltmeisterschaften auf einmal vergeben? Das war doch noch nie. Braucht da jemand dringend Geld?

Wegen den Stadien braucht mn sich keine Gedanken machen, weil wir bis dahin sowieso nicht mehr reisen dürfen, und wenn dann bestenfalls nackt im Flugzeug.

zyklon
02.12.10, 19:34
das ist leider das traurige an der sache. da geht es nur mehr ums geld. und zwar um das, daß es vorher und nachher zu verdienen gibt! russland seh ich daher noch eher ein. aber bei katar frag ich mich schon.... selbst die wm in südafrika war doch nur eine politische geschichte. warum veranstaltet die fifa die wm nicht gleich im disneyland oder legoland....

GEGEN MODERNEN FUSSBALL

Fizz
02.12.10, 19:34
Beides leider fast logische Entscheidungen.

Es geht hier nicht um die Herzen der Fußballfans. Da gehörtert zumindest 2018 die WM definitiv nach England. In Wirklichkeit gehts um geschäftliche Interessen, es geht um neue Märkte und sicher nicht darum wo die Herzen der Fußballfans eine WM gern sehen würden. Ob die WM in England ist oder nicht wird im europäischen Raum kaum Unterschiede bei den TV Zusehern machen. Ob die WM in Katar ist oder nicht im arabischen Raum allerdings sehr wohl. Genauso wie Südafrika sicher keine sporlichen sondern politische Gründe gehabt hat (und das mein ich jetzt nichtmal negativ), genauso war die Entscheidung für Russland und Katar bzw gegen USA und England.
Wenns immer nur um die Herzen der europäischen Fans gehen würde, dann wäre die WM abwechselnd in England, Spanien, Italien oder Deutschland. Gott sei Dank geht es nicht immer nach den europäischen Fans. Fussball wird auf der ganzen Welt gespielt.....

Es gabert auch Länder ausserhalb Europas, in denen Fußball eine große Tradition hat. Vor allem Mittel/Südamerika... Katar fällt im Fußball nur damit auf, dass sie hi und da Altstars ala Effenberg am Ende der Karriere ins Land holen. Aber wie gesagt, ich hätt zwar die WM gern in England gesehn, aber mir ists ehrlichgesagt sowieso fast egal wo die WM stattfindet...

Edit: Und nur zur Info: 1950 war die letzte WM bei der nicht mindestens eine europäische Mannschaft im Finale war, und es gab noch keinen Finalisten der nicht aus Europa oder Südamerika gekommen ist. Deshalb würd ichs zumindest mal aus sportlichen Gründen verstehen, wenn diese 2 Kontinente nicht ausschliesslich genommen würden, das wär schwachsinn, aber doch etwas bevorzugt würden..

_pantera_
02.12.10, 19:49
Eine Fußballveranstaltung ohne Alk und nur mit einheimischen Schleiereulen... glaub, der Ansturm der Fans nach Qatar wird sich in Grenzen halten, und div. Sponsoren fallen konsequenterweise auch aus...

Erstaunlich, in der Tat :facepalm

sumorita
02.12.10, 19:50
Ich war im Jahr 2000 in Katar. Ich bin mir sicher, dass sich in der Zwischenzeit einiges getan hat (bzw. tun wird), doch eine Fußball WM kann ich mir beim besten Willen dort nicht vorstellen. Alkohol gabs genau nur im Hilton an der Hotelbar und das zu astronomischen Preisen. Frauen sah man auf den Straßen gar keine, außer da und dort ausländische Bedienstete. Katarianer (k.A. ob man die so schreibt) arbeiten wenn nur in Führungspositionen, die "schlechtere" Arbeit erledigen Philippiner, Lybier etc. Wir als Frauen mussten auch damals keine Kopftücher tragen, aber natürlich lange Ärmeln, lange Hosen/Röcke... Trotz allem zogen wir alle Blicke auf uns, kein Wunder. Unser Lehrer wurde sogar gefragt wer er denn sei, weil er so viele Frauen (ca. 20 Schülerinnen) hat ;).

Wie gesagt, lang lang ists her...

celentano
02.12.10, 19:56
bei aller wertschätzung, aber in qatar würd ich nicht einmal eine rentnerminigolf-wm machen...tut mir leid...und schon gar keine fussball-wm...
fifa...völlig daneben!

Wald4tler Veilchen
02.12.10, 20:10
Finde Katar eigentlich gar nicht so schlecht! Dort wird für die WM extrem viel Geld in die Hand genommen (Bestechungsgelder an die FIFA natürlich mit eingerechnet :) )! Werden sicher ein paar tolle neue Stadien entstehen!

sumorita
02.12.10, 20:29
Finde Katar eigentlich gar nicht so schlecht! Dort wird für die WM extrem viel Geld in die Hand genommen (Bestechungsgelder an die FIFA natürlich mit eingerechnet :) )! Werden sicher ein paar tolle neue Stadien entstehen!...tolle Stadien, die nach der WM als Auslauf für das königliche Araber-Gestüt dienen, weil kein Bedarf vorhanden ist ;)

Schwejk Josef
02.12.10, 20:42
WENN SELBST AUF DER OFIZIELLEN BL-WEBSEITE SO EIN TEXT STEHT!!!:

Russland und Katar als WM-Ausrichter


Geld regiert scheinbar auch die Fußball-Welt. Die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 finden in den finanziell besonders potenten Ländern Russland und Katar statt. Auf der Strecke blieben bei der Vergabe am Donnerstag in Zürich, dem Hauptsitz des Weltverbands FIFA, die Bewerbungen von England, Spanien/Portugal, Niederlande/Belgien (jeweils 2018 ), USA, Australien, Südkorea und Japan (jeweils 2022).

Beide Länder werden dank der Mehrheit im FIFA-Exekutiv-Komitee erstmals in der Geschichte als WM-Ausrichter fungieren. Die WM hat noch nie in Osteuropa bzw. im Mittleren Osten sowie in der arabischen Welt stattgefunden. "Wir beschreiten neue Wege. Ich bin ein glücklicher Präsident, wir sprechen über die Weiterentwicklung des Fußballs", verkündete FIFA-Boss Blatter, der die beiden Briefumschläge öffnen durfte.

Im Vorfeld der Vergabe hatten die Bewerber teilweise alles in die Lobbying-Waagschale geworfen, zahlreiche Top-Politiker und -Sportpersönlichkeiten waren nach Zürich gereist. Russlands Regierungschef Putin kletterte unmittelbar nach der Vergabe ins Flugzeug, um höchstpersönlich in Zürich zu feiern. Davor versprach Putin: "Das wird ein Turnier auf höchstem Niveau. Dafür werden wir alles tun. Russland kennt und liebt den Fußball." Eine solche Entscheidung entspreche für Putin der Philosophie der FIFA, wonach sich der Fußball in allen Regionen der Welt entwickeln soll.

Großer Jubel machte sich natürlich auch in der Delegation aus dem kleinen, reichen Golf-Staat Katar breit. "Danke, dass Sie an uns glauben, an den Wandel glauben. Wir werden Sie nicht enttäuschen. Wir sind bereit, Sie werden stolz sein - das verspreche ich Ihnen", versprach Scheich Mohammed bin Khalifa Al Thani, der Bewerbungschef.

Sommer-Temperaturen von mehr als 50 Grad Celsius und Sorgen aufgrund der Infrastruktur konnten Katars Bewerbung nicht stoppen. In Katar spielt nämlich Geld ebenso wie in der russischen Oberschicht keine Rolle.



-apa-

Schwejk Josef
02.12.10, 21:14
kein Alkohol bei einem fußballfest das hats ja noch nie gegeben

Alkverbot gab es erstmals (an Spieltagen in den Spielorten) bei der WM ´90 in Italien.


serbien-polen-england-italien oder was weiß ich welche länder, die gern mal spaß haben wollen

Erlebnisorientierte Fans spielen bei Weltmeisterschaften in den und unmittelbar um die Stadien schon lange keine Rolle mehr. Die stören das Fußballfest sowieso nur, warum sollte die UEFA gerade auf diesen Personenkreis Rücksicht nehmen?
Im Gegenteil, wann wird auch weiterhin alles gegen diese "Fans" unternehmen ...


Was ist Katar?. Noch nie von dem Land gehört

:rolleyes:


aber dafür STadien nebeneinander da wirds heiß hergehen

Aber nur wegen dem Klima. Das zahlungskräftige Event-Publikum wirs sich kaum in die Haare bekommen.
Und Du findest ja sowieso nicht hin, oder?! ;) :P


Warum werden 2 Weltmeisterschaften auf einmal vergeben? Das war doch noch nie. Braucht da jemand dringend Geld?

1. Die Nachfolger vor vollendete Tatsachen stellen (die "Nebengeräusche " sind sicher auch nicht zu mißachten ...)
2. Werden zukünftige Veranstalter vier Jahre länger Zeit haben, die Stadien zu errichten, da hat man aus den Problemen mit den Südafrikanern und der Ukrainer gelernt!


warum veranstaltet die fifa die wm nicht gleich im disneyland oder legoland....

Kommt schon noch ... ;)


Es gabert auch Länder ausserhalb Europas, in denen Fußball eine große Tradition hat. Vor allem Mittel/Südamerika...

Nur sind diese Staaten so was von "Neger", das einzige Land dort, daß eine WM halbwegs stemmen kann, ist Brasilien. Allerdings auf Kosten der ohnehin schon völlig armen Bevölkerung. Da war vor ein paar Tagen ein TV-Bericht auf ARTE: brasilianisches Militär und Polizei marschiert mit Panzerfahrzeugen in die Slums ein um diese bis zur WM zu "säubern" und zu "befrieden" .....

Wald4tler Veilchen
02.12.10, 21:21
Finde Katar eigentlich gar nicht so schlecht! Dort wird für die WM extrem viel Geld in die Hand genommen (Bestechungsgelder an die FIFA natürlich mit eingerechnet :) )! Werden sicher ein paar tolle neue Stadien entstehen!...tolle Stadien, die nach der WM als Auslauf für das königliche Araber-Gestüt dienen, weil kein Bedarf vorhanden ist
Wird wohl so sein, aber dort ist halt das Geld da, um sich so etwas leisten zu können.
Man sollte eigentlich gar nicht zu viel darüber nachdenken...

Schwejk Josef
02.12.10, 21:32
In Katar ist NOCH das ÖL-Geld da, darum wird in Hotels und Touristenanlagen investiert, damit man was hat, wenn das Öl einmal aus geht.
Auch die Stadien wird man nutzen für Tuniere, Trainingslager, etc.

Wenn es eine tolle Infrastruktur vor Ort gibt, werden ein paar Manager schon draufkommen, ein paar Meisterschafts- oder Cup-Spiele in Katar zu spielen, während Europa im Winter im Schnee versinkt. Den bereits zahlreichen "Groundhoppern" ist es dann egal, ob sie $ 1500,- für ein Hotelzimmer + Eintrittskarte im Chelsea-Hotel lassen oder für $ 2000,- eine Woche Urlaub in Katar + Eintrittskarte bezahlen ...

zyklon
03.12.10, 08:01
nachdem mein interess am fussball jetzt schon minimal ist, wird mich die wm 2022 wahrscheinlich gar nicht mehr interessieren.....klimatiseirte hallen, kein bier, keine mädls im bikini auf den rängen,.....

Viola Knight
03.12.10, 08:58
Money makes the world go round. :rote:

hirschstettner
03.12.10, 09:30
Russland - ok, seh ich noch ein und find ich eigentlich gar nicht so schlecht. Die Leute dort sind fußballbegeistert und sicher warmherziger, als sie immer dargestellt werden. Einzig die langen Distanzen zwischen den Spielorten könnten zum Problem werden.
Aber wenn man sich die Abstimmungsergebnisse ansieht ... England in der ersten Runde ausgeschieden mit 2 (!) Stimmen, also da stimmt doch einiges nicht!

Katar ... ohne Worte. Ist eh alles schon geschrieben worden, manchmal frag ich mich echt, ob die FIFA den Fußball zugrunde richten will.
Zum Alkoholverbot: Da bild ich mir ein, in unserem (ex?) Medienpartner ( :P ) gestern gelesen zu haben, dass da im Falle des Zuschlags eine Ausnahmeregelung gemacht wird. Jaja, wenns ums Geschäft geht, vergisst man recht schnell seine Wertvorstellungen, warum sollte das bei denen anders sein ...

Ich weiß nicht, was sich die FIFA davon erwartet, die WM in solche Länder zu geben!
Nehmen wir Südafrika - ich bin kein Experte dieses Land betreffend, aber gehts den Leuten jetzt dort irgendwie besser? Hat sich irgendwas geändert??? Klar, während dem Turnier ist ein Monat Jubel, Trubel, Heiterkeit und die Leute vergessen ihre Sorgen. Aber danach gehts doch im gleichen Trott weiter! Und die FIFA putzt sich den Mund ab, vergibt die nächste WM und sagt "tolle, freundliche Spiele waren das in Südafrika, wir haben das Land weitergebracht".

Und jetzt haben wir Katar, na bravo!
Ich tippe mal, dass die WM 2026 dann im Iran stattfinden wird (dort gibts ja auch Entwicklungspotenzial), 2030 dann auf den Seychellen (Katar wird getoppt bezüglich Anzahl der Stadien auf engstem Raum) und 2034 am Südpol (von Natur aus klimatisierte Spiele). :wall:

ElCoyote
03.12.10, 10:13
Krank, Zwergstaat Katar kriegt a WM, die ham weniger Einwohner als Wien, bauen aber 12 Stadien, die noch dazu airconditioned sein werden, toller Gedanke in Sachen Nachhaltigkeit (wie schon die überdimensionierten und für ein Land wie SAF sinnlosen Stadien für die heurige WM), gekühlte Stadien, weil man an ein Land vergibt, wo es tagsüber bis zu 50 Grad hat (und das nicht mal annähernd in die Nähe einer Endrundenquali kam und dessen Fußball Amateurniveau hat). Diese miese korrupte FIFA gehört aufgelöst, aber wenn die großen Fußballnationen zu feige sind, aus diesem Betrügerverein auszutreten, wird sich ex nix ändern. War eh klar, daß der Blatter, weil er die Stimmen der Asiaten für die Wiederwah will, denen das zuschanzen wird. Widerlich. Da ham die Scheichs Blatter und co. wider die Schmiere hinten reingeschoben.

Und die Doppelvergabe hat sich der Blatter auch so gerichtet, da geht es einzig und allein um Macht, Geld und Einfluss, nichts anderes.

hirschstettner - Südafrika würde auch nur an Südafrika vergeben, weil der Blatter die afrik. Stimmen haben wollte. Und die Kosten für die Erhaltung der nicht benötigten Stadien bleiben auf Südafrika hängen - Gewinn macht einzig die FIFA.

lumpi
03.12.10, 12:47
Öhm nur mal wegen dem Alkoholverbot, die Scheichs haben ja schon während der Bewerbung angekündigt dass das Alkoholverbot für die Zeit der WM aufgehoben wird für Touristen... Glaubts wirklich die bekommen den Zuschlag wenn Carlsberg oder wer auch immer dann dort nix absetzen kann/darf ?

Bad Santa
03.12.10, 13:03
Ich finde es bedenklich wenn man die Ausrichtung solch einer Veranstaltung an der Alkoholkonsummöglichkeit messen möchte ;(

Prinzipiell glaube ich das Russland durchaus in der Lage ist eine sehr gute WM zu organisieren, tolle Stadien bereitzustellen und alle logistischen Herausforderungen zu meistern. Natürlich wäre mir eine WM in England lieber gewesen aber stehe dieser Wahl offen und postiv gegenüber

Was Quatar betrifft bin ich schon sehr auf die neue Infrastruktur gespannt & man sieht halt das man doch mit genügend Geld alles kaufen kaufen. Ob es sinnvoll für den Sport ist, sei mal dahingestellt & sicherlich wird optisch die WM in Brasilien einiges mehr hergeben :whistling:

ElCoyote
03.12.10, 13:22
Bzgl. Alkohol 100 % Zustimmung. Ich trinke als Autofahrer auch fast ausschließlich alkoholfreies Bier und brauche keinen Alk, um gut drauf zu sein.

tifoso vero
03.12.10, 16:30
Vorweg, ich habe mit England und USA gerechnet, wie viele Andere sicher auch. Mit Rußland kann ich leben, auch wenn die Abstände zu den Veranstaltungsorten sehr groß sind. Aber das wäre in den USA nicht viel anders gewesen. Katar als Land mit Islam als Staatsreligion und Sharia als Teil der Gesetzgebung ist schon problematischer. Eigentlich auf den ersten Blick sehr unerwartet und unverständlich.
Auf den zweiten Blick (ich lasse einmal alle Spekulationen über finanzielle Flüße und Interessen weg) kann man auch Positives daraus gewinnen.
Der arabisch/muslimische Teil auf der Welt ist nun einmal so groß wie der christliche Teil. Wenn ich global denke, wird es notwendig sein, auch in diesem Teil einmal eine WM abzuhalten. Welches Land wäre dann geeigneter als eben Katar? Es hat das Geld wie kaum ein anderes Land, liegt Zentral (und sicher), läßt seine Jugend immer besser (westlich orientiert) ausbilden und kann gerade aus diesem Grund heraus, nämlich weil es bei einer WM im Mittelpunkt der Welt steht und sich dieser öffnet, eine Vorbildfunktion für diesen Raum werden. Politisch gesehen ist das vielleicht ein sehr guter Schachzug.
Was die Umstände (50° usw.) betrifft, so hört man ja, dass alles (Stadien, Trainingszentren usw.) klimatisiert wird und die Stadien nach der WM Entwicklungsländern zur Verfügung gestellt werden. Hooligans werden wohl kaum hineingelassen und werden auch kein Interesse haben, sich dort hin zu begeben. Für die "normalen" Fans wird man alles tun, um ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten (das Alkoholverbot soll ja während der WM aufgehoben werden).
Also wenn man ein wenig über den Tischrand hinweg schaut, kann man dem schon etwas abgewinnen.
Für die Weiterentwicklung im Fußball kann es gerade in diesem Teil der Welt auch nicht schlecht sein.
Schaun mer mal...

Felly
03.12.10, 18:18
Politische Veränderung, oder Öffnung zur "zivilisierten" Welt haben solche Entscheidungen noch nie mit sich gebracht.

Es geht, wie immer, um die Kohle, ned mehr und ned weniger.

Siehe Peking oder auch Argentinien während der menschenverachteten Militärdiktatur 1978, die auch erst 1983 beendet wurde.

England wurde für seine Aufdeckergschichtn "abgestraft" - "Es lebe die freie Presse".

Die FIFA, die UEFA, das IOC, das ÖOC, usw., usw., alles ein korrupter, geldgieriger, Scheisshaufen.

93welser93
03.12.10, 21:15
@Schwejk Josef
danke für die ganzen antworten..war leider noch nei bei einer WM vor ort, daher wusste ich es nicht wies dort so abläuft..das einzige was ich erleben durfte bisher war österreich vs polen im stadion..

naja die stadien sehen ja von außen recht nett aus, aber was soll bitte eine klimaanlage drinnen :S das gehört einfach iwie nicht rein in ein stadion..
außerdem wo ist der umweltschutz bitte??? stadien mit flutlich etc ist so schon a wahnsinn aber das ist zu viel des "guten" finde ich oder??

naja was solls, geld schafft an würd ich mal sagen...

russland find ich trotzdem super und interessant :) da bin ich schon älter und finanz. auf eigenen füßen da wirds interessant :D :thumbsup:

Schwejk Josef
03.12.10, 22:01
Schock bei WM-Verlierern sitzt tief


Der Schock bei den im Rennen um die Ausrichtung der Fußball-WM 2018 bzw. 2022 u.a. ausgebooteten Bewerbern England, Spanien/Portugal und USA sitzt tief. Hauptstoßrichtung der Kritik ist der Weltverband FIFA, auf der Insel wurden aber auch die Medien samt ihrer kritischen Berichterstattung in die Pflicht genommen. "Eure Medien haben Euch gekillt", sollen FIFA-Exekutivmitglieder erklärt haben.

Dies berichtete Englands-Bewerbungschef Andy Anson, der das aber nicht als Ausrede für nur zwei von 22 Stimmen im ersten Wahlgang verstanden wissen wollte. England und die für 2022 an Katar gescheiterten USA sollten sich erst wieder bewerben, wenn das Vergabeverfahren geändert werde. "Wenn nur 22 Leute abstimmen, gibt ihnen das zu viel Einfluss", klagte Anson. Ähnlich äußerte sich US-Verbandspräsident Sunil Gulati. "Es gibt zu viele Varianten, speziell, wenn zwei WMs am selben Tag vergeben werden. Ich bin nicht schlau genug, um mir auszudenken, wie sich das auf die beiden Wahlen ausgewirkt hat."

Im Vorfeld der FIFA-Entscheidung hatte die Zeitung "Sunday Times" zwei Exekutivmitglieder als bestechlich beschuldigt, sie wurden daraufhin suspendiert. Am Montag hatte die BBC-Sendung "Panorama" drei weiteren abstimmungsberechtigten Funktionären korruptes Verhalten bei einem Fall aus den 1990er Jahren vorgeworfen.

Das Exekutivmitglied Junji Oruga, der neben dem Engländer Geoff Thompson offenbar als einziger für England stimmte, hatte sich schon am Donnerstagabend ähnlich geäußert. "Ich denke, die Berichterstattung der britischen Medien hat die Exekutivmitglieder beeinflusst", zitierte der "Daily Telegraph" den Japaner. Anson behauptete gar, FIFA-Präsident Sepp Blatter hätte im Exekutivkomitee an die "teuflischen Medien" erinnert und bei einer Sitzung am Vorabend der Abstimmung eine Pressemappe mit negativen Artikeln britischer Zeitungen in der FIFA-Regierung herumgehen lassen.

"Laut FIFA war unsere Bewerbung in technischer und kommerzieller Hinsicht die beste, und unser Land liebt Fußball leidenschaftlich, aber das reicht offenbar nicht aus", sagte der enttäuschte Premierminister David Cameron, der zuvor drei Tage lang in Zürich neben Prinz William und Fußball-Ikone David Beckham unermüdlich für England geworben hatte. Er habe "keine Pläne", seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin zu gratulieren, sagte Cameron weiter, während Londons Bürgermeister Boris Johnson erklärte, die FIFA könne "in ihrer jetzigen Form nicht überleben".

Auch Spanier und Portugiesen reagierten mit Enttäuschung auf die gescheiterte Kandidatur. Der einhellige Tenor in beiden Ländern war: Mit der Vergabe der WM an Russland habe sich der Weltverband FIFA für das große Geld entschieden. "Die Begutachtung der Stadien hätte sich die FIFA schenken können", meinte der Direktor der "Iberischen Kandidatur", Miguel Angel Lopez. "Wir haben gesehen, dass es darauf gar nicht ankam."

Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva begrüßte hingegen die Wahl Russlands und Katars ausdrücklich. "Ich glaube, es war weise von der FIFA zu berücksichtigen, dass die Weltmeisterschaften dezentralisiert werden müssen", sagte der Staatschef des größten südamerikanischen Landes, das 2014 die nächste WM-Endrunde ausrichtet. "Russland ist ein großes Land, das noch nie eine WM ausrichtete, und es ist gerecht, dass es sie bekommt. Ich gratuliere der FIFA für die Auswahl Russlands und auch Katars, das in einer Region liegt, die in den Medien nur in Verbindung mit der Gewalt im Nahen Osten und Öl auftaucht", betonte Lula.



-apa-

Schwejk Josef
03.12.10, 22:05
Katar-WM auch "Triumph für arabische Welt"


Kaum hatte FIFA-Boss Joseph Blatter die Entscheidung für den WM-Austragungsort Katar bekanntgegeben, begann das Handy von Scheich Hamad bin Khalifa al-Thani, dem Emir von Katar, zu klingeln. Die arabischen Herrscher vom Golf waren die Ersten, die zum Zuschlag für 2022 gratulierten. Die Konkurrenz zwischen den Emiraten, Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain, Oman und Katar war für einen Moment vergessen.

Sie wollten sich alle ein bisschen in dem Glanz sonnen, der nun auf das kleine Emirat gefallen ist - das als erstes arabisches Land eine WM ausrichtet. "Dies ist ein Sieg für alle arabischen Staaten und für den Sport im Nahen Osten allgemein", sagt der Herrscher von Dubai, Scheich Mohammed bin Raschid al-Maktum, dessen Emirat sich um die Olympischen Sommerspiele 2020 bewirbt. Der Präsident des kuwaitischen Fußballverbandes, Scheich Talal al-Fahd, erklärte nach Angaben der katarischen Nachrichtenagentur QNA: "Das ist ein Sieg für die gesamte Golfregion und für alle Araber."

Ähnlich äußerte sich der ehemalige Weltfußballer Zinedina Zidane, offizieller Bewerbungs-Botschafter Katars. Der in Marseille als Sohn algerischer Einwanderer geborene 38-Jährige sprach von einem "Triumph der arabischen Welt und des Nahen Ostens". Es sei gut, zu zeigen, "dass der Fußball der ganzen Welt gehört".

"Die Einwohner des Nahen Ostens sind nun als Teil der Fußball-Familie angesehen worden", sagte Katars Monarch Hamad bin Khalifa al-Thani und unterstrich damit, dass der Sieg Katars über die USA, die als Mitfavorit gehandelt wurden, auch eine politische und kulturelle Komponente hat. So betonten viele arabische Medien am Freitag nicht nur, dass die Araber jetzt erstmals am Zuge sind, sondern auch, dass zum ersten Mal ein "islamisches Land" die WM ausrichten darf. "Das ist ein Friedenssignal", erklärte das katarische WM-Bewerbungskomitee.



-apa-

Schwejk Josef
03.12.10, 22:07
Russland verspricht sich viel von Fußball-WM


"Wirtschaftlich rückständig und korrupt" - so hat selbst Kremlchef Dmitri Medwedew Russlands größte Probleme immer wieder benannt. Seine Reaktion "Hurra! Sieg! Wir bekommen die Weltmeisterschaft 2018!" dürfte vor allem auch deshalb so begeistert ausgefallen sein, weil er sich von dem Fußball-Spektakel wirtschaftlich viel verspricht.

Doch selbst die Glitzermetropolen Moskau und St. Petersburg sind bisher alles andere als reif für eine WM. Obgleich das Land eine reiche Rohstoffmacht ist, leidet es an einer extrem maroden Infrastruktur: Es fehlt an Straßen, Hotels, Flughäfen - und vor allem an Stadien für die Fußball-WM 2018. Ausländische Unternehmen in Russland stöhnen schon seit langem über Extrem-Bürokratie, Schmiergeldkultur, Zollprobleme und technische Arbeitshindernisse. Abgeordnete der Staatsduma sprachen nach der Vergabe freilich von der "endgültigen Wiedergeburt der Sportweltmacht Russland".

Kritik aus dem Ausland, wonach Geld die entscheidende Rolle bei der Vergabe gespielt habe, wies Sportminister Witali Mutko zurück. Mehr als 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer sei es höchste Zeit für die erste Fußball-WM in Osteuropa, unterstrich er. Doch außer dem Ball soll 2018 auch der Rubel rollen: Russland stellt der FIFA satte Millionengewinne in Aussicht. Aus der russischen Wirtschaft seien über eine Milliarde US-Dollar (760 Mio. Euro) in das Sponsoring der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi investiert worden, hatte Mutko in Zürich gesagt. Da Fußball in Russland Sportart Nummer 1 sei, könne die FIFA bei einer WM mit noch höheren Zuwendungen rechnen.

Die WM-Gastgeberrolle stellt das flächenmäßig größte Land der Erde auf allen Ebenen jedenfalls vor einen immensen Aufwand: Zehn Milliarden Dollar (7,6 Mrd. Euro) werde allein der Bau neuer Stadien kosten, wie Regierungschef Wladimir Putin sagte. 13 der 16 vorgesehenen Spielstätten in den 13 Austragungsorten müssen erst noch errichtet werden. Mindestens 40.000 Plätze soll jede Arena haben. "Die meisten Stadien sind wie vor dem Ersten Weltkrieg", schimpfte etwa Russlands niederländischer Fußball-Nationaltrainer Dick Advocaat.

Die Kosten für die Stadien will Putin vor allem staatlichen Großunternehmen und Oligarchen aufdrücken. Immerhin erwartet Finanzminister Alexej Kudrin bis 2013 ein jährliches Haushaltsdefizit von um die drei Prozent. Und schon jetzt lasten nicht nur die Ausgaben für die Olympischen Winterspiele 2014 im Schwarzmeerkurort Sotschi schwer auf dem Budget, das vor allem von den Weltmarktpreisen für Öl, Gas und andere Rohstoffe abhängt. Das Land erwartet in den kommenden drei Jahren jeweils 4 bis 5 Prozent Wirtschaftswachstum.

Tief in die Tasche greifen soll der Multimilliardär Roman Abramowitsch, Besitzer des Londoner Fußball-Clubs Chelsea FC. "Wir wissen, dass er sich aufmerksam um die Entwicklung des russischen Fußballs kümmert", sagte Putin in Zürich nach dem WM-Zuschlag. Daneben soll etwa der Ölkonzern Lukoil die Sanierungskosten des Spartak-Stadions in Moskau übernehmen und das Geldinstitut VTB die Ausgaben für das Dynamo-Stadion. In St. Petersburg sei der Staatsmonopolist Gazprom in der Pflicht.

Russland werde alle Infrastrukturfragen lösen, versicherte Putin. "Ein Risiko gibt es immer. Aber wer nichts riskiert, trinkt am Ende auch keinen Champagner." Das Land will in den kommenden Jahren gleich mehrere sportliche Großereignisse stemmen, neben den Olympischen Spielen erstmals auch ein Formel-1-Rennen 2014 in Sotschi. Doch Experten warnen angesichts der Sotschi-Erfahrungen, dass die Kosten - nicht zuletzt wegen der Korruption - für die WM explodieren könnten. Die für die Winterspiele zunächst veranschlagten Kosten haben sich längst auf über 30 Milliarden US-Dollar (22,8 Mrd. Euro) mehr als verdreifacht - berechnet nur bis 2012. Hinzu kommen Privatinvestitionen in Milliardenhöhe.



-apa-

Schwejk Josef
03.12.10, 22:09
Josef Hickersberger gefällt WM 2022 in Katar


Josef Hickersberger, der nicht nur die Fußball-Szene am Persischen Golf kennt, hat die Vergabe der Fußball-WM 2018 und 2022 durch die FIFA an Russland bzw. Katar begrüßt. Vor allem der Zuschlag für die Monarchie, wo er schon einmal als Trainer des SC Al Ittihad (2001/02) gearbeitet hat, gefällt ihm. "Das ist eine vernünftige wirtschaftliche Entscheidung gewesen", meinte der frühere ÖFB-Teamchef.

Russland und das Land auf der arabischen Halbinsel hätten das nötige Geld, um ein derart großes Ereignis zu veranstalten. Der Coach, der derzeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit seinem SSC Al Wahda in der Vorbereitung auf die FIFA-Vereins-WM in Abu Dhabi (ab 8. Dezember) steckt, fragte, warum man Spanien oder Portugal, die vor dem finanziellen Bankrott stünden und den Schutzschirm der EU benötigten, die WM in knapp acht Jahren hätte geben sollen.

Der Niederösterreicher ist überzeugt, dass Katar die modernsten Stadien der Welt mit Vollüberdachung, Klimatisierung, WLAN etc. zur Verfügung haben werde. "Dieses Turnier wird alle denkbaren Errungenschaften, die die Technik in zwölf Jahren bietet, haben. Das wird der modernste Schauplatz sein. Keine Arena wird mehr als eine Stunde von der Hauptstadt Doha entfernt liegen. Es wird ein wunderbares Turnier werden," glaubt der 62-Jährige.

Für Touristen hat die Vergabe an Kater freilich eine Schattenseite. "Wer glaubt, man kann dort an den Stränden Sonnenbaden, der täuscht sich. Zur WM-Zeit herrschen dort 50 Grad Hitze - nicht in der Sonne, sondern im Schatten", warnte Hickersberger.



-apa-

Schwejk Josef
03.12.10, 22:13
Stranzl hofft auf Aufschwung durch WM in Russland


Martin Stranzl, Burgenländer in Diensten des russischen Fußball-Spitzenclubs Spartak Moskau, hat die Vergabe der WM 2018 an seine Wahlheimat in Budapest mitverfolgt. "Die Infrastruktur samt der Stadien wird modernisiert. Die WM wird einen großen Aufschwung für den russischen Fußball bringen", meinte der 30-Jährige, der mit Spartak die russische Meisterschaft auf Rang vier beendet hat.

Stranzl und seine Teamkollegen sind vor der klirrenden Kälte in Moskau geflohen und bereiten sich in Ungarn aufs Champions-League-Match am 8. Dezember in Zilina (Slowakei) vor. In der Champions League ist Spartak vor dem abschließenden Gruppenmatch ohne Chance auf den Einzug ins Achtelfinale, als fixer Gruppendritter wird man ins Sechzehntelfinale der Europa League übersiedeln.

"Überraschend war der Zuschlag für mich auf keinen Fall. Russland hat sich große Chancen auf die WM ausgerechnet, jetzt sind natürlich alle froh und freuen sich. Auch bei uns in der Mannschaft", berichtete Stranzl, der sich durch das Turnier eine starke und positive Auswirkung auf den Fußballsport in Russland erwartet. Die russische Delegation bei der WM-Vergabe in Zürich konnte größtenteils nur Computersimulationen zeigen, wie es in acht Jahren an den Austragungsorten aussehen wird. In den kommenden Jahren stehen große Herausforderungen vor den WM-Machern. Die riesigen Distanzen zwischen den geplanten 13 Spielorten gelten als Problem, zumal die Flug- und Zugverbindungen schlecht sind. Von den 16 Spielstätten müssen 13 neu gebaut oder komplett umgebaut werden. Die veranschlagten Gesamtkosten liegen bei 3,82 Milliarden Dollar (2,90 Mrd. Euro).

Die enorm weiten Wege zwischen den Spielstätten kennt Stranzl aus dem russischen Ligaalltag. "Am Anfang war es schon eine Umstellung, mittlerweile ist es normal. Aber bei der WM 2010 in Südafrika waren die Wege ja auch nicht gerade kurz", erinnerte Stranzl ans jüngste WM-Turnier. Auch punkto Sicherheit macht sich Stranzl keinerlei Sorgen: "Da wird es sicher keine Probleme geben."



-apa-

ElCoyote
03.12.10, 22:56
Sehr richtig, es geht um Kohle und um Macht - der Blatter scheißt auf die arabische Welt und ist nur daran interessiert, die Stimmen der Vertreter der arabischen/asiatischen Verbandsvertreter zu bekommen. Oder glaubt wer, daß den gesellschaftliche Entwicklung in Südafrika interessiert hat? Und selbst wenn man irgendwas Positives sehen würde, dann hat eine solche Veranstaltung nie und nimmer an einen Zwergstaat vergeben zu werden, der ungefähr so groß ist wie Oberösterreich, einen Gstropftenstaat, der 12 Stadien hinstellt und dann wieder abreißt. Ich finde das einfach pervers, abartig, krank, in den USA, in Australien, ganz zu schweigen von England gibt es genügend Stadien und werden dieser auch nicht abgerissen. Und ich wage die Prognose, daß aus Arabien niemals eine wirklich gute Fußballmannschaft kommen wird, wer soll das sein? Fiele mir maximal der Iran ein, der Rest hat - auch wenn sich die Saudis oder die Emirate das eine od. andere Mal qualifiziert haben, einfach kein konkurrenztaugliches int. Niveau. Ist ja in (Südost)asien nicht anders, dort gibt es Japan, Südkorea, evtl. noch in Zukunft China. Und wenn schon "arabische Welt" - dann sollens es nach Tunesien, Algerian, Ägypten vergeben, das wären wichtigere und größere Länder, wo man u.U. "politisch"-gesellschaftlich was bewegen könnte, aber nicht ein Erdölstaat wie Katar.
Und welche gstopften Besucher man im Visier hat, ist auch klar. Ein normaler Fan kann sich keine Karten um 100 Euro leisten. In Südafrika wurden die Preise für Einheimische, v.a. farbige Südafrikaner auch erst nach massiven Protesten gesenkt. Soviel zum Thema, die FIFA möchte damit auch für die ortsansässigen nicht so begüterten Fans tun. Aber das paßt ja zu einem Fetzenschädel wie dem Blatter, der sich allen Ernstes selbst für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen hat. Ein Grund mehr, den modernen Fußball zu verabscheuen. Das fangt ja schon bei der Inzuchtchampignonliga oder Euroliga an, wo auch nur mehr über die Einnahmemöglichkeiten der Klubs berichtet wird als über das Sportliche.

http://www.youtube.com/watch?v=8pd42vSoq7o

ad Russland: vü Spaß mit den Entfernungen dort.

MisterP.
04.12.10, 00:47
japan wär auch was gewesen, hätt mir schon gefallen!
http://www.engadget.com/2010/12/03/world-disappoints-us-once-again-japan-loses-2022-3d-holographic/

also ich bin ja für eine wm in liechtenstein oder san marino. vom fußballerischen sind die wahrscheinlich noch über katar zu stellen. werden jedenfalls sicher lustige spiele, auch wenns noch 12(!!) jahre dauert.

ElCoyote
04.12.10, 12:19
Oder Doppelpack EM auf Malta und Zypern mit lustigem Inselhopping!!!! ;)

Floridsdorfer Fanatic
04.12.10, 16:35
Wm 2026 warsch dann im Irak ... Damit die Verhältnisse besser werden oder in Nigeria ;)
Platter :geh:

Snoopy
05.12.10, 09:14
Ich war im Jahr 2000 in Katar. Ich bin mir sicher, dass sich in der Zwischenzeit einiges getan hat (bzw. tun wird), doch eine Fußball WM kann ich mir beim besten Willen dort nicht vorstellen. Alkohol gabs genau nur im Hilton an der Hotelbar und das zu astronomischen Preisen. Frauen sah man auf den Straßen gar keine, außer da und dort ausländische Bedienstete. Katarianer (k.A. ob man die so schreibt) arbeiten wenn nur in Führungspositionen, die "schlechtere" Arbeit erledigen Philippiner, Lybier etc. Wir als Frauen mussten auch damals keine Kopftücher tragen, aber natürlich lange Ärmeln, lange Hosen/Röcke... Trotz allem zogen wir alle Blicke auf uns, kein Wunder. Unser Lehrer wurde sogar gefragt wer er denn sei, weil er so viele Frauen (ca. 20 Schülerinnen) hat ;).

Wie gesagt, lang lang ists her...

na ja, getan hat sich schon etwas, aber nicht wirklich signifikant ;) .
so kann man deinen bericht durchaus auch auf "heute" umlegen.
katar ist bis dato kein land, welches groß ausländische investoren oder /und daher expatriates anlockte.

ich bin daher sehr überrascht über die bewerbung und noch viel mehr über die entscheidung der fifa.
die distanzen zu den wm stadien ist wohl auf niederösterreich umzulegen, die langfristigkeit der investitionen und pläne sind trotz der der wm ausrichtung nicht erkennbar.

es ist wie es taktiker schon andeutete, ein sieg der arabischen liga.
und ich gebe ihm recht, fussball wird überall gespielt.
ob katar aber die richtige wahl war mag ich stark bezweifeln.
bedenken über sicherheit vermag ich pers. heute noch nicht vorherzusehen.

PS Alkohol gibts überall, man muss nur wissen wo man im findet 8) . in teheran gibts wahrscheinlich grössere privatparties als in wien
nur wird das dem fussball-trinkenden fans aus europa nichts helfen, weil im hinterhof saufen macht keinen spass.

Schwejk Josef
06.12.10, 19:10
FIFA-Vize dementiert Bestechungsvorwürfe


FIFA-Vizepräsident Julio Grondona reagierte am Montag gegenüber dem Sender "Radio 10" mit einem energischen Dementi auf Bestechungsvorwürfe nach der fragwürdigen Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 an Katar. Die angebliche Zahlung von 78,4 Millionen Dollar (etwa 59 Millionen Euro) aus Katar an den argentinischen Verband sei eine "Erfindung", sagte Grondona.

Es gebe viel "Eifersucht und Neid", erklärte der Verbandspräsident. Er brachte die Vorwürfe in Zusammenhang mit dem Scheitern der Kandidaturen von England und den USA, "die es gewohnt sind, immer und mit allen Mitteln zu gewinnen".

Die amerikanische Zeitung "The Wall Street Journal" hatte berichtet, dass ein ehemaliger Angestellter des Bewerbungskomitees von Katar empfohlen habe, dem Argentinischen Fußball-Verband AFA rund 60 Millionen Euro zu bezahlen. Grondona ist seit 1979 AFA-Präsident und sitzt im Exekutivkomitee des Weltverbandes, das die WM 2022 am vergangenen Donnerstag überraschend an Katar vergeben hatte. Er ist zudem seit vielen Jahren Chef der FIFA-Finanzkommission.

Die Millionen-Tranche der Scheichs vom Persischen Golf sei als Unterstützung für den klammen argentinischen Verband deklariert gewesen, berichtete das "Wall Street Journal". Angeblich sei die nationale Liga von einer Finanzkrise bedroht gewesen. Dies wies Grondona zurück. "Warum sollte unser Verband eine Verschuldung in dieser Höhe aufweisen", sagte er der argentinischen Agentur Telam. Die Zahlung dementierte er indes nicht.



-apa-

Schwejk Josef
06.12.10, 19:35
Beckenbauer regt Winter-WM 2022 in Katar an


Wegen der Sommerhitze in Katar hat Franz Beckenbauer vorgeschlagen, eine Verlegung der Fußball-WM 2022 in den Winter zu erwägen. "Man sollte mal über eine andere Lösung nachdenken. Im Jänner/Februar herrschen dort angenehme 25 Grad", sagte Beckenbauer der "Bild"-Zeitung. "Es wäre eine Alternative dazu, Stadien und Fanzonen mit Riesenaufwand zu klimatisieren."

Aus Beckenbauers Sicht wäre es kein allzu gravierender Einschnitt, die Spielpläne der großen westeuropäischen Ligen zu verändern, um ausnahmsweise im Winter spielen zu können. Was er vielleicht nicht bedacht hat, dass es dadurch zu einer Termin-Kollision mit den Olympischen Winterspielen kommen könnte.

Beckenbauer hatte am Donnerstag in der Exekutive des Fußball-Weltverbandes FIFA über die Vergabe abgestimmt und äußerte sich überrascht über das sofortige Scheitern von Australien für 2022 und England für 2018. Der 65-Jährige verwies darauf, dass England bei der Prüfung der WM-Kandidaten 2018 am besten abgeschnitten habe. "Russland wird jedoch ein starker Gastgeber, da bin ich sicher", sagte Beckenbauer.

Eine Veränderung des Rahmenkalenders vor der WM 2022 sei angesichts des langen zeitlichen Vorlaufes nicht ausgeschlossen, sagte Deutschlands Ligaverbands-Chef Reinhard Rauball der "Bild". Im Magazin "Focus" kritisierte er das Prozedere bei der WM-Vergabe. Nur ein Kärtchen aus einem Kuvert zu ziehen, sei nicht zeitgemäß und lade geradezu zu Spekulationen ein. Den Fußball-Fans müsse bei einer Entscheidung klar gemacht werden, warum sich die FIFA für oder gegen ein Land entschieden habe, betonte Rauball.



-apa-

Schwejk Josef
08.12.10, 07:01
Englands WM laut Ogura ohne Chance

Englands Bewerbung für die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 war durch die Aufdeckungsstorys der englischen Medien im Vorfeld der Entscheidung zum Scheitern verurteilt. Diese Einschätzung bestätigte das FIFA-Exekutivmitglied Junji Ogura am Dienstag. Wie Japans Verbandspräsident verriet, seien einige Personen im Exekutivkomitee "sehr verärgert".

Grund dafür: In der Tageszeitung "Sunday Times" und dem Fernsehsender BBC wurden Korruptionsvorwürfe gegen den Weltverband geäußert. "Ich kann nur bestätigen, dass die Reportagen sicherlich einen größeren Einfluss auf die englische Bewerbung hatten. Daran besteht kein Zweifel", meinte Ogura. In FIFA-Kreisen seien auch Klagen gegen die betreffenden Medien überlegt worden.

England war mit nur zwei von 22 Stimmen im ersten Wahldurchgang klar gescheitert, das Rennen machte am Ende Russland. Wie Ogura auch bestätigte, stimmten die vier "asiatischen" Kandidaten für 2022 (Japan, Südkorea, Australien, Katar) in der entscheidenden Runde geschlossen für das Emirat. Katar hatte sich im finalen Duell mit den USA klar 14:8 durchgesetzt.



-apa-

Schwejk Josef
08.12.10, 07:05
FIFA verteidigt WM-Wahlmodus: "Völlig transparent"

Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Doppel-Wahl der WM-Ausrichter für 2018 und 2022 gegen Kritik verteidigt. Das am 2. Dezember in Zürich praktizierte Abstimmungs-Verfahren sei "perfekt organisiert, völlig transparent und perfekt unter Kontrolle" gewesen, sagte FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke am Dienstag in Abu Dhabi, wo am Mittwoch die Club-WM beginnt.

"Ja, es ist eine politische Entscheidung. Aber alles in allem denke ich, dass die Reaktionen positiv waren", meinte der Franzose mit Blick auf die Vergaben an Russland 2018 und Katar 2022 weiter. Bis zum Jahr 2018 habe die FIFA nun Zeit, über eine mögliche Änderung des Wahl-Modus zu entscheiden. Dann kürt die FIFA-Exekutive den WM-Ausrichter 2026.



-apa-

Schwejk Josef
13.12.10, 07:33
Blatter gesteht FIFA-Imagekrise


Nach der umstrittenen Doppelvergabe der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar hat sich am Mittwoch erstmals FIFA-Präsident Joseph Blatter zu Wort gemeldet. Der Schweizer verteidigte die Entscheidungen, gestand aber ein Imageproblem des Fußball-Weltverbandes ein und kündigte die Gründung einer Task Force an.

In einem Interview des Schweizer Wochenmagazins "Die Weltwoche" (Mittwoch) erklärte Blatter, dass es an der Zeit sei, "in sich zu gehen. Jetzt folgt eine Klausur. Wir können so nicht weitermachen. Wir müssen unser Image verbessern", betonte der 74-Jährige.

Auch wenn Blatter alle Korruptionsvorwürfe gegen Mitglieder des Exekutivkomitees als "Unsinn" und "uralte Kamellen" bezeichnete, sagte er: "Wir müssen auch innerhalb der FIFA einiges klarstellen." Als ersten Schritt für die Aufbesserung des Rufs plant er eine Task Force, die sich mit dem Thema saubere Unternehmensführung beschäftigen soll. Der Weltverband habe nichts zu verbergen. "Wir sind die einzige internationale Sportorganisation, Nichtregierungsorganisationen inbegriffen, die ihre Bücher seriös prüfen lässt, seit ich Präsident bin", sagte Blatter. Schummeln sei gar nicht möglich: "Alles wird kontrolliert."

Von der harschen Medienschelte am Zuschlag für die WM-Gastgeber Russland und Katar ist allerdings selbst der robuste Walliser nicht unbeeindruckt geblieben. "Ich schlafe immer noch gut. Aber es tropft nicht einfach ab. Wenn der FIFA-Präsident dauernd infrage gestellt wird, ist das nicht erfreulich", gab er zu. Für seine Person aber gelte: "Ich brauche keine kugelsichere Weste, habe mir mit den Jahren einen Schutzwall aufgebaut." Konsequenzen aber schloss er aus, obwohl selbst seine Familie das Negativimage zu spüren bekomme. Persönlich würde jetzt kein Wechsel für ihn zur Diskussion stehen: "Nein."

Blatter sieht seine Mission für den Weltfußball noch lange nicht erfüllt. "Wir gehen in die richtige Richtung mit dem Weltfußball. Es ist meine Philosophie, die Expansion des Fußballs voranzutreiben" betonte der FIFA-Boss. Es gehe ihm nicht um Geld und Macht, sondern die Ausdehnung des Fußballs über die traditionellen Länder hinaus. Nach dem Ja-Wort für die umstrittenen WM-Premieren-Gastgeber Russland und Katar wundert er sich über die Kritik, vor allem aus Europa. "Ich spüre in gewissen Reaktionen tatsächlich ein wenig die Arroganz des Abendlandes christlicher Prägung", sagte Blatter.

Es stimme nicht, dass die traditionellen Fußball-Nationen bei künftigen WM-Ausschreibungen keine Chance mehr haben würden, "aber die nächsten Gebiete, die wir dann erobern müssen, wären China und Indien." Blatter sieht sich einmal mehr als Visionär, weit über den Fußball hinaus. "Wenn man etwas über den Tellerrand hinausblickt und sich die Spannungen vor Augen führt, die zwischen der muslimischen und westlichen Welt bestehen, dann ist es doch eine ganz außerordentliche Entscheidung, eine Fußball-WM in den arabischen Raum zu vergeben."

Die WM-Vergabe sei "zu einem Politikum" geworden. "Die Staatschefs haben mich hofiert", gestand Blatter, "der Fußball ist ein Monstrum geworden, welches von der FIFA zu zähmen ist. Das tun wir, und das tun wir auch gut." Trotz der Sperren für die beiden Mitglieder der Exekutive, Amos Adamu (Nigeria) und Reynald Temarii (Tahiti), wegen Verletzung des Ethik-Codes wies er eine Käuflichkeit seines Verbands erneut entschieden zurück. "Es gibt keine faulen Eier", behauptet Blatter mit Hinweis auf die inzwischen geänderte Gesetzeslage und die 2006 aktiv gewordene Ethik-Kommission der FIFA.

"Ich sage es deutlich: Es gibt keine systematische Korruption in der FIFA. Das ist Unsinn. Das ist genauso eine Projektion wie die Behauptung, ich hätte 30 Stimmen gekauft vor zwölf Jahren", unterstrich Blatter. "Ich kann nur sagen: Die FIFA unternimmt alles, um FIFA-Offizielle, die sich nicht an die Regeln halten, zu sanktionieren."



-apa-

BartL
14.12.10, 22:36
Das ganze wird immer mehr zum Kasperltheater und zwar von allen Seiten wenn man sowas dann auch schon lesen muss. Abgesehen davon das die Engländer schon gleich nach der Vergabe gemeint haben sie streichen der FIFA bei Olympia die Gratisquartiere.

hirschstettner
15.12.10, 10:22
Find ich gar nicht schlecht.
Sicher ist die Klage im Prinzip lächerlich und wird nie durchgehen, aber zumindest wird der FIFA ein bissl auf die Zehen gestiegen und man zeigt auf, dass man halt doch nicht alles mit sich machen lässt.

Felly
17.12.10, 14:52
orf.at

FIFA-Boss Joseph Blatter steht hinter der Idee einer Weltmeisterschaft im Winter. Wie der Schweizer am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz in Abu Dhabi bekanntgab, trete er persönlich für die Austragung der WM 2022 in Katar in der kälteren Jahreszeit ein. „Ich unterstütze den Plan, hier im Winter zu spielen“, sagte Blatter.

Er wolle dann spielen, wenn die klimatischen Bedingungen am angemessensten wären. Im WM-Gastgeberland 2022 herrschen im Sommer hohe Temperaturen. „Ich denke dabei an die Fußballer. Nicht nur an die Fans, sondern an die Hauptdarsteller“, so der mächtige Präsident des Weltfußballverbandes.

Seit der Vergabe an das Emirat Katar Anfang Dezember hatten sich diverse hochrangige FIFA-Funktionäre für die Idee einer Winter-WM ausgesprochen. Der internationale Spielkalender soll dann an das Großereignis angepasst werden.

Schwejk Josef
26.12.10, 04:37
FIFPro fordert Katar-WM 2022 im Winter


Die internationale Profi-Fußballervereinigung FIFPro hat sich klar für eine Verlegung der WM 2022 in Katar in den Winter ausgesprochen. "Es ist nicht sinnvoll, eine WM an ein Land zu vergeben, in dem es im Juni und Juli eine Durchschnittstemperatur von 41 Grad, eine Mittagstemperatur von 50 Grad und eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit gibt", hieß es am Dienstag in einer Aussendung der FIFPro.

Auch für die Fans wäre eine Katar-Endrunde im Winter von Vorteil. "Touristen werden darauf hingewiesen, im Sommer nicht nach Katar zu reisen, die Einwohner von Katar verlassen in dieser Periode en masse ihr Land. In dieser Jahreszeit gibt es dort keine geeigneten Bedingungen, um ein Fußball-Fest zu feiern", sagte Tummers. "Außerdem könnte es sein, dass die Spieler im Winter fitter sind, als sie es zum Beispiel bei der WM in Südafrika waren."



-apa-

Virus
11.12.12, 15:03
ÖLPREISE SENKEN! JETZT!!!!

http://www.stadionwelt.de/sw_stadien/index.php?head=Olympiastadion-Luschniki-wird-abgerissen&folder=sites&site=news_detail&news_id=8223

"Olympiastadion Luschniki wird abgerissen



Russlands größte Spielstätte, das Olympiastadion Luschniki, soll 2013 abgerissen werden. Nach den Planungen des russischen Sportministers Vitaly Mutko soll jedoch an gleicher Stelle in Moskau ein Neubau entstehen. Bis zur WM 2018 gilt es, dass Stadion fertigzustellen.


Nachdem ein Ausbau wie beim brasilianischen Maracana, bei dem nur die Außenhülle bestehen bleibt, vom Sportminister ausgeschlossen wurde, soll das Luschniki nach der Leichtathletik-WM im August 2013 abgerissen und im Stil des Wembley Stadiums komplett neu aufgebaut werden. Das Olympiastadion ist trotz diverser Renovierungsarbeiten seit der Eröffnung 1956 mittlerweile in die Jahre gekommen. Wie Mutko gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Interfax sagte, plant er mit einem neuen Luschniki, dass Ausrichter der Eröffnungsfeier und des Finalspiels der WM 2018 ist.

Bevor das Projekt realisiert wird, muss das Konzept des Sportministers von der russischen Regierung und vom Moskauer Bürgermeister angenommen werden. (Stadionwelt, 11.12.2012)
"

Virus
14.12.12, 17:13
Der Hammer ist das Stadion in Peterburg!
Vergesst Stuttgart21, Skylink, Stadion Klagenfurt und BER!
2007 begann man mit den Bauarbeiten am neuen Stadion. 2009 wollte man es eröffnen, jedoch wurde die Eröffnung auf 2010 verschoben.

Nun gut, das Stadion ist aber noch immer nicht eröffnet! Zwischen 2015 und 2017 soll es nun eröffnet werden. 6 – 8 Jahre verspätet! 2 Jahre wollte man bauen, nun werden es 10 Jahre!

„Do woan de Russn wieda am Werk!“

Bonnie Prince Charlie
06.02.13, 14:57
http://sportbild.bild.de/SPORT/fussball/2013/02/06/wm-2022/neue-katar-abstimmung-mai.html

Man darf gespannt sein! Sofern da was dran ist.

Felly
24.02.15, 12:23
Die Fußball-WM in Katar soll im November und Dezember 2022 stattfinden.
Die Taskforce des Weltverbands FIFA hat sich auf ihrer Sitzung in Doha am Dienstag für diesen Termin, der von der FIFA-Exekutive am 19./20. März noch fixiert werden muss, ausgesprochen.
Das Turnier soll außerdem um einige Tage verkürzt werden, aber wie gehabt mit 32 Teams und 64 Spielen ausgetragen werden.

Nach einem sechsmonatigen Konsultationsprozess sei der Termin im November/Dezember der „brauchbarste“ gewesen und habe die volle Unterstützung von allen sechs Kontinentalverbänden, teilte die FIFA in einer Stellungnahme mit.
Es habe nach all den Diskussionen nur diese Lösung gegeben, sagte FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke. Britische Medien berichteten über Gerüchte, wonach das Endspiel der Endrunde in Katar am 23. Dezember stattfinden soll.

Vermeidung von Kollision mit Olympia

Seit Monaten hatte es großen Streit über den Termin der WM-Endrunde gegeben. Eine Austragung wie üblich in den Sommermonaten ist aufgrund der extrem hohen Temperaturen von bis zu 40 Grad nicht praktikabel.
Zuletzt waren auch noch der Jänner/Februar 2022 im Gespräch, allerdings würde dieser Termin mit den Olympischen Winterspielen vom 4. bis 20. Februar 2022 in Almaty oder Peking kollidieren.

Auch der zuletzt immer wieder heftig diskutierte Alternativvorschlag der europäischen Clubs und Ligen, die WM von Ende April bis Ende Mai auszutragen, erwies sich nicht als Ideallösung.
Auch in diesem Zeitraum wäre mit hohen Temperaturen zu rechnen gewesen, außerdem beginnt 2022 der Fastenmonat Ramadan am 2. April.

Das große Feilschen beginnt

Beim Gipfeltreffen der Fußballfunktionäre in Doha geht es dieser Tage auch schon um viel mehr als die Festlegung auf die skandalumwitterte Winter-WM 2022.
Wenn sich Vertreter des Weltverbands, der Kontinentalverbände, der finanzstärksten Ligen und Clubs versammeln, beginnt schon das Feilschen um finanzielle Entschädigung der europäischen Spitzenteams. „Wenn wir vom Sommer auf November oder Jänner wechseln, wird es unser Geschäft beeinflussen“, sagte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

ECA-Chef Rummenigge fordert von der FIFA Geld für Europas Spitzenclubs

„Diese Kosten können nicht durch die Clubs bezahlt werden. Wir sind nicht bereit, diese zu zahlen“, sagte der Münchner in seiner Funktion als Chef der European Club Association (ECA), der Vereinigung der europäischen Topteams.
Dennoch: Im November/Dezember 2022 soll nun das umstrittenste Turnier der WM-Geschichte stattfinden. An diesem Zeitfenster gibt es keine Zweifel mehr - trotz der Alternativvorschläge Jänner/Februar von UEFA und Mai durch ECA.

FIFA kommt Katar-WM enorm teuer

Der Mai-Vorschlag war mehr oder weniger ein Schattentermin als Ausgangspunkt für die Kompensationsverhandlungen. Die Topclubs mussten in Opposition zur Variante von FIFA-Präsident Joseph Blatter gehen, um möglichst viel Entschädigung zu kassieren.
Teuer wird die Verschiebung in den Winter für die FIFA sicher. Deutsche Bundesliga, Premier League und Primera Division werden sich die notwendige Saisonunterbrechung in sieben Jahren teuer bezahlen lassen.

Englands Premier-League-Boss Richard Scudamore etwa ist „sehr enttäuscht“ darüber, dass die WM in Katar im November und Dezember 2022 stattfinden soll.
Der BBC sagte der Brite am Dienstag in einer ersten Reaktion: „Das ist enttäuschend. Es ist die falsche Entscheidung. Wir sind von der UEFA im Stich gelassen worden“.

Ein anderer Gegner des Wintertermins wurde offenbar beschwichtigt. Der US-Sender Fox, TV-Rechteinhaber für den US-Markt, bekam die WM 2026 von der FIFA quasi als Zubrot. In den USA läuft im November/Dezember die Footballsaison auf Hochtouren.
Das Sommerloch im US-Sport wäre für den Sender lukrativer. Unter diesen Bedingungen kaufte Fox die Rechte für 2022. Eine Verbindung des Deals zur Terminsuche 2022 wurde von der FIFA nicht kommentiert.

Quelle: orf.at

Fizz
24.02.15, 12:43
Und wenn einer Google bedienen hätte können, hätte man sich die ganze Überraschung sparen können...

http://lmgtfy.com/?q=katar+durchschnittstemperatur+im+sommer

Gleich vom ersten Link...



Für eine Hälfte des Jahres ist das Klima in den Ebenen von Katar relativ unangenehm: im Sommer (Mai bis September) erreichen die Höchsttemperaturen im Allgemeinen durchschnittlich 35 ° C, aber es ist nicht ungewöhnlich, dass das Quecksilber auf 50 ° C steigt. Zu dieser Zeit des Jahres beträgt die Luftfeuchtigkeit durch den nahen Persischen Golf 90 %, häufige Sandstürme runden das Bild ab.

Felly
24.02.15, 12:47
Das einzige, was ma bei der Vergabe bedient hat, waren die Konten und Kassen der beteiligten Funktionäre und Entscheidungsträger.

Taktiker
26.02.15, 14:06
das ist mal ein sehr gut recherchierter artikel , vorallem seite zwei !

http://www.zeit.de/sport/2014-05/sepp-blatter-fifa-korruption

M@nny
27.05.15, 08:36
FIFA-Funktionäre in Schweiz festgenommen

Kurz vor dem FIFA-Jahreskongress hat die Schweizer Polizei Mittwochfrüh in Zürich mehrere hochrangige Funktionäre des Fußballweltverbandes wegen Korruptionsverdachts festgenommen. Das bestätigte das Schweizer Bundesamt für Justiz (BJ).

Gegen die Funktionäre wird in New York wegen Annahme von Bestechungsgeldern und verdeckten Provisionen ermittelt. Angenommen haben sollen sie diese von den 90er Jahren bis heute. Vertreter von Sportmedien und Sportvermarktungsunternehmen sollen laut BJ in Zahlungen an hochrangige Fußballfunktionäre - Delegierte des Weltfußballverbandes und andere Vertreter von FIFA-Unterorganisationen - in Höhe von über 100 Millionen Dollar verwickelt gewesen sein.

Als Gegenleistung sollen sie an Fußballturnieren in den USA und in Lateinamerika Medien-, Vermarktungs- und Sponsoringrechte erhalten haben, wie das BJ schrieb. Die Straftaten seien in den USA vorbereitet und abgesprochen worden, schrieb das Bundesamt unter Berufung auf das Verhaftungsersuchen. Auch seien Zahlungen über US-Banken abgewickelt worden. Mehr als zehn FIFA-Funktionäre würden voraussichtlich angeklagt.

Zwei Reporter bei Verhaftung anwesend

Die Verdächtigten werden möglicherweise unverzüglich an die USA ausgeliefert. Voraussetzung für eine sofortige Überstellung ist, dass sich die Festgenommenen in der am Mittwoch geplanten Anhörung bei der Zürcher Kantonspolizei mit der sofortigen Auslieferung einverstanden erklären. Tun sie das nicht, will das BJ die USA auffordern, ein formelles Auslieferungsgesuch zu stellen.

Über die Festnahmen im Zürcher Hotel Baur au Lac berichteten auch zwei Reporter der „New York Times“ („NYT“), die den Polizeieinsatz an Ort und Stelle mitverfolgten. Über Twitter verbreiteten sie unter anderem Bilder von Polizeibeamten in Zivil, die an der Rezeption Zimmerschlüssel holen. Zudem erkannten die Reporter in mindestens einem der von der Polizei Abgeführten einen FIFA-Funktionär.

„NYT“: Blatter nicht unter Festgenommenen

Eine Stellungnahme der FIFA steht vorerst aus. Laut „New York Times“ soll FIFA-Chef Joseph Blatter nicht zu den Beschuldigten gehören. Der 79-Jährige geht als großer Favorit in die Wahl für eine fünfte Amtszeit beim FIFA-Kongress am Freitag. Einziger Gegenkandidat ist Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien.

(orf.at)

braunau_on_tour
27.05.15, 09:05
https://www.youtube.com/watch?v=sO62qPFQ1aU

awak1970
28.05.15, 08:41
Zum FIFA System passend:


https://www.youtube.com/watch?v=fJ_7sH9D1iE

und
http://www.stern.de/tv/sterntv/norbert-bluem-ueber-die-wm-in-katar-und-die-fifa-studiogespraech-bei-stern-tv-2195263.html

Viola per sempre

braunau_on_tour
28.05.15, 10:45
FIFA bestätigt: Sepp Blatter hat Erde mit seinem Raumschiff verlassen

FIFA-Präsident Sepp Blatter hat den Planeten Erde offenbar in den frühen Morgenstunden mit seinem privaten Raumschiff verlassen. Dies bestätigte ein Sprecher des Fußballverbands.

Die Abreise erfolgte nur Stunden nach der Festnahme zahlreicher FIFA-Funktionäre wegen Korruptionsverdachts. Der Sprecher betont jedoch, dass die Reise nicht im Zusammenhang mit den Ereignissen des Vortags steht. Stattdessen handle es sich um eine „schon lange geplante Dienstreise“. Der Zeitpunkt seiner Rückkehr stehe noch nicht fest.

Augenzeugen beobachteten Blatter, als er gegen fünf Uhr früh nahe Zürich sein Raumschiff betrat, das einer Bordeaux-Flasche nachempfunden ist. Dabei soll er wiederholt die Sätze „Ich werde zurückkommen“ und „Meine Rache wird schrecklich sein“ gemurmelt haben.

Anschließend zündete der FIFA-Präsident seine Rakete und stieg in den Himmel auf. Mit dabei hatte er lediglich seine Perserkatze „Moët“, ein Menschenbaby-Sandwich sowie vier Milliarden Dollar für unvorhergesehene Notfälle.

Unterdessen nannte der FIFA-Sprecher die Korruptionsvorwürfe haltlos: „So etwas kann bei uns gar nicht passieren. Unmöglich. Wir haben ja nach dem Vorbild der österreichischen Volkspartei einen Ehrenkodex, der Korruption strikt verbietet.“

Man werde die Schweizer Staatsanwaltschaft von der Unschuld der Funktionäre überzeugen und zu diesem Zweck noch heute zahlreiche Argumente übermitteln, „abgezählt und feinsäuberlich gebündelt“, wie es heißt.

Dennoch rechnen viele Beobachter mit langjährigen Haftstrafen für die FIFA-Funktionäre. Die als WM-Orakel bekannt gewordene Krake Paul prophezeite allen Beteiligten fünfzehn Jahre Haft.

Für den Fall, dass die WM 2022 in Katar neu vergeben werden muss, sucht die FIFA sicherheitshalber nach einem ebenfalls diktatorisch regiertem Ersatzland. Niederösterreich winkte jedoch bereits ab.

Quelle: Die Tagespresse (http://dietagespresse.com/fifa-bestaetigt-sepp-blatter-hat-erde-mit-seinem-raumschiff-verlassen/) :D

awak1970
28.05.15, 13:21
Wenn Blatter nun behauptet von all diesen Machenschaften nichts gewusst zu haben bleibt eigentlich nur der Umkehrschluss - die FIFA wird von einem Ahnungslosen geführt.

Viola per sempre

_pantera_
30.05.15, 00:56
https://www.youtube.com/watch?v=qXDoU7L1zXc

awak1970
30.05.15, 09:28
https://www.youtube.com/watch?v=O3j5oOFSKCw

Viola per sempre

dukeunited
02.06.15, 19:06
...Sepp Blatter soeben zurückgetreten !!! (19:00 Sport1.de)

Danke sehr , lieber Herr and bye, bye !!!

UNITED

werewolf79
02.06.15, 19:09
auch gerade gelesen! hat ja viel gebracht die wahl...

Taktiker
02.06.15, 21:02
Zeigt der welt mal schnell, er kann gewählt werden wann er will.

tifoso vero
02.06.15, 22:17
...Sepp Blatter soeben zurückgetreten !!! (19:00 Sport1.de)

Danke sehr , lieber Herr and bye, bye !!!

UNITED

Leider um gefühlte 10 Jahre zu spät!

mahe
22.06.15, 19:14
Lieber zu spät als nie!! Man darf gespannt sein, was da noch alles auf uns zu kommt, was vertuscht werden sollte!

Virus
16.07.15, 13:13
Zentralstadion Volgograd, Baustelle im Juni 2015

braunau_on_tour
20.07.15, 16:32
1882

Comedian bewirft Blatter bei PK mit Geldscheinen:

>>Video-LINK<< (https://www.facebook.com/video.php?v=950507698320763)

M@nny
24.07.15, 15:33
24. Juli 2015, 13:20
ÖFB-Team bei Auslosung für Endrunde 2018 in St. Petersburg in Lostopf zwei – Boss Windtner: "Unser Team wird vor großen Namen nicht einknicken"

Wien/St. Petersburg – Trommelwirbel. Österreichs Fußball-Nationalmannschaft erfährt am Samstag – reichlich früh – seine Gegner in der Qualifikation für die WM-Endrunde 2018. Ab 17.00 Uhr werden in St. Petersburg die Qualifikations-Gruppen für das Turnier in Russland ermittelt. Die Ausgangsposition für das ÖFB-Team ist gut: Aufgrund der jüngsten Erfolge wird Österreich aus Topf 2 gezogen. Auf zusätzliches Losglück hofft man freilich dennoch.

Kein Windtner-Wunschlos

Wenn am Samstag die gesamte Fußballwelt gespannt nach St. Petersburg blickt, wird neben Russlands Präsidenten Wladimir Putin und FIFA-Boss Joseph Blatter, der erstmals seit den Verhaftungen von FIFA-Funktionären in Zürich am 27. Mai wieder ausländischen Boden betritt, auch ÖFB-Präsident Leo Windtner in den Stühlen im prunkvollen Konstantinpalast Platz nehmen. Ein Wunschlos hat Windtner nicht. "Darüber nachzudenken wäre sinnlos, weil es sowieso nicht eintrifft. Wir würden es aber bevorzugen, wenn uns weite Auswärtsreisen erspart blieben", sagte Windtner im Vorfeld des Events.

Gemeinsam mit ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner und Teammanager Christian Schramm wird Windtner am Freitag nach Russland fliegen. Die jüngsten Ergebnisse der Auswahl von Teamchef Marcel Koller sorgten für eine Aufbruchstimmung, in der FIFA-Weltrangliste thront der souveräne Tabellenführer der EM-Qualifikations-Gruppe G auf Platz 15 und ist damit so gut wie nie platziert.

Italien und Frankreich kommen nicht in Frage

Die Ansprüche der ÖFB-Equipe sind gestiegen, ebenso das Selbstvertrauen. "Unser Team wird vor großen Namen nicht einknicken", sagte Windtner angesichts möglicher Gruppengegner wie Weltmeister Deutschland, Spanien oder Belgien, die allesamt aus Topf 1 gelost werden. Österreich ist an dieser Setzung als zweitbestes Topf-2-Team knapp vorbeigeschrammt. "Natürlich wäre Topf eins ein sensationeller Sprung gewesen, allerdings gibt es auch in Topf zwei eine Reihe großer Kaliber, die wir jetzt vermeiden können", erklärte Windtner mit Blick auf die Ex-Weltmeister Frankreich und Italien.

Auch wenn der Fokus auf dem endgültigen Erreichen der EM-Endrunde 2016 in Frankreich liegt, die langfristigen Ziele der Österreicher sind hoch gesteckt: "Bei uns liegt jetzt die volle Konzentration darauf, das EM-Ticket endgültig zu fixieren, aber auf dem weiteren Horizont gibt es das Bestreben, erstmals seit 20 Jahren wieder bei der WM dabei zu sein. Auch wenn es aufgrund der geringeren Startplätze im Vergleich zur EM schwieriger wird", sagte Windtner.

Neun Gruppen

Die neun europäischen Gruppensieger qualifizieren sich direkt für Russland 2018, während die acht besten Gruppenzweiten im November 2017 die verbleibenden vier Startplätze wie gehabt in einem Playoff untereinander ausspielen. Unter Berücksichtigung der FIFA-Weltrangliste werden in St. Petersburg sieben Gruppen mit je sechs Teams und zwei Gruppen mit je fünf Teams gelost. WM-Gastgeber Russland ergänzt eine dieser beiden Fünfer-Gruppen und bestreitet die Qualifikation außer Konkurrenz in Freundschaftsspielen. Deutschland, England, Frankreich, Italien, die Niederlande und Spanien werden in jedem Fall in einer Sechser-Gruppe spielen. Das bringt mehr Spiele und mehr TV-Einnahmen.

Der Spielplan sieht ein Format mit Hin- und Rückspielen vom 4. September 2016 bis 10. Oktober 2017 vor. Die Spielpaarungen werden direkt im Anschluss vom FIFA-Computer festgelegt. Mit Ausnahme von Asien werden zudem die Qualifikations-Gruppen aller restlichen fünf Konföderationen in den einst von Peter dem Großen in Auftrag gegebenen Räumen direkt an der Küste ermittelt werden.

Kein Hulk

Eine Änderung gab es bezüglich der Besetzung des Jobs der Glücksfee. Nicht der ursprünglich gecastete Brasilianer Hulk wird die Kugeln aus den Töpfen fischen, sondern der ehemalige russischen Teamkapitän Alexey Smertin.

Offiziell begründet die FIFA das mit "Verpflichtungen" Hulks bei seinem Klub Zenit St. Petersburg, der am Sonntag ein Meisterschaftsmatch zu absolvieren hat.

Der Stürmer hatte im Zuge des neuerlichen Rassismus-Skandals in Russland erst am Montag deutliche Kritik geübt. "Es ist eine Schande. So etwas geschieht in der Liga beinahe in jedem Spiel", hatte er gesagt: "Wenn das in drei Jahren ebenfalls passiert, wäre es hässlich und widerlich." Am ersten Spieltag war der Ghanaer Emmanuel Frimpong im Moskauer WM-Stadion mit Affenrufen von den Zuschauerrängen verunglimpft worden. Er hatte sich anschließend mit eindeutiger Geste "revanchiert" und war daraufhin ausgeschlossen worden.

Sportminister Witali Mutko kündigte immerhin eine härtere Gangart gegen Fremdenfeindlichkeit an. "Wir werden unseren Kampf verstärken", sagte der 56-Jährige: "Die Sanktionen für solche Dinge haben wir bereits verschärft. Die Übeltäter werden nicht ungestraft davonkommen."

Wenigstens organisatorisch läuft derweil vieles rund. Die Arbeiten in den elf WM-Städten und zwölf Stadien gehen zumeist gut voran. Laut offiziellen Angaben liegen die Baufortschritte in allen Austragungsorten mindestens im Zeitplan – und das trotz Budget-Kürzungen um knapp 500 Millionen Euro. (APA/sid/red, 24.7.2015)


http://images.derstandard.at/2015/07/23/toepfe.jpg


WM-STÄDTE UND -STADIEN:
MOSKAU – Einwohner: 12,2 Millionen – Stadien: Luschniki (81.000 Plätze, im Umbau), Spartak (45.000 Plätze, bereits fertig)

JEKATERINBURG – Einwohner: 1,4 Millionen – Stadion: Zentralstadion (35.000 Plätze, im Umbau)

KALININGRAD – Einwohner: 453.000 – Stadion: Neue Arena (35.000 Plätze, Fertigstellung 2017 geplant)

KASAN – Einwohner: 1,2 Millionen – Stadion: Kasan Arena (45.000 Plätze, bereits fertig)

NISCHNI NOWGOROD – Einwohner: 1,3 Millionen – Stadion: Neue Arena (44.000 Plätze, Fertigstellung 2017 geplant)

ROSTOW AM DON – Einwohner: 1,1 Millionen – Stadion: Rostow Arena (44.000 Plätze, Fertigstellung 2017 geplant)

SAMARA – Einwohner: 1,2 Millionen – Stadion: Neue Arena (45.000 Plätze, Fertigstellung 2017 geplant)

SARANSK – Einwohner: 300.000 – Stadion: Mordowija Arena (45.000, Fertigstellung 2017 geplant)

SOTSCHI – Einwohner: 400.000 – Stadion: Fischt-Olympiastadion (48.000 Plätze, im Umbau)

ST. PETERSBURG – Einwohner: 5,2 Millionen – Stadion: Zenit Arena (69.501 Plätze, Fertigstellung 2016 geplant)

WOLGOGRAD (früher Stalingrad) – Einwohner: 1 Million – Stadion: Siegesarena (45.000 Plätze, Fertigstellung 2017 geplant)

WM-QUALIFIKATION, SPIELTERMINE:
4.-6. September 2016
3.-11. Oktober
7.-15. November
20.-28. März 2017
5.-13. Juni
28. August – 5. September
2.-10. Oktober

Play-off: 6.-14. November

WM-Endrunde von 14. Juni bis 15. Juli 2018 in Russland



derstandard.at

M@nny
25.07.15, 17:11
Auslosung gerade Live auf orf1!

Unteroffizier Steiner
25.07.15, 19:05
Juchu!

Super Los mit interessanten Auswaertsfahrten ua

Österreich 2x auf die Insel gegen "Briten"!

M@nny
25.07.15, 19:06
Wales
Österreich
Serbien
Irland
Moldawien
Georgien

Darf man nicht unzufrieden sein... vorallem Wales aus Topf 1 (wtf?!)

Unteroffizier Steiner
25.07.15, 19:29
vorallem Wales aus Topf 1 (wtf?!)

Die stehen und fallen mit BALE der für fast 100% ihrer (Sieges-) Treffer sorgt.
Sollte der gesperrt oder verletzt ausfallen sind die wesentlich schwächer, ähnlich Ibrah/Schweden.

Gruppensieg mbMn durchaus machbar und unbedingt anzustreben,
denn was da alles zweiter werden wird in den anderen Gruppen, (zB Spanien/Italien ....) ...

mahe
07.08.15, 14:58
aber unterschätzen würde ich die Waliser nicht, glaube nicht dass die nur wegen Bale so weit oben stehen...

mashos
07.08.15, 16:11
Gegen Wales haben wir 2013 in einem Freundschaftsspiel 1:2 verloren, Bale hat Suttner damals leider schwindlig gspielt

Virus
15.04.16, 18:14
Aktuelle Bilder von WM 2018 Stadien

Leider gibts keine Bilder von der Baustelle vom WM Stadion Ekatrinburg. Nachdem ich einen 6-Stundenvortrag über Fußballleidenschaft/Stadien vor bis zu 25 Staatsbediensteten abhalten musste, wobei 7 Männer in schwarz interessiert Notizen schrieben und mich viel und Seltsames fragten, wurde mir befohlen diese Fotos zu löschen.

mehr auf www.fussballvirus.at

Virus
05.07.16, 15:46
Eintrittspreise für Russland 2018
ab 95 €
für Russen ab ca. 18 €

„Wir wollen faire Preise, damit die Spiele für viele erschwinglich sind“, sagte FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura.
Ein Spiel für 95 €, also "fairer" gehts ja nicht mehr Frau Generalsektretärin.....

Bonnie Prince Charlie
15.11.16, 08:57
Nachdem Thomas Müller nach dem 0:8 in San Marino etwas arrogant die Sinnfrage solcher Spiele gestellt hat, hat sich ein ehemaliger Funktionär und Journalist zu einer recht genialen Antwort hinreissen lassen:

http://www.kleinezeitung.at/sport/fussball/international/deutschebundesliga/5118110/Nach-Kritik_Thomas-Muller-erhielt-offenen-Brief-und-Spott-aus-San

Joshi
15.11.16, 09:05
ich versteh das Getöse um diese Aussagen nicht ... (s)eine Meinung ist (s)eine Meinung und sollte respektiert werden, auch wenn das für viele Österreicher mit angeborenem Piefke-Komplex vermutlich sehr schwer ist

was nicht heißt dass ich ihn inhaltlich unterstütze - viele andere haben sich die Reise ja "nicht angetan", wodurch aber erst junge Spieler wie Gnabry aufzeigen konnten - also haben eh alle gewonnen

Yoda
15.11.16, 09:11
"Es war nötig, um zu beweisen, dass du nicht mal mehr gegen solche Flaschen wie uns ins Tor triffst."

Der Sportspruch des Jahres ;-)

Es gab mal einen Mülller den nannten sie kleines, dickes Müller.
Für diesen hät ich eher großes, dummes Müller vorgeschlagen.

Wie stellt sich Mr. Almhütte (hoch oben, aber nix drinnen) denn das ganze vor ?
Die Top 8 von Europa oder so spielen nur ganz am Ende a Play-Off gegen 8 andere die sich davor aus den 45 restlichen Nationen qualifizieren müssen ?
Würde das eher dem Anspruch des Storchenbeins gerecht ?
Wo zieht man die Grenze ? Hätte es dann Island jemals zur EM geschafft ?
Überall das gleiche. In der CL wollens ned gegen die "Kleinen" spielen und beim Nationteam auch ned.
Da machens lieber a Tournee mit den Bayern in Asien und den USA und beim Nationalteam würdens dann jedes Jahr gegen Spanien, Italien und Frankreich spielen oder wie ?
Drum sans weltweit so beliebt die Piefkes.

In der CL nur mehr untereinander zu spielen wird ihnen auf lange Sicht nix bringen, weil auf Dauer wirds fad für die Zuschauer und dann in Folge für die Sponsoren und damit wird das Geld auch weniger. Aber erst wenns ins am Konto spüren, werden sie es kapieren.

Für uns war Rom das absolute Highlight, wovon wir ja auch Wochen danach noch reden oder vor 3 Jahren die CL-Spiele. Hätten wir sowas aber jedes Jahr 4-5 mal wärs nix besonderes mehr und es wären wohl auswärts keine 2000 mit sondern max. 200.
Auf der anderen Seite nimmt man aber uns "kleinen" mit dem neuen Modus genau diese Highlights dann aber auch noch zum Großteil weg, weil dann wäre zum Beispiel Roma fix in der CL gewesen und wir hätten als 4. in der Gruppe Quäbala oder so einen in der Richtung.
Also es sollte die Mischung passen, aber die Entwicklung läuft leider genau ins Gegenteil.

PS.: Dürfen im Cup dann auch keine "Dorfvereine" mehr mitspielen, weil das für den Herrn Müller auch unter seinem "Niveau" ist, wenn er in Großmugl oder Hintersieghartskirchen nach dem Spiel nicht ins wohltemperierte Whirlpool steigen kann ?

Bonnie Prince Charlie
15.11.16, 09:15
Müller kann eh eine Meinung dazu haben - gsd hat er eine, die respektiert wird, sonst tät ja keine Antwort folgen. Die Meinung dieses Sanmarinesen ist, dass er die Aussage Müllers nicht leiwand findet und seine Meinung dazu schreibt. Meine Meinung ist, dass ich die Antwort witzig finde und deshalb gepostet hab.

Fizz
15.11.16, 09:20
Das Getöse ist noch viel zu klein, ganz ehrlich. Es geht nicht drum dass der Müller (Outing: Den ich normalerweise manchmal sogar ganz witzig find) das gesagt hat, sondern dass es um das Denken geht dass in meinen Augen den Fussball systematisch kaputt macht. Die großen Nationen wollen a) immer mehr Geld weil sie die großen sind, und dann b) weil sie ja wegen dem Geld immer besser werden auch immer mehr unter sich sein. Den europ Klubfussball haben sie schon so übernommen, 4 Mannschaften aus den großen Nationen sind bald fix am Futtertrog der CL, und schon die dreizehntstärkste Nation (von 54) darf sich durch die Qualimühen durchkämpfen (nach der Änderung sinds vermutlich bald noch mehr)

Das find ich schon scheisse. Aber die Idee, dass man sich jetzt auch bei einer WM Quali/EM Quali für Duelle gegen die großen Nationen qualifizieren muss ist eine Frechheit, ein Anschlag auf den Fussball. Die Antwort ist brilliant und richtig, und genau darum gehts. Fussball ist nicht nur der FC Bayern und die deutsche Fussballnationalmannschaft, Fussball sind alle, die den Fussball lieben. Das sind große und kleine vereine, große und kleine Nationen. Bei Bewerben wie einer EM/WM müssen alle die Chance haben sich zu messen, und deshalb muss man in manchen Bewerben halt auchmal gegen Chancenlose spielen. Wenn dem Herrn Müller das zu wertlos ist, dann soll er zu Haus bleiben, dann soll die sechste Garnitur spielen, dann gibts auch hoffentlich mal eine Sensation wenn man so überheblich ist.

Joshi
15.11.16, 13:09
jössas, das war überhaupt nicht als Kritik daran gedacht, dass du (Bonnie Prince Charlie) den Link reingestellt hast, bitte nicht falsch verstehen!

@Fizz: ja ich find ihn teilweise auch ganz witzig, weil er einfach sagt was er sich denkt, ohne sich Gedanken zu machen wen er damit trifft
natürlich muss ich nicht jedem mit dem Oasch ins Gesicht fahren, aber ein bissl mehr Ehrlichkeit, und ein bissl weniger "das darf ich jetzt nicht sagen weil dann geben mir die anderen nicht Recht" würd der ganzen Welt ganz gut tun

Der offene Brief ist eh grenzgenial und hält ihm den Spiegel vor

tifoso vero
15.11.16, 20:31
Mir ist das zu viel Polemik. In Österreich gibt es auch vier Vereine, die ungern in die Provinz fahren und gegen sie spielen. Denn wir sind eure Hauptstadt, ihr Bauern...

M@nny
19.03.18, 18:35
Panini Album zur WM erscheint demnächst ;)

https://www.90minuten.at/de/red/presseschau/kurzmeldungen-vereine-verbaende-sportler/2018/maerz/alles--was-du-ueber-das-panini-album-zur-wm-2018-wissen-musst/