Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schneckerl« (19. November 2010, 14:49)
...und die Polizei- und Verwaltungstrafen. Was früher 100 Schilling kostete, kostet heute mindestens 21 Euro, also gute 300% mehr als früher.

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_pantera_ (19.11.2010)
Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast
(waren die 247 EUR damals auch Januar bis Mitte November?)
25,6% Pensionserhöhung in 7 Jahren? Interessante Entwicklung, die Gehaltsabschlüsse der letzten Jahre bewegten sich im groben Schnitt bei 2% jährlich, das wären (großzügig jeweils vom Gesamtbrutto gerechnet) 14,9%, während sich die KV-Abschlüsse aber nur auf den KV-Anteil ohne Überzahlung beziehen.
Bei mir, bin aber kein Maßstab, war es noch deutlich darunter, hängt aber mit Jobwechsel und jetzt falscher Einstufung zusammen, durch die ich nicht von der Stelle komme, weil die "Überzahlung" das auffrisst. Heuer waren es netto 9 EUR, die ich mehr gekriegt habe.

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hirschstettner (22.11.2010), _pantera_ (19.11.2010), Cartman (19.11.2010)
...und die Polizei- und Verwaltungstrafen. Was früher 100 Schilling kostete, kostet heute mindestens 21 Euro, also gute 300% mehr als früher.
Also gerade dieser Bereich hat mit der Euroumstellung aber überhaupt nix zu tun, weil die Strafen ja vom Gesetztgeber festgelegt und erhöht werden...
Ich wäre ja überhaupt dafür, keine Fixbeträge als Strafen festzusetzen, sondern Prozente vom Nettogehalt = verdienst viel, zahlst viel; verdienst wenig, zahlst auch wenig. Einen Vorstandsvorsitzenden werden € 21,- fürs Falschparken nicht jucken, einen Mindestrentner vielleicht schon...
Du wirst lachen, ich kannte genau zwei Leute, die für die EU gestimmt haben... das war ein Ergebnis, das mich echt überrascht hat...
Du wirst lachen, ich kannte genau zwei Leute, die für die EU gestimmt haben... das war ein Ergebnis, das mich echt überrascht hat...
Heute traut es sich fast keiner mehr zuzugeben, dass er dafür war.
Wenn ich mich erinnere was die EU für eine Theater gemacht haben, bis es zum Betritt gekommen is und heute redet ma über Länder wie Albanien oder Serbien,.....und hat Mitglieder wie Bulgarien oder Rumänien.
Österreich ist unter ganz anderen Voraussetzungen dem Verein beigetreten, damals gabs ja noch nicht einmal den Plan einer gemeinsamen Währung.

Einen Plan gab es schon. Ich erinnere mich noch genau an einen Besuch eines deutschen Geschäftspartners, der in einem Gremium mitwirkte, wo über eine gemeinsam Währung (damals unter dem Stichwort ECU gehandelt) diskutiert wurde. Das war Mitte/Ende 1980.
Zitat
Im Zuge der Werbung für die Abstimmung wurde noch posaunt, dass der Schilling bleiben würde, der ECU war damals eine Fantasiewährung, da gab's sogar Münzkollektionen in Farbe,..............
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hirschstettner (22.11.2010)
Und noch zu den Schweizern: So gut gehts denen nicht. Ist eher ein Mythos. Die haben sich sogar schon entschlossen Schengen umzusetzen und ihre Grenzen zu öffnen weil sie hinten und vorne schon den Druck hatten. Und der kann nur von einer starken Gemeinschaft wie der EU kommen und wird auch stetig steigen. Bankgeheimnis und Co. werden über kurz oder lang auch in der Schweiz wegfallen. Der Franken wird immer schwächer was den Anlegern auch aufstößt und letztlich in einen Wechsel in den Euro motiviert. Reden wir in 10-15 Jahren weiter. Würde mich nicht wundern wenn bis dahin sogar die Eidgenossen langsam aber sicher ihr Beitrittsgesuch abgegeben haben.


Klar, Griechenland zB müsste auch aus meiner Sicht eigentlich aus dem Verbund, zumindest aus dem EURO ausgeschlossen werden.
Den für mich besten und klarsten Vergleich las ich vor etwa einem Jahr. Ein Industriemetallarbeiter musste in den Achtzigerjahren im Vergleich zu heute um ca. 20% mehr arbeiten (an der Zeit gemessen!) um sich den gleichen Warenkorb zu leisten.
Die genaue Zahl habe ich leider nicht mehr in Erinnerung, aber sie war beachtlich hoch.
Der Euro ist sicherlich einer der besten Errungenschaften in der EU. Seine Gefahr liegt an seiner relativ niedrigen Zahl (natürlich auch Anzahl...)
Zehn Euro werden viel leichter ausgegeben als seinerzeit ein Hunderter in Schilling.
Das liegt in unserer Gewohnheit und an der Verharmlosung niedriger Zahlen...
Das seh ich persönlich nicht ganz so... Auch wenn man tagtäglich Nahrungsmittel kauft und zu sich nimmt, wird das Geldvolumen, das für Luxusgüter (dann auch seltener!) ausgegeben wird, vermutlich ein ähnliches sein.
- den Zeitpunkt, zu dem das Bankgeheimnis hierzulande fällt, bezweifle ich zu erleben (und ich bin noch keine 30).
- welchen Franken siehst du schwächeln?
- in 10-15 Jahren kann ich mir eher vorstellen, dass es keinen Euro, wie wir ihn heute kennen, mehr gibt, als, dass die Schweizer der EWU (und damit vorher der EU) beitreten
PUTA BILBAO
Zitat von »GFJ77« Klar, Griechenland zB müsste auch aus meiner Sicht eigentlich aus dem Verbund, zumindest aus dem EURO ausgeschlossen werden.
Das ist unendlich unrealistisch und extrem kontraproduktiv.
Eine Währungssumstellung geht garantiert nicht von heute auf morgen, das ist ein Prozess der jahrelang dauert. Zusätzlich hast Du europaweit kosten, die niemand tragen wollen würd. Jedes Unternehmen Europaweit, das mit Griechenland Geschäfte macht, muß eigentlich die Verrechnung umstellen. Etc. Von der Griechischen Wirtschaft, die ALLES umstellen müsste, die somit neben den aktuellen Problemen noch viel mehr Probleme aufgehalst bekämen, ganz zu schweigen.
Ja, kein Thema, wenn Griechenland nicht im Euro wäre hätten sie andere Möglichkeiten die Krise zu bewältigen. Eine massive Abwertung der Währung z.B. Aber das spielts halt jetzt nicht, damit muss man sich abfinden. Und ein Ausschluss aus dem Euro ginge nur langfristig, kostet vermutlich mehr Geld als Kredite nach Griecheland zu geben, und bringt nichts.
Im übrigen ist eine Abwertung der Währung per se nichts schlechtes, da es die Exporte ankurbelt. Ein extrem starker Euro ist für Exportorientierte Unternehmen eher ein Problem.
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jetzt hast du meinen satz aber schon aus dem zusammenhang gerissen. denn im anschluss bin ich ja auch darauf eingegangen das es eigentlich nicht geht.
Bzgl. schwächelnden Franken: Wenn ich mir die EURCHF Kursentwicklung ansehe (auf 1Y ungefähr -10%, auf 2Y ca. -18%), so sehe ich doch eine gewisse Schwäche.


Bzgl. schwächelnden Franken: Wenn ich mir die EURCHF Kursentwicklung ansehe (auf 1Y ungefähr -10%, auf 2Y ca. -18%), so sehe ich doch eine gewisse Schwäche.
Ich will ja hier nicht den Lehrer spielen, aber es sollte schon klar sein, dass sich bei Betrachtung der Kursentwicklung eines Währungspaares die von dir genannten Prozentveränderungen sehr wohl auf die Leitwährung im Vgl. zur Gegenwährung beziehen. Im genannten Fall ist also der EUR um 10% bzw. 18% relativ zum CHF gefallen bzw. der CHF ggüber den EUR gestiegen (wenn du von der Gegenwährung sprichst, musst das Vorzeichen nämlich umdrehen, sonst würd ja beides gefallen sein). Ich denke, davon kann der eine oder andere österr. Häuslbauer mit CHF-Kredit (der ja nur Sinn macht, wenn man sich in einer schwächer werdenden Währung verschuldet) ein Liedchen singen
Soviel zu den Fakten, über den Rest deines/meines Postings lässt sich streiten - sind eben unterschiedliche Meinungen, was ja ok is.
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Basler Veilchen (23.11.2010)
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