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foo

the usual suspects

  • »foo« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 19. Mai 2009, 11:42

Warum gibt es eine Heimstärke?

Hello!

Mei Freundin versteht ned, warum eigentlich a Fussball-Mannschaft daheim besser spielt als Auswärts,
klar einge Mannschaften haben Fans im Rücken, man hat a vielleicht an weiteren Weg... und de Dosn habn vielleicht no Ihren Kunstrasen, wo si die Gegner schwerer tun...

...aber an welchen Faktoren liegt des wirklich? Warum is zB. Ried daheim no ungeschlagen?
Woran liegt des? Kann ja eigentlich ned nur am Faktor "WEG - FANS - RASEN" liegen?!?

MichiD

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2

Dienstag, 19. Mai 2009, 11:47

Vielleicht liegts auch an der Platzgröße, Spielbälle und am gewohnten Umfeld. In Ried ist der Platz ja ziemlich klein....
VIOLET TILL I DIE !

Fizz

arrogantester Bub der Welt

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3

Dienstag, 19. Mai 2009, 11:50

RE: Warum gibt es eine Heimstärke?

Hello!

Mei Freundin versteht ned, warum eigentlich a Fussball-Mannschaft daheim besser spielt als Auswärts,
klar einge Mannschaften haben Fans im Rücken, man hat a vielleicht an weiteren Weg... und de Dosn habn vielleicht no Ihren Kunstrasen, wo si die Gegner schwerer tun...

...aber an welchen Faktoren liegt des wirklich? Warum is zB. Ried daheim no ungeschlagen?
Woran liegt des? Kann ja eigentlich ned nur am Faktor "WEG - FANS - RASEN" liegen?!?


Vermutlich gibts 100 Faktoren:

o) Fans (sind definitiv ein Faktor)
o) die gewohnte Umgebung
o) der Platze selbst. Sind teils unterschiedlich groß, die größe ist ja nicht 100 % fix genormt. Der Platz ist sicher auch anders von der Qualität her. Extrembeispiel ist Salzburg.
o) die Einstellung, mit der man das Spielfeld (teils unbewußt) betrifft (Gewinnen <-> Nicht verlieren)
o) in Verbindung mit der Einstellung logischerweise auch die eigene Spielanlage. (Wenn einem Mannschaften, die defensiv stehen, sehr liegen, dann wird man sich zu Hause leichter tun als auswärts)
etc, etc...

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4

Dienstag, 19. Mai 2009, 13:39

RE: RE: Warum gibt es eine Heimstärke?

Hello!

Mei Freundin versteht ned, warum eigentlich a Fussball-Mannschaft daheim besser spielt als Auswärts,
klar einge Mannschaften haben Fans im Rücken, man hat a vielleicht an weiteren Weg... und de Dosn habn vielleicht no Ihren Kunstrasen, wo si die Gegner schwerer tun...

...aber an welchen Faktoren liegt des wirklich? Warum is zB. Ried daheim no ungeschlagen?
Woran liegt des? Kann ja eigentlich ned nur am Faktor "WEG - FANS - RASEN" liegen?!?


Vermutlich gibts 100 Faktoren:

o) Fans (sind definitiv ein Faktor)
o) die gewohnte Umgebung
o) der Platze selbst. Sind teils unterschiedlich groß, die größe ist ja nicht 100 % fix genormt. Der Platz ist sicher auch anders von der Qualität her. Extrembeispiel ist Salzburg.
o) die Einstellung, mit der man das Spielfeld (teils unbewußt) betrifft (Gewinnen <-> Nicht verlieren)
o) in Verbindung mit der Einstellung logischerweise auch die eigene Spielanlage. (Wenn einem Mannschaften, die defensiv stehen, sehr liegen, dann wird man sich zu Hause leichter tun als auswärts)
etc, etc...


Ich würd sogar sagen, es liegt zu 50% im Unterbewußtsein - Sicherheit gibt uns Vertrauen, der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
40% gebührt uns (so eine Fankurve kann bei schlechten Spielen auch ganz schnell unbequem werden, ich glaub net, dass der Jockel Standfest oder Majstorovic immer gern daheim gespielt haben, :S
Physische Gegebenheiten wie Platzgröße kann man glaub ich vernachlässigen (siehe Eishockey oder Tischtennis - zumindest letzteres ist sicher genormt und auch da gibt es das Phänomen Heimstärke)

Felly

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5

Dienstag, 19. Mai 2009, 13:52

Eigene Fans - gewohnte Umgebung - das ganze gibt Sicherheit - ergo Heimstärke
"leicht gestörte Rapidfans, wobei, ich entschuldige mich, schwer gestörte Rapidfans" - O-Ton B. Jirka, 01.05.11, R****-RB

Fizz

arrogantester Bub der Welt

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6

Dienstag, 19. Mai 2009, 13:54

RE: RE: RE: Warum gibt es eine Heimstärke?

Physische Gegebenheiten wie Platzgröße kann man glaub ich vernachlässigen (siehe Eishockey oder Tischtennis - zumindest letzteres ist sicher genormt und auch da gibt es das Phänomen Heimstärke)


Ja, gibts dort auch. Aber im Fußball ist das definitiv ein Punkt!

dinor

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7

Dienstag, 19. Mai 2009, 18:29

ich hab mal gelesen dass es mit den hormonen zu tun hat,testosteron steigt, bezüglich revier verteidigen oder so. wies genau gheißn hat weiß ich auch nimma

jbg2001

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8

Dienstag, 19. Mai 2009, 20:55

RE: RE: RE: RE: Warum gibt es eine Heimstärke?

Physische Gegebenheiten wie Platzgröße kann man glaub ich vernachlässigen (siehe Eishockey oder Tischtennis - zumindest letzteres ist sicher genormt und auch da gibt es das Phänomen Heimstärke)


Ja, gibts dort auch. Aber im Fußball ist das definitiv ein Punkt!


speziell im tischtennis ist es ein extremer vorteil in der gewohnten umgebung (hallenfarbe, bodenfarbe, lichtverhältnisse, zugluft, luftfeuchtigkeit...) zu spielen!
also die platz, stadion, rasen, kabinenkomponente ist in meinen augen nicht zu unterschätzen!

BartL

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9

Mittwoch, 20. Mai 2009, 00:27

RE: RE: RE: RE: RE: Warum gibt es eine Heimstärke?

Physische Gegebenheiten wie Platzgröße kann man glaub ich vernachlässigen (siehe Eishockey oder Tischtennis - zumindest letzteres ist sicher genormt und auch da gibt es das Phänomen Heimstärke)


Ja, gibts dort auch. Aber im Fußball ist das definitiv ein Punkt!


speziell im tischtennis ist es ein extremer vorteil in der gewohnten umgebung (hallenfarbe, bodenfarbe, lichtverhältnisse, zugluft, luftfeuchtigkeit...) zu spielen!
also die platz, stadion, rasen, kabinenkomponente ist in meinen augen nicht zu unterschätzen!


Soll auch beim Synchronfernschach so sein hab ich gehört. Sind wir noch in einen Fussballforum ?

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10

Mittwoch, 20. Mai 2009, 06:59

RE: RE: RE: RE: RE: RE: Warum gibt es eine Heimstärke?

Physische Gegebenheiten wie Platzgröße kann man glaub ich vernachlässigen (siehe Eishockey oder Tischtennis - zumindest letzteres ist sicher genormt und auch da gibt es das Phänomen Heimstärke)


Ja, gibts dort auch. Aber im Fußball ist das definitiv ein Punkt!


speziell im tischtennis ist es ein extremer vorteil in der gewohnten umgebung (hallenfarbe, bodenfarbe, lichtverhältnisse, zugluft, luftfeuchtigkeit...) zu spielen!
also die platz, stadion, rasen, kabinenkomponente ist in meinen augen nicht zu unterschätzen!


Soll auch beim Synchronfernschach so sein hab ich gehört. Sind wir noch in einen Fussballforum ?


Ja, wieso?

Was bedeutet für dich die Rubrik "Was ganz anderes"?

jbg2001

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11

Mittwoch, 20. Mai 2009, 07:16

RE: RE: RE: RE: RE: RE: Warum gibt es eine Heimstärke?

Physische Gegebenheiten wie Platzgröße kann man glaub ich vernachlässigen (siehe Eishockey oder Tischtennis - zumindest letzteres ist sicher genormt und auch da gibt es das Phänomen Heimstärke)


Ja, gibts dort auch. Aber im Fußball ist das definitiv ein Punkt!


speziell im tischtennis ist es ein extremer vorteil in der gewohnten umgebung (hallenfarbe, bodenfarbe, lichtverhältnisse, zugluft, luftfeuchtigkeit...) zu spielen!
also die platz, stadion, rasen, kabinenkomponente ist in meinen augen nicht zu unterschätzen!


Soll auch beim Synchronfernschach so sein hab ich gehört. Sind wir noch in einen Fussballforum ?


beim synchronfernschach kenne ich mich leider überhaupt nicht aus, kann also deshalb leider nicht beurteilen, inwieweit verschiedene aspekte dieses sports auch für fußball relevant sind. ich kann mir vorstellen, dass man im mentalen bereich vielleicht ein paar parallelitäten ziehen kann. wenn es dich näher interessiert, kann dir wahrscheinlich in einem schachforum geholfen werden. da ist die chance auf synchronfernschach-kundige user die sich auch für fußball interessieren zu treffen ungleich höher als hier in einem austria wien u. fußballforum.

Fizz

arrogantester Bub der Welt

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12

Mittwoch, 20. Mai 2009, 10:54

RE: RE: RE: RE: RE: Warum gibt es eine Heimstärke?

Physische Gegebenheiten wie Platzgröße kann man glaub ich vernachlässigen (siehe Eishockey oder Tischtennis - zumindest letzteres ist sicher genormt und auch da gibt es das Phänomen Heimstärke)


Ja, gibts dort auch. Aber im Fußball ist das definitiv ein Punkt!


speziell im tischtennis ist es ein extremer vorteil in der gewohnten umgebung (hallenfarbe, bodenfarbe, lichtverhältnisse, zugluft, luftfeuchtigkeit...) zu spielen!
also die platz, stadion, rasen, kabinenkomponente ist in meinen augen nicht zu unterschätzen!


Im Tischtennis (zumindest mal in unteren Spielklassen) ists sogar noch extremer, da der Ball sich komplett anders verhält je nach Boden. Also, da gibts Hallen mit einem Holzboden, Turnhallen, Steinböden, etc. Und je nach Boden (!!) spielt sich der Ball ganz anders.

stoni

woidvial/anazwanzigsta

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13

Mittwoch, 20. Mai 2009, 11:45

DOPPELT HÄLT BESSER:

http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussbal…;art133,2543836

Heimvorteil im Fußball wird immer geringerDer "zwölfte Mann" verhilft der Heimmannschaft im Fußball immer seltener zum Sieg.
Eine Studentin der TU Dortmund ging dem "Mythos Heimvorteil" mit einer Analyse von mehr als 70.000 Spielen auf den Grund.
Trend in ganz Europa

Ging in der 1. Bundesliga bis zur Saison 1987/88 in durchschnittlich 55,8 Prozent aller Spiele die heimische Mannschaft als Sieger vom Platz,
sank der Wert danach auf durchschnittlich 47,8 Prozent. In der Bundesliga-Saison 2006/07 fiel er sogar auf 43,8 Prozent.
"Das bedeutet, weniger als die Hälfte aller Spiele werden im heimischen Stadion noch gewonnen von Heimvorteil kaum noch eine Spur",
stellt Heinrichs fest.

Die 1. und 2. Bundesliga zeigten dabei die gleichen Tendenzen: "Ende der achtziger, Anfang der neunziger Jahre kommt die Trendwende.
War bis dahin der Heimvorteil vorhanden und stark, nimmt seit diesem Zeitpunkt die Bedeutung signifikant ab." Auch auf europäischer
Ebene zeigt sich der Trend. "Auswärtssiege, treffer und Unentscheiden nehmen zu, Heimsiege und - tore nehmen ab", sagt Heinrichs.

Leistungsdichte schmälert Heimvorteil

Als Gründe für diese Entwicklung sieht Heinrichs zum einen eine gesunkene Anzahl von Toren pro Spiel.
"Waren es in den Anfangszeiten der Bundesliga noch durchschnittlich rund dreieinhalb, fielen in den
letzten Jahren deutlich weniger als drei Tore pro Spiel." Gleichzeitig sank die Anzahl der im heimischen Stadion
erzielten Treffer, während die Auswärtstreffer annähernd konstant blieben.

"Ein ähnliches Bild gibt es bei den Ergebnissen: weniger Heimsiege, dafür mehr Auswärtssiege und Unentschieden."

ich geh auch davon aus das damals deutlich weniger legionäre gespielt haben, und die spieler noch um einiges mehr herz für den jeweiligen verein hatten.

aus diesem grund war auch die motivation vor eigenem anhang zu siegen deutlich höher. heute wechseln die spieler (bis auf wenige ausnahmen) ja die vereine wie die unterwäsche.
Für die Statistikerin ist dies ein Beleg dafür, dass die zunehmende Leistungsdichte im Profifußball den Heimvorteil schmälert.
Ob die Ergebnisse auch für Länderspiele gelten, hat Heinrichs nicht untersucht. "Ich vermute aber, dass es sich ähnlich verhält." (küs/dpa)

stoni

woidvial/anazwanzigsta

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14

Mittwoch, 20. Mai 2009, 11:47

DOPPELT HÄLT BESSER:

http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussbal…;art133,2543836

Heimvorteil im Fußball wird immer geringerDer "zwölfte Mann" verhilft der Heimmannschaft im Fußball immer seltener zum Sieg.
Eine Studentin der TU Dortmund ging dem "Mythos Heimvorteil" mit einer Analyse von mehr als 70.000 Spielen auf den Grund.
Trend in ganz Europa

Ging in der 1. Bundesliga bis zur Saison 1987/88 in durchschnittlich 55,8 Prozent aller Spiele die heimische Mannschaft als Sieger vom Platz,
sank der Wert danach auf durchschnittlich 47,8 Prozent. In der Bundesliga-Saison 2006/07 fiel er sogar auf 43,8 Prozent.
"Das bedeutet, weniger als die Hälfte aller Spiele werden im heimischen Stadion noch gewonnen von Heimvorteil kaum noch eine Spur",
stellt Heinrichs fest.

Die 1. und 2. Bundesliga zeigten dabei die gleichen Tendenzen: "Ende der achtziger, Anfang der neunziger Jahre kommt die Trendwende.
War bis dahin der Heimvorteil vorhanden und stark, nimmt seit diesem Zeitpunkt die Bedeutung signifikant ab." Auch auf europäischer
Ebene zeigt sich der Trend. "Auswärtssiege, treffer und Unentscheiden nehmen zu, Heimsiege und - tore nehmen ab", sagt Heinrichs.

Leistungsdichte schmälert Heimvorteil

Als Gründe für diese Entwicklung sieht Heinrichs zum einen eine gesunkene Anzahl von Toren pro Spiel.
"Waren es in den Anfangszeiten der Bundesliga noch durchschnittlich rund dreieinhalb, fielen in den
letzten Jahren deutlich weniger als drei Tore pro Spiel." Gleichzeitig sank die Anzahl der im heimischen Stadion
erzielten Treffer, während die Auswärtstreffer annähernd konstant blieben.

"Ein ähnliches Bild gibt es bei den Ergebnissen: weniger Heimsiege, dafür mehr Auswärtssiege und Unentschieden."
Für die Statistikerin ist dies ein Beleg dafür, dass die zunehmende Leistungsdichte im Profifußball den Heimvorteil schmälert.
Ob die Ergebnisse auch für Länderspiele gelten, hat Heinrichs nicht untersucht. "Ich vermute aber, dass es sich ähnlich verhält." (küs/dpa)


ich geh auch davon aus das damals deutlich weniger legionäre gespielt haben, und die spieler noch um einiges mehr herz für den jeweiligen verein hatten.

aus diesem grund war auch die motivation vor eigenem anhang zu siegen deutlich höher. heute wechseln die spieler (bis auf wenige ausnahmen) ja die vereine wie die unterwäsche.

philip1993

Meister

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15

Mittwoch, 20. Mai 2009, 12:14

ja wir sind schon heimstärker geworden, letztes jahr haben wir daheim noch 8 siege, 8 unentschieden gespielt u. zwei mal verloren, da schauts dieses jahr schon besser auch, auch von den geschossenen tore her...

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