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JÖRG HAIDER TOT - Starb bei Verkehrsunfall
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Der Kärntner Landeshauptmann und BZÖ-Chef Jörg Haider ist am Samstag in den frühen Morgenstunden in Klagenfurt bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.
Haider war nach Angaben der Polizei auf der Rosentaler Straße im Süden der Landeshauptstadt mit seinem Dienstwagen von der Straße abgekommen. Das Auto dürfte sich überschlagen haben, Haider, der allein im Fahrzeug war, erlitt schwerste Verletzungen im Kopf- und Brustbereich, denen er wenig später erlag.
Haider-Spreher Petzner:"Wie Weltuntergang"
"Für uns ist das wie ein Weltuntergang", sagte
Haiders Pressesprecher und Stellvertreter als
BZÖ-Obmann, Stefan Petzner.
Haider sei noch bei einer Veranstaltung gewesen und
habe nach Hause ins Bärental in der Gemeinde Feistritz im Rosental fahren wollen. Am Wochenende
war dort eine große Familienfeier anlässlich des
90.Geburtstages seiner Mutter geplant gewesen, die bereits aus Oberösterreich angereist war. Haider hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Töchter.
Jörg Haider war wohl einer der polarisierendsten Politker Österreichs.Seine politische Karriere begann er als Vorsitzender des Rings freiheitlicher Jugendlicher 1971, acht Jahre später zog Haider als damals jüngster Abgeordneter für die FPÖ in den Nationalrat ein.
Mit Hilfe des deutschnationalen Flügels der Partei gelang es ihm am 13. September 1986 bei einem Parteitag in Innsbruck, Norbert Steger als Vorsitzenden der FPÖ abzulösen, drei Jahre später wurde er mit Hilfe der ÖVp in seiner Wahlheimat Kärnten zum Landeshauptmann gewählt.
Nach seiner Aussage über die ordentliche Beschäftigungspolitik im dritten Reich verlor er das Amt aber zwei Jahre später, ehe er 1999 zum zweiten Mal zum Landeshauptmann gewählt wurde. Im Jahr 2000 war Haider an der Bildung einer Schwarz-blauen Koalitionsregierung maßgeblich beteiligt, was international zu erheblichen Protesten bis hin zu diplomatischen Sanktionen durch die EU führte.
Im Februar 2000 trat Haider überraschend von seinem Posten als FPÖ-Vorsitzender zurück, zog aber im Hintergrund weiter die Fäden, um im Jahr 2005 nach langen parteiinternen Streitigkeiten mit den demaligen FPÖ-Regierungsmitgliedern eine neue Partei, das BZÖ zu gründen.

was hat das mit fußball zu tun?
Danke Jörg!!!!!!!!!!!
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