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Tor oder kein Tor? Die Lösung der wichtigsten Frage im Fußball beschäftigt am Samstag das entscheidende Gremium für alle Regelfragen im Weltfußball.
Hinter den Mauern des Schlosshotels Gleneagles im schottischen Perthshire soll die Einführung des "Chipballs" entscheidend vorangebracht werden. In Anwesenheit von FIFA-Präsident Joseph Blatter kommt das International Football Association Board (IFAB) zu seinem 122. jährlichen Treffen zusammen.
Videobeweis kein Thema
Einiges spricht dafür, dass das achtköpfige Gremium für alle Regelfragen nach jahrelanger Diskussion die neue Technologie erlaubt und künftig der "intelligente" Ball bei immer mehr Spielen zum Einsatz kommt.
Nicht auf der Tagesordnung steht die zuletzt wiederaufgenommene Diskussion über die Einführung des Videobeweises.
"Chipball" einsatzbereit
<IMG alt="©Bild: Reuters/Yuriko Nakao" src="http://sport.orf.at/080307-3645/fus_chip_ball_popup_s_r.jpg" align="right" /> ©Bild: Reuters/Yuriko Nakao
Sportartikelhersteller und FIFA-Partner adidas sieht die Entwicklung des "Chipballes" entscheidend vorangebracht und hält sein Produkt für wettbewerbstauglich.
"Adidas hat alle Vorbereitungen getroffen, die es erlauben, überall auf der Welt Systeme für den sofortigen Einsatz zu installieren beziehungsweise Systeme für Langzeittests in ausgewählten Ligen einzusetzen", sagte PR-Sprecher Oliver Brüggen.
Auch Torkamera im Visier
Zuletzt wurde die neue Technologie bei der Club-WM im Dezember 2007 in Japan getestet. Ein Mikrochip im Ball übermittelt dabei dem Schiedsrichter per Akustiksignal, wenn der Ball die Torlinie überschritten hat.
Blatter hatte schon vor der WM 2006 eine Einführung befürwortet. Technische Schwierigkeiten veranlassten den Weltverband aber, den Ball bei Jugendturnieren nochmals in Testphasen zu schicken.
Torrichter angedacht
Einen Bericht wird das IFAB auch über die "Hawk-Eye"-Technologie (Torkamera) erhalten, deren baldige Einführung allerdings unwahrscheinlich ist.
Einen Videobeweis zur Klärung strittiger Entscheidungen lehnt die FIFA weiter strikt ab, auch weil diese Technik weltweit schwer in allen Stadien einzuführen wäre. Das IFAB berät aber, ob künftig bei ausgewählten Spielen der Einsatz von vier Linienrichtern getestet werden soll. Diesen Vorschlag hatte Blatter bei mehreren Anlässen begrüßt.
Standardplatz soll kommen
Beschlossen werden soll von dem aus vier Mitgliedern der FIFA und vier Vertretern der vier britischen Fußballverbände gebildeten Gremium auch die genaue Festlegung der Spielfeldgröße bei allen internationalen Partien.
Das Fußballrechteck muss demnach künftig exakt 105 Meter lang und 68 Meter breit sein. Bisher können Länge (100 - 110 m) um bis zu zehn und Breite (64 - 75 m) um bis zu elf Meter variieren. In einigen Stadien müssten die Spielfelder dann neu vermessen werden.
Regelmacher seit 1886
Das IFAB wurde im Jahr 1886 gegründet, als sich Vertreter der vier britischen Verbände aus England, Schottland, Wales und Irland (heute Nordirland) erstmals auf einheitliche Regeln einigten.
Der 1904 etablierte Weltverband FIFA erkannte diese Regeln an. Seit 1913 werden jährliche Treffen abgehalten. Vier Vertreter der FIFA und je ein Abgesandter der vier britischen Verbände gehören der Regelkommission an.
Für Entscheidungen sind sechs Ja-Stimmen erforderlich. So wird verhindert, dass der Weltverband oder die britischen Vertreter alleine eine Mehrheit bilden können.
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Videobeweis ist ja insofern ein Schwachsinn, weil sich sonst jede Mannschaft bei jeder Kleinigkeit im Strafraum aufregen würde und es alle 10 Minuten zu einem Videobeweis kommen müsste. Unsere Spiele in Österreich sind ja meistens eh fad und die brauchen nicht auch noch langweiliger werden durch ständige Verzögerung.
Videobeweis ist ja insofern ein Schwachsinn, weil sich sonst jede Mannschaft bei jeder Kleinigkeit im Strafraum aufregen würde und es alle 10 Minuten zu einem Videobeweis kommen müsste. Unsere Spiele in Österreich sind ja meistens eh fad und die brauchen nicht auch noch langweiliger werden durch ständige Verzögerung.
PS: der chipball ist jetzt endlich fehlerfrei? kann mich noch an einen bericht erinnern, indem erwähnt wurde, daß bei stangenschüssen auch manchmal ein tor vom ball gemeldet wurde.
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