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Capitals-Präsident Schmid im sportlive-Interview, Teil 1
"Wir wollen ins Finale"
Hans Schmid (69) ist ein Mann mit großen Visionen. Seit sechs Jahren mischt der gebürtige Villacher als Präsident der Vienna Capitals im österreichischen Spitzen-Eishockey mit und hat entscheidenden Anteil daran, dass die „Caps“ 2004/05 den Meistertitel wieder in die Bundeshauptstadt entführen konnten. Letzte Saison schafften es die Wiener mit durchschnittlich 3.500 Zusehern pro Partie bis ins Halbfinale. Doch damit will sich der passionierte Weinbauer und Oldtimer-Fan nicht zufrieden geben. Ähnlich den Wiener Fußballvereinen Rapid und Austria Wien, will Schmid mit den Vienna Capitals in Zukunft auch auf internationaler Ebene für Furore sorgen. Mit dem Aus- und Umbau der Albert-Schultz-Halle wurde der erste Schritt in eine spannende Zukunft gesetzt. Welche Pläne er genau verfolgt und was er sich für die heurige Erste Bank Eishockey Liga-Saison, die am 10. September startet, von seinen Burschen erwartet, erzählt Schmid im Gespräch mit Bernhard Mikl. Der zweite Teil des großen sportlive-Interviews folgt Mittwoch.
Bernhard Mikl: Herr Schmid, ganz Wien liegt im Fußballfieber. Sowohl Rapid als auch Austria Wien spielen in der Europa League. Wie sehr schmerzt es Sie als Präsident der Vienna Capitals, dass internationale Eishockeybewerbe um Österreichs Eishockey nach wie vor einen großen Bogen machen?
Hans Schmid: Sie sprechen ein sehr wichtiges Thema an. Viele fragen mich jetzt, wofür die Vienna Capitals eine derart große Halle brauchen. Ich sage immer, wir haben eine Vision und dafür brauchen wir in Wien eine bessere Infrastruktur für den Eishockeysport. Früher, als ich beim VSV in Kärnten noch Fußball gespielt habe, hat es ja auch keine internationalen Turniere gegeben. Das ist alles mit der Zeit gekommen, und ich bin davon überzeugt, dass diese Entwicklung auch im Eishockey kommen wird. Es gibt jetzt schon die KHL (Kontinental Hockey League), sowie die Idee einer European Hockey Champions League und da wollen wir dabei sein. Ich schätze 2012/13 dürfte es soweit sein, schließlich haben wir in Österreich viele Unternehmen, die in Osteuropa präsent sind.
Zurück zur Erste Bank Eishockey Liga. Die gefürchteten Rodman-Brüder sind wieder retour, die starke erste Linie mit Björnlie, Gratton und Lebeau konnte gehalten werden, dazu ein groß gewachsener neuer Tormann sowie mit Kevin Gaudet ein erfahrener Coach auf der Trainerbank. Was ist für die Capitals heuer möglich?
Wir wollen ins Finale. Die Voraussetzungen, dass wir es schaffen, sind ideal. Wir haben den Kader so früh wie noch nie fixieren können, obwohl wir das Budget heuer abermals gedrosselt haben. Ich habe auch das Gefühl, dass sich die Spieler in Wien sehr wohl fühlen. Beispielsweise hat Sean Selmser seine Tochter „Vienna“ getauft. All das zusammen, stimmt mich sehr, sehr zuversichtlich für die kommende Saison.
Wo sind die Vienna Capitals budgetmäßig innerhalb der Liga einzuordnen?
Wir befinden uns in der oberen Hälfte, nach Red Bull Salzburg und dem EC KAC. Erfreulich ist, dass die Kosten für Spieler, die ja vor wenigen Jahren kaum noch leistbar waren, heuer im Durchschnitt um bis zu 30 Prozent zurückgegangen sind. Allerdings fehlt unserem Kader die notwendige Tiefe. Wenn wir Verletzungen zu beklagen haben, werden wir uns wieder um neue Spieler umschauen müssen. Aber das ist reine Glückssache. Grundsätzlich sind wir aber auf einem guten Weg, die Teamkosten nachhaltig zu senken.
Langsam aber sicher bedienen sich die Capitals im eigenen Nachwuchssektor. Es gab heuer unter Kevin Gaudet ein try-out für junge Spieler. Wer hat es letztendlich in die Kampfmannschaft geschafft?
Ich habe mich mit Gaudet darauf geeinigt, dass wir heuer verstärkt auf die Jugend zurückgreifen wollen. Martin Satorina, quasi unser Scout, hat hier sehr gute Arbeit geleistet. Die Zwillinge Lukas und Christoph Draschkowitz (Jahrgang ´89) sowie Daniel Nageler und Josi Riener (beide 1986) haben den Sprung in den Einser-Kader geschafft und werden heuer dementsprechend oft Eiszeit bekommen, damit wir auch unsere Schlüsselspieler schonen können. Wir profitieren also doppelt.
Damit scheint der permanente Einsatz von vier Linien, so wie es Meister KAC seit Jahren praktiziert, keine Utopie mehr zu sein?
So ist es. Das diesjährige try-out war aber erst der Anfang unserer Nachwuchsoffensive. Nach dem Aus- und Umbau der Albert-Schultz-Halle wird es in Wien in Zukunft noch bessere Nachwuchsarbeit geben.
Wie verläuft derzeit der Aboverkauf?
Der Absatz der Abo-Karten verläuft gut, allerdings nicht ganz so gut wie letztes Jahr. Aber ich denke, dass hängt mit der aktuellen Wirtschaftskrise zusammen. In ferner Zukunft wird sich das aber bessern, davon bin ich überzeugt. Wenn ich denke, wie viele Fans heuer bereits bei den Testspielen dabei waren, kann´s eigentlich nur mehr aufwärts gehen.
Teil 2 des Interviews folgt am Mittwoch.
sportlive.at
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Die Vienna Capitals verlieren ihr Auftaktspiel in der Erste Bank Eishockeyliga gegen die Black Wings Linz nach hartem Kampf unglücklich 1:3 (0:1,1:1,0:1). In der ausverkauften Albert Schultz Halle waren die Capitals zwar den Großteil des Spieles überlegen, mangelnde Chancenauswertung und Gäste-Torhüter Westlund verhinderten aber einen Erfolg der Wiener. Weiter geht es für die Capitals bereits am kommenden Sonntag, da ist Meister KAC zu Gast.
Die Vienna Capitals starteten ambitioniert in die neue Saison und erzeugten in den ersten Minuten gehörigen Druck auf das Tor der Linzer. Doch Linz-Torhüter Westlund parierte gefährliche Schüsse von Bouchard und Lebeau. Die erste Überzahl nützen die Gäste durch Philipp Lukas zum 1:0. Danach kassierten die Capitals einige Strafen und waren hauptsächlich in der Defensive beschäftigt. Offensiv-Aktionen ergaben sich erst wieder gegen Ende des ersten Drittels, als Teppert und Tropper gute Einschussmöglichkeiten nicht nutzen konnten.
Das Mitteldrittel begann mit einem Sturmlauf der Vienna Capitals. Ein Powerplay der Capitals schloss Darcy Werenka zum vielumjubelten Ausgleich ab. Die Capitals setzten nach und drängten die Gäste minutenlang in deren Verteidigungsdrittel, ein Tor wollte aber nicht gelingen. Linz kam kaum noch ins Drittel der Wiener, ein schneller Vorstoß führte aber zum etwas überraschenden 2:1 für die Gäste. Szuecs wurde ideal freigespielt und bezwangt Caps-Torhüter Cassivi aus kurzer Distanz.
Im Schlussabschnitt verteidigten sich die Gäste aus Linz geschickt und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Capitals. Erst in den letzten zehn Minuten setzten die Wiener alles auf eine Karte und stürmten mit Mann und Maus. Eine 5 zu 3-Überzahl konnten die Capitals volle zwei Minuten nicht verwerten und rannten sich danach immer wieder in der Linzer Abwehr fest. Linz-Torhüter Westlund hielt in den Schlussminuten den Sieg der Gäste fest. Leahy gelang drei Sekunden vor Schluss noch das 3:1 für Linz.
Headcoach Kevin Gaudet:“ Ich bin natürlich enttäuscht über die Niederlage. Aber ich habe gewusst, dass es gegen Linz schwer wird. Sie sind hervorragend hinten gestanden und Westlund war nicht zu bezwingen. Unser Powerplay war noch nicht das, was wir letzte Saison gesehen haben, daran müssen wir noch arbeiten. Jetzt gilt es, die Niederlage wegzustecken und sich optimal für den KAC am Sonntag vorzubereiten.“
Vienna Capitals – Black Wings Linz 1:3 (0:1, 1:1, 0:1)
Tore: Darcy Werenka (22./PP), Philipp Lukas (7./PP), Szuec (37.), Leahy (60.)
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Die Vienna Capitals verlieren auch ihr zweites Heimspiel zum Saisonauftakt gegen Meister KAC trotz zweimaligem 2-Tore-Vorsprung knapp mit 3:4, müssen damit weiter auf das erste Erfolgserlebnis warten. Kommenden Freitag müssen die Capitals zu Szekesfehervar, am Sonntag darauf kommt Vize-Meister Salzburg nach Wien (Sky LIVE).
Die Vienna Capitals starteten gegen den Meister hoch ambitioniert, machten von Beginn an Druck und Marcel Rodman verwertete bereits in der dritten Minute einen Abpraller zur frühen 1:0-Führung. Nur fünf Minuten später hatte Patrick Lebeau den zweiten Treffer auf der Schaufel, KAC-Goalie Enzenhofer fischte aber den platzierten Schuss mit einem tollen Reflex aus dem Kreuzeck. In der 17. Minute landete die Scheibe dann aber doch zum zweiten Mal im KAC-Gehäuse. Peter Casparsson verwertete nach einem Alleingang trocken zur 2:0-Pausenführung (17.)
Gleich zu Wiederbeginn hatten die Caps für 19 Sekunden eine 3-5 Unterzahl, überstanden die heikle Phase, wie die gesamte numerische Unterlegenheit schadlos, kassierten wenig später aber doch den Anschlusstreffer durch Stefan Geier (25.) zum 2:1, nachdem Gratton kurz zuvor ein ideales Zuspiel von Lebeau nicht verwerten konnte. In Minute 34. stellte Dan Bjornlie wieder den 2-Tore-Vorsprung her. Der KAC schaffte aber erneut im Powerplay durch Dieter Kalt (37.) den Anschluss zum 3:2.
Den Schlussabschnitt begannen die Caps in Überzahl, konnten aber erneut ihre Chancen nicht nützen. Der KAC machte es nach knapp zwei gespielten Minuten besser. Brown zog von der blauen Linie ab (42.) und erzielte das 3:3. Cassivi war bei dem verdeckten Schuss ins Kreuzeck chancenlos. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem der KAC erstmals durch Reichel in Führung ging. Die Caps machten danach Dauerdruck, KAC-Goalie Enzenhofer hielt in dieser Phase aber alles. Die Caps kamen sogar noch zu einer 5-3 Überzahl, nahmen am Ende auch noch Goalie Cassivi vom Eis, der Ausgleich wollte aber trotz vieler Chancen und Überzahlspiele nicht mehr fallen. Zwei Sekunden vor dem Ende landet der Puck noch zum 3:5-Endstand im Empty Net.
Headcoach Kevin Gaudet: „Mit der kämpferischen Leistung meiner Mannschaft war ich zufrieden, obwohl wir leider wieder knapp verloren haben. Wie schon gegen Linz haben wir viel zu viele Chancen gebraucht, um zum Torerfolg zu kommen. Auch das Powerplay funktioniert noch nicht so gut, wie im vergangenen Jahr. Der KAC hat unsere Fehler einskalt ausgenützt. Dennoch will ich nicht von einem Fehlstart in die Meisterschaft sprechen. Linz und der KAC sind Mannschaften, gegen die man verlieren kann. Sie gehören zu den Mitfavoriten. Wir werden hart weiter arbeiten, und versuchen, in Ungarn den ersten Sieg der Saison einzufahren.“
Vienna Capitals – KAC 3:5 (2:0,1:2,0:3)
Tore: M. Rodman (3.), Casparsson (17.), Bjornlie (34.) bzw. S. Geier (25.), Kalt (37./PP), Brown (42., 60./EN), Reichel (49.)
Schaut nicht gut aus für die Caps![]()
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Vienna Capitals holen gegen Alba Volan ersten Saisonsieg
Die Vienna Capitals feiern am Freitag bei Fehervar Alba Volan 19 mit 4:2 (2:2,1:0,1:0) ihren ersten Saisonsieg. Gestützt auf einen glänzend disponierten Frederic Cassivi im Tor gewinnen die Capitals hochverdient die kampfbetonte Partie in Szekesfehervar. Bereits am Sonntag kommt mit Vizemeister Salzburg der nächste schwere Prüfstein in die Albert Schultz Halle.
Die Vienna Capitals gingen hoch motiviert in das Spiel und drängten die Heimmannschaft von Beginn an in deren Verteidigungsdrittel zurück. Nach einem Warnschuss durch Bouchard, den Alba Volan-Torhüter Satosaari mit Mühe bändigen konnte, traf Dan Bjornlie zum 1:0 für die Vienna Capitals (6.). Die Wiener setzen nach und abermals Bjornlie bezwang Satosaari wenige Minuten später zum 2:0 für die Capitals (11.). Doch Alba Volan konterte: In Überzahl gelang Palkovics der Anschlusstreffer und kurz vor Ende des ersten Drittels glich Horvath zum 2:2 für die Ungarn aus.
Der Mittelabschnitt begann mit einer wahren Strafenorgie: Drei Ungarn saßen hintereinander in der Kühlbox, die Capitals konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Auch die Capitals fingen sich zahlreiche Strafen ein, es gab nur wenige Situationen, in denen alle Feldspieler auf dem Eis standen. In einer 5 gegen 5-Situation traf Marc Tropper nach Idealpass von Benoit Gratton zum 3:2 für die Capitals (28.).
Im letzten Drittel hatten sich die Gemüter beruhigt, es gab kaum noch Strafen, es wurde wieder Eishockey gespielt. Alba Volan drängte auf den Ausgleich und kam zu einigen guten Chancen, Caps-Torhüter Cassivi stand aber wie ein Fels in der Brandung. Die Capitals beschränkten sich auf gefährliche Konter. Einer dieser Vorstöße brachte die Vorentscheidung: Marcel Rodman traf für die Capitals zum 4:2 (48.) und fixierte damit den ersten Saisonsieg für die Wiener.
Capitals-Headcoach Kevin Gaudet war nach dem Spiel erleichtert: „ Das war wichtig für die Moral der Mannschaft. Es war das erwartete schwere Spiel, aber wir haben verdient gewonnen. Im letzten Drittel haben wir uns das Leben selber schwer gemacht, wir hätten bei besserer Chancenauswertung deutlicher gewinnen können. Jetzt können wir zuversichtlich in das schwere Heimspiel am Sonntag gegen Salzburg gehen.“
Fehervar Alba Volan 19 – Vienna Capitals 2:4 (2:2, 0:1, 0:1)
Tore: Palkovics (13./PP1), Horvath (20./PP1); bzw. Bjornlie (6.,11.), Tropper (28.), Marcel Rodman (48.)
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Vienna Capitals besiegen Salzburg in der Overtime 5:4
Die Vienna Capitals gewinnen das Spitzenspiel der 3. Runde der Erste Bank Eishockeyliga gegen Salzburg 5:4 n.V (1:4,0:0,3:0,1:0) und feiern den ersten Heimsieg der noch jungen Saison. Die Capitals waren nach zwei Dritteln noch mit 3 Toren im Rückstand und drehten mit einer unglaublichen Willensleistung im Schlussabschnitt das Spiel noch um. Siegtorschützer in der Overtime war David Rodman.
Bereits nach 7 Sekunden hatten die Capitals ihre erste Überzahl, nach 4:25 das zweite Überzahlspiel. David Rodman, Kranjc, Werenka, Lebeau und Co. scheiterten aber immer wieder an David Leneveu. Statt des Führungstreffers für die Capitals stellten die Salzburger das Spiel völlig auf den Kopf und zogen innerhalb von nur 3:08 Minuten auf 3:0 davon. Im ersten Überzahlspiel der Gäste scorte Schiechl (9.) im Powerplay, Latusa (10.) erhöhte auf 2:0 und Rebek (12.) stellte bei einer 5-3 Überzahlsituation auf 3:0 für die Gäste. Die Caps hatten erneut ihre Chancen, vernebelten aber erneut bis Marc Tropper (18.) im Powerplay doch noch vor der Pause den ersten Treffer für die Caps erzielte. Doch Salzburg ließ sich nur kurz verunsichern und stellte wenige Sekunden vor Drittelende durch Koch auf 4:1.
Zu Beginn des Mitteldrittels kam Rudi Hummel für den glücklos agierenden Frederic Cassivi ins Tor der Capitals. Die Capitals bemühten sich redlich, dem Spiel noch eine Wende zu geben, doch die Angriffe wurden teilweise zu umständlich vorgetragen. Salzburg beschränkte sich auf das Nötigste und verwaltete geschickt den 3 Tore-Vorsprung.
Im Schlussabschnitt setzten die Vienna Capitals alles auf eine Karte und stürmten kompromisslos nach vorne. Chance um Chance bot sich den Wienern, doch Tropper, Lakos und Kraxner scheiterten vorerst. Erst eine Traumkombination zwischen Marcel Rodman und Daniel Nageler brachte den ersehnten Anschlusstreffer zum 2:4. Nageler traf aus spitzem Winkel mit einem Gewaltschuss. Jetzt wurde die Albert Schultz Halle zu einem Hexenkessel und Daniel Nageler setzte im Powerplay noch einen drauf, verkürzte zum 2:3 und die Capitals setzen weiter nach. Mit unglaublichem Kampfgeist drängten die Capitals die Salzburger zurück und Benoit Gratton gelang tatsächlich zwei Minuten vor Schluss der Ausgleich zum 4:4. Es ging in die Overtime und dort gelang nach nur 57 Sekunden David Rodman der vielumjubelte Siegestreffer zum 5:4 für die Vienna Capitals.
Capitals Headcoach Kevin Gaudet war stolz auf die Leistung seiner Mannschaft und geizte auch nicht mit Lob: „Es war eine unglaubliches Spiel. So etwas erlebt man nur sehr selten. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und überglücklich, dass wir als Sieger vom Eis gegangen sind. Ich habe Cassivi nach dem ersten Drittel eine Pause gegeben und Rudi Hummel hat ihn hervorragend vertreten. Wir haben in dieser noch jungen Saison schon so viele Chancen vergeben und so viel Pech gehabt. Heute ist da Glück zurückgekommen. Ich habe immer an meine Jungs geglaubt und gewusst, dass sie es drauf haben. Heute haben sie es gezeigt und verdient gewonnen. Das gibt Kraft und ist Balsam auf den Wunden.“
Vienna Capitals – Salzburg 5:4 n.V (1:4,0:0,3:0,1:0)
Tore: Tropper (18./PP), Nageler /46. 50./PP), Gratton (58.), David Rodman (61.) bzw. Schiechl (9./PP), Latusa (10.), Rebek (12./PP2), Koch (20.)
juhu
Wann ist das nächste heimspiel??
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Die Vienna Capitals gewinnen in der 5. Runde der Erste Bank Eishockeyliga in Jesenice 5:3 (2:1,0:0, 3:2) und feiern den dritten Sieg in Folge. Die Capitals waren über weite Strecken des Spieles die Ton angebende Mannschaft und gingen verdient als Sieger vom Eis. Am Donnerstag empfangen die Capitals Tabellenführer Villach in der Albert Schultz Halle.
Die Vienna Capitals gingen von Beginn an forsch ans Werk und überraschten die Heimmannschaft mit einem Sturmlauf. Tropper, David Rodman und Selmser fanden die ersten guten Einschussmöglichkeiten vor, doch es war Youngster Daniel Nageler, der nach Idealzuspiel von Marcel Rodman die Führung für die Capitals erzielte (8.). Harald Ofner legte nach und schoss zum 2:0 für die Wiener ein (13.). Jesenice brachte kaum Offensivaktionen zu Stande, erst kurz vor Ende des ersten Drittels traf Brus etwas überraschend zum 1:2 für die Slowenen (17.).
Der Mittelabschnitt war gekennzeichnet durch zahlreiche Strafen und wenige spielerische Highlights. Druck machten weiterhin die Capitals, große Torchancen wurden jedoch keine herausgespielt.
Im Schlussdrittel drängte Jesenice auf den Ausgleich, die Tore schossen aber die Capitals: Zuerst traf Darcy Werenka nach Zuspiel von Rafael Rotter zum 3:1(46.) und zwei Minuten später Ales Kranjc zum 4:1 für die Capitals. Dann saßen Rotter und Tropper auf der Stafbank und Jesenice gelang bei einer 5 zu 3-Überzahl das 2:4 durch Ticar (52.). Eine neuerliche Überzahlsituation ermöglicht Terlikar sogar das 3:4 (58.). Jesenice nahm daraufhin 1:20 Minuten vor Schluss Goalie Glavic vom Eis und stürmte mit Mann und Maus. Francois Bouchard schnappte sich aber den Puck und erzielte das 5:3 für die Capitals ins leere Tor der Heimmannschaft (60.).
Capitals Headcoach Kevin Gaudet: „Wir haben sehr solide gespielt und eigentlich das Spiel kontrolliert. Erst in den letzten zehn Minuten haben wir durch teilweise unnötige Strafen die Kontrolle verloren und es ist noch ein Mal eng geworden. Aber der Sieg ist meiner Meinung nach hoch verdient und ich bin mit der kämpferischen Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden.“
HK Acroni Jesenice – Vienna Capitals 3:5 (1:2,0:0,2:3)
Tore: Brus (17.), Ticar (52./PP2), Terlikar (58./PP); bzw. Nageler (8.), Ofner (13.), Werenka (46.), Kranjc (48.), Bouchard (60./EN)
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Capitals fügen VSV mit 5:2-Heimsieg die erste Saisonniederlage zu
Im Spitzenspiel der 6. Runde der Erste Bank Eishockeyliga besiegten die Vienna Capitals den Villacher SV in der Albert Schultz Halle ganz klar mit 5:2, feierten den vierten Sieg in Folge und fügten dem Tabellenführer die erste Saison-Niederlage zu. Die Capitals schoben sich damit zumindest bis zu den Freitag-Spielen hinter Villach auf Platz zwei der Tabelle. Das nächste Spiel der Capitals findet kommenden Dienstag bei Liga-Neuling Zagreb statt.
Es dauerte 5:07 Minuten bis die Capitals ihr erstes Powerplay hatten und der Puck nach genau einer Minute Überzahl erstmals im Tor landete. Marcel Rodman verwertete eine herrliche Steilvorlage von David Rodman im Alleingang zum 1:0 (7.). Vier Minuten später stand es bereits 2:0. Philippe Lakos scheiterte zunächst noch von der blauen Linie, Sekunden später verwertete er ein ideales Zuspiel von Gratton aus kurzer Distanz zum 2:0 (11.). Und es ging weiter so. Kevin Kraxner zog aus vollem Lauf zum 3:0 ab (13.). Der VSV war in dieser Phase mit dem schnellen Spiel der Capitals völlig überfordert. Die Caps hätten schon höher führen können, mussten aber bis kurz vor der Pause warten. Ales Kranjc (18.) holte sich die Scheibe aus dem eigenen Drittel, ging alleine durch und düpierte Prohaska durch die Beine.
Das Mitteldrittel gingen die Caps ruhiger an, versuchten das Spiel zu kontrollieren und verlegten sich auf Entlastungsangriffe. Der VSV wurde durch die defensivere Ausrichtung der Caps stärker, Cassivi hielt aber seinen Kasten vorerst – in einigen Situationen auch mit dem notwendigen Glück - sauber. Die Caps ließen in der Folge ein weiteres Überzahlspiel ungenutzt, der VSV hingegen durfte in der 30. Minute das 4:1 bejubeln, Cassivi rutschte ein abgefälschter Schuss von Pfeffer durch die Beine. In der 36. Minute kam der VSV im Powerplay durch Raffl auf 4:2 heran und war plötzlich zurück im Spiel. Die Caps legten danach wieder einen Zahn zu, kamen kurz vor der Pause für 1:18 Minuten noch zu einem 5-3 Überzahlspiel und David Rodman scorte zum wichtigen 5:2.
Die Caps gingen in Überzahl ins letzte Drittel, blieben aber ebenso ohne Torerfolg, wie der VSV beim nächsten Powerplay. Es wollte beiden Teams kein Tor mehr gelingen. Dafür gingen am Ende die Emotionen noch kräftig hoch und die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun, das Spiel unter Kontrolle zu halten. Drei Minuten vor dem Ende versammelten sich beide Kader fast vollständig auf dem Eis, zu einer Schlägerei kam es aber nicht. Die Caps hatte in der Folge noch ein weiteres Überzahlspiel, Tor fiel aber keines mehr.
Für Capitals Headcoach Kevin Gaudet war die Vorstellung seines Teams heute die beste der Saison: „Wir haben von der ersten Minute an gekämpft, waren bereit zu siegen und haben mit unserer Schnelligkeit Villach vor allem im ersten Drittel überfahren. Beeindruckt haben mich vor allem wieder unsere Jungen, die großartig gespielt haben. Und wir haben fünf verschiedene Torschützen gehabt. Derzeit treffen viele unserer Jungs das Tor. Das beruhigt ungemein. Und wir gewinnen auch ohne Lebeau, der leider am Ellbogen verletzt ist, was bitter ist. Jetzt geht es nach Zagreb. Ich bin schon gespannt, was uns dort erwartet. Sie sind stark, haben 6.000 Zuschauer in der Halle. Das wird nicht einfach. Aber mit vier Siegen in Serie haben wir natürlich großes Selbstvertrauen.“
Vienna Capitals – VSV 5:2 (4:0,1:2,0:0)
Tore: M. Rodman (7./PP), Lakos (11.), Kraxner (13.), Kranjc (18.), D. Rodman (39./PP2) bzw. Pfeffer (30.), Raffl (36./PP)
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Vienna Capitals gewinnen in Zagreb 5:2
Die Vienna Capitals gewinnen bei KHL Medvescak Zagreb 5:2 (0:1,2:1,3:0) und feiern in der Erste Bank Eishockeyliga den fünften Sieg in Folge. Die Capitals drehten das Spiel mit einem starken letzten Drittel, und schoben sich in der Tabelle auf Platz drei vor. Am Freitag kommt Olympija Ljubljana in die Albert Schultz Halle.
Die Vienna Capitals mussten ohne Pat Lebeau, Christian Dolezal und Verteidiger Dan Bjornlie antreten. Die lange Busfahrt tat der Mannschaft ebenfalls nicht gut, die Capitals wirkten nicht bereit und waren oft einen Schritt zu langsam. Daraus resultierten fünf Strafen und eine dieser Überzahl-Möglichkeiten nütze Joel Prpic zum 1:0 für Zagreb (8.). Im ersten Drittel kamen die Capitals kaum zu Torchancen, da sie hauptsächlich mit Unterzahl-Situationen zu tun hatten.
Deutlich besser lief es im Mittelabschnitt, die Capitals setzten mehr offensive Aktionen und bereits nach wenigen Minuten gelang Sean Selmser der Ausgleich für die Caps (22.). Jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und Sertich brachte das Heimteam neuerlich in Führung (26.). Doch die Vienna Capitals ließen sich nicht entmutigen und Darcy Werenka traf in Überzahl zum 2:2 (28.). Das Spiel war wieder völlig offen.
Im Schlussdrittel schalteten die Capitals einen Gang hinauf und setzten die Hausherren unter Druck. Sean Selmser mit seinem zweiten Treffer gelang die erstmalige Führung für die Capitals (49.). Marcel Rodman setzte einen drauf und erzielte nach toller Vorarbeit von Bruder David das 4:2 für die Capitals (51.) Die Entscheidung brachte das 5:2 durch Francois Bouchard fünf Minuten später (56.). Die Capitals gewinnen auch ihr drittes Auswärtsspiel hintereinander und feiern den fünften Sieg in Folge.
Assistant-Coach Martin Satorina sprach nach dem Spiel von einem hochverdienten Sieg: „Wir waren von Beginn an die bessere Mannschaft haben allerdings im ersten Drittel zu viele Strafen kassiert und Zagreb hat das ausgenützt. Ab dem Mitteldrittel waren wir aber vor allem läuferisch klar überlegen und haben verdient gewonnen.“
KHL Medvescak Zagreb – Vienna Capitals 2:5 (1:0,1:2,0:3)
Tore: Joel Prpic (8./PP), Sertich (26.); bzw. Selmser (22., 49.), Werenka (28./PP), Marcel Rodman (51.), Bouchard (56.)
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Vienna Capitals gewinnen in Zagreb 5:2
Die Vienna Capitals gewinnen bei KHL Medvescak Zagreb 5:2 (0:1,2:1,3:0) und feiern in der Erste Bank Eishockeyliga den fünften Sieg in Folge. Die Capitals drehten das Spiel mit einem starken letzten Drittel, und schoben sich in der Tabelle auf Platz drei vor. Am Freitag kommt Olympija Ljubljana in die Albert Schultz Halle.
Die Vienna Capitals mussten ohne Pat Lebeau, Christian Dolezal und Verteidiger Dan Bjornlie antreten. Die lange Busfahrt tat der Mannschaft ebenfalls nicht gut, die Capitals wirkten nicht bereit und waren oft einen Schritt zu langsam. Daraus resultierten fünf Strafen und eine dieser Überzahl-Möglichkeiten nütze Joel Prpic zum 1:0 für Zagreb (8.). Im ersten Drittel kamen die Capitals kaum zu Torchancen, da sie hauptsächlich mit Unterzahl-Situationen zu tun hatten.
Deutlich besser lief es im Mittelabschnitt, die Capitals setzten mehr offensive Aktionen und bereits nach wenigen Minuten gelang Sean Selmser der Ausgleich für die Caps (22.). Jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und Sertich brachte das Heimteam neuerlich in Führung (26.). Doch die Vienna Capitals ließen sich nicht entmutigen und Darcy Werenka traf in Überzahl zum 2:2 (28.). Das Spiel war wieder völlig offen.
Im Schlussdrittel schalteten die Capitals einen Gang hinauf und setzten die Hausherren unter Druck. Sean Selmser mit seinem zweiten Treffer gelang die erstmalige Führung für die Capitals (49.). Marcel Rodman setzte einen drauf und erzielte nach toller Vorarbeit von Bruder David das 4:2 für die Capitals (51.) Die Entscheidung brachte das 5:2 durch Francois Bouchard fünf Minuten später (56.). Die Capitals gewinnen auch ihr drittes Auswärtsspiel hintereinander und feiern den fünften Sieg in Folge.
Assistant-Coach Martin Satorina sprach nach dem Spiel von einem hochverdienten Sieg: „Wir waren von Beginn an die bessere Mannschaft haben allerdings im ersten Drittel zu viele Strafen kassiert und Zagreb hat das ausgenützt. Ab dem Mitteldrittel waren wir aber vor allem läuferisch klar überlegen und haben verdient gewonnen.“
KHL Medvescak Zagreb – Vienna Capitals 2:5 (1:0,1:2,0:3)
Tore: Joel Prpic (8./PP), Sertich (26.); bzw. Selmser (22., 49.), Werenka (28./PP), Marcel Rodman (51.), Bouchard (56.)
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