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Die Vienna Capitals holen im Auftaktspiel der Erste Bank-Eishockeyliga in der Albert Schultz Halle gegen den KAC einen Punkt. Nach regulärer Spielzeit war es 3:3 gestanden, in der Over-Time setzten sich die Gäste aus Kärnten durch. Für die stark ersatzgeschwächten Vienna Capitals war es ein gelungener Auftakt in die Meisterschaft.
Die 4.300 Zuschauer in der Albert Schultz Halle waren noch nicht alle auf ihren Plätzen, als das erste Tor fiel. Die erste Unachtsamkeit der Capitals-Verteidigung führte zum 0:1. Norris traf aus kurzer Distanz (3.). Die Hausherren, bei denen Neuzugang Pat Lebeau wegen einer Grippe passen musste, erholten sich aber rasch von dem Schock und hielten das Spiel offen. In der Folge konnten die Capitals drei Überzahlspiel nicht nützen, Dolezal und Selmser vergaben in aussichtsreicher Position. Abstimmungsprobleme waren da bei den Capitals erkennbar.
Im zweiten Abschnitt verlief das Spiel ausgeglichen. Der KAC ließ die Wiener kommen, lauerte auf die Konterchance. Die großen Chancen hatten aber die Capitals. In Unterzahl fuhr Gallant alleine auf das gegnerische Tor zu, scheiterte jedoch an KAC-Goalie Enzenhofer. Danach traf Healey in der 36.Minute nur die Stange. Im Gegenzug dann die kalte Dusche für die Caps: Brandtner traf genau ins Kreuzeck zum 2:0 für den KAC (38.)
Im Schlussabschnitt versuchten die Capitals noch ein Mal das Spiel zu wenden. KAC-Torhüter Enzenhofer musste mehrmals in höchster Not retten. Ein Überzahlspiel nützten die Vienna Capitals dann zum Anschlusstreffer. Casparsson zog von der blauen Linie ab und verkürzte auf 1:2 (48.). Doch postwendend stellte der KAC den Zwei-Tore-Abstand wieder her: Geier fälschte einen Schuss unhaltbar für Caps-Goalie Labbé ab (49.). Die Vienna Capitals setzen jetzt alles auf eine Karte und erzwangen den neuerlichen Anschlusstreffer: Yuri Tsurenkov schoss in seinem 299. Bundesligaspiel für die Vienna Capitals zum 2:3 ein (58.). Danach warfen die Caps alles nach vorne und Healey bugsierte die Scheibe aus einem Getümmel ins Tor der Kärntner (60.). Es ging in die Over-Time. Dort erzielte Reichel in der 64. Minute den Siegestreffer für den KAC.
Capitals-Headcoach Kevin Gaudet war nach dem Spiel vor allem mit dem Kampfgeist seiner Mannschaft zufrieden: „Dass wir nicht aufgegeben haben, hat mit gefallen, aber sonst haben wir zu viele Abspielfehler gemacht. Das erste Tor war ein Geschenk von uns an den KAC, wir müssen uns noch in vielen Bereichen verbessern. Aber im Großen und Ganzen bin ich mit dem Punkt zufrieden. Am Sonntag gegen Jesenice müssen wir uns besser konzentrieren und unsere Chancen besser verwerten.“
Vienna Capitals – KAC 3:4 n.V. ( 0:1, 0:1, 3:1, 0:1)
Tore: Casparsson (48. /PP), Tsurenkov (5, Healey (60.), bzw. Norris (3.), Brandtner (38.), Geier (49.), Reichel (64.)
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Die Vienna Capitals verlieren bei Meister Salzburg unglücklich 2:3. In einem ausgeglichenen Spiel setzten sich die Salzburger auf Grund eines starken zweiten Drittels durch.
Beide Mannschaften begannen eher verhalten. Mit dem ersten Torschuss gingen die Gastgeber in Führung: Pewal verwertete einen Querpass aus kurzer Entfernung zum 1:0. (3.) Die größte Chance der Capitals in der ersten Viertelstunde vergab Neuzugang Pat Lebeau. Er brachte den Puck bei einem Überzahlspiel nicht über die Torlinie. Doch die Wiener erhöhten den Druck und zwangen die Salzburger Abwehr zu Fehlern. Einen dieser Fehler nützte Marc Tropper mit einem Flachschuss aus. Er traf nach Zuspiel von Riihijärvi zum 1:1. (17.)
Im zweiten Abschnitt hatten zunächst die Wiener die Chance auf den Führungstreffer, Lebeau vergab aber aus kurzer Distanz. In der Folge kassierten die Capitals einige Strafen und Salzburg nützten zwei Überzahlspiele: Zuerst traf Ulmer (25.) und wenig später war Trattnig erfolgreich (31.). Danach bemühten sich die Wiener um den Anschlusstreffer. Der Spielaufbau war aber zu langsam und ungenau, so dass die Salzburger immer wieder die Angriffe der Capitals erfolgreich stören konnten.
Im Schlussabschnitt versuchen die Capitals noch ein Mal alles, um dem Spiel eine Wende zu geben. Healey scheitert zwei Mal an Salzburg-Torhüter Parise, ehe Gallant einen Riihijärvi-Schuss zum 2:3 abfälschte. (49.) Jetzt waren die Wiener klar überlegen und drängten auf den Ausgleich. Gallant und Divis fanden auch gute Einschussmöglichkeiten vor, scheiterten aber. Salzburg bringt den knappen Vorsprung über die Runden.
Capitals-Headcoach Kevin Gaudet war nach dem Spiel naturgemäß enttäuscht: „ Das zweite Drittel hat uns den möglichen Sieg oder zumindest ein Unentschieden gekostet. Da haben wir sehr schlecht gespielt. Zudem haben wir zu viele Strafen kassiert. Im Schlussdrittel haben wir wieder stark gespielt, es hat aber nicht mehr gereicht. Jetzt müssen wir aus den Fehlern lernen und in Innsbruck versuchen, den ersten Saisonsieg zu schaffen.“
Salzburg - Vienna Capitals 3:2 ( 1:1, 2:0, 0:1)
Tore: Pewal (3.), Ulmer (25./PP), Trattnig (31. /PP); bzw: Tropper (17.), Gallant (49.)
Capitals-Spieler beim Tag des Sports
Am kommenden Samstag (10 Uhr bis 20 Uhr) findet am Wiener Heldenplatz der Tag des Sports statt. Auch die Erste Bank Eishockey Liga ist mit einem Stand vertreten. Dan Bjornlie, Benoit Gratton, Viktors Ignatjevs, Rafael Rotter und Raimund Divis von den Vienna Capitals stehen von 14 bis 15 Uhr für Autogrammwünsche zur Verfügung.
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Die Vienna Capitals verlieren in Innsbruck 2:5 und müssen weiter auf den ersten Sieg in der neuen Saison warten. Die Mannschaft von Kevin Gaudet konnte das Match gegen die Haie über zwei Drittel offen gestalten, im Schlussabschnitt waren die Innsbrucker aber das effizientere Team, nutzten ihre Chancen und kamen durch drei Tore von Steve Guolla im Schlussabschnitt zu einem sicheren Sieg. Nächster Gegner der Vienna Capitals sind kommenden Dienstag in der Albert Schultz Halle die Black Wings aus Linz.
Die Zuschauer in der Innsbrucker Eishalle bekamen im ersten Abschnitt ein Spiel mit hohem Tempo zu sehen, große Chancen waren allerdings Mangelware. Die Partie verlief in den ersten 20 Minuten auch sehr fair, die Schiedsrichter mussten keine einzige Strafe aussprechen. Die Capitals konnten anfangs den Tabellenführer neutralisieren und ihren Kasten sauber halten, allerdings nur 7 Minuten. Martin Hohenberger bediente Dustin Johner ideal. Der hatte keine Probleme, den am Boden liegenden Labbé zum 1:0 zu bezwingen. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Drittelpause.
Die erste 2-Minuten-Strafe im Spiel kassierten zu Beginn des zweiten Abschnittes die Innsbrucker und diese erste numerische Überlegenheit nutzten die Capitals zum 1:1 (22.). Nach nur 36 Sekunden im Powerplay beendet Dan Björnlie eine tolle Kombination über Gallant und Lebeau zum Ausgleich. In der Folge überstanden die Capitals zwei Unterzahlspiele schadlos, mussten aber erneut den Rückstand hinnehmen. Daniel Woger brachte die Hausherren mit 2:1 in Führung, die allerdings nicht lange hielt. Juha Riihijärvi schafft noch vor der zweiten Drittelpause abermals im Powerplay nach einem blitzschnell gespielten Konter über Gallant und Lynch den erneuten Ausgleich für die Caps.
Den Schlussabschnitt begannen die Caps in numerischer Unterlegenheit und kassierten prompt nach nur 37 Sekunden durch Steve Guolla den dritten Treffer. Und auch Treffer Nummer 4 und 5 der Haie gingen auf sein Konto. Die Caps konnten ihre Überzahlspiele nicht nützen, die Haie hingegen ihre Chancen schon. In der 51. Minute stellte Guolla erstmals einen Zwei-Tore Vorsprung für die Haie her und schafft am Ende mit einem Emty Net Goal zum 5:2 sogar einen lupenreinen Hattrick.
Kevin Gaudet enttäuscht
Die Capitals müssen nach der Niederlage gegen Innsbruck weiter auf ihren ersten vollen Erfolg in der neuen Saison warten. Headcoach Kevin Gaudet ist nach der klaren Niederlage natürlich enttäuscht: „Wir haben gewusst, dass es in Innsbruck sehr schwer wird. Mit dieser hohen Niederlage habe ich allerdings nicht gerechnet. Schade, dass wir im letzten Drittel nicht mehr mithalten konnten. Die Mannschaft hat sich zuvor zweimal nach einem Rückstand wieder zurück gekämpft, hat Moral bewiesen, was mich positiv stimmt. Im Schlussabschnitt hat uns leider in den entscheidenden Situationen auch das Glück gefehlt. Wir müssen das Spiel schnell abhacken und nach vorne blicken. Am Dienstag kommt Linz und da wollen wir unseren ersten Saisonsieg landen.“
Innsbruck – Vienna Capitals 5:2 (1:0, 1:2, 3:0) Tore: Johner (7.), Woger (32.), Guolla (41./PP, 51., 60./EN) bzw. Björnlie (22./PP), Riihijärvi (36./PP)
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Die Vienna Capitals besiegten den Villacher SV nach einem hart umkämpften Spiel mit 1:0 und feierten damit den zweiten vollen Erfolg in dieser Saison. Den Siegestreffer für die Capitals erzielte Neuzugang Healey nach einem Konter erst in der 55. Minute. Die 3.900 siegeshungrigen Fans in der Albert-Schultz-Halle bekamen ein spannendes und flottes Spiel mit vielen Torchancen zu sehen und feierten noch lange nach der Schlusssirene lautstark ihre Capitals.
Die Vienna Capitals machten wie in allen Heimspielen gleich von Beginn an enormen Druck und drängen den VSV ins Abwehrdrittel zurück. Die Villacher kamen in den ersten Minuten kaum aus dem eigenen Drittel heraus. Die Caps hingegen hatten durch Lebeau in der 5. Minute die Chance auf die frühe Führung, der Center scheitert aber alleine an VSV-Goalie Gert Prohaska. In der Folge konnten die Caps auch eine 5-3 Überzahl nicht nützen und vergaben Chance um Chance. Am Ende des Drittels hatten die Caps in Unterzahl noch Glück bei zwei Möglichkeiten der Villacher.
Im Mitteldrittel kam der VSV immer besser ins Spiel und machte seinerseits viel Druck. Caps-Goalie JF Labbe rückt immer mehr in den Mittelpunkt. In der 25. Minute mehr als ihm lieb war. Nach einem wuchtigen Schuss von Sandrock auf die Maske von Labbe blieb dieser sogar für einige Sekunden benommen auf dem Eis liegen, erholte sich aber wieder und verhindert in der Folge durch einige tolle Reaktionen einen Rückstand der Caps. Auch die Capitals hatten ihre Chancen, meist war aber Endstation bei Prohaska im VSV-Gehäuse. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, beide Torleute konnten ihren Kasten aber sauber halten.
Labbé und Prohaska unbezwingbar
Auch im Schlussabschnitt sahen die Zuschauer ein flottes Spiel mit vielen Torszenen. Die Torleute präsentierten sich in Topform. Das Spiel wurde immer ruppiger und die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun, das Spiel unter Kontrolle zu halten. In der 55. Minute erlöste dann endlich Healey nach einem Konter und herrlichem Zuspiel von Lebeau die 3.900 Fans in der Albert-Schultz Halle und brachte die Caps mit 1:0 in Führung. Die Villacher versuchten zwar noch einmal dem Spiel ein Wende zu geben, nahmen auch noch eine Auszeit, die Caps ließen sich den zweiten Saison-Sieg aber nicht mehr nehmen.
Headcoach Gaudet war nach dem Spiel sichtlich erleichtert, dass seine Caps nach dem hart umkämpften Spiel diesmal als Sieger vom Eis gegangen sind: „Das war kein Spiel für schwache Nerven. Wir hatten wieder ein Reihe guter Möglichkeiten. Leider haben wir sie wieder nicht verwerten können. Das erste Drittel war das Beste der Capitals in dieser Saison. Das Tor am Ende war wie eine Erlösung für uns. Wir haben dieses Spiel verdient gewonnen und ich kann meinem Team zu dieser Leistung nur gratulieren. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Ich hoffe, dass wir mit diesem Sieg unsere Verkrampfung gelöst haben.“
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Die Vienna Capitals gewinnen bei Olimpija Ljubljana 4:0 und schaffen damit den dritten Sieg in Folge. Mann des Spiels aus Sicht der Wiener war Paul Healey, der einen Treffer erzielte und zwei vorbereitete. Caps-Goalie Jean Francois Labbé entschärfte 33 Schüsse und schaffte sein zweites Shut-Out in Folge.
300. Liga-Spiel für Yuri Tsurenkov
Stark ersatzgeschwächt mussten die Wiener in Ljubljana antreten. Neben den Langzeitverletzten Aaron Fox und Andreas Judex fehlten auch die Verteidiger Viktors Ignatjevs und Darcy Werenka. Ein besonderes Jubiläum feierte heute Stürmer Yuri Tsurenkov. Er bestritt sein 300. Ligaspiel für die Vienna Capitals.
Blitzstart der Vienna Capitals
Die Vienna Capitals begannen überfallsartig: Bereits nach 1 Minute und 4 Sekunden traf Paul Healey zum 1:0 für die Wiener. Mit dem Vorsprung agierten die Capitals selbstsicher und ließen die Gastgeber kaum ins Spiel kommen. Lynch und Gallant vergaben in aussichtsreicher Position. Auf der Gegenseite entschärfte Jean Francois Labbé zwei gefährliche Schüsse der Slowenen.
Im zweiten Drittel kassierten die Vienna Capitals einige Strafen und Olimpija kam auf. Die Slowenen drängten auf den Anschlusstreffer, Caps-Goalie Labbé war aber nicht zu bezwingen. In einer Phase, als gerade jeweils nur vier Feldspieler auf dem Eis waren, tankte sich Patrick Lebeau durch und erzielte nach idealer Vorarbeit von Marc Tropper das 2:0 für die Vienna Capitals.(34.). Es war der erste Treffer Lebeaus für die Capitals. Danach kontrollierten die Wiener das Spiel aus einer gesicherten Abwehr und gingen mit der 2:0-Führung in die letzte Drittelpause.
Im Schlussabschnitt ließen die Vienna Capitals nichts mehr anbrennen. Früh störten sie den Gegner und kamen selbst immer wieder zu guten Konterchancen. Doch erst drei Minuten vor dem Ende gelang Sean Selmser die Entscheidung. In Überzahl erzielte der Center das 3:0 für die Capitals (57.). Den Schlusspunkt setzte Benoit Gratton mit einem Schuss ins leere Tor, als Ljubljana den Torhüter vom Eis genommen hatte (60.). Die Vienna Capitals schieben sich mit dem Sieg an Innsbruck vorbei auf den fünften Tabellenplatz und könnten am Dienstag im Heimspiel gegen Alba Volan mit einem Sieg die Ungarn überholen.
Capitals-Headcoach Kevin Gaudet sprach nach dem Spiel von einer sehr guten Defensiv-Leistung seiner Mannschaft. „Auf Grund der Ausfälle von Ignatjevs und Werenka bin ich außerordentlich zufrieden mit der Abwehr-Leistung. Der Sieg ist etwas zu hoch ausgefallen. Im zweiten Drittel haben wir unnötige Strafen kassiert, da hätte das Spiel noch ein Mal kippen können, aber da hat Jean Francois Labbé großartig gehalten. Mit der Chancenauswertung bin ich heute sehr zufrieden, da hat vor allem Healey hervorragend gespielt. Am Dienstag gegen Alba Volan wollen wir die Siegesserie fortsetzen.“
Olimpija Ljubljana -Vienna Capitals 0:4 (0:1, 0:1, 0:2)
Tore: Healey (2.) , Lebeau (34.), Selmser (57./PP), Gratton (60./EN)
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Die Vienna Capitals gewannen gegen Alba Volan hauchdünn mit 5:4 und feierten bereits ihren vierten Sieg in Serie. Die Caps machten die Sache allerdings spannender als notwendig. Das Team von Gaudet lag schon 5:2 in Führung, kamen am Ende aber noch einmal arg in Bedrängnis und rettete sich in Unterzahl in den letzten beiden Minuten über die Runden. Die beiden Spieler des Abends aus Sicht der Capitals waren die Neuzugänge Juha Riihijärvi mit 3 Toren sowie Patrick Lebeau mit 1 Tor und 3 Assists.
Den ersten Warnschuss der Capitals, die ohne Kapitän Werenka aber wieder mit Ignatjevs aufliefen, gab Gallant bereits in der 2. Minute ab. Alba Volan Goalie Hetenyi hatte aber keine Mühe, wenig später allerdings Glück. Dolezal traf nach Traumvorlage von Gratton aus kurzer Distanz nur dessen Schoner. Wenig später verfehlte Tropper einen tollen Pass von Riihijärvi.
Der Führungstreffer der Caps lag zu diesem Zeitpunkt förmlich in der Luft. Und er fiel auch in der 11. Minute durch Lebeau mit einem Abstauber nach Vorarbeit von Gratton und Dolezal. Vier Minuten später erhöhte Raimund Divis mit seinem ersten Saisontreffer auf 2:0 für die Caps. Eine Unachtsamkeit der Wiener brachte allerdings Alba Volan nach nur 8 Sekunden im folgenden Powerplay durch einen Shorthander von Ocskay noch vor der Drittelpause auf 2:1 heran.
Die Caps blieben auch im Mitteldrittel die dominierende Mannschaft und stellten gleich im ersten Powerplay durch Riihijärvi (23.) wieder den Zwei-Tore Vorsprung her. Der vierte Treffer wollte aber trotz vieler Chancen vorerst einfach nicht fallen, was den Ungarn auch etwas Aufwind gab. Capitals Goalie JF Labbé konnte die Caps aber mit einigen guten Reaktionen in der Mitte des zweiten Abschnitts vor einem weiteren Gegentreffer bewahren. In der Folge kamen die Caps für 1:28 Minuten zu einem 5-3 Überzahlspiel und zogen bereits nach 33 Sekunden durch den zweiten Treffer von Riihijärvi auf 4:1 davon. Palkovics verkürzte noch vor dem Drittelende zum 4:2.
Das Schlussdrittel begann Alba Volan mit viel Schwung. JF Labbé hatte einiges zu tun. Das Tor machten allerdings die Caps: Tor Nummer 3 an diesem Abend für Riihijärvi zum 5:2 (43.), zum dritten Mal im Powerplay, zum dritten Mal Vorarbeit von Lebeau. Danach warf Alba Volan alles nach vorne und kam durch Ocskay (48.) und Sofron (51.) noch auf 5:4 heran. In den letzten beiden Minuten kassierten die Capitals noch eine Strafe und zitterten sich Dank einiger toller Paraden von Schlussmann JF Labbé über die Runden und zu ihrem vierten Sieg in Folge. In der Tabelle machen die Capitals damit weiter Boden gut und haben Alba Volan bereits überholt.
Headcoach Kevin Gaudet war nach dem knappen Sieg sehr erleichtert: „Wir haben eigentlich souverän gespielt, uns aber leider das Leben selbst schwer gemacht. Alba Volan hat jeden unserer Fehler eiskalt ausgenützt. Vier Gegentore sind eindeutig zu viel für dieses Spiel. Wenn man 5:2 führt, muss man den Sack zumachen. Wir haben uns durch Unkonzentriertheit und dumme Fehler selbst noch einmal arg in Bedrängnis gebracht. Die Leistung von Riihijärvi und Lebeau war großartig. Die beiden harmonieren immer besser mit einander.“
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