übertragung is diesmal - keine ahnung warum - am ATV+ und nachdem die schwyz 3:1 führt geht sich der ausgleich durch frenky leider nimmer aus. wenigstens kriegt der kuljic eine pause und darf raus. die personifizierte hoffnung kommt für ihn ins spiel, der fußballer aus dem hohen norden aus der zweiten norwegischen liga wird es schon richten *lol*
äh frankreich spielt auf den farör inseln und england zu hause, wie geht des?
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schon mal was von der Rugby-WM gehört??![]()
England (hat gestern die Franzen 14:9 besiegt) wartet nun auf den Sieger aus Südafrika-Argentinien (für alle Interessierten - heute ab 21 Uhr Live im DSF - Finale am 20.10. ebenfalls ab 21 Uhr ebenfalls LIVE ebenfalls im DSF)!
cheers
Ing.
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Erzürnte Fans
"ÖFB: Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken!" Mit diesem Transparent machten am Samstagabend in Zürich die mitgereisten Fans der Nationalmannschaft ihrem Ärger über die Minusserie des österreichischen Teams Luft.
Seit neun Spielen ist EM-Gastgeber Österreich nun schon ohne Sieg und durfte 2007 lediglich einmal erleben, wie schön das Gefühl des Gewinnens sein kann: beim 5:0-Erfolg gegen die U19-Akademie des Vorarlberger Fußballverbandes.
Jubel über "Steigerung"
Bei der 1:3-Niederlage gegen EM-Partner Schweiz im Letzigrund bekam das ÖFB-Team einmal mehr vor Augen geführt, wie weit man vom internationalen Standard entfernt ist. Eine anständige Vorstellung vor der Pause wurde nach den desaströsen Vorstellungen gegen Japan und Chile als "Steigerung" bejubelt.
Der Rückfall nach dem Wechsel, wo eine weit höhere Pleite nur wegen der schlechten Chancenverwertung der Hausherren ausblieb, wurde hingegen weitgehend verschwiegen. Doch längst ist Teamchef Josef Hickersberger, der von den mitgreisten Anhängern einmal mehr angefeindet wurde ("Hicke raus"-Rufe wie schon gegen Chile im Happel-Stadion), nicht mehr der Einzige, der im Mittelpunkt der Kritik steht.
Krankl: "Ist-Zustand ist unerträglich"
So sagte etwa Hickersberger-Vorgänger Hans Krankl, der als Teamchef nach der verpassten WM-Qualifikation für die Endrunde 2006 in Deutschland abgelöst worden war, stellvertretend für viele Kritiker im Interview mit der "Sportwoche": "Wie sieht es in Österreich aus? ÖFB, Landespräsidenten, Vereinschefs - es gibt keinen einzigen Spitzenfunktionär, der früher Fußballer war."
"Der Ist-Zustand ist unerträglich. Es handelt sich aber um keine Momentaufnahme. Schon als ich meine Profikarriere begann, gab es diese Problematik. Nur hat sich dieser Zustand verschlechtert. Die Funktionäre waren früher schlauer. Ein Karl Sekanina kannte sich im Fußball auch nicht aus, aber der war mächtig, funkte dazwischen."
Mauhart: "Stickler irritiert mich"
Auch Ex-ÖFB-Präsident Beppo Mauhart lässt an der derzeitigen Verbandsführung mit seinem Nachfolger Friedrich Stickler kein gutes Haar: "Bei der 100-Jahr-Feier des ÖFB haben sich Präsidiumsmitglieder für den Präsidenten entschuldigt. Er hat die Chance, die darin gelegen wäre, die Erfahrung des Vorgängers zu nützen, nie wahrgenommen."
"Stickler irritiert mich ein wenig. Eigentlich wollte ich ihm Anerkennung zollen zum Erfolg der U20. Weil er weder personell, strukturell noch inhaltlich am Nachwuchskonzept etwas änderte, das er geerbt hat. Er war als Lotto-Toto-Chef im ÖFB voll eingebunden. Niemand kann sich aber erinnern, dass ein Vorschlag aus Sticklers Mund kam. Ich weiß nicht, was seine Erinnerung trübt."
Rapolder: "Leben in der Vegangenheit"
Noch drastischer wird der österreichische Fußball aber im Ausland gesehen. So sagte etwa Ex-DFB-Star Günter Netzer: "Ich habe sie jetzt zweimal gesehen, bei ihrem Turnier gegen Japan und Chile. Das ist schon desaströs, was diese Mannschaft leistet. Mir tut Hickersberger sehr leid. Das kann er nicht mehr in den Griff kriegen. Das ist schon sehr, sehr bescheiden. Die Schweiz hingegen ist ein Gastgeber, den man ernst nehmen muss."
Uwe Rapolder, der lange in der Schweiz gearbeitet und in Österreich u. a. Angebote vom LASK und Tirol gehabt hatte, geht gegenüber ORF.at noch weiter: "In der Schweiz hat man sich mit Roy Hodgson einst einen international erfahrenen und anerkannten Mann ins Land geholt, der die Trainerausbildung revolutioniert und total umgestellt hat. Jetzt erntet man dort die Früchte der Arbeit."
"In Österreich hingegen lebt man in der Vergangenheit. Die Leute im Verband haben keine Ahnung vom Fußball. Josef Hickersberger trifft die geringste Schuld, dass jahrelang falsch oder gar nicht gearbeitet wurde", so Koblenz-Trainer Rapolder, der auch österreichische Wurzeln hat.
Frank: "Ihr träumt noch von Cordoba"
Offenbach-Coach Wolfgang Frank sieht es ähnlich: "Zu meiner Zeit als Austria-Trainer habe ich gesehen, wie man in Österreich mit Leuten umgeht, die erfolgreich im Fußball tätig waren. Ein Robert Sara wurde einfach abmontiert, ohne ein Wort des Danks."
"Josef Hickersberger war vor einiger Zeit in Offenbach, weil er hier erfolgreich gespielt hat, und wir hatten Gelegenheit, uns zu unterhalten. Ich denke, dass man ihm keinen Vorwurf machen kann, viel mehr den Funktionären, die noch von Cordoba träumen und keinen Bezug zur Realität haben", so Frank gegenüber ORF.at
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