"sollte es in Österreich einen besseren Trainer geben, der das Ziel
Euro 08 verfolgen kann, dann nennen Sie ihn mir und wir verhandeln...."
Grosse Worte von jemandem der bisher nicht viel bewegt hat.
oder Otto Maximale
nicht?
Lasnik spielt seit langem in einer guten Form und bekommt nie eine Chance.
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...Dass die ÖFB-Auswahl nun in sämtlichen acht Länderspielen in diesem Jahr sieglos ist, stellte der Niederösterreicher in Abrede. Er wertete das 4:3 im Elferschießen nach einem 0:0 nach 90 Minuten gegen Japan vor vier Tagen in Klagenfurt als Erfolg. "Ich bin der Meinung, dass wir einen Sieg haben, das sind Fakten. Italien ist auch im Elferschießen Weltmeister geworden", betonte Hickersberger....
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Nichts mehr zu machen?
Warten auf den großen Knall.Neun Monate vor der Heim-EM ist im heimischen Nationalteam Stillstand eingetreten - auf dem Feld, in den Köpfen der Spieler und auch bei Teamchef Josef Hickersberger. Nach dem 0:2 am Dienstagabend im Ernst-Happel-Stadion gegen Chile ist die Stimmung in der und um die ÖFB-Truppe wieder einmal ganz unten angekommen.
Die "Hickersberger raus"-Rufe hallten unerbittlich durch das schütter besetzte Oval im Wiener Prater.
Verflogene Hoffnung
Die Fans, aber auch Spieler und Trainer sind von den schwachen Vorstellungen am Freitag gegen Japan (0:0, 4:3 i. E.) und am Dienstag bitter enttäuscht - das Warten auf den ersten Länderspielsieg 2007 geht weiter.
Jene Spieler, die sich nach der klaren Niederlage der Presse stellten, versuchten verschiedene Erklärungen für die Leistung, wirkten aber ebenso angeschlagen wie ratlos. Eine Reaktion auf die desillusionierenden Darbietungen in den letzten EM-Tests war auch am Dienstag ausgeblieben.
Beim gesamten ÖFB-Team entsteht der Eindruck, dass jegliche Hoffnung auf eine positive Absolvierung der Heim-EM bereits verflogen ist. Oder kommt es bei der ÖFB-Pressekonferenz Mittwochmittag doch noch zu einem Knalleffekt?
"Möchte weiterleben"
Der Teamtrainer versuchte auch positive Aspekte aus dem 0:2 zu ziehen, ein Satz Hickersbergers nach dem Spiel war aber vielleicht ein möglicher Hinweis auf das Ende der zweiten Ära des 59-Jährigen als Teamchef. "Ich bin sehr enttäuscht, und mein Gesundheitszustand leidet. Ich möchte aber noch weiterleben."
Unmittelbar nach dem Unspiel war Hickersberger noch kämpferisch: "Natürlich hinterfrage ich mich. Ich hinterfrage mich ständig. Auch ich habe die Rufe von den Tribünen gehört, ich bin ja weder schwerhörig noch taub. Ich bin überzeugt, dass ich dem Team helfen kann. Das ist eine Arbeit, die viel Geduld und Zeit benötigt. Ob wir das erhoffte EM-Niveau erreichen, werden wir sehen."
Wenn es einen besseren Trainer gebe, dann solle man mit ihm darüber reden, sagte der ehemalige Rapid-Meistermacher.
Mannschaft hinter Hickersberger
Rene Aufhauser, der wieder nicht der erhoffte Mittelfeldantreiber war und auch nicht die Rolle jenes Spielers übernehmen konnte, an dem sich die anderen aufrichten, stellte jedoch klar: "Die Mannschaft steht hinter dem Trainer."
Zu wenig Kommunikation im Team
Es bringe auch nichts, die komplette Mannschaft auszutauschen. "Was sind denn die Alternativen zu dem jetzigen Teamkader, zu den 18 Spielern, die im Einsatz sind?", fragte Aufhauser. Es komme auch nicht so sehr auf die Taktik an. "Was wir auch immer für ein System spielen, ist egal, jeder Einzelne muss wissen, was er zu tun hat."
"Österreich wird spielerisch nie brillieren, wir müssen über Kampf ins Spiel finden", weiß der neunfache Teamtorschütze. Ein Minuspunkt sei die fehlende Kommunikation in der Mannschaft. "Wir können die Probleme auch nicht aufarbeiten. Nach dem Spiel trennen wir uns und treffen uns erst in einem Monat wieder."
Fehler von vorne bis hinten
Die Erklärungsversuche für die Unfähigkeit, als Team aufzutreten, sind je nach Mannschaftsteil verschieden. Für Aufhauser, der trotz des 0:2 ebenso wie Hickersberger kleine Fortschritte im Team ausmachte ("Es sieht schlechter aus, als es ist"), liegt das Übel auch in der harmlosen Offensive.
"Wenn es vorne keine Aktionen gibt, kommen wir auch nicht zum Durchschnaufen", sagte der Salzburger. Für U20-"Held" Sebastian Prödl stand fest, dass über die von Christian Fuchs und György Garics oft vernachlässigten Seiten viel Druck auf die Innenverteidiger entstand: "Ja, das ist schon einiges auf uns zugekommen."
"Viele Spieler sind auch verunsichert, da kommt nicht die notwendige Freiheit im Spiel auf." Der Druck von außen spiele aber keine Rolle.
Hiden fordert Reaktion
Teamkapitän Martin Hiden widersprach in seiner Analyse des 0:2 Aufhauser ein wenig. Für den Routinier ist der Druck auf die jungen Spieler zu groß. "Wir brauchen mehr Ruhe bei Ballbesitz, wir können nicht ständig unseren eigenen Fehlpässen nachlaufen."
"Jetzt ist eine Reaktion der gesamten Mannschaft gefordert, damit wieder alle zufrieden sein können."
Leben einhauchen
Insgesamt macht das Team keinen Eindruck eines Teams mehr, mancher Spieler mag mit der EM innerlich schon abgeschlossen haben. Ein Teambuilding-Seminar und ein Mentaltrainer scheinen dringend angebracht.
Mancher verweist auch auf die schlechten Ergebnisse des DFB-Teams, ehe Deutschland bei der WM 2006 zum Höhenflug auf Platz drei ansetzte. Jedenfalls ist jetzt Hickersberger gefordert, "die großen Probleme im Spiel nach vorne" zu beheben und dem Team wieder Leben einzuhauchen - falls er bereit ist, seine Gesundheit weiterhin zu riskieren.
Martin Wagner, ORF.at
In diesem Sinne hoffe ich, dass man sich bei der Kaderplanung für die EM nicht dagegen verschließt Leute wie Kühbauer, Vastic, Mayrleb, Haas, Baur, Schopp, etc. zu nominieren, soferne diese in Form und fit sind.
In diesem Sinne hoffe ich, dass man sich bei der Kaderplanung für die EM nicht dagegen verschließt Leute wie Kühbauer, Vastic, Mayrleb, Haas, Baur, Schopp, etc. zu nominieren, soferne diese in Form und fit sind.
Vor 3 Monaten hätt ich geantwortet: "Bist Du verrückt???"
Vor 4 Tagen hätt ich geantwortet: "Naja, kann eine Lösung sein, aber ich bin mir nicht sicher.."
Jetzt glaub ich voll und ganz, dass es nur mit Leuten wie Kühbauer, Vastic, Schopp funktionieren kann.
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