UEFA-Empfehlung für Schiedsrichter
Die UEFA hat nach einem Seminar für Spitzenreferees in Nyon (04. - 06. September) festgestellt, dass eine ansteigende Tendenz des illegalen Einsatzes von Armen und Händen im Strafraum - insbesondere vor/während der Ausführung von Eck- und Freistössen - gegeben ist.
In einem Rundschreiben, dass an ÖFB-Schiris bzw. BL-Klubs übermittelt wurde, sind die Referees angewiesen, derartige Regelverstösse durch vorbeugende Maßnahmen zu verhindern bzw. verschärft zu ahnden.
- Bevor der Ball ins Spiel gebracht wird und der Schiedsrichter bereits erkennt, dass gestoßen, gehalten, gerempelt o.ä.m. wird, ist die Ausführung zu stoppen und eine mündliche Ermahnung an den/die Betroffenen auszusprechen.
- Sollte nach dieser präventiven Maßnahme des Schiedsrichters und bevor der Ball ins Spiel gebracht wird, das Verhalten fortgesetzt werden (durch denselben/dieselben oder andere Spieler), so ist dieses Verhalten mit einer Gelben oder Roten Karte - je nach Schwere des Vergehens - zu bestrafen.
- Sollte der Ball im Spiel sein bzw. nach den vorher beschriebenen Maßnahmen ins Spiel gebracht werden, und das Halten/Stossen/Zerren/Klammern etc. während der Ausführung des Eck-/Freistosses wird unverändert fortgesetzt, so ist entweder auf Strafstoß oder Freistoß - je nachdem ob ein Verteidiger oder Angreifer das Vergehen setzt - zu entscheiden.
"Aufgrund dieser UEFA-Weisung ist davon auszugehen, dass die Schiris derartige Vergehen bereits am kommenden Bundesliga-Wochenende strenger als bisher ahnden werden. Es liegt nunmehr in der Verantwortung der Klubs, auf diese Verschärfungen entsprechend zu reagieren", erläutert Bundesliga-Vorstand Georg Pangl.
Quelle:
Bundesliga News
Man darf gespannt sein...
v.p.s.
_pantera_