Völlig überrascht von den Entwicklungen des heutigen Tages stand Harald Fischl für das RedCornerTeam noch spät am Abend Rede und Antwort. Auch für ihn lichten sich langsam die Vorhänge, wer und wie man jetzt ihn und den GAK endgültig die Kellerstiege runterstoßen will. Ein Judas könnte in den eigenen Reihen sitzen, wie auf Grund der Entwicklungen des heutigen Tages unschwer zu erraten ist.
Ganz klar stellte der Vorstandsvorsitzende fest, dass er von der Fortführung des GAK ausgehe und dass er selbstverständlich seine bei der Generalversammlung gegebenen Versprechungen einlösen werde. Welcher Kleinkrieg aber derzeit gegen den Grazer Traditionsklub GAK geführt wird, zeigt nur zu deutlich die Nervosität so mancher Verantwortlicher der letzten Jahre.
Harry Fischl im Wortlaut:
„Am vergangenen Freitag hat es ein Gespräch mit Masseverwalter Dr. Scherbaum gegeben, wo mich dieser um die Beibringung der Fortführungsgarantieerklärung ersuchte. Darauf teilte ich ihm mit, dass ich selbstverständlich bereit bin, diese zu erbringen, ich ihn jedoch um die entsprechende Textierung bitte. Dr. Scherbaum teilte in diesem Zusammenhang mit, dass er die notwendigen Unterlagen bereits an meinen Anwalt Mag. Ulm übermittelt hätte. Des weiterein haben Dr. Scherbaum und ich vereinbart, dass künftig die gesamte Korrespondenz, die er mit unserem Rechtsvertreter führt in Kopie auch an meine E-Mail-Adresse geschickt wird. Am gestrigen Tag exakt um 23 Uhr habe ich im Büro meinen gesamten E-Mail-Verkehr überprüft, jedoch keine E-Mail betreffend der von mir erwarteten Haftungsmodalitäten gefunden.
Heute war ich bis spätabends geschäftlich in Wien. Gegen 17 Uhr erreichte mich durch unseren GAK-Rechtsvertreter Mag. Strampfer die Information, dass in der Causa Garantieerklärung Eile geboten sei. Ich ersuchte Mag. Strampfer für morgen Mittwoch um 8,15 Uhr einen Termin mit Masseverwalter Dr. Scherbaum zu koordinieren, in welchem die Modalitäten und die gewünschte Textierung der Garantieerklärung abgestimmt werden soll. Anschließend ist für morgen geplant, die diesbezügliche Bankerklärung, wie vom Masseverwalter gewünscht, von mir zu überreichen. Mag. Strampfer bestätigte mir gegen 18 Uhr, dass Dr. Scherbaum mit dieser Vorgehensweise einverstanden ist.
Bemerkenswert ist, dass ich selbiges auch Frau Gigler von der Kleinen Zeitung geschildert habe. Noch bemerkenswerter finde ich jedoch, dass die Vertreterin dieses Mediums, das dem GAK sichtlich nicht objektiv gegenübersteht, einen Artikel im Internet lanciert, welcher für mich den Anschein erweckt, wider besseres Wissen geschrieben worden zu sein.
Noch bemerkenswerter finde ich die Tatsache, dass, obwohl ich heute vormittag in einem Gespräch mit Wolfgang Egi betreffend Fortführungskaution unmißverständlich und deutlich die Erbringung und Abwicklung garantiert und festgestellt habe, er in diesem Artikel der Kleinen Zeitung dahingehend zitiert wird, er sei „fassungslos“, obwohl er seit 11,30 Uhr (Telefonprotokoll-Handy-Fischl) von mir informiert war, dass ich diese Erklärung abgebe und zu meinem Wort stehe. Das macht mich „fassungslos“!
Vor einer Stunde hat er mir in einem Telefongespräch erklärt, dass er diesen Ausdruck gegenüber den Medien gegenüber niemals zum Ausdruck gebracht hat. Ich kann ihm den Vorwurf allerdings nicht ersparen, dass er als verantwortlicher Funktionär des Vereins nicht seine Vorstandskollegen verteidigt, geschweige denn mich vor dem Erscheinen eines solchen Artikels informiert.
Zum Artikel in der Onlineausgabe der Kleinen Zeitung und wahrscheinlich in der morgigen Printausgabe erlaube ich mir eine persönliche Bemerkung: Das ist Bordsteinjournalismus!