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Der Pate

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Sonntag, 20. März 2011, 18:37

Fairplay ???

Das Thema habe ich schon das erste Mal nach dem Sturm-Match angeschnitten, und heute hat es wieder mal eine Szene beim Dosen-Match gegeben, wo ich mich wirklich frage, ob dieses berühmte "Fair-Play", was derzeit so hoch gehalten wird beim Fußball, auch wirklich "fair" ist.

Szene heute: Angriff der Austria - ein Dosen-Verteidiger rasiert am Ball vorbei und bleibt "verletzt" liegen - der Austria-Spieler beendet den Angriff, indem er den Ball ins Seiten-Out schlägt - der Dosen-Spieler wird am Spielfeld verarztet (obwohl er eigentlich sofort rausgetragen werden müßte) und erfährt natürlich sofort eine wundersame Heilung - es wird Seiten-Out für die Dosen gegeben - der Dosen-Spieler gibt den Ball natürlich zur Austria ab, allerdings schlägt er den Ball dabei fast vom eigenen 16er zum 16er der Austria, die jetzt wieder vollkommen neu aufbauen muß...

Und jetzt soll mir jemand sagen, daß das noch "fair" ist...

Ein User hat beim letzten Mal, wo die Diskussion kurz gestreift wurde, richtigerweise gesagt, daß der "verletzte Spieler" sofort außerhalb des Spielfeldes behandelt werden müßte und erst nach einer Zeit wieder rein dürfte. Dann würde dieses Simulieren und Zeitverzögern, welches immer mehr um sich greift, aufhören.
"Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!"" - Sir Peter Ustinov

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ZwergBumsti

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Sonntag, 20. März 2011, 18:48

http://www.5-freunde-im-abseits.de/2007/…endet-fairplay/

keine ahnung, was aus dieser idee geworden ist, finde sie aber richtig.

where Hector was the first of the gang
with a gun in his hand
and the first to do time
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Sonntag, 20. März 2011, 19:03

richtiges fairplay war auch diese runde in deutschelande,bei BVB-Mainz :!:
RAPIDVERRECKE!



Fizz

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Sonntag, 20. März 2011, 20:59

und erfährt natürlich sofort eine wundersame Heilung - es wird Seiten-Out für die Dosen gegeben - der Dosen-Spieler gibt den Ball natürlich zur Austria ab, allerdings schlägt er den Ball dabei fast vom eigenen 16er zum 16er der Austria, die jetzt wieder vollkommen neu aufbauen muß...


Du hast eins vergessen: Und attackieren unsere Verteidiger sofort wieder weit bei uns in der Hälfte mit aggressivem Forechecking... Mich wunderts echt dass unsere sich sowas gefallen lassen... Das nächste mal? Pech gehabt! Es steht NIRGENDS geschrieben dass ein Spieler der am Boden liegt gleich mit einer Spielunterbrechung beantwortet werden muß... Überhaupt bei der Aktion! Das war KLAR dass der nix hat!!!

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Rene

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Sonntag, 20. März 2011, 21:44

Das heutige Spiel hat mir wieder einmal gezeigt das die Schiri leistung gegen unsere Austria sehr tief ist jede kleinigkeit die die Austria macht wird als Foul gepfiffen aber wenn unsere einmal gefoult werden gibt es einen unnötigen vorteil oder es wird gedeutet das er aufstehen solle da eh nichts war ! z.b. bei der chance wo ein austrianer umgesebelt wurde und auf vorteil gespielt wurde wo eigentlich ganz klar foul und gelbe nötig war den dieses " vorteil spiel" war schon lange vorbei ich finde solche sachen nicht mehr lustig und nicht schön anzusehn

Nobrules

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Sonntag, 20. März 2011, 22:06

Das Thema habe ich schon das erste Mal nach dem Sturm-Match angeschnitten, und heute hat es wieder mal eine Szene beim Dosen-Match gegeben, wo ich mich wirklich frage, ob dieses berühmte "Fair-Play", was derzeit so hoch gehalten wird beim Fußball, auch wirklich "fair" ist.

Szene heute: Angriff der Austria - ein Dosen-Verteidiger rasiert am Ball vorbei und bleibt "verletzt" liegen - der Austria-Spieler beendet den Angriff, indem er den Ball ins Seiten-Out schlägt - der Dosen-Spieler wird am Spielfeld verarztet (obwohl er eigentlich sofort rausgetragen werden müßte) und erfährt natürlich sofort eine wundersame Heilung - es wird Seiten-Out für die Dosen gegeben - der Dosen-Spieler gibt den Ball natürlich zur Austria ab, allerdings schlägt er den Ball dabei fast vom eigenen 16er zum 16er der Austria, die jetzt wieder vollkommen neu aufbauen muß...

Und jetzt soll mir jemand sagen, daß das noch "fair" ist...

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In diesem Fall hat Florian Klein alles richtig gemacht - man weis nicht, ob der Spieler wirklich verletzt ist....

Nur die Fifa/UEFA kann einen Riegel vorschieben (scheinbar ist´s ja nicht in jeder Liga so...)

"Mein Vorschlag": Als Schiri nicht fragen: Brauchst du ärztliche Hilfe, sondern sofort die Helfer am Platz holen und danach mind. 3-5 Min. warten bis der Spieler wieder auf den Platz darf, ich denke nach 1-2 Runden hätte sich das Thema erledigt... jeder Spieler müsste selber entscheiden, hat Simulieren einen Sinn oder nicht und wenn er angeschlagen ist, braucht er sowieso zumindest einige Minuten.. mm

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Sonntag, 20. März 2011, 22:13

den Schiedsrichter vom Spiel der Amas gegen Horn wird es schwer sein zu
überbieten - der hat einen Konter der Amas abgepfiffen, weil ein Amas
Spieler im eigenen Strafraum liegen geblieben ist ... :wall:

Mauli

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Sonntag, 20. März 2011, 22:24

Hab diese Fallsucht der Gegner bei Austria - angriffen auch bemerkt. Der heute hat sich, und das hat man in der Zeitlupe gesehen, zumindest wirklich weh getan. Bei der Situation heute warts schon OK rauszuspielen, aber wenn der Spieler irgendwo weit hinter dem Ball liegen bleibt und mit der Aktion eh nichts mehr zu tun hat, sollte man weiterspielen. So wie in der Situation zwischen Tirol und RBS :). Des war schon OK.

Andererseits wenn sich einer mal wirklich etwas tut- und Fußball ist ein Kampfsport- kanns auf jede Sekunde ankommen ihm zu helfen, daher ist das eine dieser Dinge im Fußball für die es keine optimale Lösung gibt....

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Sonntag, 20. März 2011, 23:26

Ähnlich wie im Boxen, Spieler, ohne das Spiel zu unterbrechen, anzählen und wenn er bei "Hausnummer" 10 noch nicht auf den Beinen ist, außerhalb des Spielfelds behandeln lassen und 5 Minuten Auszeit.

Faiplay funktioniert nur, wenn beide Mannschaften fair sind und nicht zum Zeitschinden oder sonstiges liegen bleiben

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10

Montag, 21. März 2011, 02:36

sowas kann ins auge auch gehen ;)

angenommen ein holzfäller säbelt unseren spielmacher oder innenverteidiger um, der sich wirklich ein wenig gröber verletzt, aber im endeffekt nicht ausgetauscht werden muss. müsste der dann ein 5 minütiges powerplay der anderen von außen betrachten?
die regel würde auf diese weise das spiel genauso negativ beeinflussen, wenn nicht sogar schlimmer..

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Montag, 21. März 2011, 05:52

Ähnlich wie im Boxen, Spieler, ohne das Spiel zu unterbrechen, anzählen und wenn er bei "Hausnummer" 10 noch nicht auf den Beinen ist, außerhalb des Spielfelds behandeln lassen und 5 Minuten Auszeit.

Faiplay funktioniert nur, wenn beide Mannschaften fair sind und nicht zum Zeitschinden oder sonstiges liegen bleiben
Fairplay funktioniert nur, wenn man es von klein auf erfahren, erlernt und mitbekommen hat. Ansonsten helfen neue regeln auch nichts - im gegenteil, man ist animiert diese auf andere weisen zu umgehen bzw. erst recht zu brechen - weil wir eben nicht mit dem gedanken des fairplays, der fairness und der gerechtigkeit erzogen werden. Und da stehen die Vereine (erst recht jene mit den idolen und stars) in einer großen verantwortung, dies als spielweise vorzuzeigen und -leben.


Außerdem wäre so etwas gar nicht machbar. Sobald einer am boden läge, würde das spiel unterbrochen werden müssen um runterzuzählen. dies würde wieder animieren, mehr zu simulieren, um gegnerische angriffe/konter zu unterbinden (neue regel --> bruchgefahr).


Fairplay ist eine Mentalität und kein Reglement!


Drum auch: No holzhacker-buam inna austria wien! :rote:
The best way to protect the future is to invent it!...

v.p.s. - Lieber eine große Familie als eine Religion! - v.p.s.
d.r.w.i.s.i.o.


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Montag, 21. März 2011, 11:35

Der heute hat sich, und das hat man in der Zeitlupe gesehen, zumindest wirklich weh getan


Es ist ein großer Unterschied zwischen "weh tun" und "verletzen". Wenn ich eine draufkrieg dass ich einen blauen Fleck hab tut der zu Beginn auch weh, muß aber nicht wirklich vom Notarzt behandelt werden. Und ich glaub ohne dem Salzburger jetzt zu nahe treten wollen: Es war wohl eher der seelische Schmerz weil er den Ball nicht getrotten hat, der ihn zusammenklappen hat lassen. Mario Matt ist mit einer ausgekugelten Schulter 2/3 eines Slalomhangs runtergefahren, Hermann Maier hat vermutlich Schmerzen wie Sau gehabt während er Olympiasieger geworden ist, etc, etc.

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Montag, 21. März 2011, 12:14

diese unnötige liegenbleiberei ist einzig und allein vom schiri zu unterbinden.
grundsätzlich ok, wenns wirklich ein foul mit folgen war.
aber genau da liegt das problem...woher will der schiri wissen obs aua macht oder doch ned?
sobald einer nicht nach wenigen sekunden und nach aufforderung aufsteht, MUSS er raus...schluss aus.und das ist dass was die schiris seiteiniger zeit nicht machen!schauen minutenlang zu wie einer mit irgendwelchen wasserln angeschüttet wird....OHNE ihn vom spielfeld zu weisen !

ich finde die aktion von den tirolern gg rbs absolut ok, genau bei dieser szene war absolut kein grund für irgendwelchen falschen fairplay gedanken.ok, wenns gegen uns gewesen wär, würden wir auchvor zorn explodieren....vom grundatz her aber völlig zurecht weitergespielt.

so long....

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hirschstettner (21.03.2011)

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Montag, 21. März 2011, 15:17

Leider pervertiert der Fußball hier immer mehr. Es gab wohl eine Zeit, wo kein Spieler am Feld liegen geblieben ist und eine Show-Einlage gegeben hat, wenn er vom anderen Spieler berührt worden ist.

Dann gab es eine Zeit, wo noch nicht auf Zeit gespielt wurde, bevor nicht ein paar afrikanische und asiatische Mannschaften damit angefangen haben.

Und diese beiden Unarten sind jetzt durch diese depperten Fair-Play-Regeln wichtiger denn je gemacht worden.

Ein schneller Angriff dauert in etwa 10 - 30 Sekunden. Wie viele Verletzungen könnt ihr mir nennen, die ihr miterlebt habt, wo es genau um diese 30 Sekunden gegangen ist?

Wenn ich heute Spieler wäre, würde ich einfach weiterspielen, egal wer da am Boden liegt.

Aber die Schiedsrichter bzw. die Fifa könnte das wie schon gesagt auch ganz schnell unterbinden. Jeder Spieler, der am Boden liegt, verletzt ist (oder auch nur so tut), wird SOFORT vom Spielfeld getragen und MUSS 5 Minuten draußen bleiben.
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Montag, 21. März 2011, 16:07

Prinzipiell bin ich voll beim Autor des Threads (bei dir, Pate). Jedoch muss ich sagen, dass der Vergleich hinkt. Das hätte man vmtl. über AKWs bis vor dem 11. März auch gesagt: "Wie viele AKWs kennst du, wo ein GAU passiert ist?". Fakt ist: Wenn ein Spieler z.B. seine Zunge verschluckt (und wenn´s blöd herkommt kann das sogar beim simplen "Stolpern" passieren), dann geht es tatsächlich um diese besagten 30 Sekunden. Je früher der Mannschaftsarzt beim Spieler ist, desto früher kann er ihn mit Notmaßnahmen versorgen. Sollte jetzt nur als Beispiel herhalten um zu unterstreichen, dass es beim Fußball sehrwohl auch zu groben Verletzungen kommen kann.
Ansonsten ist schon alles gesagt: 5 Minuten Auszeit wenn der Bedarf nach medizinischer Behandlung so groß ist (und zu dem Kommentar von wegen damit würde man den Sport verzerren: Wie viele Fouls kann ein Spieler machen wo er den Gegenspieler verletzt, so dass dieser wirklich nicht anders kann als behandelt zu werden? - Bei meinem Allzeit-Lieblings-Schiri Collina v/o "Glatze Gnadenlos" wären es zwei Fouls gewesen - wenn überhaupt).

Noch eine Anekdote: Die Härte war einmal ein Mattersburger im Horr-Stadion: Konter Austria, er erkennt das und legt sich hin (Sprich: Er war im rückwärtstraben und hat sich halt einfach auf den weichen Rasen gelegt). Zuletzt bedankte er sich noch beim Schiri, dass dieser brav mitgespielt hat und den Angriff abgebrochen hat.
Diese Thema ärgert mich jetzt auch schon seit längerem. Und beim Innsbruck-Spiel der Dosen hat sich auch nur eine Mannschaft aufgeregt, aber nicht lange mW.

Fizz

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Montag, 21. März 2011, 18:17

Prinzipiell bin ich voll beim Autor des Threads (bei dir, Pate). Jedoch muss ich sagen, dass der Vergleich hinkt. Das hätte man vmtl. über AKWs bis vor dem 11. März auch gesagt: "Wie viele AKWs kennst du, wo ein GAU passiert ist?".


Ich hab viele 100 Spiele im Stadion, vermutlich mehr als 1000 im TV gesehn: Wenn einer bewußtlos ist merkst Du das im ersten Moment.
Dass der Salzburger im Strafraum nicht die eigene Zunge verschluckt hat war so klar wie nur was.

Aber das Problem kriegt man meiner Meinung nach wirklich ganz leicht in Griff! Wenn das Spiel wegen einem Spieler abgebrochen wird, ist der für 5 Minuten draussen und wird verarztet. Er kann mit einer Handbewegung dem Schiri deuten dass nicht unterbrochen werden muß, damit kann weitergespielt werden. 5 Minuten mit einem Mann weniger überlegen sich die Mannschaften vielleicht 2 mal, weil wenn einer liegen bleibt und wegen ihm die Partie unterbrochen werden muß, nach 20 Sekungen behandlung allerdings weitergespielt werden kann, dann ist das nicht Ernst zu nehmen...

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Montag, 21. März 2011, 19:46

Nur zum Verständnis, wir reden hier über "Verletzungen", welche nicht durch ein Foul entstanden sind. Eben beim zurücklaufen hingefallen, den Ball rasiert, gestolpert usw. Wenn dem ganzen ein Foul vorausgeht, dann ist eine Versorgung des Spielers ja eh klar und auch der Schiedsrichter muss einschätzen können ob der Spieler auf sterbenden Schwan spielt oder wirklich verletzt ist.

Bei Kopf- oder Halsverletzungen wird das Spiel sowieso sofort unterbrochen und der Spieler darf am Spielfeld versorgt werden. Macht auch Sinn. Aber weil irgendwem das fussi weh tut brauche ich keinen Angriff abbrechen.

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Montag, 21. März 2011, 21:04

Weil die Frage aufkam, wie war das früher? Erstens war man vielleicht nicht so wehleidig, aber in den meisten Fällen hat der Schiri einfach abgepfiffen. Denn man konnte (fast) immer davon ausgehen, dass eine Verletzung vorlag. Bei kleineren Verletzungen konnte man das meist sofort erkennen und hat weiter gespielt. Wie schon richtig erwähnt, haben es die Spieler aus Südamerika und generell aus dem Süden (auch Afrika) eingeführt, länger liegen zu bleiben. Diese Unsitte entstand in meiner Erinnerung in den Siebzigern oder späten Sechzigern.
Ich würde es begrüßen, dass ein Schiri wieder die Entscheidung übernimmt, ob abgepfiffen wird oder nicht. Zudem sollte Schauspielerei vom Publikum und von den Medien mehr abgestraft werden, wenn schon die Erziehung wie in England fehlt. Denn es ist zweifelsfrei ein Einstellung -und Kultursache im Sport.
v.p.s.d.s.

Die Wirklichkeit ist vom Beobachter abhängig

inscende in te et transcende te


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Montag, 21. März 2011, 21:56

Nur zum Verständnis, wir reden hier über "Verletzungen", welche nicht durch ein Foul entstanden sind. Eben beim zurücklaufen hingefallen, den Ball rasiert, gestolpert usw. Wenn dem ganzen ein Foul vorausgeht, dann ist eine Versorgung des Spielers ja eh klar und auch der Schiedsrichter muss einschätzen können ob der Spieler auf sterbenden Schwan spielt oder wirklich verletzt ist.


Ganz genau! Wenns ein Foul war, pfeift der Schiri sowieso ab. Es geht um Aktionen die KEIN Foul waren, und der Spieler einfach liegen bleibt weil die Gegnerische Mannschaft dann einen vielversprechenden Angriff abbricht, "fairerweise" den Ball ins Out spielt. Beispiel Sonntag: Anstatt dass wir den Angriff weiterführen (die waren sehr konfus in der Aktion), haben wir den Ball ins Out gespielt, der Ball ist zu unseren Verteidigern gespielt worden, und dort haben sie gleich aggressives Forechecking betrieben! Die Diskussion geht NUR um solche Aktionen, nicht um abgepiffene Fouls...

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Montag, 21. März 2011, 22:56

Nur zum Verständnis, wir reden hier über "Verletzungen", welche nicht durch ein Foul entstanden sind. Eben beim zurücklaufen hingefallen, den Ball rasiert, gestolpert usw. Wenn dem ganzen ein Foul vorausgeht, dann ist eine Versorgung des Spielers ja eh klar und auch der Schiedsrichter muss einschätzen können ob der Spieler auf sterbenden Schwan spielt oder wirklich verletzt ist.

Bei Kopf- oder Halsverletzungen wird das Spiel sowieso sofort unterbrochen und der Spieler darf am Spielfeld versorgt werden. Macht auch Sinn. Aber weil irgendwem das fussi weh tut brauche ich keinen Angriff abbrechen.

Ich möchte vorausschicken: Ich bin ebenfalls für die Variante mind. 2 Minuten behandeln, bevor man wieder rein darf.

ABER: Ein Schiedsrichter ist kein Arzt, und selbst für solche ist es nicht immer einfach einzuschätzen, ob nun jemand simuliert oder nicht. DAS DARF EINFACH NICHT SEIN.


In diesem Zusammenhang möchte ich nur an FOE erinnern, zum Beispiel. Auch da gab es keine Fremdeinwirkung.

Im Zweifelsfall soll der Schiri lieber weiterhin unterbrechen, das finde ich gut. Er soll auch nicht ermessen, ob die Verletzung schwer oder leicht ist. Das kann nur der verletzte Spieler sagen. Daher ->benötigt er die Bahre/Betreuer, dann hinaus und nach 2 Minuten wieder hinein. Ob davor Foul war oder nicht, ist dabei jedoch irrelevant (Möchte ja anmerken, dass die Konsequenz eines schweren Fouls für den Täter sowieso Gelb/Rot sein SOLLTE).

Recht wird man es nie allen machen.

Eine mögliche Variante wäre allerdings auch, das Reglement insofern zu verändern, dass es mit einem Freistoß für die ballführende Mannschaft von dort weitergeht, wo sich der Ballführende bei Abpfiff befunden hat. In den meisten Fällen wäre das bei den strittigen/spannenden Situationen ohnehin in Strafraumnähe, und würde das "fair play" aushebeln.

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