Keita kommt nicht nach Salzburg
<h2>Alhassane Keita wird nun definitiv nicht zu Red Bull Salzburg
wechseln. Der Stürmerstar ließ bis zuletzt auf sich warten, kam aber
auch am Montag nicht nach Salzburg.</h2>
„Der Wechsel ist gegessen“, erfuhr sportnet.at.
Alhassane Keita wird definitiv kein Bulle. Eigentlich hätte der Stürmer
am Montag in Wien-Schwechat landen sollen, das Flugzeug landete zwar,
aber Keita war nicht an Board. „Wer solange auf sich warten lässt, der
hat es auch nicht verdient, bei Red Bull Salzburg zu spielen“, hieß es
aus Salzburg.
Salzburg plante bis zuletzt mit Keita
Bis zuletzt glaubten die Bullen an ein Engagement des exzentrischen
Spielers. Der Guineer erhielt sogar einen verlängerten Urlaub. Auch
Giovanni Trapattoni war sich sicher: „Es ist besser, wenn er
ausgerastet nach Salzburg kommt.“ Der Grund für seinen verlängerten
Urlaub: Keita hatte seine Familie über ein Jahr nicht gesehen und
wollte deshalb noch eine weitere Woche in seiner Heimat weilen.
Ein Ultimatum wurde ihm aber bereits gestellt. Er musste sich am
Montag den 25. Juni in Österreich blicken lassen, sonst würde der
Transfer platzen. Da er nicht erschien, hat sich ein Engagement von
Keita bei Red Bull erledigt. Zudem hatten die Salzburger keine Einigung
mit Keitas Arbeitgeber Al-Ittihad erzielt. Alle Faxe und Telefonanrufe
blieben unbeantwortet.
Kreuzer: „Haben keinen akuten Handlungsbedarf“
Bereits vor einer Woche betonten die Salzburger, dass sie auch im
Falle, dass es zu keiner Einigung kommt, nicht ad hoc handeln würden.
„Wir haben keinen akuten Handlungsbedarf. Wir haben mit Alexander
Zickler, Vratislav Lokvenc und Marc Janko, der sich auf dem Weg der
Besserung befindet, drei gute Stürmer“, meinte Trapattoni auf der
Pressekonferenz im Schloss Hotel Pichlarn.
Zuletzt wurde Kärntens Thierry Fidjeu-Tazemeta beim amtierenden
österreichischen Meister ins Spiel gebracht. Doch Oliver Kreuzer wollte
davon nichts wissen. Bis zum 31. August haben die Salzburger noch Zeit,
einen weiteren Stürmer zu verpflichten. Zum Champions-League-Auftakt
werden die Bullen aber wahrscheinlich auf keinen neuen Angreifer
zurückgreifen können