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In einem Mödlinger Restaurant feierte gestern Magna-Trainer Helmut Kraft seinen fünfzigsten Geburtstag mit Familie und Freunden. Doch so richtig Stimmung kam beim Tiroler vor dem heutigen Spiel gegen FC Lustenau nicht auf. Denn sein verletzter Stürmer Hannes Aigner erlitt auf dem Weg zurück erneut einen schweren Rückschlag. Die beim Aufprall an der Torstange zugezogene Wunde am Oberschenkel will trotz zwei Operationen nicht heilen.
„Die Stange war leider rostig, dadurch hat sich die Wunde entzündet und schließt sich nicht“, erklärt Kraft. Statt Trainingsstart bedeutete dies für den Ex-Austrianer Krankenhausaufenthalt. Erst am Mittwoch wurde Aigner nach sieben Tagen Therapie mit Antibiotika aus dem Wiener AKH entlassen. Doch mittlerweile trauen sich nicht einmal mehr die Ärzte Prognosen abzugeben. „Hannes durchlebt nach den vielen Ups and Downs eine schwierige Zeit“, weiß der Coach. Sanel Kuljic erkundigt sich telefonisch beinahe täglich nach dem Zustand seines Sturmpartners und weiß: „Das ist sicher nicht leicht zu verkraften. Er geht uns menschlich und im Spiel ab. Aber er ist ein Kämpfer, kommt hoffentlich bald zurück. Gegen Lustenau spielen wir für ihn, ein Sieg würde ihn freuen.“



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