EM 2012 Große Sorgen um EM 2012 |
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Große Sorgen um EM 2012
Kurz vor dem Anpfiff zur Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz nimmt bei der UEFA die Sorge um das nächste Kontinental-Turnier in Polen und der Ukraine immer größere Ausmaße an. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus gut informierten UEFA-Kreisen erfuhr, intensiviert der Dachverband Beratungen über eine mögliche Neuvergabe der EM im Jahr 2012.
Wegen der schleppenden Vorbereitungen und gravierender Infrastrukturmängel in den osteuropäischen Ländern hatte UEFA-Präsident Michel Platini den Ausrichtern bereits im Jänner ein Ultimatum bis zum Juli gestellt und vor "einem kritischen Ausrutscher" gewarnt. Erst soll nun das Turnier in den Alpenländern erfolgreich über die Bühne gebracht werden, doch danach muss Platini die bisher schwerste Entscheidung seiner gut zwei Jahre währenden Amtszeit treffen.
"Es ist eine politisch schwierige Situation", hieß es in Basel aus UEFA-Kreisen. Platini war mit den Stimmen kleiner osteuropäischer Länder 2007 ins Amt als UEFA-Chef gewählt worden, drei Monate später fiel der Zuschlag für die EM überraschend an Polen und die Ukraine - offenbar hatten die UEFA-Exekutivkomiteemitglieder schon damals bestehende Bedenken nicht berücksichtigt.
Die nächste Crux ist für die UEFA aber schon zu sehen, denn die Suche nach einem potenziellen Ersatzkandidaten sei "schwierig". In Frage für ein solches Mammutprojekt kommen eigentlich nur die großen Fußball-Nationen. England bewirbt sich um die WM 2018 - und gilt zugleich bei einem Scheitern der von der Gewalt im Land gebeutelten südafrikanischen Organisatoren für das Weltturnier 2010 als ein Ersatz-Favorit. Zudem findet mit Olympia in London schon ein sportliches Megaereignis 2012 im Mutterland des Fußballs statt. Frankreich ist großer Favorit auf die EM 2016 und eine Ersatz-Vergabe ausgerechnet an Platinis Heimatland hätte einen gewissen "Beigeschmack".
Spanien ist nach dem Scheitern an Portugal 2004 noch verhärmt und auch Italien hat die Vergabe-Niederlage gegen Polen/Ukraine nicht verwunden und will offenbar nicht zweite Wahl sein. Bliebe nur noch Deutschland. Doch Franz Beckenbauer hatte ein Einspringen des WM-Gastgebers von 2006 schon nach den ersten Absage-Gerüchten abgelehnt. "Es muss jetzt etwas in Polen und in der Ukraine geschehen. Aber ich bin überzeugt, dass die beiden Länder es schaffen. Und sich als Ersatzland in Position zu bringen, das ist nicht vornehm. Das ist kein guter Stil", hatte Beckenbauer im Jänner gesagt.
Platinis deutliche Jänner-Worte waren in Polen und der Ukraine angekommen. Die Politik war auf höchster Ebene mit Beteuerungen zur Stelle. Doch die Mängel im Straßen-, Schienen- und Flugverkehrnetz sowie fehlende Hotelkapazitäten sind in der Kürze der Zeit offenbar nur schwer zu beheben. "Wenn die EM dort stattfindet, wird sie anders sein als alle Turnier bisher", verlautete eine Einschätzung aus UEFA-Kreisen.
-apa-
Österreich/Schweiz als Ersatz würde mir gefallen...
Zwei bis drei Wochen in Spanien können sicher mehr als in Polen/Ukraine ...
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Deutschland als Mit-Gastgeber für EM 2012 ?
London (dpa) - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat nach Informationen der britischen Zeitung "Daily Telegraph" eine Anfrage des europäischen Fußballverbandes (UEFA) erhalten, ob Deutschland als Mit-Gastgeber bei der Fußball-EM 2012 einspringen könne.
Die EM war an Polen und die Ukraine vergeben worden. Während die Vorbereitungen in Polen nach Plan laufen, gibt es in der Ukraine offenbar einen großen Rückstand. Deutschland, so der "Telgraph", könnte als kleiner Partner an der Seite von Polen einspringen. Berlin und Leipzig wurden als Ersatz-Spielstätten genannt.
UEFA-Inspektoren hatten die Ukraine vor zwei Wochen besucht. Die politische Lage, Verzögerungen beim Stadionbau und die Verkehrsinfrastruktur sorgten für Bedenken. UEFA-Präsident Michel Platini hatte in Kiew zur Eile gemahnt und wegen der schleppenden Vorbereitungen erstmals eine mögliche Neuvergabe der EURO 2012 nicht mehr ausgeschlossen. Ende September soll das UEFA-Exekutivkomitee in Bordeaux darüber entscheiden, ob beide Länder die Gastgeberrolle behalten.
Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko hat nach Veröffentlichung des Berichts einen Ukas erlassen, um die Regierung zum schnellen Handeln für die Vorbereitung der Euro 2012 zu drängen. In dem Erlass wies er den Ministerrat in dem politisch instabilen Land an, bis 1. August einen Generalplan vorzulegen. Zudem solle die Regierung bis 1. September konkrete Maßnahmen festlegen, ihre eigene Handlungsfähigkeit zu verbessern. Die Ukraine stehe bei der UEFA im Wort, meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf Juschtschenko.
Vor allem müssten die Zuständigkeiten zwischen der Regierung in Kiew und den Behörden in den Regionen entsprechend aufgeteilt werden. Gleichzeitig wies der Staatschef die regionalen Verwaltungen an, die Transportwege und weitere Infrastruktur in Übereinstimmung mit europäischen Normen zu schaffen.
Juschtschenko verfügte, dass die Regierung bis November auch ein Konzept für die Unterbringung der Teilnehmer und Gäste vorlege. Darüber hinaus werde bis Jahresende eine Konzeption hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung fällig, wurde Juschtschenko zitiert.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bertl von Donaustadt« (22. Juli 2008, 16:40)
1.)
geht es um die EM12, und da ist die Ukraine nicht nur im Rückstand beim Stadionbau:
es gibt dort weder ein dem Westen entsprechendes Verkehrsnetz, keine entsprechende Anzahl an Hotels, Campingplätzen, etc.
Und die werden es auch kaum bis Sommer 2012 schaffen es zu ändern, denn wie ich bereuts öfters gepostet hatte,
WER SOLL DEN DORT GELD INVESTIEREN, wenn dann diese Gebäude, etc nach der EM leerstehen und keine Geld reinbringen?!?!?
Das hätten sich übrigens die UEFA-Verantwortlichen auch schon vor der Vergabe überlegen können, aber wenn man nur von veinem UEFA-Brunch/Lunch zum anderen eilt, verliert man den Blick fürs Wesentliche und für die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort...
Wenn die schon konkret von Berlin und Leipzig schreiben, kann amn davon ausgehen, daß die Ukraine zumindest zwei Austragungsorte verliert,
die Polen haben sicherheitshalber ja auch eine fünfte Stadt/ein fünftes Stadion im Talon, dann noch die Alianzarena in München (*) dazu und die Ukraine ist weg vom Femster ... ...
(*) Auf Grund der "Oktoberfest"-Infrastruktur in München (Hotels, Pensionen, Campingplätze) und des bestens ausgebauten Verkehrsnetzes (neuer Flughafen, Autobahnring, Bahn, S-Bahn, U-Bahn) kann München sogar kurzfristigst einspringen ...![]()
2.)
die WM2010 in Südafrika (um die es nicht geht in der APA-Meldung) hat nur kleine - lösbare - Probleme mit dem Zeitplan,
aber mMn UNLÖSBARE Probleme bzgl Sicherheit ...
Vielleicht kann ja "Vanek" (Panteras Sohn) hier ein wenig seine Eindrücke posten, die er bei zwei Ferienbesuchen bei seiner Tante erlebt hat ...
3.) wurde noch nie von der UEFA vor EM´s KONKRETE Ersatz-Austragungsorte kommuniziert ...
M M n "ersparen" "wir" uns eine (eventuelle) Reise in die Ukraine ...![]()
würd in spanien die em machen.
od. portugal
...,oder?! Ich hätte auch nix gegen Spanien,Portugal oder natürlich good old England
Wer hatte sich denn noch für die EM-Austragung beworben?War da nicht Italien sehr weit vorne mit dabei? Ich lese hier immer nur Spanien, Portugal,usw., oder verwechsle ich da jetzt EM-und WM-Bewerbung? Also Italien wäre ja(ich glaube da spreche ich für alle)eine sehr feine Geschichte für uns...,oder?! Ich hätte auch nix gegen Spanien,Portugal oder natürlich good old England
! Begeisterung kann bei Polen/Ukraine nicht wirklich aufkommen.
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Das blöde ist, dass wir uns für die EM 2012 selbst qualifizieren müssen, und nicht als Weltmeister 2010 fix dabei sind!

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