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footballfreak

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Mittwoch, 17. August 2011, 09:49

Fußballkarriere aus Protest an den Nagel gehängt

Während zahlreiche Altstars ihre Karrieren in arabischen Ländern oder in den USA ausklingen lassen um ordentlich abzusahnen, entschloss sich ein junger spanischer Profi aus eben jenen Gründen seine Karriere an den Nagel zu hängen.

In Zeiten, in denen der 19-jährige Neymar für 45 Millionen Euro wechseln soll und Samuel Eto'o bei Anschi Machatschkala 20 Millionen Euro Nettogehalt geboten werden, will ein gewisser Javier Poves Gómez nicht mehr mitmachen.
Ethischer Protest

Poves durfte am letzten Spieltag der letzten Saison erstmals im Trikot von Sporting Gijon Profiluft schnuppern. Sein Trainer Manolo Preciado wechselte ihn in der Schlussphase ein, jedoch werden keine weiteren Partien dazukommen.

"Je besser man den Fußball kennenlernt, desto klarer sieht man, dass sich alles nur um Geld dreht."
Javier Poves

Poves beendete kurz vor dem Start der neuen Spielzeit seiner Karriere, weil er der Ansicht ist, es sei ethisch nicht vertretbar so viel Geld zu verdienen: "Je besser man den Fußball kennenlernt, desto klarer sieht man, dass sich alles nur um Geld dreht Ich will dem System nicht angehören, während in Afrika, Asien und Lateinamerika Kinder an Hunger sterben."
Start in ein neues Leben

Schon auf Trainingslagern las der ehemalige Defensivakteur "Das Kapital" von Karl Marx und Adolf Hitlers "Mein Kampf" und sorgte für große Gesichter bei seinen Teamkollegen. "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen um die Konsequenzen zu ziehen", verlautbarte Poves, der den Vertrag mit Gijon einseitig auflöste und freiwillig auf das ausstehende Gehalt und seinen Dienstwagen verzichtete.

"Es ist falsch, zwei Autos zu besitzen. Ich bin politisch weder rechts noch links und werde den Dingen nun auf den Grund gehen indem ich Geschichte studiere."


Link: http://sport10.at/home/fussball/internat…-statt-Fussball


Find ich sehr respektabel, dass es auch Fußballer gibt, die sich um das Thema Geld Gedanken machen.

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Felly

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Mittwoch, 17. August 2011, 10:38

Nebenbei sei erwähnt, dass diese Reaktion in Spanien größtenteils auf Unverständnis gestoßen ist.
"leicht gestörte Rapidfans, wobei, ich entschuldige mich, schwer gestörte Rapidfans" - O-Ton B. Jirka, 01.05.11, R****-RB

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Mittwoch, 17. August 2011, 13:31

weil anscheinend keiner verstehen will, dass jemand nicht Profifussballer sein will. genauso wollen es die vereinsverantwortlichen nicht verstehen, denn sie sind ja teil der maschinerie...

Viele verstehen wahrscheinlich auch nicht, das man Mein Kampf und Das Kapital lesen kann, ohne Anhänger eines der beiden "Systeme" zu sein......

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Mittwoch, 17. August 2011, 16:16

Ich verstehe ihn auch nicht ...

Ich hätte geschaut ob´s klappt mit der Karriere, drei, vier Jahre abgesahnt UND HÄTTE DANN studiert, mit dem Verdienst als Backup,
wenn er´s Geld nicht braucht, kann er es ja spenden.
Wie finanziert er jetzt sein Studium? Der Bursche wird es noch billiger geben ...

Eine mMn durchs jugendliche Alter bedingte "Überreaktion".
Hitler, Marx &Co kann er ja auch als Fußballprofi lesen.
Mit violetten Grüßen
Schwejk Josef

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footballfreak

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Donnerstag, 18. August 2011, 12:07

Ich verstehe ihn auch nicht ...

Ich hätte geschaut ob´s klappt mit der Karriere, drei, vier Jahre abgesahnt UND HÄTTE DANN studiert, mit dem Verdienst als Backup,
wenn er´s Geld nicht braucht, kann er es ja spenden.
Wie finanziert er jetzt sein Studium? Der Bursche wird es noch billiger geben ...

Eine mMn durchs jugendliche Alter bedingte "Überreaktion".
Hitler, Marx &Co kann er ja auch als Fußballprofi lesen.


Sein Alter spielt sicher eine Rolle, da man in jungen Jahren oft weitaus ideologischer denkt.
Trotzdem verstehe ich ihn. Er wollte einfach nicht Teil dieses kapitalistischen Systems sein, daher wäre für ihn auch nicht in Frage gekommen, drei, vier Jahre abzusahnen und das Geld zu spenden.

Wenn man als Fußballer sein Geld verdient, dann hat man sich nunmal damit abgefunden, dass man keinen "sozialen" Job annimmt.
Dass man mit dem verdienten Geld Gutes leisten kann ist nämlich mMn. wieder eine andere Gschicht.

ein Kind aus Favoriten

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Donnerstag, 18. August 2011, 12:10

Ich hätte geschaut ob´s klappt mit der Karriere, drei, vier Jahre abgesahnt UND HÄTTE DANN studiert, mit dem Verdienst als Backup,
wenn er´s Geld nicht braucht, kann er es ja spenden.
Wie finanziert er jetzt sein Studium? Der Bursche wird es noch billiger geben ...

Wie finanzieren mehr als 50% der österreichischen Studenten ihr Studium? Aber die liegen bekantlich nur auf der faulen Haut und sind Sozialschmarotzer.

Diese Aktion ist wohl ein letztes Zeichen des im Sterben liegenden Humanismus.

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daemeth (19.08.2011), footballfreak (18.08.2011)

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Donnerstag, 18. August 2011, 13:58

Wie finanzieren mehr als 50% der österreichischen Studenten ihr Studium?


Vermutlich durch Arbeit.
Aber ist es als Abwäscher, Reklamezettelverteiler, KellnerIn oder was auch immer sinnvoller sein Geld fürs Studium zu verdienen als als Fußballer?!

Aber die liegen bekantlich nur auf der faulen Haut und sind Sozialschmarotzer.


Lass´doch diese Krone-Leserbrief-Floskeln sein ...

Diese Aktion ist wohl ein letztes Zeichen des im Sterben liegenden Humanismus.


Nochmals, was ist inhuman daran, sein Geld (für´s Studium) als Fußballer zu verdienen???
Vermutlich diskutieren wir um des Kaisers Bart:
eventuell hat das Früchtchen eh gstopfte Eltern ... :D
Mit violetten Grüßen
Schwejk Josef

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Donnerstag, 18. August 2011, 14:17

Wenn man als Fußballer sein Geld verdient, dann hat man sich nunmal damit abgefunden, dass man keinen "sozialen" Job annimmt


Man muß ja seinen Verdienst nicht versaufen, verhuren oder verspielen wie die Herren Best, Krieger oder Arnautovic ...

Zitat

„Ich habe viel Geld für Alkohol, Frauen und Autos ausgegeben, den Rest habe ich einfach verprasst.“
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Scotty

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Donnerstag, 18. August 2011, 17:51

rein der Information wegen ...

Inwiefern ist eigentlich der Beruf "Fußballer" weniger sozial als die meisten anderen Berufe?

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hirschstettner (18.08.2011)

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Donnerstag, 18. August 2011, 22:53

rein der Information wegen ...

Inwiefern ist eigentlich der Beruf "Fußballer" weniger sozial als die meisten anderen Berufe?


Ich glaub der Junge will einen Job mit dem er Mitmenschen direkt hilft.
Klar kann man durch Fußball gute Dinge Leisten (soziale Projekte usw.) leisten, der Sinn des Sports liegt aber
in der Unterhaltung.

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Freitag, 19. August 2011, 00:13

Hier wird wirklich um kaisers bart diskutiert. Wenn er sein studium als Fußballer finanziert, wird er wohl nicht wirklich ein problem damit haben... wird ihm wohl er darum gehen, dass er vollkommen überbezahlt ist, während überall auf der welt die leute verhungern und elendig sterben. Wenn er sich das geld in der größe von Otto normalverbraucher bezogen hätte, wärs auch kein problem.

Wird er sich das Geld halt als Kellner oder sonstwas verdienen. Besser als Teil des modernen Fußballs zu sein...

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Freitag, 19. August 2011, 01:43

von dem gesichtspunkt aus wärs sinnvoller gewesen, seine millionengage zu nehmen, normal zu leben und den rest abzugeben ;)

wenn du den kindern in afrika helfen willst gibts genau 2 möglichkeiten: runterfliegen und dort ein leben anfangen, oder große summen spenden.

jedem das seine, ich glaub nur nicht, dass genau das sein motiv war..

überhaupt bin ich kein fan von derart "selbstlosen" taten. das hat für mich mehr "schaut wie toll ich bin" charakter, auch wenn er damit seinen unmut gegenüber dem system äußert. um gutes zu tun brauch ich es nicht an die große glocke zu hängen, das kann ich auch ohne medialen rummel.

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hirschstettner (21.08.2011), Schwejk Josef (19.08.2011)

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Freitag, 19. August 2011, 08:44

geh bitte, wenn ein 24 j. von einenm spanischen erstligisten seine karriere beendet, dann fragen natürlich die medien, vereinsverantwortlichen und mitspieler, warum ?

Er hat ein Interview gegeben, was seine Beweggründe sind und das war es.....

Wenn du in der Firma kündigst , interessiert das keine Sau.....und du brauchst auch nicht die Medien informieren.

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_pantera_ (20.08.2011), Scotty (20.08.2011)

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