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Dienstag, 18. Oktober 2011, 08:59

Oh Schneckerl, mein Schneckerl...

Zitat

Herbert Prohaska ist derzeit der Aufdecker der Nation. Eindrucksvoll demonstriert er am Sonntag im Interview mit der Presse, wie es in Österreich manchmal läuft. Er wollte seinem Freund Andreas Ogris nur "ein bisschen helfen", als er ihn Willi Ruttensteiner als Coach des U19-Nationalteams empfahl. Natürlich lag diese Vermutung nach der vieldiskutierten TV-Runde schon relativ nahe, nun hat Prohaska seine Motivation aber ohne Genierer offengelegt. Womit wir gleich bei einer moralischen Frage wären: Ist es immer und absolut verwerflich, einen Freund zu empfehlen? Nicht unbedingt: Ist man tatsächlich davon überzeugt, dass es für das zur Diskussion stehende Amt keinen Besseren gibt, ist eine solche Empfehlung legitim. Steht die besagte Freundschaft aber vor dem Kriterium der Qualifikation, begibt man sich in den Bereich der "Freunderlwirtschaft". Und genau dies ist in der vorliegenden Causa bei aller gebotenen Vorsicht anzunehmen, Lizenz hin oder her.

"Ich wäre kein Freund, hätte ich es nicht getan", schiebt Prohaska gleich hinterher. Ein fataler Irrtum, denn in Wahrheit erwies er Ogris einen Bärendienst. Er lieferte ihn sorglos dem Gespött in Kolumnen, in Foren, am Stammtisch aus. Er vermittelte das Bild eines Andi Ogris, der Hilfe braucht, der selber nichts auf die Reihe kriegt. Machen gute Freunde so etwas? Nie und nimmer. Erschwerend kommt für Prohaska hinzu, dass Ogris kein Unbekannter ist, Ruttensteiner muss ihn ja ohnehin am Radar haben. Empfehlungen gibt man für Insider-Tipps ab, aber nicht für einen der bekanntesten Ex-Fußballer Österreichs. Tut man es doch, gerät man automatisch und zu Recht unter Verdacht, Druck ausüben zu wollen. Noch dazu wenn man analytisches Sprachrohr der beiden größten Medienhäuser des Landes, also Krone und ORF, ist. Und diese anschließend nutzt, um die nicht nach Wunsch gelaufenen Entscheidungen zu kritisieren.

Prohaska gibt sich zugleich als Lobbyist und Richter. Ein Interessenskonflikt, schlichtweg unvereinbar. Aber irgendwo symptomatisch für Österreich, nur wäre in Politik oder Wirtschaft niemand so naiv, diese Vorgänge freiwillig offenzulegen. "Das hat mit Verhaberung nichts zu tun", sagt Prohaska der Presse weiters. Österreichs Kicker-Legende beschreibt im Detail einen Akt der "Verhaberung", meint aber anschließend, das hätte mit einer solchen nichts zu tun. Das lässt nur noch einen Schluss zu: Prohaska hat schlicht und einfach nicht verstanden, worum es geht. Und tatsächlich: Die Art und Weise in der diese Dinge der Öffentlichkeit erzählt werden - selbst mit einer guten Woche Bedenkzeit! -, lässt erahnen, dass Prohaska sich des Unrechts nicht bewusst ist. Das Unrecht ist zur Selbstverständlichkeit verkommen, man sieht es gar nicht mehr. Würde Prohaska begreifen, dass sein Handeln zutiefst unmoralisch ist, würde er es wohl nicht derartig breit treten und verteidigen. Ein User meinte zuletzt auf derStandard.at: "Prohaska sieht den Sumpf von innen und nicht von außen." So wird es wohl sein. Und im Inneren des Sumpfes verliert man leicht den Überblick. Man kann dann noch verzweifelt um sich schlagen, U19-Coach Rupert Marko schlechtreden und Ruttensteiner der Lüge bezichtigen. Die Gefahr des Versinkens wird dadurch aber auch nicht mehr kleiner. (derStandard.at; 16. Oktober 2011)


Nimmt man die violette Brille ab, muss ich sagen, steckt in dem Artikel einiges an Wahrheit...er hat bei mir schon ein bissl was von seinem Idolstatus eingebüßt und ich weiß nicht genau, was ich davon halten soll - wer hilft mir aus dieser Glaubenskrise :| ?

Joshi

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Dienstag, 18. Oktober 2011, 09:11

Nimmt man die violette Brille ab, muss ich sagen, steckt in dem Artikel einiges an Wahrheit...er hat bei mir schon ein bissl was von seinem Idolstatus eingebüßt und ich weiß nicht genau, was ich davon halten soll - wer hilft mir aus dieser Glaubenskrise ?

würd ich ja gerne... aber mir gehts so wie dir :(


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Dienstag, 18. Oktober 2011, 09:26

Artikel nur überflogen, da wurmt sich wohl einer das der Hansibua nicht Jahrhundertfussballer wurde. :rote:


Schneckerl ist der mit Abstand loyalste Mensch auf Gottes Erden. Für seine Freunde, Sara, Baumeister (?), hat er sogar die Austria verlassen und auch später so manchen Trainerjob wegen nicht gewollter Freunde nicht angenommen. Der Schneckerl stellt Freundschaft eben über alles andere. Gut so.

nanndo

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Dienstag, 18. Oktober 2011, 09:34

Artikel nur überflogen, da wurmt sich wohl einer das der Hansibua nicht Jahrhundertfussballer wurde.

Schneckerl ist der mit Abstand loyalste Mensch auf Gottes Erden. Für seine Freunde, Sara, Baumeister (?), hat er sogar die Austria verlassen und auch später so manchen Trainerjob wegen nicht gewollter Freunde nicht angenommen. Der Schneckerl stellt Freundschaft eben über alles andere. Gut so.



dann soll er eine firma eröffnen und seine freunde dort einstellen,
oder selber einen cheftrainerjob übernehmen und sie, als seine co-trainer, angestellte,..... einstellen,
aber nicht sachen fordern (und das doch mit nachdruck über die beiden größten medien im land), ohne
jedoch gleichzeitig dafür verantwortung zu nehmen!!

gefällt mir nicht!!
C.V. LEOPOLDAU

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Dienstag, 18. Oktober 2011, 09:36

Die scheiss Zeitungen haben doch nur darauf gewartet, dass sie dem Schneck einmal eins auswischen können, da die meisten Redakteure türkis angehaucht sind, kann man solche "Bericht" durchaus als das sehen, was sie sind, nämlich Scheisse hoch drei.

Herbert Prohaska ist einer der beeindruckendsten Menschen die ich je kennergelernt habe, natürlich passt so ein Typ Mensch nicht ins Korruptionsparadies Österreich, da bist scho suspekt, wennst ned die Hand aufhältst.

Schneckerl, bleib wie du bist und pfeif auf die Deppen der schreibenden Zunft.
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Dienstag, 18. Oktober 2011, 09:41

Die scheiss Zeitungen haben doch nur darauf gewartet, dass sie dem Schneck einmal eins auswischen können, da die meisten Redakteure türkis angehaucht sind, kann man solche "Bericht" durchaus als das sehen, was sie sind, nämlich Scheisse hoch drei.

Nein sorry, ich find so leicht kann man sich das nicht machen. Angefangen mit dem ständigen "Liebhaben" vom Constantini über eine unberechtigte und fachlich miese Kritik an Koller (für mich der neg. Höhepunkt) und jetzt das hatscherte Einfordern von Ogris kannst du dir alles anhören - dazu gibts auch Videos - das hat mit Schreiberlingen wenig zu tun.

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Dienstag, 18. Oktober 2011, 09:44

Die scheiss Zeitungen haben doch nur darauf gewartet, dass sie dem Schneck einmal eins auswischen können, da die meisten Redakteure türkis angehaucht sind, kann man solche "Bericht" durchaus als das sehen, was sie sind, nämlich Scheisse hoch drei.

Nein sorry, ich find so leicht kann man sich das nicht machen. Angefangen mit dem ständigen "Liebhaben" vom Constantini über eine unberechtigte und fachlich miese Kritik an Koller (für mich der neg. Höhepunkt) und jetzt das hatscherte Einfordern von Ogris kannst du dir alles anhören - dazu gibts auch Videos - das hat mit Schreiberlingen wenig zu tun.


Ui, war der Schneckerl anderer Meinung als du, aber sowas auch.

Der Schneckerl schreibt keine Zeitungsberichte und kann seine Meinung (auch in Form einer Kolumne) kuntun. Dass muss jeder akzeptieren.

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Dienstag, 18. Oktober 2011, 09:57

Ui, war der Schneckerl anderer Meinung als du, aber sowas auch.

Der Schneckerl schreibt keine Zeitungsberichte und kann seine Meinung (auch in Form einer Kolumne) kuntun. Dass muss jeder akzeptieren.


Verbiet ichs ihm? Nein!
War er anderer Meinung: Ja!

Nur es wär unfair mir selbst ggü, wenn ich einerseits fordere, dass die ganze Packelei im verseuchten ORF und im ÖFB aufhört und andererseits genau sowas dann gutheisse oder akzeptiere, wenn's vom Schneckerl kommt. Und meiner (und auch SEINER) Meinung nach wars nix anderes als Freunderlwirtschaft, leider! Es wär mir leichter, wenn ich's anders sehn könnt, kannst ma glauben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bonnie Prince Charlie« (18. Oktober 2011, 10:49)


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Dienstag, 18. Oktober 2011, 10:13

Was mir nicht gefällt: Jahrelang wurde kritisiert, dass Schneckerl als ORF- "Chefanalytiker" zu handzahm ist und keine Stellung bezieht. Nun bezieht der Schneckerl Stellung und wird - welch Überraschung - dafür kritisiert.

Die Scheinheiligkeit der österreichischen Presse, die bei jedem und allem die Hand aufhält und in den Arsch kriecht ist zum kotzen. Constantini wurde jahrelang KEIN bisschen in den Zeitungen kritisiert, und jetzt, nachdem er weg ist, treten alle nach.

Schneckerl hat mit dem Ogerl- Spruch seinem Freund sicherlich einen Bärendienst erwiesen, aber dass einem bei einer 3-stündigen(!), todlangweiligen(!) und erlahmenden(!) "Diskussion" was rausrutscht, damit wenigstens noch irgendwas gesagt wird, daran kann man nun wohl wirklich keinen Menschen aufhängen.

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Dienstag, 18. Oktober 2011, 10:39

warum wird nicht die absetzung schneckerls (als chefanalytiker der nation) gefordert? aber eigentlich müßte schneckerl von sich aus den hut nehmen.

bei aller liebe zum kicker ogris, natürlich hat sich schneckerl mit seiner meldung über andreas ogris disqualifiziert. er hat keine funkton beim öfb, daher muss herr ruttensteiner ihm gegenüber nicht erkären warum und wieso ein mehrfach gescheiteter unterligatrainer mit notorisch ungesunden lebenswandel NICHT auf eine öfb-nachwuchsmannschaft losgelassen werden darf. ohne herrn marko, "der hoooorn trainiert hat (schneckerl o-ton, verbunden mit augenrollen)", zu kennen, aber aufgrund seiner performance als no-name-trainer mit einer no-name-mannschaft wie horn hat er eine grössere qualifikation als andreas ogris, der in floridsdorf und umgebung eher als bsuff denn als fussballtrainer wahrgenommen wurde ... und schneckerl muss das wissen, daher ist seine intervention fürn ogerl nur als versorgung eines alten freundes zu sehen, ohne auch nur eine sekunde daran zu denken, ob das dem öfb bzw. der nachwuchsmannschaft weiterhelfen könnte und zeugt von grundsätzlicher ignoranz bezüglich "jugend und die gefahr des alkohols bzw. falscher vorbilder".

nein, schneckerl hat sich mit diesem freundschaftsdienst disqulifiziert (ebenso mit dem, andi herzog als a-teamchef installieren zu wollen, der als trainer genau NULL vozuweisen hat, aber "Prohaska: Er ist jetzt 43 Jahre alt, wie lange soll er warten?" ... na dann), seine analysen waren schon wenig wert (weil unkritisch bei seinen freunden krankl, hicke und dico und nur negativ gegen brückner, nach einem sieg gegen den damaligen vizeweltmeister und remis gegen den damaligen weltmeister), jetzt sind sie auf einer ebene mit dem experten krankl und daher nicht einmal zu ignorieren.

das sage ich als lebenslanger fan des kickers und trainers (austria, team) prohaska, aber wenn er mmn falsch liegt, dann nehme ich mir auch die freiheit das auch zu artkulieren ohne dass das gleich als blasphemie gegenüber einer austria-ikone madig gemacht werden muss.

nur MEINE meinung.
"austrianer ist, wer sich über alles aufregen kann"

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ein Kind aus Favoriten

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Dienstag, 18. Oktober 2011, 10:46

warum wird nicht die absetzung schneckerls (als chefanalytiker der nation) gefordert? aber eigentlich müßte schneckerl von sich aus den hut nehmen.

nur MEINE meinung.

Deine Meinung sei Dir ungenommen, ABER: Wieso sollte Schneckerl den Hut nehmen?
Wie Du richtig sagst, bekleidet er keinerlei offizielles Amt im ÖFB (weiß gar nicht, ist er noch Schirmherr der Ersten Liga?).
Er ist lediglich dem ORF verpflichtet, und die freuen sich wahrscheinlich, dass endlich einmal über einen ihrer Leute geredet wird.
Wenn es nach den Aussagen ginge, müsste Frenkie Schinkels in jeder Halbzeitanalyse und nach Spielende nochmals seinen Hut nehmen!

(Damit man mich nicht falsch versteht, auch bei mir hat der Schneckerl mit seiner Aussage Sympathien verloren, aber ich beteilige mich prinzipiell bei keiner Hexenjagd!)

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Fizz

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Dienstag, 18. Oktober 2011, 10:54

Nimmt man die violette Brille ab, muss ich sagen, steckt in dem Artikel einiges an Wahrheit...er hat bei mir schon ein bissl was von seinem Idolstatus eingebüßt


Ich muß nicht immer seiner Meinung sein. Aber seinen Idolstatus wird er bei mir nie verlieren!

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Dienstag, 18. Oktober 2011, 11:03

Nimmt man die violette Brille ab, muss ich sagen, steckt in dem Artikel einiges an Wahrheit...er hat bei mir schon ein bissl was von seinem Idolstatus eingebüßt


Ich muß nicht immer seiner Meinung sein. Aber seinen Idolstatus wird er bei mir nie verlieren!

Perfekter Post - es wird Danksagungen regnen, wirst sehn, ;) . Trotzdem würd mich interessieren, ob du in der Causa Ogris seiner Meinung bistoder ob du die Kritik an Koller für angebracht hältst.

Fizz

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Dienstag, 18. Oktober 2011, 11:07

Nimmt man die violette Brille ab, muss ich sagen, steckt in dem Artikel einiges an Wahrheit...er hat bei mir schon ein bissl was von seinem Idolstatus eingebüßt

Ich muß nicht immer seiner Meinung sein. Aber seinen Idolstatus wird er bei mir nie verlieren!

Perfekter Post - es wird Danksagungen regnen, wirst sehn, ;) . Trotzdem würd mich interessieren, ob du in der Causa Ogris seiner Meinung bistoder ob du die Kritik an Koller für angebracht hältst.


Sag ich ja: Ich muß nicht immer seiner Meinung sein! ;)

Kritik an Koller halt ich für unabgebracht, ich halt Koller zum jetzigen Zeitpunkt - nachdem ich mich über ihn schlau gemacht hab - sogar fast für den Idealkandidaten. Zumindest freu ich mich auf die ersten Spiele, DANN kann ich Bilanz ziehen.
Und dass man einen Freund ins Spiel bringt (Es ging ja da nicht um den Teamchef Posten, sondern glaub ich um irgendeinen anderen Job) ist absolut legitim, wenngleich es auch (wie im Artikel steht) Ogris nicht unbedingt nutzt - eher im Gegenteil. Ich hätts nicht gemacht.

Ändert aber alles nix daran was Schneckerl ist: Schneck ist die Austria. Ich hab das Glück gehabt ihn noch im Horr spielen zu sehn, ich hab ihn als Trainer erlebt der einige Titel erreicht hat, ich kann mir eigentlich nichts vorstellen was an seinem Status bei mir was ändern könnte.

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Dienstag, 18. Oktober 2011, 11:15


Ändert aber alles nix daran was Schneckerl ist: Schneck ist die Austria. Ich hab das Glück gehabt ihn noch im Horr spielen zu sehn, ich hab ihn als Trainer erlebt der einige Titel erreicht hat, ich kann mir eigentlich nichts vorstellen was an seinem Status bei mir was ändern könnte.

Mhm...würd gern auch wieder so denken. Gib mir a bissl Zeit :) .

Joshi

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Dienstag, 18. Oktober 2011, 11:52

und weils auch hier dazupasst:

Interview (Teil 1 - Teil 2 folgt morgen) mit Daxi über Marcel Koller und Schnecks Empfehlung von Andi Ogris:

Standard.at Interview mit Daxbacher - Teil 1


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Dienstag, 18. Oktober 2011, 12:05

und weils auch hier dazupasst:

Interview (Teil 1 - Teil 2 folgt morgen) mit Daxi über Marcel Koller und Schnecks Empfehlung von Andi Ogris:

Standard.at Interview mit Daxbacher - Teil 1


Sehr gutes Interview - btw unter anderem vom selben "türkisen" Herren geführt, der obigen Artikel geschrieben hat.

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Dienstag, 18. Oktober 2011, 12:24

Das Problem ist, dass es in erster Linie um das Wohl des Österreichischen Fußballs gehen muss. Persönliche Eitelkeiten bzw. Interessen haben sich da einfach unterzuordnen und da ist es völlig egal, ob man nun Hans, Herbert, Andi, Toni oder weiß Gott wie heißt!
- Ultima Ratio -

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Dienstag, 18. Oktober 2011, 12:48

Die scheiss Zeitungen haben doch nur darauf gewartet, dass sie dem Schneck einmal eins auswischen können, da die meisten Redakteure türkis angehaucht sind, kann man solche "Bericht" durchaus als das sehen, was sie sind, nämlich Scheisse hoch drei.

Nein sorry, ich find so leicht kann man sich das nicht machen. Angefangen mit dem ständigen "Liebhaben" vom Constantini über eine unberechtigte und fachlich miese Kritik an Koller (für mich der neg. Höhepunkt) und jetzt das hatscherte Einfordern von Ogris kannst du dir alles anhören - dazu gibts auch Videos - das hat mit Schreiberlingen wenig zu tun.


Doch! Schneckerl ist Gott und Gott ist unfehlbar!

Ende der Diskussion!!!!!

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Dienstag, 18. Oktober 2011, 13:19

Zunächst einmal ist Prohaska für mich eine der Personen, die wirklich sakrosankt sind und die fast alles sagen können, ohne mein Ansehen zu verlieren.

Nichtsdestotrotz ist der Artikel aber gut und besonders der folgende Teil bringt es auf den Punkt.

Zitat

Österreichs Kicker-Legende beschreibt im Detail einen Akt der "Verhaberung", meint aber anschließend, das hätte mit einer solchen nichts zu tun. Das lässt nur noch einen Schluss zu: Prohaska hat schlicht und einfach nicht verstanden, worum es geht. Und tatsächlich: Die Art und Weise in der diese Dinge der Öffentlichkeit erzählt werden - selbst mit einer guten Woche Bedenkzeit! -, lässt erahnen, dass Prohaska sich des Unrechts nicht bewusst ist. Das Unrecht ist zur Selbstverständlichkeit verkommen, man sieht es gar nicht mehr. Würde Prohaska begreifen, dass sein Handeln zutiefst unmoralisch ist, würde er es wohl nicht derartig breit treten und verteidigen.
BINGO, genau das ist es!!!
Man kann sagen, Prohaska ist der klassische Österreicher - und das macht ihn auch irgendwie so sympathisch.
Einem guten Freund einen Job zu verschaffen - oder wie man jetzt modern sagen würde "für ihn zu lobbyieren" - ist bei uns ein Kavaliersdelikt. "Das hamma immer schon so gmacht und da ist nix dabei". So ist das einfach - und das kann man akzeptieren, oder sich grün und blau ärgern. Ich halts da eher mit der ersten Option. Manche Gegebenheiten einer Mentalität muss man einfach hinnehmen können , die sind historisch gewachsen und lassen sich nicht von heute auf morgen umkehren.
Vielleicht ist es in 30, 40 Jahren anders. Wenn ja - gut so, auch wenn damit für mich Österreich irgendwie nicht mehr Österreich wäre, weil die Freunderlwirtschaft zu uns gehört wie das Wiener Schnitzel oder die Sachertorte. Face it. :P


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