Warten auf Bim für "Monte Laa"
Für das Stadtentwicklungsgebiet "Monte Laa" in Favoriten gibt es noch immer keine konkreten Pläne für eine Straßenbahnanbindung. Weiterhin werden von der Stadtplanung mehrere mögliche Varianten geprüft.
Drei Wohn- und Bürotürme sind auf dem Porr-Gelände in Monte Laa geplant. Anrainer wegen Verkehrsentwicklung besorgt
In den nächsten Jahren sollen auf dem Porr-Gelände in "Monte Laa" drei Wohn- und Bürotürme mit bis zu 110 Meter Höhe entstehen, auch wenn deren Finanzierung noch unklar ist. Laut Porr wird das Projekt "derzeit entwickelt".
Die Anrainer sind vor allem wegen der Verkehrsentwicklung besorgt und haben bereits im Juni eine erste Bürgerversammlung abgehalten. Für sie ist der Stadtteil schon jetzt nicht optimal an den öffentlichen Verkehr angebunden. Zudem werden durch die Hochhäuser Fallwinde, ähnlich wie auf der Donauplatte, befürchtet.
Der ehemalige Planungsstadtrat Rudolf Schicker (SPÖ) hatte den Anrainern eine Straßenbahn-Anbindung versprochen. In den Büros der Stadtplanung werden seitdem die möglichen Varianten erhoben - bis wann es einen konkreten Plan geben wird, sei aber noch nicht zu sagen, heißt es gegenüber "Radio Wien".
Kein Druck von Bezirksvorstehung
Die Bezirksvorstehung Favoriten wolle einmal die Vorschläge der Stadtplaner abwarten, heißt es. Im Zusammenhang mit der öffentlichen Verkehrsanbindung von "Monte Laa" bekämpfe man derzeit andere Probleme.
Zwei "für die Anrainer wichtige" überregionale VOR-Busverbindungen drohten eingestellt zu werden. In der Bezirksvorstehung ist man aber zuversichtlich, dass "es die beiden Buslinien nun doch weiter geben wird".
"Monte Laa ist ein Projekt von Trau-Mich-Nichtsen", ärgerte sich Architekt Hans Hollein und hofft dennoch auf einen baldigen Startschuss für das von ihm geplante Turmprojekt: "Die Platte steht. Irgendetwas muss man dort ja wohl hinbauen."
orf.at
Ich denke, nicht nur für uns Favoritner, sondern auch für Austriafans interessant. In einigen Jahren wird zwar die U1 bis zum Verteilerkreis fahren, doch auch auf der anderen Seite des Stadions MUSS es eine bessere Verkehrsanbindung geben. Derzeit verkehrt als einziges Verkehrsmittel der 68A am Monte Laa bzw. direkt zur Ost (Theodor-Sickelgasse). Dieser ist allerdings sowohl in den Morgenstunden als auch am Nachmittag wenn die Leute heim kommen pausenlos überfüllt.
Es soll Pläne geben, den D-Wagen zu verlängern, aber Gerüchte sprechen auch davon, dass der 67er, der derzeit auf der Favoritenstraße fährt, in Zukunft auf der Laaerbergstraße verkehren wird.