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SD18 (04.08.2010)

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SD18 (05.08.2010)
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Einer von Adus Nachfolgern ist Nikon Jevtic, schon als 13-Jähriger ein wahrer Weltenbummler. Als Kleinkind kam er aus dem damaligen Jugoslawien nach England, wo er im Nachwuchs von West Ham kickte. Als seine Familie nach Österreich zog, spielte er kurze Zeit bei Austria Wien, ehe er 2005 vom FC Valencia verpflichtet wurde. Immer mit dabei: sein älterer Bruder Nestor, der mit Nikon 2007 weiter zu Schalke 04 wechselte und dort als Techniktrainer tätig ist. Schon jetzt gibt es Prognosen, Jevtic werde mit 16 Jahren in der österreichischen Nationalmannschaft auflaufen. Doch Nikon hat andere Sorgen, dem internationalen Erfolg scheint vieles untergeordnet zu sein: Der Teenager besucht keine reguläre Schule, sondern wird privat von seiner Schwester unterrichtet.
Zitat: http://www.ballesterer.at/index.php?art_id=482 09.05.2008
Zitat
Ein noch bedenklicherer Auswuchs der neuen Entwicklung ist bei Nikon Jevtic zu beobachten. Der Knirps wurde an den Bedürfnissen des Marktes geformt. Vor sechs Jahren entdeckte Vater Jevtic, ein wohlhabender Immobilienkaufmann aus Serbien mit Wohnsitz in Großbritannien, das Talent seines Sohnes und entschied, den Jungen zum Fußballstar zu machen. Der ältere Bruder übernahm das Fußballtraining, zwei Mal täglich, die Schwester unterrichtete ihn - eine Schule besucht Nikon bis heute nicht. Vor zwei Jahren zog die Familie nach Österreich, der Vater brachte seinen Sohn in der Fußballakademie von Austria Wien unter. Wie einst Brasiliens Fußballegende Pelé soll Nikon mit 16, so der Wunsch des Vaters, sein Debüt in der österreichischen Nationalmannschaft geben - pünktlich zur Europameisterschaft im eigenen Land. Mit dem Wechsel nach Valencia sind diese Pläne vorerst vom Tisch. Die Vermarktung des Sohnes hat Vorrang. Statt des sperrigen Jevtics firmiert der Clan ab sofort unter dem Namen "El Maestro".
"Er ist wie ein Fußballer, der im Labor gezüchtet wird. Dies ist ein Experiment, das für die Entwicklung des Jungen große Risiken birgt", kritisiert der spanische Sportpsychologe José Carrascosa die Verpflichtung Nikon Jevtics. Auch der deutsche Sportsoziologe Jürgen Buschmann von der Deutschen Sporthochschule in Köln ist skeptisch. "Das eigentliche Leistungstraining beginnt erst mit 15 Jahren." Die Entwicklung davor sei für die spätere Entwicklung weniger ausschlaggebend. "Am Ende entscheidet sogar weniger das Talent als die Persönlichkeit über den Erfolg eines Spielers", so Buschmann. "Ich kann nur warnen, für die Kinder zu viel Geld zu investieren."(...)
aus einem artikel des kicker vom april 2005
Zitat: http://autismuskritik.twoday.net/stories/2314072/
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SD18 (07.08.2010)
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