Danke für die Antwort ... woher hast Du die Info ???
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Hornets 06 (22.01.2010)
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Drei Tore reichen nicht zum Sieg über Hajduk Split
Der FK Austria Wien kann sich erhobenen Hauptes aus Marbella verabschieden. Einen Tag vor der Rückreise aus dem Trainingslager nach Wien, verhinderte erst ein Last-minute-Treffer einen Sieg der Violetten, die somit aus den drei Spielen einen Mix aus allen drei möglichen Tipps gemachten haben: Sieg gegen Legia Warschau, Niederlage gegen Zestafoni und ein Remis zum Abschluss gegen Hajduk Split.
Vier Tage nach der vermeidbaren Niederlage gegen die Georgier zeigte die Austria wieder eine viel schönere Seite, hatten speziell in der zweiten Hälfte klar das Heft in der Hand und den Sieg so gut wie unter Dach und Fach. Leider kostete ein verlorener Pressball in der 88. Minute den Erfolg: Baumgartlinger knallte einem Kroaten den Ball aus ganz kurzer Distanz an, der Abpraller landete genau vor den Beinen von dessen Mitspieler, der aus einer 3:1-Überzahlsituation locker das Leder einschieben konnte.
"Das war sehr ärgerlich", war auch Trainer Karl Daxbacher enttäuscht, der gerne mit einem weiteren Dreipunkter zurück in die Heimat gekommen wäre. Er ärgerte sich aber nicht nur über das dritte Tor, auch die ersten beiden gehörten in die Abteilung "unnötig": Bereits in der 3. Minute stellte Hajduk nach einer Unachtsamkeit der Veilchen-Defensive auf 1:0,n aus einem Abstauber gelang das 2:0 (34.).
Die Partie war damit aber längst nicht gelaufen. Trotz des deutlichen Rückstands legten Acimovic & Co. einen Zahn zu und kamen durch einen Hattenberger-Kopfball (32., knapp drüber) schon nah an den Anschlusstreffer heran. Der gelang Schumacher aber erst zwei Minuten später, nachdem er von Liendl idela frei gespielt wurde, der Brasilo-Stürmer legte trocken ins lange Eck ab. Acimovic (39., alleine vor dem Keeper) und abermals Schumacher (43., Kopfball an die Latte) hätten schon vor dem Wechsel ausfgleichen können, verfehlten aber das Ziel.
Besser wurde es in der zweiten Halbzeit. Wie schon vor der Partie geplant, stellte er in der Pause von 4-1-4-1 auf 4-4-2 um. "Erstens wollten wir sehen, wie schnell sich die Spieler auf eine neue Situation einstellen können. Und zweitens muss man das System auch immer an das vorhandenen Spielermaterial anpassen."
Und der zweite Anzug machte seine Aufgabe bestens. Nach einer Standfest-Flanke von rechts köpfelte Diabang zum 2:2 ein (50.), nach einer Maßvorlage von Acimovic von links traf Emin Sulimani mit einem Volley zum 3:2 (52.).
Leider reichte dieser Doppelschlag nicht bis zur 90. Minute, aber Austria erspielte sich eine klare Feldüberlegenheit, war in Summe gesehen aktiver, ließ nur noch wenige Chancen zu.
Bemerkenswert: In allen drei Testspielen in Marbella war trotz jeweils vieler Auswechslungen zur Pause nie ein Abfall zu erkennen. Das spricht für unseren Kader und gibt einem die Gewissheit, dass man auf gewissen Positionen mehrere Möglichkeiten für ein Spiel hat.
Austria spielte mit, 1. Hälfte (4-1-4-1): Almer; Standfest, Dragovic, Ortlechner, Suttner; Hattenberger; Klein, Junuzovic, Liendl, Acimovic; Schumacher.
2. Hälfte (4-4-2): Almer; Standfest (73., Krammer), Madl, Ortlechner, Suttner; E: Sulimani, Vorisek, Baumgartlinger, Acimovic; Topic, Diabang.
Es fehlten Bak (Probleme mit dem Hüftbeuger), Leovac (angeschlagene Oberschenkel-Muskulatur), Wallner (Zehenverletzung).
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Adios Marbella! Servus Wien!
Nach einer Trainingseinheit am Vormittag, der insgesamt fünfzehnten in elf Tagen, und drei Testspielen gegen internationale Teams, hat der FK Austria Wien am Samstag seine Zelte in Marbella wieder abgebrochen. Und auch die Mannschaft zum Abschluss noch ein bisschen Tourist spielte und sich das letzte Abendessen statt im Hotel im neuen „Hard Rock Cafe“ im Zentrum der spanischen High-Society-Metropole gönnte, war von Urlaub keine Spur.
Trainer Karl Daxbacher fasste nach seinem zweiten Wintertrainingslager mit den Violetten an der Costa del Sol zufrieden zusammen: „Wir hatten bis auf ein paar Regentage sehr gute Verhältnisse und konnten deswegen auch sehr konzentriert arbeiten. Die Spieler sind hungrig, die Stimmung ist gut, alle haben voll mitgezogen.“
Wieder einmal hat sich gezeigt, warum wir bereits seit acht Jahren immer wieder Marbella als Destination ansteuern und uns auf keine Experimente in der Türkei, Dubai oder sonst wo einlassen. Das Hotel kennen wir, das Essen ist abwechslungsreich, die Gastfreundschaft perfekt. Dazu kommt, dass wir trotz relativ vieler Regentage jede Einheit auf dem Rasenplatz, der ausschließlich uns gehörte, durchziehen konnten. Und brauchte der aufgrund der hohen Beanspruchung eine Pause, stellte man uns sofort einen anderen zur Verfügung.
Auffallend war, dass Daxbacher heuer neben Taktik auch sehr viel Konditionsarbeit auf seinem Programmzettel stehen hatte. „Das ist richtig. Wir haben heuer bestimmt einen Tick mehr Kondi gemacht als im Vorjahr um dieselbe Zeit.“ Das hänge damit zusammen, dass die Mannschaft etwas jünger ist und mit Baumgartlinger, Junuzovic & Co. andere Typen als noch im Jahr 2009 hat. „Somit konnten wir etwas mehr in dieser Richtung machen“, sagt der Chefcoach, der „aber auch kein Problem damit hatte, wenn sich ein etwas älterer Spieler einmal einen halben Tag Auszeit gönnte. Jeder kennt seinen Körper selber am besten“.
Dass es letztendlich nur für einen Sieg in drei Testspielen gegen Legia Warschau, FC Zestafoni und Hajduk Split reichte, trübte Daxbachers Stimmung kaum. „Wir hatten insgesamt nur zwei halbe Tage frei, haben viel gewechselt, das berechne ich schon in meine Beurteilung ein.“ Natürlich hat er auch wieder einige Erkenntnisse bekommen, auf die er bis zum Meisterschaftsstart am 13. Februar gegen Kapfenberg reagieren wird. „Man sammelt seine Eindrücke, ob wir alles richtig gemacht haben, werden wir beim ersten Pflichtspiel sehen.“
Das Allerschlimmste haben die FAK-Profis jetzt wohl hinter sich, ab Montag läuft die Rückrundenvorbereitung wieder für zwei Tage in Wien, am Mittwoch geht es zu einem Turnier nach Sotschi. In Russland, wo man am Donnerstag gegen Bate Borisov (Wrus) um den Finaleinzug kämpft (Gegner entweder FK Sotschi oder Viktoria Pilsen), soll dem Team endgültig der Feinschliff verpasst werden. Und auch die Startelf für Kapfenberg soll gefunden werden. Der Countdown läuft.
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