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Das Schicksal von Andreas Ibertsberger könnte auch Kicker in den beiden österreichischen Profiligen treffen. Auch in heimischen Gefilden gilt die Regelung, dass ein zum Dopingtest ausgeloster Spieler seine Urinprobe unmittelbar nach Matchende abzugeben hat. Nur im Ausnahmefall darf sich ein Spieler laut NADA-Mitarbeiter Michael Mader nach dem Schlusspfiff noch länger auf dem Rasen aufhalten.
Verschwindet jedoch ein Akteur so wie Ibertsberger am 7. Februar im Liga-Match von Hoffenheim gegen Gladbach vor dem Test ohne Aufsicht noch einige Minuten in der Kabine, wird es brenzlig. "In diesem Fall würde dieses Vorgehen vermerkt werden, und dann müsste die Rechtskommission der NADA entscheiden, ob ein Verfahren eingeleitet wird", sagte Mader, der im vergangenen Dezember die Manager der österreichischen Bundesliga und in der Vorwoche die Clubchefs der Erstligisten noch einmal über das Prozedere bei Dopingtests informierte.
Nach den Angaben von Mader funktioniert die Zusammenarbeit mit den Fußball-Vereinen "an und für sich hervorragend, nur manchmal erinnern wir sie eben an gewisse Sachen". Im Kalenderjahr 2008 nahm die NADA 117 sogenannte "out of competition"-Tests (z.B. Trainingskontrollen) - darunter des Öfteren beim ÖFB-Team oder auch im Frauen-Fußball - vor, außerdem müssen pro Bundesliga-Halbsaison laut Mader rund 30 Kicker Wasser nach Spielende lassen.
Rapidler waren in den vergangenen Jahren selten bis gar nicht darunter. "Ich bin seit 1995 bei Rapid und seither kann ich mich nur an zwei Liga-Partien erinnern, in denen wir getestet wurden: Beim meisterschaftsentscheidenden 2:0 gegen Sturm 1996 im Happel-Stadion und noch einmal wenige Jahre später", erzählte Teammanager Stefan Ebner, der bei den Hütteldorfern die Zusammenarbeit mit der NADA koordiniert.
So wie jeder Bundesliga-Verein muss auch Rapid der NADA vor Saisonbeginn die Kaderliste samt Adressen und Telefonnummern übermitteln. Außerdem wird der Anti-Doping-Agentur jeden Montag der detaillierte Wochenplan mit Trainingszeiten, etwaigen Aufenthaltsorten bei Kasernierungen usw. mitgeteilt.
Während sich die Kontrollen bei nationalen Pflichtspielen in Grenzen halten, weht im Europacup ein anderer Wind. "Als wir 2005 in der Champions League gespielt haben, sind wir dreimal von internationalen Kontrolloren getestet worden", erinnerte sich Ebner.
Wozu auch? Schau dir mal an wie wenig unsere Spieler laufen. Also wenn die tatsächlich dopen sollten sie auf Schadenersatz klagen.irgendwie kann ich nicht glauben das die ernsthaft kontrolliert werden
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,571031,00.html
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