Zitat
Scharfe Kritik an der Vorgangsweise der Wiener SPÖ in Sachen Wiener Austria übt der Budgetsprecher der Grünen Wien, Martin Margulies. "Während in Wien beim Breitensport gespart wird, wirft die Stadt Wien ihren beiden Paradeklubs das Geld hinterher. Nach Rapid (Sanierung des Hanappi-Stadions u. Fanzone Euro 200ist neben der Sanierung des Horrstadions gleich noch einmal die Austria am Zug", kritisiert Margulies die Finanzierung von Trainingsplätzen der Wiener Austria durch die Stadt Wien.
"Dabei reißen die acht Millionen Euro für die Wiener Austria nicht nur ein Loch ins Budget, es gibt auch handfeste negative Auswirkungen, die unmittelbar für die Bevölkerung spürbar werden. Die öffentliche Nutzbarkeit des Sportplatzes auf der Laaerbergstraße 143 (ESV-Platz) geht verloren. Schließlich plant die Wiener Austria an eben dieser Stelle die Trainingsplätze für ihre Nachwuchsakademie", so Margulies.
Die bestehende Sportanlage soll um ein weiteres Fußballfeld und eine Sporthalle erweitert werden. "Die zuständige Stadträtin Laska entpuppt sich hier einmal mehr als unfähig", so Margulies. Auf den Hinweis der Grünen, dass ein Ausbau der jetzigen Sportanlage die bestehende Flächenwidmung rund um das Sportareal verletzen würde (SWW-Widmung - Schutz-, Wald- und Wiesengürtel) erklärte Stadträtin Laska, dass sich drei Fußballfelder sowie eine Sporthalle auf dem jetzigen Areal ausgehen werden. "Dem widerspricht ein einfacher Blick auf den Stadtplan", so Margulies.
In einer Kurzfassung nochmals die Kritikpunkte an
"Laska's-Austria-Deal":
1. Acht Millionen Subvention für einen einzigen Verein, während der
Breitensport ausgehungert wird.
2. Für die Öffentlichkeit gehen durch diesen "Freundschaftsdeal"
nutzbare Sportflächen verloren.
3. Jeglicher Ausbau über den Rahmen des bestehenden Ausmaßes hinaus,
verletzt die gegenwärtige Flächenwidmung.
Quelle: Presse Grüne Wien
http://90minuten.at/index.php?bid=1674
müssens ja, die grünen sind in der opposition und die stadtregierung investiert millionen in den fußball, wo man das selbe geld auch in soziale projekte investieren könnte.


Quelle: www.wienerzeitung.at
Zitat
Austria vertreibt Sportverein vom Laaerberg
8-Millionen-Spritze für Akademie ist fix.
Wien. (may) Der umstrittene Millionen-Deal für die Wiener Austria passierte am Mittwoch den Gemeinderatsausschuss. Wie die "Wiener Zeitung" berichtete, erhält der Bundesligist fast 8 Millionen für eine neue Nachwuchsakademie, nachdem die Frank-Stronach-Akademie in Hollabrunn ihre Pforten schließt.
Brisant ist, dass das Geld auch für neue Plätze plus Sporthalle am Areal der Laaerbergstraße 143 verwendet wird – derzeit Heimstätte des Eisenbahner-Klubs ESV-Südost. Das erzürnt den Askö-Wien, Teilorganisation der SPÖ: "Die werden in die Wüste geschickt und sich bald auflösen. So ist das üblich in Wien", erklärt Vizepräsident Werner Raabe sarkastisch. Für ihn ist es unfassbar, dass 2000 Vereine insgesamt nur 900.000 Euro von der Stadt Wien bekommen haben – ein einziger Verein aber 8 Millionen.
Unverständlich ist für ihn auch, dass ein Antrag der ÖVP, wonach ebenso 8 Millionen für Nachwuchssportler zur Verfügung gestellt werden sollen, abgelehnt wurde. Kritik kommt auch von den Grünen, die beklagen, dass erneut ein öffentlich nutzbarer Sportplatz verschwinde. Außerdem drohe die Vernichtung von wertvollem Grünraum durch den großen Flächenbedarf der Akademie.
Verteidigt wird die Förderung von der SPÖ: Nun sei sichergestellt, dass Nachwuchsspieler Schulausbildung und fußballerische Ambitionen unter einen Hut bringen können.
Printausgabe vom Donnerstag, 12. Februar 2009
ich versteh schon das die politiker und kleine vereine jammern, aber man kann halt nicht vergleichen, ob jetzt ein verein in irgendeiner stadtliga spielt oder um einen uefa-cup startplatz fightet
außerdem gehts ma am orsch das sich jetzt jeder aufregt, ja die austria bekommt so viel geld vom staat blabla und wenn rapid die millionen zugesteckt werden, verliert keine sau ein wort drüber..
Tja, liegt wohl eher daran, dass es bis dato nicht bewiesen bzw. offiziell is, dass die "Fanmeile Weststadion" eine "versteckte" Förderung für Hütteldorf war, obwohls jeder in Wien, der mit Sport zu tun hat weiß, dass es so war.
Eisiger Gegenwind, der uns da entgegenfährt, nicht nur wg. der derzeitigen Witterung.
War es jemals wirklich anders?
Ich kann mich jedenfalls nicht wirklich daran erinnern, dass wir je die Lieblinge der Masse waren.
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