Zitat
Wien - Die Stimmung in der Ankunftshalle am Flughafen Schwechat hatte etwas von einem Grönemeyer-Song.
Gequält, gezeichnet, deprimiert.
Spieler, Betreuer und Fans schlichen um kurz nach ein Uhr mit hängenden Köpfen Richtung Ausgang.
"Nur der Aufstieg zählt"
Auch Austria-Trainer Karl Daxbacher stand die Enttäuschung über das 0:1 gegen Tobol Kostanaj ins Gesicht geschrieben.
Der 55-Jährige weiß, dass es nach der Kasachstan-Katastrophe nicht leichter wird. Weder für ihn, noch für die Mannschaft.
Im LAOLA1-Interview spricht Daxbacher über fehlende Klasse, Probleme bei der Suche nach Verstärkungen und den Druck auf seine Person.
LAOLA1: Wie ordnen sie die 0:1-Blamage gegen Tobol Kostanaj ein?
Karl Daxbacher: Mir war schon vor dem Spiel bewusst, dass es schwierig werden würde. Dafür reichte ein Blick auf die Resultate von Kostanaj in den letzten zwei Jahren. Es war ein ziemlich schwieriges Spiel, aber die Chancen für den Aufstieg sind intakt.
LAOLA1: Der Öffentlichkeit kann man eine 0:1-Niederlage in Kasachstan nur schwer verkaufen.
Daxbacher: Ganz klar. Aber ich habe es im Vorfeld schon betont: Liberec und Kreta sind in der letzten Saison an Tobol gescheitert, gegen Basel haben sie vor zwei Jahren 0:0 gespielt. Das weiß vielleicht die Öffentlichkeit nicht, aber wir haben es gewusst.
LAOLA1: Was ist in Kasachstan falsch gelaufen?
Daxbacher: Wir haben einige Probleme, sind im Moment einfach nicht stärker. So kann es nicht weitergehen. Für uns ist der UEFA-Cup sehr wichtig, da zählt nur der Aufstieg. Aber dafür müssen wir noch einiges tun, denn qualitätsmäßig war zwischen uns und Tobol kaum ein Unterschied.
LAOLA1: Manager Markus Kraetschmer hat nach dem Spiel kritisiert: „Ohne Einsatz und Wille, so darf man sich nicht präsentieren.“ Ihre Meinung?
Daxbacher: Das ist so nicht richtig. Beides war vorhanden, wir haben versucht, noch den Ausgleich zu erzielen. Das hat man gespürt und gemerkt. Leider ist es uns nicht geglückt. Mit Einsatz und Willen hat das aber überhaupt nichts zu tun.
LAOLA1: Woran liegt es dann, dass die Austria – wie Fränky Schiemer sagt – „richtig schlecht spielt“?
Daxbacher: In der Startelf gegen Tobol waren fünf Spieler, die im Vorjahr noch nicht gespielt haben. Die Spielstärke der Mannschaft war und ist im Moment nicht so, dass man sagen kann: Wir fahren nach Kasachstan und schießen die weg!
LAOLA1: Liegt es an der fehlenden Klasse?
Daxbacher: Ja, das muss man einfach zugeben. Gegen Tobol sind sehr viele individuelle Fehler passiert, die natürlich mit der fehlenden Klasse zu tun haben.
LAOLA1: Sie werden ja wohl ein Mitspracherecht bei neuen Spielern haben, oder?
Daxbacher: Natürlich. Aber mir war schnell klar, dass es schwierig wird, die vielen Abgänge gleichwertig zu ersetzen. Es wird zwar alles versucht, von mir und von Seiten der Austria, Verstärkungen zu besorgen. Aber das klappt nicht ganz so, wie wir uns das vorstellen.
LAOLA1: Warum findet die Austria keine adäquaten Spieler?
Daxbacher: Es sind in erster Linie finanzielle Gründe. Wir mussten einigen Spieler absagen, weil die einfach nicht zu bezahlen waren. Ich muss das Budget nicht verwalten, aber ich habe den Eindruck, dass da nicht sehr viel Spielraum ist.
LAOLA1: Wie sehr stehen Sie nach dem durchwachsenen Start bereits unter Druck?
Daxbacher: Wenn die Resultate nicht stimmen, hat man überall Druck. Aber ich verspüre nach drei Spielen noch keinen Druck. Es war immer sehr knapp, das eine oder andere Spiel hätte auch für uns ausgehen können oder müssen. Ich arbeite nicht anders als beim LASK, stelle die Mannschaft gleich ein. Aber natürlich wünsche ich mir, dass sie besser Fußball spielt.
LAOLA1: Apropos LASK. Warum wird am Sonntag gegen ihren Ex-Klub, der auch Tabellenführer ist, alles besser?
Daxbacher: Wir fahren im Moment sicher nicht als Favorit nach Linz. Aber ich denke schon, dass wir mit dem LASK mithalten können. Das muss einfach unser Anspruch sein.
LAOLA1
Die Fragen waren aber schon sehr suggestiv gestellt...und Daxbacher hat halt genau die Antworten gegeben, die sich Laola vorgestellt hat...das war meine erste Reaktion...Ganz ehrlich, ich kritisier Trainer normalerweise nicht so schnell. Aber das Interview ärgert mich wirklich.
Die Fragen waren aber schon sehr suggestiv gestellt...und Daxbacher hat halt genau die Antworten gegeben, die sich Laola vorgestellt hat...das war meine erste Reaktion
Echten Optimisten ist es egal ob das Glas halbvoll oder halbleer ist...sie freun sich, dass sie überhaupt ein Glas haben !!![]()
Echten Optimisten ist es egal ob das Glas halbvoll oder halbleer ist...sie freun sich, dass sie überhaupt ein Glas haben !!![]()
Echten Austrianern ist es egal ob das Glas halbvoll oder halbleer ist...sie freun sich, dass sie überhaupt was zum suafen haben !!![]()
Echten Optimisten ist es egal ob das Glas halbvoll oder halbleer ist...sie freun sich, dass sie überhaupt ein Glas haben !!![]()
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Echten Austrianern ist es egal ob das Glas halbvoll oder halbleer ist...sie regen sich drüber auf, dass sie sie bald nichts mehr zum saufen haben !!![]()
Echten Optimisten ist es egal ob das Glas halbvoll oder halbleer ist...sie freun sich, dass sie überhaupt ein Glas haben !!![]()
Echten Austrianern ist es egal ob das Glas halbvoll oder halbleer ist...sie freun sich, dass sie überhaupt was zum suafen haben !!![]()
Echten Austrianern ist es egal ob das Glas halbvoll oder halbleer ist...sie regen sich drüber auf, dass sie sie bald nichts mehr zum saufen haben !!![]()
Das war aber klar, dass es bessere Rhetoriker als Daxbacher gibt...dafür hat maan ihn ja auch nicht geholt...
Die Fragen waren aber schon sehr suggestiv gestellt...und Daxbacher hat halt genau die Antworten gegeben, die sich Laola vorgestellt hat...das war meine erste Reaktion
LAOLA1: Liegt es an der fehlenden Klasse?
Daxbacher: Nein. Der Kader ist absolut konkurenzfähig, das Ändern des Spielsystems funktioniert nur leider scheinbar nicht schnell wie wir uns das gewünscht hätten.
Ganz einfach wär das gewesen.
Am besten macht´s Mateschitz...nur schriftliche Interviews, die ihm vor Veröffentlichung noch einmal vorgelegt werden müssen...wer weiß was daxbacher wirklich gesagt hat. wortwörtlich werden ja die wenigstens interviews zitiert..
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