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Austria erhält die Lizenz für die Saison 2008/09 in 1. Instanz
(30.4.2008 12:30)
Am Mittwoch gegen 12:00 Uhr ratterte das heiß ersehnte Fax der T-Mobile-Bundesliga in der Geschäftsstelle der Wiener Austria ein. Wortlaut: „Gemäß den Bestimmungen für das Lizenzierungsverfahren der Österreichischen Fußball-Bundesliga wird dem Lizenzbewerber FK Austria MAGNA die Lizenz zur Teilnahme an den Bewerben der Österreichischen Fußball-Bundesliga für das Spieljahr 2008/09 erteilt.“
Für Austria-Manager Mag. Markus Kraetschmer ist dieser positive Lizenzbescheid eine Bestätigung für die gute Arbeit der vergangenen Wochen und Monate: „Wir sind sehr froh, dass es auf Anhieb geklappt hat. Besonderer Dank gilt vorweg unseren Sponsoren, welche durch ihr Engagement die Basis für diese Entscheidung gelegt haben. Großen Anteil daran haben auch unsere Klub-Funktionäre, die im Hintergrund enorm mitgeholfen haben, die notwendigen Verträge zu fixieren. Gratulation darüber hinaus an das gesamte interne Lizenzteam, das die notwendigen Unterlagen in guter Qualität aufgearbeitet hat.“
Was Kraetschmer besonders freut: „Allen Unkenrufen zum Trotz haben wir einmal mehr bewiesen, dass wir diese Aufgabenstellung seriös und sehr konsequent lösen konnten.“ Auch für die unmittelbare Zukunft des Vereins wird durch diese sofortige Lizenzerteilung einiges leichter, wie der Manager der Wiener Austria klar macht: „Die Lizenz ist auch ein immens wichtiges Signal für anstehende Spielerverhandlungen und wird sich auch auf weitere Sponsorgespräche positiv auswirken.
Mit der Lizenz, so Kraetschmer abschließend, wurde auch ein ganz wichtiger nächster Schritt für eine erfolgreiche Zukunft der Wiener Austria gemacht: „Wir haben immer gesagt, dass nach der sportlichen Qualifikation für den UEFA-Cup gegen Wacker Innsbruck die Lizenz unser nächstes großes Ziel ist. Wir freuen uns sehr, dass wir mit heute auch diese Etappe positiv erledigt haben.“
Mit der Lizenzerteilung für den FK Austria MAGNA wurde gleichzeitig auch eine positive Lizenz für die Austria MAGNA Amateure in der Red-Zac-Liga erteilt.
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Mit der Lizenz, so Kraetschmer abschließend, wurde auch ein ganz wichtiger nächster Schritt für eine erfolgreiche Zukunft der Wiener Austria gemacht: „Wir haben immer gesagt, dass nach der sportlichen Qualifikation für den UEFA-Cup gegen Wacker Innsbruck die Lizenz unser nächstes großes Ziel ist. Wir freuen uns sehr, dass wir mit heute auch diese Etappe positiv erledigt haben.“
http://bundesliga.at/news/index.php?&sub1=1&sub2=1_27201
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Lizenzentscheidungen durch Senat 5
Der Senat 5 der Bundesliga (Vorsitz RA Dr. Hofer-Zeni; weitere Mitglieder Dr. Rudolf Novotny, Dr. Peter Dösinger, Dr. Gerhard Kastelic, Mag. Norbert Vanas, Mag. Peter Pros) hat nach Prüfung und Evaluierung der von den Bewerbern eingereichten Lizenzantragsunterlagen die Lizenzentscheidungen für die Spielsaison 2008/09 getroffen.
Drei Bundesliga-Klubs musste die Lizenz in erster Instanz verweigert werden.Diese Lizenzentscheidungen wurdenden Klubs heute übermittelt. Auf Basis des Beschlusses der Präsidentenkonferenz vom 31.01.2007 werden seitens der Bundesliga die Entscheidungen wie folgt bekannt gegeben:
T-Mobile Bundesliga
Lizenz erteilt
SK Rapid Wien (mit finanziellen Auflagen)
FC Red Bull Salzburg
FK Austria Magna
SK Puntigamer Sturm Graz
SV Mattersburg
LASK Linz
SV Josko Fenster Ried
Cashpoint SCR Altach
FC Wacker Innsbruck
Lizenz verweigert
SK Austria Kelag Kärnten
Red Zac Erste Liga
Lizenz erteilt
SV Stadtwerke Kapfenberg
SC Austria Lustenau
FC Lustenau (mit nicht-finanziellen Auflagen)
FC Pax Gratkorn
SCS bet-at-home.com
Trenkwalder SKS
DSV Leoben (mit finanziellen und nicht-finanziellen Auflagen)
SC/ESV Parndorf (mit nicht-finanziellen Auflagen)
Lizenz verweigert
FC Kärnten
SV Harreither Bad Aussee
Regionalligen
Lizenz erteilt
FAC - Team für Wien
1. FC Vöcklabruck
SV Grödig
FC Kufstein
WSG Wattens
Lizenz verweigert
SV Horn
Wiener Sportklub
SKN St. Pölten
St. Andrä
Darüber hinausgehende (Detail-) Informationen (Begründung, Inhalt der Auflage) können aus Gründen der Verschwiegenheitspflicht nicht von der Bundesliga, sondern nur von den Klubs selbst beantwortet werden.
Stellungnahme von RA Dr. Hofer-Zeni, dem Vorsitzenden des für die Lizenzentscheidung verantwortlichen Senates 5:
„Neben der sportlichen Qualifikation sind auch die Erfüllung der Mindestanforderungen sowie der Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit Grundvoraussetzung zur Teilnahme an den Bundesliga-Bewerben. Das Lizenzierungsverfahren der Österreichischen Fußball-Bundesliga soll die Einhaltung der notwendigen Qualitätsstandards sicherstellen.
Die wirtschaftliche Basis wird dabei ausschließlich von den Klubs und deren Management selbst gelegt und von deren beauftragten Wirtschaftprüfern geprüft. Somit ersetzt das Lizenzierungsverfahren keinesfalls die wirtschaftliche Verantwortung der jeweiligen Klubführung.
In drei Fällen konnten Lizenzbewerber aus der Bundesliga die Erfüllung der vorgegebenen Mindestanforderungen nicht ausreichend nachweisen, weshalb die Lizenz verweigert werden musste. Gleiches gilt für vier Lizenzbewerber aus den Regionalligen.“
Stellungnahme von Bundesliga-Vorstand Georg Pangl:
„Die seit vier Jahren geringste Anzahl an Lizenzverweigerungen zeigt, dass das wirtschaftliche Bewußtsein der Klubverantwortlichen sowie die Neuerungen des Lizenzierungsverfahrens positive Auswirkungen zeigen. Ich gehe davon aus, dass jene Klubs, denen die Lizenz verweigert werden mußte, die Möglichkeit des Protestes mit neuen Nachweisen zur Erfüllung der definierten Standards wahrnehmen, um auf diesem Weg die Lizenz für die Teilnahme an den Bundesliga-Bewerben 2008/09 zu erhalten.“
Und weiter: "Die positive Absolvierung des Lizenzierungsverfahrens ist - abgesehen von der sportlichen Qualifikation - neben der Berechtigung zur Teilnahme an den nationalen Bewerben (Anm.: T-Mobile Bundesliga bzw. Red Zac Erste Liga) auch Basis für den Start in den UEFA-Klubbewerben. D. h. die Klubs müssen die von der Bundesliga und UEFA vorgegebenen Mindestanforderungen erfüllen und von der nationalen Liga lizenziert sein."
Der weitere Ablauf des Lizenzierungsverfahrens
Gegen den Senat 5-Beschluss kann der Lizenzbewerber innerhalb von zehn Tagen (d.h. aufgrund des Feiertagswochenendes spätestens bis Dienstag, den 13. Mai) beim Protestkomitee (schriftlichen) Protest erheben.
Es gilt, lt. Abschnitt 5.4. Absatz E des Bundesliga-Lizenzierungshandbuchs, eine eingeschränkte Neuerungserlaubnis: „Neues Vorbringen und neue Beweismittel sind nur bis zum Ablauf der Protestfrist zulässig. Änderungen des geprüften Jahresabschlusses oder betragsmäßige Änderungen der Budgetpositionen ... sind jedoch unzulässig.“
Die Entscheidung des Lizenz-Protestkomitees wird dann bestimmungsgemäß innerhalb von fünf Tagen getroffen.
Damit ist das Verfahren bzw. der Instenzenweg innerhalb der Bundesliga abgeschlossen.
Nach Abschluss des verbandsinternen Verfahrens kann innerhalb von 7 Tagen Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht, das anstelle eines ordentlichen Gerichtes entscheidet, eingebracht werden. Eine ev. notwendige Entscheidung würde aufgrund der UEFA-Frist bis Ende Mai getroffen.
Die Bundesliga als Lizenzgeber
Der nationale Lizenzgeber in Österreich ist die Bundesliga. Sie hat unter Berücksichtigung des nationalen Rechts, der bereits seit 1996 bestehenden Erfahrungen aus dem Lizenzierungsverfahren und der von der UEFA vorgegebenen Kriterien, ein nationales Lizenzierungshandbuch erstellt, welches vergangenes Jahr von der UEFA bestätigt wurde. „Dies geschah stets in direkter Abstimmung mit allen Bundesliga-Klubs – sowie auch jegliche Änderungen der Bestimmungen und des Verfahrens in Abstimmung mit den Klubs – und unter der Voraussetzung der UEFA-Konformität - erfolgen“, präzisiert Pangl. Die Endversion wurde von der Hauptversammlung beschlossen, von der UEFA geprüft und akkreditiert.
Download Lizenzierungshandbuch
Das gesamte Handbuch ist downloadbar unter Lizenzierungshandbuch.
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Ich glaube dem blöden Linden nichts mehr, was er über die Austria schreibt !!!
Hätte die vergangenen Tage auf jeden Fall besser geschlafen...

Naja vor ca. 3 Wochen hat nicht mal Schneckerl daran geglaubt, daß wir die Lizenz in 1. Instanz bekommen ! Im Normafall ist es wohl auch eine "Normalität", aber heuer durch den Ausstieg von Magna waren ja doch etwas andere Umstände. Und wieviele haben den wirklich dran geglaubt, daß es gleich klappt ?
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Mit der Lizenz, so Kraetschmer abschließend, wurde auch ein ganz wichtiger nächster Schritt für eine erfolgreiche Zukunft der Wiener Austria gemacht: „Wir haben immer gesagt, dass nach der sportlichen Qualifikation für den UEFA-Cup gegen Wacker Innsbruck die Lizenz unser nächstes großes Ziel ist. Wir freuen uns sehr, dass wir mit heute auch diese Etappe positiv erledigt haben.“
Seids ma net bös. Ziel gut und schön, aber sollte dieser Umstand nicht einigermaßen als "normal" angesehen werden, wenn man in der Bundesliga spielen will????
Natürlich freu ich mich auch über die Erteilung in erster Distanz, auch wenn ich es als "normal" ansehe, dass ein Bundesligist dies als Pflichtaufgabe sehen soll, und nicht als mega-super-über-drüber "nächstes großes Ziel".
Seids ma net bös. Ziel gut und schön, aber sollte dieser Umstand nicht einigermaßen als "normal" angesehen werden, wenn man in der Bundesliga spielen will????
warum heissen wir immer noch fk austria magna???
Seids ma net bös. Ziel gut und schön, aber sollte dieser Umstand nicht einigermaßen als "normal" angesehen werden, wenn man in der Bundesliga spielen will????
Nein.
Weil quasi der Verein vor einem Jahr erst gegründet worden ist. Davor gabs keinen Bedarf irgendein Budget aufzustellen, weil wir von Magna betriebsgeführt wurden.
Ohne Magna die Lizenz zu erhalten ist ein GROSSER Schritt, in meinen Augen!
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