...hier der Artikel dazu
Immer wieder Austria
Eigentlich wollten wir nicht so richtig heraus damit. Erstens, weil das Tandem Parits-Zellhofer einbetoniert schien - und während der Meisterschaft einen Wirbel zu inszenieren, das darf man <Österreich> doch nicht wegnehmen...
Es war nach dem LASK-Match in Favoriten,
Karl Daxbacher "gestand" mit einem <entschuldigendem Lächeln>, dass seine Mannschaft ziemlich glücklich den Punkt aus dem Horr mitgenommen habe. Siehe aberkanntes Aigner-Tor.
Zugegeben, wir kennen und mögen ihn länger, sozusagen <alte Zeiten>, Erinnerungen an die 78er Mannschaft, Cupsiegercup, usw.
Wahrscheinlich fiel ihm die Antwort daher auch ein wenig leichter: "Ich hab' beim LASK keinen jahrelangen Vertrag,
ich kann jederzeit weg. Wenn also beispielsweise die Austria im Sommer mit mir reden möchte, könnte ich....!"
Er hat nicht gesagt: <Sollte EIN Verein kommen...>, es war ein klares <wenn DIE AUSTRIA>.
Das speichern wir einmal ab.
Weiter: Vor einigen Monaten hatten wir an dieser Stelle bezüglich Zellhofer-System den Daumen unten. Das <schreckliche Duo> Lasnik-Aigner war im UEFA-Cup gegen die Norweger aufgeboten worden, und hatte sich wieder einmal als Fremdkörper einer halbwegs guten Mannschaft bestätigt. Lasnik muss man nicht näher beschreiben, mit Ausnahme von Standards bringt er nur wenig für die Offensive, defensiv ist er sowieso eine Vorgabe. Und Aigner gefiel sich schon damals als <Winker>, der die Abwehrspieler und den Tormann stets mittels Handzeichen zu hohen Bällen (natürlich in seine Richtung) ermunterte. Überflüssig zu erwähnen, dass kaum ein Ball <erköpfelt> werden konnte. Aigners Stärken liegen eher bei von der Seite gebrachten Bällen, hier hat er gewisse Qualitäten, siehe das aberkannte Kopfball-Tor gegen den LASK.
Wir müssen betonen, dass die Kritik an Lasnik ausschliesslich sportliche Gründe hat, persönlich scheint der Noch-Austrianer ein angenehmer Patron zu sein. Warum wir das Thema Lasnik im Zusammenhang mit dem Zellhofer-Rücktritt auswalzen: Der Trainer hatte diese Woche der Vereinsspitze eine <Wunschliste> mit Spielern vorgelegt, mit denen er eine Vertragsverlängerung erbitte. An vorderer Stelle gereiht: Andreas Lasnik
Selbst der Präse keuchte nach Herztropfen, die übrigen <Austrianer> wähnten sich im falschen Film.
Natürlich ist Zellhofer nicht an Lasnik oder Aigner gescheitert. Auch nicht an Kuljic, den er 90 Minuten <jappeln> lässt, ohne dem Stürmer wenigstens gewisse Laufwege oder <Aufenthaltsorte> vorzugeben. Praktisch in jedem Match ist Kuljic nach zwei Dritteln der Spielzeit mehr oder weniger ausgelaugt.
Wir wissen von seinem ehemaligen Ried-Trainer Hochhauser, dass K. zur Bündelung seiner Kräfte angehalten worden war. Mit <einem Hauch> mehr an Erfolg.
Damit wir einander verstehen: Bei jeder Mannschaft, und daher auch bei jedem Trainer, kann man nachträglich g'scheit reden, vieles besser wissen. Doch jeder der <Anmerkungen> waren Gespräche mit den Betroffenen, Spielern, Trainer oder General-Managern (!) vorausgegangen.
Wieso Georg Zellhofer aus eigenem Antrieb schon am Sonntag sein bevorstehendes Adieu bekanntgegeben hat, hat viel mit jener anständigen Art zu tun, die man als Markenzeichen des Trainers bezeichnen darf.
Noch ein Nachtrag zur Pressekonferenz im Horrstadion: Wieder einmal redete sich Dauerquassler Frankie Schinkels in einen Wirbel, aus dem er letztlich nicht mehr fliehen konnte: Was als Trost für den erschütterten Austriatrainer gedacht war, gipfelte in einem die Austria betreffenden Satz: "Der Fisch beginnt von oben zu stinken an...!"
Natürlich konnte Schinkels <den Fisch> nicht namentlich nennen. Würden wir uns mit ihm in eine Debatte verirren, wäre die Frage: Alle Fische sind doch weg, oder...?
(copyright sportventil)
(16.03. 08 16:13:12)12740