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Plant Violett ohne Stronach?
Nach dem Verlust der Hollabrunner Akademie verdichten sich die Anzeichen, dass Violett in Zukunft eigene Wege ohne den Gönner verfolgt. Bisher hieß es stets, Stronach würde mit einem niedrigen Millionen-Betrag im Spiel bleiben.
Seit Donnerstag tagte die von Stronach und Austria-Präsident Wolfgang Katzian eingesetzte Arbeitsgruppe zum Thema Magna-Zukunft bei den Veilchen. Obwohl über die Inhalte Stillschweigen vereinbart wurde, platzte Freitagabend die Bombe: Stronach zieht seine Akadmie zur Gänze von der Austria ab. Eine herbe Nachricht, ausgerechnet am Tag vor dem großen violetten Ball.
Katzian: "Vertrauliches auszuplaudern ist nicht meine Sache"
Dementsprechend verärgert zeigten sich die führenden FAK-Funktionäre im Hotel Marriott während des Gala-Abends. Die gute Stimmung ließ man sich dennoch nicht verderben. Selbstbewusstes Auftreten in Tagen der wirtschaftlichen Ungewissheit hieß das Motto. Zwischen den Zeilen ließ sich im Zuge der Ansprachen eines klar feststellen: die Austria dürfte ohne Magna und Frank Stronach planen!
Immerhin wird das Horr-Stadion erweitert (Jetzt auf sportnet.at die ersten Bilder der neuen Tribüne ansehen!) , man verbesserte sein Image und hat die AG gegründet, die ab Sommer mit einem mehr oder weniger großen Sponsorenpool umgesetzt werden soll. "Ich bitte die Austria-Familie um Geduld, kann aber eine große Überraschung für nächste Woche ankündigen", bat Katzian in seiner Eröffnungsrede um Geduld. "Wir können erst die Zukunftspläne auf den Tisch legen, wenn die Tinte trocken ist. Über Vertrauliches vorher zu sprechen ist nicht meine Sache." Den Seitenhieb auf jenen Magna-Vertreter, der den Akademie-Verlust an die Öffentlichkeit trug, wollte sich Katzian nicht verkneifen.
Laska: "Austria soll sich nicht mehr einem Sponsor ausliefern"
Auch in punkto neue Nachwuchsarbeit gab sich Katzian im Gespräch mit sportnet.at bedeckt und verwies auf finale Gespräche in der kommenden Woche. "Auch hier werden sich einige wundern, was wir auf die Beine stellen können." Was die weitere Zusammenarbeit mit Magna betrifft, wurde der Gewerkschaftschef deutlich: "Wer Vertrauliches nicht für sich behält, ist kein seriöser Partner."
Bereits letzte Woche hatte sich der Wiener Bürgermeister und oberste Austria-Fan Michael Häupl gegenüber Journalisten über die Magna-Tochter SMI (Sports Management International) - sie exekutierte den langjährigen Betriebsführungsvertrag - negativ geäußert. "Den Frank wird man schon irgendwie in die Sponsorenlandschaft der Austria einbetten. Aber Verträge werden wir nur noch mit Magna und sicher nicht mit der SMI abschließen."
In Vertretung des kranken Häupl mahnte auch Sportstadträtin Grete Laska zur Vorsicht. "Die Stadt unterstützt Austria wie Rapid. Wir brauchen zwei starke Vereine. Es sollte aber niemand von einem einzigen Sponsor abhängig sein."
Spieler erwiesen sich als schlechte Tänzer
Bis Mitte der Woche wird die Arbeitsgruppe alle Fakten zum Thema Spielerverträge, Amateure und weiterem Sponsoring geklärt haben. Dann wird man wissen, ob die Ehe endgültig geschieden wird oder ob sich Stronach in den neuen AG-Sponsorenpool als gewöhnlicher Wirtschaftspartner einbindet.
Die FAK-Spieler genossen das Fan-Bad im Hotel Marriott und standen bereitwillig für zahlreiche Fotowünsche zur Verfügung. Am Samstagnachmittag hatten sie den letzten Test vor der Frühjahrsmeisterschaft durch ein Blanchard-Tor gegen Budweis gewonnen. Auf das Tanzparkett traute sich keiner der Kicker. Sie ziehen den grünen Rasen vor.
sportnet.at
oh man was für Töne!!!! GEIL GEIL GEIL!!!!!
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Snoopy« (11. Februar 2008, 15:07)



? Gibts heute in irgendwelchen Printmedien Bilder oder Details über die Pläne mit bzw. OHNE Stronach?
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Die Violetten müssen ihren Unterbau nun neu organisieren, um eine Lizenz für die kommende Saison zu erhalten. "Das bereitet mir aber keine Sorgen", sagt Kraetschmer, der auch andere Formen der Nachwuchsarbeit prüfen will, etwa ein Modell wie es Rapid betreibt, ohne einem angeschlossenen Internat wie in Hollabrunn.
Magna strebt eine weitere Kooperation mit der Wiener Austria an, will aber auch andere Vereine als Abnehmer für Akademie-Absolventen finden. Denn Frank Stronach zahlt pro Jahr zwei Millionen Euro für den Betrieb, er will sich die Kosten über Spielerverkäufe zurückholen. Dazu müsste man pro Jahr laut Svetits "zehn bis fünfzehn Spieler verkaufen", es sei jedoch unrealistisch, dass die Wiener Austria einen derartigen Bedarf hat.
Bisher hatten die Wiener pro Jahr zwei Spieler aus der Nachwuchsschmiede kaufen müssen, das war vertraglich mit Stronach vereinbart worden. Dieses Müssen ist nun hinfällig. Der neue Klub in der Red-Zac-Liga, der voraussichtlich FC Magna heißen wird, soll vor allem als Plattform für die Absolventen dienen, die damit auch für andere Vereine in und außerhalb Österreichs interessant werden sollen.
Fraglich ist, woher Stronach künftig seine Nachwuchsspieler bekommen will. Denn derzeit kommen die meisten über die Austria in die Akademie, der neue FC Magna muss erst eine Nachwuchs-Struktur aufbauen. Werden Eltern ihre Kinder in die Akademie nach Hollabrunn schicken, wenn die Austria nicht mehr dabei ist? Solange sich der neue Magna-Verein nicht etabliert hat, dürfte Stronach ein nicht unerhebliches Interesse daran haben, dass die Austria weiterhin mit Magna kooperiert. Ein Interesse, dass sich auch in Euros ausdrücken lassen könnte. So schlecht dürfte die Verhandlungsposition der Austria gegenüber Stronach also gar nicht sein.
? Toll,er ist mein Held!Gibts heute in irgendwelchen Printmedien Bilder oder Details über die Pläne mit bzw. OHNE Stronach?
Einen nicht direkt mit der Frage in Zusammenhang stehenden, aber trotzdem interessanten Artikel gibts heut in der Wiener Zeitung.
Zitate daraus:
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Die Violetten müssen ihren Unterbau nun neu organisieren, um eine Lizenz für die kommende Saison zu erhalten. "Das bereitet mir aber keine Sorgen", sagt Kraetschmer, der auch andere Formen der Nachwuchsarbeit prüfen will, etwa ein Modell wie es Rapid betreibt, ohne einem angeschlossenen Internat wie in Hollabrunn.
Magna strebt eine weitere Kooperation mit der Wiener Austria an, will aber auch andere Vereine als Abnehmer für Akademie-Absolventen finden. Denn Frank Stronach zahlt pro Jahr zwei Millionen Euro für den Betrieb, er will sich die Kosten über Spielerverkäufe zurückholen. Dazu müsste man pro Jahr laut Svetits "zehn bis fünfzehn Spieler verkaufen", es sei jedoch unrealistisch, dass die Wiener Austria einen derartigen Bedarf hat.
Bisher hatten die Wiener pro Jahr zwei Spieler aus der Nachwuchsschmiede kaufen müssen, das war vertraglich mit Stronach vereinbart worden. Dieses Müssen ist nun hinfällig. Der neue Klub in der Red-Zac-Liga, der voraussichtlich FC Magna heißen wird, soll vor allem als Plattform für die Absolventen dienen, die damit auch für andere Vereine in und außerhalb Österreichs interessant werden sollen.
Fraglich ist, woher Stronach künftig seine Nachwuchsspieler bekommen will. Denn derzeit kommen die meisten über die Austria in die Akademie, der neue FC Magna muss erst eine Nachwuchs-Struktur aufbauen. Werden Eltern ihre Kinder in die Akademie nach Hollabrunn schicken, wenn die Austria nicht mehr dabei ist? Solange sich der neue Magna-Verein nicht etabliert hat, dürfte Stronach ein nicht unerhebliches Interesse daran haben, dass die Austria weiterhin mit Magna kooperiert. Ein Interesse, dass sich auch in Euros ausdrücken lassen könnte. So schlecht dürfte die Verhandlungsposition der Austria gegenüber Stronach also gar nicht sein.
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Schwere Krise zwischen Mäzen Frank Stronach und der Wiener Austria: Wegen eines Eklats bei einem Gespräch zwischen Austria-Präsident Wolfgang Katzian und Magna-Europachef Sigi Wolf sind die weiteren Verhandlungen zwischen der Wiener Austria und ihrem bisherigen Mäzen, Magna-Boss Frank Stronach vorerst "auf Eis gelegt". Auch der Gesprächstermin am Freitag entfällt, berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Donnerstag-Ausgabe.
Über die Gründe des Konflikts und für die Absage der nächsten Gesprächstermine wurde Stillschweigen vereinbart, sagt Ernst Neumann, Geschäftsführer der Magna-Tochter SMI und Stronach-Intimus gegenüber ÖSTERREICH.
Ich habs in der Zeitung gelesen und für mich hört es sicher eher danach an dass wieder mal alles steht und der Frank wieder wegfliegt nächste Woche...ganz toll...
"Ich bitte die Austria-Familie um Geduld, kann aber eine große Überraschung für nächste Woche ankündigen", bat Katzian in seiner Eröffnungsrede um Geduld.
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