Was war der 69er, 70er und 71er Geburtenjahrgang nur für ein glorreiche Fussballergeneration in Kaisebersdorf, Manfred Sch. ist einer von denjenigen!
Jössas, so alt bist du schon Großvati???
1)
ja kann man natürlich auch auf mich beziehen.
nur halt bin ich ein (echtes!) jahr früher zur schule und habe 1,5-2 jahre früher in den jeweiligen mannschaftsklassen gespielt,
jetzt kannst rechnen und denken bis wir uns wieder sehen

:
sonderbar aber das ich unabhängig davon dennoch 10 jahre jünger als du ausseh'
2)
ich habe die 69er-71er generation bewusst angeführt.
es war eine sehr geburtenreiche zeit, gar keine frage aber auch geprägt durch eine immens starke fussballergeneration.
schülerligarekorde wurde gebrochen, 12jährige gaberlten über 1000 mal kamen damit ins g. buch der rekorde (*), die wr. großvereine haben deren jugendscouting forciert und und.
das damalige schulwesen, die unterstützung der eltern, neue grosse wohnungsanlagen mit immens viel grünflächen
und vor allem wie man mit dem thema "freizeit" "hof" "käfig" "fussball" etc.umging kann mit heute nicht mehr verglichen werden.
wir hatten nichts anderes in unseren köpfen als die schultasche ins kinderzimmer zu schmeißen und ab in den käfig oder eben fussballplatz (quasi auf einer grünfläche
selbst gebastelt). auch das sog. "bankerln" war immer wieder an der tagesordnung.
wurde es dunkel sind dann die ersten mütter gekommen um uns zu holen, das abendbrot war ja schließlich fertig ...
die eltern tolerierten das grundsätzlich wenn die schulnoten halbwegs passten.
ich schrieb meine hausaufgaben meistens um 04-05:00 in der früh bis es aufflog ..ja ja.
hauptsache die jungs hatten spass u. freude, machten keinen sonderlich gr. blödsinn was auch nicht geschah (anders als heute würd ich meinen).
und natürlich haben sich die zeiten geändert und damit auch der leistungsdruck und das bildungsniveau.
nur aber wäre es manchmal garnicht mal so schlecht, wenn die jungs evtl. a bisserl mehr freude und freie köpfe haben dürften, ohne den ganzen druck.
die ausschlußverfahren bei den gr. vereinen für wirklich junge buben ist schon enorm und damit spüren die auch schon mit 6,7,8,9 einen imnmensen leistungsdruck.
den hatten wir damals nicht. wir spielten einfach und hatten freude.
kam ein angebot von austria ja dann war die freude groß (und das war damals wirklich so, die echten rapidler waren überschaubar wenige, rapidnachwuchs stark aber lichtjahre von der austria arbeit damals entfernt).
war das nicht der fall, ja dann spielte man halt bei den damaligen anderen A Mannschaften und versuchte die ganz gr. zu ärgern, was durchaus gelang.
man wollte einfac nur spielen und kein trainer gab einen schüler spieler mit nach hause "ja aus dir kann ein ganz gr. werden, bitte ich mag mit deinen eltern darüber sprechen".
eine mischung von damals und heute wäre meiner meinung nach nicht schlecht.
durch globalisierung und mehr sind fremdsprachen fast ein muss für jugendliche, auch permanente weiterbildung notwendig,
schule und ausbildung immens wichtig für zukünftige und jetzige generationen, gar keine frage.
auch unsere fussballjugendarbeiten mit den akademiesystemen sind sehr gut und auf die heutigen anforderungen angepasst.
aber manchmal glaube ich wäre es doch auch angebracht den jungs einfach auch viel mehr freude mitzugeben.
niemand keiner vorhersehen was mit einem 9jährigen in 5 jahren ist.... (verletzung, schlimme schicksalschläge, keine lust und vieles mehr!)
und was ich selbst seit 10jahren prädige ist einfach nur technick, technik, spitzwitz, spielfreude und wieder technik.
knödeln essen und körperliche stärke kann man auch später nachholen.
** der rekord wurde teilweise im sitzen (!) aufgestellt, ganz ohne druck, einfach gemacht, ein paar zeugen reichten.
der junge freute sich, eltern waren stolz und passt.
heute würde man wohl 18 iphones auspacken, zig leute dazu einladen und was weiss ich.
nur ein beispiel wo ich mir denk, hätt der hannes damals als 12jähriger es nicht geschafft, es wäre im blunzn gewesen, weil er mit uns einfach nur gaudi hatte!
snoopy