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Viola97

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21

Montag, 29. November 2010, 18:58

Die Zeiten ändern sich heut saufen sich 14 jährige ins Krankenhaus und Mädchen ham ältere Freunde weil die Alkohol bekommen jeder zehnte den ich kenne unter 16 raucht sich deppat oder sauft sich an
Auch Drogen sind beliebt bei vielen und nichtnur bei Hauptschülern falls ihr das denkt ich gehe in ein gutes Gymnasiun
und viele hatten bzw haben oft Kontakt mit Drogen.
1911 VASTICRAUS 2011

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_pantera_ (29.11.2010)

Viola97

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22

Montag, 29. November 2010, 19:01

Kaffee gab's schon einmal... leider war die Qualität des Automaten und somit des Gebräus ausbaufähig und so hat sich das nicht bewährt, aber lässig war's schon :D

Kaffee gab's schon einmal... leider war die Qualität des Automaten und somit des Gebräus ausbaufähig und so hat sich das nicht bewährt, aber lässig war's schon :D



Jetzt gibts Tee aber der schmeckt nach dem Styroporbecher in den man ihn bekommt dafür nur 50 cent
1911 VASTICRAUS 2011

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23

Montag, 29. November 2010, 21:54

Die Zeiten ändern sich


Sorry, hast Du den Vergleich von einem Deiner früheren Leben oder woher nimmst Du die Gewissheit, daß es heute schlimmer ist als früher?!

Als ich im Schuljahr 80/81 war, hatten die feschen tuttlerten Mädels meiner Klasse auch schon Freunde mit Führerschein/Auto/Motorrad, meine Begeisterung darüber war endend wollend ...
Die erste Schwangere gab´s in der Nebenklasse bereits in der Dritten, also 79/80.
Detto wurden Klassenkameraden und Innen beim Schikurs heimgeschickt:
Grund: Saufen und/oder Pudern ...
Ich lies mich halt nicht erwischen.

Jede Generation glaubt immer, sie wären die ersten, tollsten, ärgsten, schlimmsten, etc .........

Das ist aber nicht so.
Geändert haben sich nur die Bedingungen, WIE man heute zu Alk/Dope kommt.
Und vor allem wird heute durch die Medien (Internet, mehr TV-Kanäle, Gratis-Zeitungen) jedes Thema breitgetreten um die Seiten/die Sendezeit zu füllen.
Jeder Schaß wird heute mit der Handycamera gefilmt und sofort auf youtube oder youporn gezeigt.
Aber besoffene Tussis, die sich mitten auf die Straße hockten und ungeniert hinpissten gabs auch schon vor dem Internet-Zeitalter.

Trauriges Beispiel:
der Bursch (in Krems/Tulln???) der im Supermarkt beim Einbrechen von den Cops erschossen wurde, war wochenlang Thema in ALLEN Medien!
GENAU SO EINEN VORFALL gab es in den frühen 1990ern, als ein junger Austrianer (Dieter hies er) mit seinem Kumpel (kleiner Bruder eines Freundes von mir) mit dem Schlosserwerkzeug einen Billa aufsperrte um Alknachschub zu holen: Dieter wurde erschossen! - Keine Geschrei in den Medien, höchstens ein Eintrag unter "Chronik" ...

ich gehe in ein gutes Gymnasiun


Aber in der Deutschstunde schläfst Du Dir immer Deinen Rausch aus , oder was?!
:sleeping:

@ Pantera, weil´s mir gerade einfällt:
ich könnte mich nicht erinnern, daß uns damals (frühe 1980er) jemals ein Wirt oder eine Kellnerin NICHT das bestellte Bier, Wein, etc ausgeschenkt hätte ...
Auch im Geschäft gab es doch überhaupt keine Altersbeschränkung beim Alkkauf.

Die "reinen" Flat-Rate-Saufhütten gehörten natürlich streng kontrolliert bezüglich Alter der Konsumenten und bei Verfehlungen bestraft.
Allerdings sind die Geldstrafen so gering, daß ....
Mit violetten Grüßen
Schwejk Josef

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braunau_on_tour (04.12.2010)

calvin

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24

Montag, 29. November 2010, 22:49

Ich trinke...

seit dem ich betrunken bin... :thumbsup: hot wos oder?




tkideneb

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25

Montag, 29. November 2010, 23:17

Auch wenn es "früher" auch schon Saufeskapaden gegeben hat, so ist dies kein Gegenargument bzgl. "es ist schlimmer als damals". Nix für ungut, aber ich empfinde es nunmal so. Habe mir schon häufig Gedanken darüber gemacht und diese in meinem ersten Posting dargelegt. Man muss nur über einen Zeitraum von 10 Jahren regelmäßig am Schwedenplatz vorbeischauen um mitzubekommen wie sich die Jugend entwickelt. Und vor 10 Jahren war im Bermudadreieck am Freitag UND Samstag nicht jedes Lokal zum bersten mit lauter Alkis gefüllt. Was nicht heißen soll das ich das verurteile, gelegentlich findet man mich mittendrin statt nur dabei. Ich sag nur, es ist schlimmer als noch vor 10 Jahren. Über einen größeren Zeithorizont kann ich nicht berichten da meine "Karriere" damals erst begann.

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26

Dienstag, 30. November 2010, 00:02

@ Pantera, weil´s mir gerade einfällt:
ich könnte mich nicht erinnern, daß uns damals (frühe 1980er) jemals ein Wirt oder eine Kellnerin NICHT das bestellte Bier, Wein, etc ausgeschenkt hätte ...
Auch im Geschäft gab es doch überhaupt keine Altersbeschränkung beim Alkkauf.

Die "reinen" Flat-Rate-Saufhütten gehörten natürlich streng kontrolliert bezüglich Alter der Konsumenten und bei Verfehlungen bestraft.
Allerdings sind die Geldstrafen so gering, daß ....


@damals... ist richtig, wobei sich viele Kids heute mit Bier und Wein eher selten aufhalten, da geht's (Saufclubs) direkt an Vodka, Tequila, etc.

Der Umdenkprozess bei denen, die daran verdienen (könnten), ist ein langsamer... während ich zB schon an einer Supermarkt-Kassa live erlebt habe, dass nicht nur die Plakate bez. Jugendschutz dort hängen, sondern tatsächlich zwei Kids (vor mir angestellt gewesen) mit einem vollen "Party Waggon", also Einkaufswagerl bummvoll mit Bierpaletten, Schnaps, etc., abgewiesen wurden, hatten wir auch schon den Fall, dass ein kleiner Wirt eine ganze Abschlussklasse des 1. Lehrjahres (also durchwegs Minderjährige und er kannte die Kids) ungeniert mit Tequila versorgt hat, bis Einer so bedient war, dass er die Rettung rufen wollte (wohl wissend, dass er dann fällig ist)... habe jedenfalls das Lehrlingsheim informiert, dass sie auf den nahegelegenen und gern besuchten Wirten ein Auge haben sollen...
Testkäufer, die von Kinderschutzorganisationen losgeschickt wurden, hatten in 90% der Fälle auch keine Probleme (die "Kaufstationen" dann zumindest ein informatives Gespräch)...

Ein praktischer Gradmesser ist oft das öffentliche Diskutieren von Kosten... so hatte man vor einigen Jahren die glorreiche Idee, nachdem die Rettungseinsätze zu juvenilen Alkvergiftungen stark angestiegen waren und entsprechend die Kosten explodierten, diese Kosten auf die Kids (bzw. deren Eltern) zu überwälzen... freundliche Hinweise darauf finden sich in Jugend-Infobroschüren und eine Überschlagsrechnung ergab, dass je nach Dauer des KH-Aufenthalts für 2 Tage (1 Übernachtung sind auch zwei Tage und normalerweise kommst unter 24 h nicht raus, plus Rettungseinsatz) rund 700 bis 1000 EUR zu berappen wären...
NUR... was lernen die Jugendlichen daraus, wie Jeder, der mit Jugendlichen zu tun hat, sofort vermuten wird? Nicht, dass sie weniger saufen sollen, sondern dass sie ihren Freunden einschärfen, auf keinen Fall die Rettung zu rufen, wurscht, wie's ihnen geht... inzwischen dürfte man da einen Trend erkannt haben, scheinbar (weiß ich nicht gesichert, aber von der Zielgruppe) gibt's inzwischen eine "Freivergiftung", also der erste Einsatz ist noch nicht zu bezahlen...

@Saufhütten... genau das meinte ich (und die wissen genau, dass ihre Klientel zu jung ist), wobei ich denen bei mehrmaligen Vorfällen zB für einen Monat die Lizenz entziehen würde, im weiteren Wiederholungsfall auch auf Dauer, anders lernt die Szene das nicht...
Soweit ich weiß, haben die großen Clubs abwechselnd an bestimmten Tagen (auch unter der Woche) Shangrila, die Rettung kennt diese Einteilung scheinbar und fährt dann die Umgebung der Clubs ab...

@TV-Formate... ich kenne einen Jugendlichen, der da mitgemacht hat... ein Skript, ein ansprechender Geldbetrag für einen Jugendlichen plus Freigetränke an diesem Abend... der Bursch ist jetzt 17, glaub, damals war er überhaupt erst 16...

Das alles zusammen ist nicht mehr das altersübliche Freiheit suchen, Party machen und Grenzen austesten, das wir nonaned auch gemacht haben, sondern geradezu ein (gewinnträchtiges) System... Bewerbung über Internet und Fernsehen, Pauschalangebote und zum Drüberstreuen die Rettung als Alkvergiftungs-Sammeltaxi (wenn die Kids das Glück haben, rechtzeitig gefunden zu werden)

Ganz ehrlich, leichter oder schöner ist es nicht geworden, Jugendlicher zu sein... Aids plus die allgegenwärtige öffentliche Zugänglichkeit von Bedienungsanleitungen haben ihnen die Möglichkeit genommen, relativ unbelastet ihre ersten aufregenden Erfahrungen zu machen, und nun wird ihnen auch noch auf's Aug gedrückt, wie man "feiert"... wenn man heute einen Kick erleben will, geht das fast nur mehr mit dem Schritt ins Illegale, weil alles, was Jugend und Ausbrechen in die Selbständigkeit früher ausgemacht hat, öffentlich ausgelebt wird (werden muss)

Wenn das so weitergeht, landen wir irgendwann bei Verfahren wie in den Staaten, wo Alkolenker in die Prosektur geschleppt werden, damit sie einmal begreifen, was sie anrichten (können)...

G'scheiter ist es daher, denen, die davon profitieren, auf die Finger zu klopfen, und Initiativen wie diese zu unterstützen und damit vielleicht langsam, aber doch zur Bewusstseinsbildung allgemein und zum Nachdenken im konkreten Einzelfall beizutragen... Jugendliche, die das quasi auf Augenhöhe vermitteln können, dafür zu gewinnen, ist mMn der richtige Weg...

LvG,
_pantera_


Was man nicht verbergen kann, muss man betonen...
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27

Dienstag, 30. November 2010, 15:31

allein beim Schullball liegen Leute am Boden in ihrer Kotze und die Lehrer tun nix
Einmal am Schikurs ist ein Lehrer besoffen gefahren :)
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_pantera_

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28

Dienstag, 30. November 2010, 22:21

wow, super Vorbilder :facepalm: X(


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tkideneb

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29

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 00:21

Auf jedenfall zeigt es, dass Bedarf für solche Maßnahmen vorhanden ist!!!

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sumorita

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Mittwoch, 1. Dezember 2010, 13:06

wow, super Vorbilder :facepalm: X(
Passt jetzt nich 100 %ig aber bei uns sind damals die Lehrer am Skikurs des nächtens durch die Zimmer geschlichen und haben schlafende Schüler mit Edding angemalt... Das ist jetzt ca. 15. Jahre her... :D

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Freitag, 3. Dezember 2010, 09:21

Michael Kofler




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bergiboy

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Freitag, 3. Dezember 2010, 10:03

Michael Kofler




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Der linke Herr hat ja damals schon so ausgeschaut wie heut :rofl:

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33

Freitag, 3. Dezember 2010, 15:58

Shifting Baseline ist das Wort dafür, wenn man "fließende Grenzen" dafür ansetzt, was "Normal" ist. Im "Normalfall" sind es die ersten Erlebnisse oder die ersten bewusst erfassten Daten. Die gelten als Normal und Basis für Betrachtungen, Werte und Statistiken. Zu meiner Zeit gab es selbstverständlich auch Mütter mit 15 und saufende junge Leute (ich hatte mit 16 meinen ersten Vollrausch). Aber die Anzahl war wesentlich geringer, denn einerseits war man noch ängstlich vorsichtig und andererseits hatte man eine Menge anderer Interessen. Aber das gezielte Zudröhnen gehörte am Wochenende sicher nicht dazu. Besoffene galten seinerzeit nicht als cool oder gar in, sondern eher als abschreckendes Beispiel und deppert. Mag sein, dass man allgemein intoleranter war, aber die Interessen waren halt andere, breiter gestreut und zukunftsorientierter. Trotzdem gingen wir auf den Fußballplatz - mehr sogar als heute - und hatte unseren Spass.
v.p.s.d.s.

Die Wirklichkeit ist vom Beobachter abhängig

inscende in te et transcende te


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