
wahr ist auch, daß bei spielen der drei großen die besucher die farben der jeweiligen mannschaft die man besucht tragen (müssen).
dh, die auswärtsfans stehen in den farben der heimfans im awaysektor? oder gilt das nur für die hools-fww-treffen (so hab das betreffende posting nämlich verstanden).
in beiden fällen wäre das - mit verlaub - einfach nur jenseitig und mit fussball so wie wir es kennen nicht vereinbar (ich müsste in grün ins weststadion???)
*Rest is Gusch*

Nein, das hast du falsch verstanden. Also: Wenn z.b. Lech ein Heimspiel hat und Fans der anderen beiden Vereine sie besuchen/unterstützen, dann tragen sie nicht ihre jeweiligen Vereinsfarben, sondern kommen entweder in zivil oder mit den Farben von Lech ins Stadion. Sie hängen allerdings ihre Transparente im Lechsektor auf, damit jeder weiß, daß sie dort sind. Aber IM sektor gibts nur die Vereinsfarben von Lech.
In Wien z.b. waren 20 x ARKA und 12 x CRACOVIA bei Lech mit dabei, aber ohne eigene Vereinsschals/farben, nur mit ihren Transparenten, wobei ARKA ihres daheim vergessen hatte....
so ist das nur kriminell und gehört von off. seite (verein, medien, staatsgewalt!) lückenlos unterbunden.
Zitat
ein kommentar eines mir unbekannten polen zu den vorfällen beim austria spiel (deutsch lässt zu wünschen übrig)
Eigentlich sollte man das Ganze was von Austria Wien dargestellt wird nicht kommentieren. Seid Ihr Fussballfans oder seid Ihr Spiesser? Beim Hinspiel in Wien habt Ihr die polnische Nation beleidigt, beschimpft usw. Es ist kein WUnder dass die Posener Euch auf Ihre Art und Weise empfangen haben. Das haette jede andere Crew aus Polen genauso gemacht. Auf der Rueckreise haben Breslauer Hooligans auf Euch gelauert.Bedankt Euch bei Euren Freunden und Helfern, dass nichts passiert ist und wir die Strecke ohne Beute verlassen mussten, weil uns Eure Freunde und Helfer leider gejagt haben. Es sollte eine Lektion fuer Euch sein. Habt Ihr was gegen uns und zeigt es oeffentlich, dann rechnet auch damit dass Wir Euch angreiffen.Fuer uns seid Ihr eine Bande von Kindern und Moechtegernen, die den Macker machen aber nichts drauf haben. Wir wuerden uns in Wien stellen, Ihr in Polen habt es nicht gemacht. Es waere auch nett wenn Ihr der ganzen Fanszene erzaehlt, wie Eure Commando sonstwas Zaunfahne von Posen geklaut wird und Ihr danach die offiziellen Funktionaere der UEFA darueber informiert. Ein von der UEFA delegierter Funktonaer fordert darufhin die Fahne innerhalb von 5 Minuten abzugeben oder der Verein Lech Posen bekommt eine Strafe in der Hoehe von 50.000 Schweizer Franken. Kein Respekt fuer die Oesterreicher unserseits. A.C.A.B. Silesia Hooligans!
PS: Danke fuer die Posener fuer die Auskunft bezueglich der Rueckfart von Austria Wien.
Hiermit habt ihr da jetzt eine ofizielle Stellungnahme der Breslauer Hoolfraktion.Alles andere geht uns am Arsch vorbei.Falls Kontakt,meldet Euch per PN.Das wars dann. Man sieht sich immer zweimal im Leben. SIEG!
Seas ich bin selber Austrianer und Pole...Zitat viola-passion.at
Zitat
Auswärtsfahrt Lech Poznan (Posen) 1.10.08-3.10.08
Abfahrt 1.10.08 23:00 Cafe Violet mit dem Bulldogs-Bus.
Aufgrund der Absage des Fanatic-Buses (zu wenig Anmeldungen) war es im Bus relativ voll,
zumal in Polen noch Leute aus der ehem. DDR zusteigen sollten.
Abgesehen von dem dezenten Umweg über Prag (eh nur 200km Umweg) ging es anfangs recht
glatt dahin.
Bis Prag war die Strecke größtenteils ausgebaut, was man von dem was danach folgte nun
wirklich nicht behaupten kann.
Enge Straßen durch Ortschaften drosselten unser Tempo, wodurch der ausgemachte Treffpunkt
mit den Ostdeutschen zeitlich nicht gehalten werden konnte.
Als wir 20km vor Wroclaw (Preslau) von den Cops aufgehalten wurden, kam es noch dicker.
Der Bus hatte keine Vignette (Keine Ahnung wofür man in einem Land ohne Autobahnnetz eine
Vignette braucht), die Ruhezeiten der Fahrer waren nur bis zum 6. Tag nachgewiesen, die
Reifen abgefahren, die Achse eingelaufen und die Bremsen platt.
Macht in Polen alles zusammen 1.350,- Euro (=5000,- Zloti) und einen ungeplanten Aufenthalt
von mehr als 2 Stunden. Komischerweise waren wir das einzige Fahrzeug das in dieser Zeit
kontrolliert wurde.
Als wir dann endlich weiterfahren konnten und die Jungs aus dem Osten der wiedervereinten
Bundesrepublik am Bahnhof mit einiger Mühe aufgelesen waren, ahnte keiner der teils schon
sehr stark alkoholisierten Mitfahrer, das es bald noch viel dicker kommen sollte.
Auf eine Rast/Tankstelle ca. 100km vor Posen fielen uns 2 Autos mit vermeintlichen
Wislaw Krakau Fans auf (ich behaupte mal Frech die Leiberl waren nür übergezogen, denn
es wäre den knapp 10 Personen gar nicht mehr möglich gewesen rechtzeitig zum Spiel
gegen Tottenham um 15:45 in Krakau zu sein).
Im nachhinein gesehen waren das sicher Lech Posen Spione über die wir hätten "drüber
fahren" sollen, was von manchen Personen im Bus auch angedacht wurde.
Der enorme Bierkonsum zwang uns nach nicht ganz 20km eine Weitere Pinkelpause einzulegen -
ein Fehler mit fatalen Folgen.
Anfangs war alles ruhig. Ich war einer der ersten Rasenpinkler und schnell wieder im Bus.
Einige Leute hatten sich in den Tankstellenshop begeben um etwas zum Essen zu kaufen.
Als gerade auf meinem Platz direkt gegenüber des hinteren Eistieges Sitz bezogen hatte,
schrie jemand plötzlich "die Polen kommen".
Was dann abging stellte Filme, wie "Football Factory" oder "Green Street Hooligans" in den
Schatten. Etwa 50-70 maskierte Polnische Hooligans stürmten auf den Bus zu.
Ausgerüstet waren sie mit schwarzen Sturmmasken (zum Teil mit aufgemaltem Totenkopf),
Zahnschutz, Gesichtsschutz, Mit Sand gefüllten Handschuhen und Brustpanzern.
Waffentechnisch reichte die Palette von unbewaffnet, über Messer, Eisenstangen, Baseballschlägern
bis hin zum Eishockeyschläger.
Die Jungs im Shop konnten sich im hinteren Teil mit Paletten- und Barhockerwerfen die
Gegner vom Leibe halten.
Für uns beim bzw. im Bus sollte es schlimmer kommen.
Einer des Ostdeutschen war gerade am Einsteigen als in 3 Polen daran hindern wollten.
Leider war es mir nicht möglich Ihn in den Bus zu ziehen. Sie zerrten In etwa 3 Meter vom Einstieg weg
und bearbeiteten Ihn .Was folgte spottet jeder Holligankultur
(da man eigentlich nicht auf am Boden liegende einschlägt/tritt): zu zweit
wurde sein Kopf mit Sprüngen bearbeitet und jene die das ungeschriebene Hool-Gesetzt nicht
brechen wollten, zerrten Ihn ganz einfach wieder auf (denn dann lag er ja nicht am Boden)
und schlugen auf Ihn ein. Erst etwas später trugen 2 etwas mehrbehirnte Polen seinen Körper
in den Eingangsbereich des Shops um in dort in Sicherheit abzulegen, was die kurz später
hineinstürmenden Angreifer aber nicht von weiteren Attacken abhielt.
Sein persönlicher Fazit: Nasenbeinruch, Jochbeinbruch, evtl. Kieferbruch,Verlust einiger Zähne
und 2 ausgerissen Ohrringe.
Zeitgleich versuchten 1-3 Polen durch den hinteren Einstieg in den Bus einzudringen um
weitere Opfer aus dem Bus zu zerren od. uns im Bus zu bearbeiten.
Teils aleine, zu zweit oder zu dritt war es uns unter Einsatz all unser Kräfte völlig
zugepumpt mit Adrenalin und Puls 220 möglich die Angreifer mit gezielten Fußtritten
(vorzugweise auf die "Fresse") an Eindringen in den Bus zu hindern. Großes Lob gilt
M. aus D. der alleine durch hochreissen seines T-Shirts und zeigen seiner etlichen Tattoos
die Polen gleich ein Stück zurück schrecken konnte. Ich selbst bin zwar eigentlich kein
Raufer, aber in solch einer Situation geht es ums Überleben und da fällt es einem leichter
über seinen Schatten zu springen.
Verletzungen der Polen: ein paar Nasenbrüche und blutende "Fressen" und Augen.
Wir flehten den Busfahrer lauthals an doch loszufahren, doch dieser wollte erst die Türe
schließen, was mit mehreren Polen im Einstieg eher unmöglich war.
Diese wiederum machten sich an einem vermeintlichen Schlauch, den Sie der Hydraulik der
Türe zuordenten zu schaffen. Vielmehr handelte sich es aber um den Schlauch des Feuerlöschers,
welcher wenig später den kompletten Bus in einen weiß/hellblauen Nebel/Rauch hüllte.
Wir alle vermuteten im ersten Moment eine Tränengasattacke und schmießen uns nach Aufrufen
eines Kundigen auf den Boden. Wer meint das Feuerlöscherpulver nicht in den Augen und der
Lunge brennt, liegt völlig falsch - das tut es und wie.
Mit einem Eishockeyschläger wurden die Scheiben im hinteren Bereich bearbeitet.
Diese allgemein Verwirrung nutze der Busfahrer zum losfahen. Ich glaube die Polen Ihrerseits
vermuteten einen fehlgeschlagenen Gasangriff durch uns und zogen sich ein Stück zurück.
Die mitgereiste Fanpolizei erwies sich nicht als "Freund und Helfer" - schon bei der Anhaltung
20km vor Preslau war Ihre Hilfe minimalistisch.
Der Bus drehte eine Runde über die Hauptstraße zurück zu Tankstelle, da man niemand zurück lassen
wollte. Die Hooligans zogen sich im angesicht des zu erwartenden Polizeieinsatzen ganz zurück.
Der Tankstellenbesitzer hatten die Cops aus einer Kammer in der er sich mit ein paar Leuten
von uns verschanzt hatten alarmaiert. Aufgrund der Brisanz dieses Spieles war es eine
Frechheit, wie lange es bis zum Eintreffen der Polizeieinheiten dauerte. Nicht wenige
meinen ja, das da im Osten immer noch kooperiert wird (Polizei - Hooligans).
Der Knüller war jetzt, das uns die polnische Polizei das Weiterfahren bis zu Bezahlung
einer Strafen von 350.- Euro (=1000,- Zloti) und der Herausgabe der Namen und Adressen aller
Businsassen, untersagte. (Siehe obige Theorie - alles reine Abzocke)
Von da an hatten wir Polizeischutz bis zum Stadion.
Das Spiel ging, bis auf unsere Tore, mehr oder weniger an mir vorbei.
Auch an der Anfeuerungsbereitschaft vieler sah man, wie tief der Schock eigentlich saß.
Leide veloren wir 4:2, was uns aber vor weiteren Angriffen eher schützen sollte.
Bei der Heimfahrt eskortierte und die polnische Polizei bis zur Czechischen Grenze.
Einmal wurde es noch brenzlich als vor Wroclaw die Jungs aus Deutschland in zwei Taxis
umstiegen, die sieh zum Bahnhof bringen sollten, da man die Buse in der Stadt nicht einem
weiteren Risiko aussetzen wollte. Einige Autos hatten uns verfolgt und hofften nun auf
Ihre Chance, die Polizei fuhr aber mit geladenen Pumpguns auf, und verhinderte so
einen weiteren Angriff.
Da wir nun dem Viola-Boys Bus mit ortskundigem polnischem Fahre folgten, verkürzte sich die
Rückreise über Olmütz und Brno (Brünn) erheblich.
Daten: Hinfahrt 18 Stunden, Rückfahrt 12 Stunden, Kosten 102 Eur.
Auf der WEST hab ma immer gsungen ACAB und es gab immer Transparente gegen die scheiss Bulln...
. 
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tkideneb« (9. Oktober 2008, 14:57)

Und wenn mich einer fragt, dann wirds Zeit, den Thread zu schliessen, bevor noch einer drauf kommt, dass uns gar keine Polen attackiert haben
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