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Hier wird international übernachtet...
Eines ist schon jetzt klar: bei uns treffen Freunde aufeinander.
Ein internationaler Fantreff, friedlich unter einem Dach, mit nur einem Interesse - Freude an den Spielen.
Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Bertl von Donaustadt« (7. Juni 2008, 04:49)
ich möcht bitte auch mit lauter besoffenen piefke, polen und kroaten zusammen wohnen 
dürfen wir das? 
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... bin heute mit dem AUTO durch die Stadt gefahren und hatte nirgends Probleme bzw. ging es sogar teilweise besser voran als an "normalen" Samstagen ...
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Als "mehr als ruhig" hat der Klagenfurter Bürgermeister Harald Scheucher die Lage in der Host City Klagenfurt am Samstag bezeichnet.
"Im Moment sind mehr Polizisten als Fans in der Innenstadt", sagte der ÖVP-Politiker im Rahmen einer Pressekonferenz.


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Zu wem die beiden halten, ist noch nicht klar:

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Inzwischen sind auch jeweils 30 Beamte aus Kroatien und Polen in der Stadt unterwegs.
Den bisher friedlichen Verlauf in Klagenfurt bestätigte auch die Exekutive. Bis dato sei im Zusammenhang mit der EURO lediglich eine Ordnungsstrafe verhängt worden, erklärte Landespolizeikommandant Wolfgang Rauchegger. Von den Gerüchten über bereits angereiste Hooligans oder verwüstete Lokale habe sich kein einziges bestätigt, betonte Kärntens oberster Ordnungshüter.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bertl von Donaustadt« (7. Juni 2008, 18:50)
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Um 17.30 Uhr hieß Wiens Bürgermeister die Europas Fans willkommen. In Wien wurden 9500, in Salzburg 5000 Menschen in den Fanzonen gezählt
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Die Fanmeile zwischen Helden- und Rathausplatz, auf der sich am Samstagnachmittag rund 9500 Menschen einfanden, wurde um 17.30 von Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) offiziell eröffnet.
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Waren es in der Bundeshauptstadt nur einige hundert Menschen, die beim offiziellen Eröffnungsprogramm auf der Hauptbühne gegenüber dem Burgtheater der Darbietung der Wiener Symphonikern und den Gesängen der Sängerknaben lauschten – zum Konzert von Christina Stürmer wurden tausende erwartet. Im Anschluss folgten die Gruppen, die von den UEFA-Getränkeausrüstern gesponsert werden: Die "Carlsberg Dancers" und die "Coca Cola Fahnenkinder".
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Noch etwas ungeübt zeigten sich die Sicherheitskräfte beim Einlass in die Fanzone. Schirme sollen als potenzielle Waffen generell abgenommen werden, deshalb werden Taschen penibelst durchsucht.
Mit einem ums Handgelenk baumelnden Knirps hatten die Securities aber nicht gerechnet – der Fan wurde in das abgesicherte Areal eingelassen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bertl von Donaustadt« (7. Juni 2008, 18:57)





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Gute Stimmung in Klagenfurt
Trotz der bisher eher spärlich nach Kärnten angereisten Fans waren beim Eröffnungsspiel zwischen der Schweiz und Tschechien sowohl Besucherzahl als auch Stimmung im Public Viewing auf dem Neuen Platz in der Klagenfurter Innenstadt überraschend gut. Zum Anpfiff der Begegnung des EURO-Mitveranstalters und eines der "heimlichen Favoriten" gab es Jubelgeschrei, beim Abspielen der Hymnen "outeten" sich die nach Kärnten angereisten Fans der jeweiligen Mannschaften durch inbrünstiges Mitsingen.
"Unser Public Viewing funktioniert", zeigte sich ein Klagenfurter Organisator hocherfreut. Nach Einschätzung von Beobachtern überwogen allerdings die heimischen Fußballfreunde, die Samstagabend dieses Angebot an der Heimstätte des "Lindwurmes" in Anspruch nahmen. Ebenso war es in der zweiten - und noch größeren - Public-Viewing-Zone am Klagenfurter Messegelände.
Da dort Platz für rund 20.000 Besucher vorgesehen ist, verloren sich aber die geschätzten 500 Anhänger des rundes Leders, die zum Auftakt erschienen waren. Viele marschierten deswegen auch durch die "Fan-Meile" in die Innenstadt weiter, wo die Stimmung augenscheinlich besser war.
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Reges Treiben in Innsbruck
Innsbruck war am Nachmittag erstmals seit langen mit trockenem Wetter gesegnet: Die Sonne blinzelte durch die grauen Wolken, dementsprechend viele Personen waren auf den Beinen. Durch die Gassen der Altstadt schoben sich Menschen aller Altersgruppen und Nationen. Statt Konsumieren war aber offenbar Gustieren angesagt. "Das Geld sitzt noch nicht so locker", berichtete die Mitarbeiterin eines Souvenir-Standes.
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Wien: Regen trübte die Stimmung
Dicke Regenwolken jagten den Feiernden in der Wiener Fanzone einen leichten Schreck ein. Direkt vor dem ersten Match verdunkelte sich der Himmel und es begann leicht zu tröpfeln. Während sich die Fans am Rathausplatz davon kaum beeinträchtigen ließen, nahmen andere Besucher am Heldenplatz und am Ring Reißaus.
Trotz des drohenden Wetterumschwungs begrüßten die ausgelassenen Fans am Rathausplatz die Mannschaften mit lautem Klatschen. Neben Österreichern und Kroaten hatte sich direkt vor Matchbeginn noch eine lärmende Gruppe mit türkischen Fans mit 50 bis 100 Mann grölend einen Weg bis vor zur Leinwand am Rathausplatz gebannte. Während dort - wie es sich für einen echten Fußballfan gehört - laut gejohlt wurde, herrschte in der restlichen Fanzone ruhigere Stimmung.
Vor dem Burgtheater hatten sich die Fans auf den Boden niedergelassen und verfolgten ohne größeren Worte das Match. Die LED-Walls am Ring wurden eher als Durchgangszone genutzt. Nur vereinzelte Fans ließen sich auf den Randsteinen nieder. Auch am Heldenplatz gab es nur wenige Fans, nach den ersten Tropfen herrschte gar große Aufbruchsstimmung. Beim Anpfiff fand sich ein Heer weißer Regenmäntel vor der Leinwand ein, einige flüchteten sich ins nahe gelegene Bierzelt, dem einzig ganz überdachten Platz in der Fanzone. Am Rathausplatz gab Popstar Christina Stürmer am Nachmittag die offizielle EM-Hymne der österreichischen Fußballmannschaft, "Fieber", zum Besten.
Dominiert wurde die Wiener Innenstadt eindeutig von den Farben der kroatischen Nationalmannschaft. Vom kroatischen Karo beherrscht war auch die Ottakringer Straße - für die Polizei ein Hotspot -, allerdings blieb der Menschenauflauf bei weitem hinter den Erwartungen bzw. den "Befürchtungen" zurück.
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Ruhiger Auftakt in Salzburg
Nach einem ausgesprochen ruhigen Auftakt stieg mit Anpfiff des ersten EURO-Spiels auch auf dem Salzburger Residenzplatz die Stimmung spürbar. Während des ersten, langersehnten Pfiffs kam sogar Jubel auf, wenn auch noch spürbar gedämpft. Am lautesten war eine Gruppe deutscher Fans, die sich offensichtlich am Spieltag geirrt hatten, denn sie riefen laufend laut "Deutschland".
Nach Schätzungen von Rudolf Feichtinger, dem Leiter der Sicherheitspolizei, befanden sich zu Spielbeginn 3.000 bis 5.000 Zuschauer in der Partymeile inmitten der Altstadt. Es konzentrierte sich aber fast ausschließlich vor den beiden Leinwänden auf dem Residenzplatz, der Screen auf dem Kapitelplatz hätte mangels Interesse abgeschaltet werden können. Das Rote Kreuz verzeichnete einige Fälle Kreislauf-Kollaps, weil die Betroffenen zu wenig getrunken hatten.
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ie UEFA ist so etwas wie eine Europäische Union der Planwirtschaft. In ihrer offiziellen Fanmeile, von wo aus werbetaugliche Bilder um die Welt gehen sollen, schreibt sie bis auf die Farbe der Klobrillen so ziemlich alles vor. Und doch gibt es die tragischeren Orte in der Stadt, die so gerne ihr eigenes Sommermärchen verwirklichen mag. Die Orte erzählen von einem kleinen, einfachen Leben. Es sind Bilder ohne Höhepunkte, die sich nicht vermarkten lassen wollen.
Die Ottakringer Straße, die Partymeile der Wiener Ex-Jugoslawen, ist eine Miniaturversion des Balkans. Und Herr Svolenek weiß, was dieser Juni der Ottakringer Straße bringen wird. Aber der Bürgermeister hört ja bekanntlich nicht auf Herrn Svolenek. "Zwölf Stunden Chaos täglich", wird die EM Svolanek und der Ottakringer Straße bringen, "unterbrochen von 90 Minuten lästigem Fußball." Dann mag er schnell einen zerknitterten Zeitungsartikel aus der Brieftasche holen: Mann am Gürtel in Bauch geschossen, steht dort, und der Mann auf dem Bild, das ist Herr Svolenek.
Herr Alexander im Café Florida, dem die Einsamkeit und der Alkohol die Gäste an die Ausschank treibt, sagt, Bezirkspolitiker hätten den Geschäftsleuten nur geraten, die Scheiben mit Brettern zu vernageln: "Es wird die Hölle. Das hier ist die schlimmste Straße von Wien", sagt er dann.
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